Weiter geht es mit der dritten Gewinner-Geschichte unserer kleinen Aktion, bei der ihr uns eure Geschichten erzählt habt, wie ihr aufs Meeri gekommen seid. Wer die Aktion verpasst hat kann HIER lesen, wie die Gurkenschnippler von Patenschweinchen Willi und Nutella meerifiziert wurden, HIER die erste Gewinner-Geschichte und HIER die zweite Gewinner-Geschichte nachlesen.

 

Nicole und Sven S.s Geschichte

2008 war ein sehr schwarzes Jahr für mich. Mein Bruder verstarb an einem Autounfall. Ich fiel in ein tiefes Loch und jeden Tag, an dem ich nach Hause kam und mein Mann war nicht zu Hause, fiel ich haltlos weiter. Mir wurde schnell klar, ich brauche eine Aufgabe. Sven und ich hatten selber früher Tiere zu Hause und so wurde der Wunsch in Gedanken schnell Realität, es muss ein Tier in unsere kleine Familie rein. Aber was passt zu uns?

Also, was käme jetzt in Frage? Unwissend wie so viele Neueinsteiger haben wir in einem Zooladen in Landau in der Pfalz aus einem kleinen Gehege ein Muig und quick gehört. Nun, wir haben uns für Susi und Strolch entschieden. Wir haben extra den größten Plastikkäfig mit Gitter gekauft, den es in dem Geschäft gab- Den Schweinchen soll es ja gut gehen…

-Jetzt stöhnt nicht alle, wir wussten es ja nicht besser -

Die Zwei waren trotzdem sehr glücklich bei uns. Wir machten alles für die Zwei. Eines Tages hat Strolch gemeint, er muss uns einen Streich spielen und ist aufgegast. Der Tierarzt damals sagte uns nur noch, dass er es sehr wahrscheinlich nicht schafft, vielleicht, wenn wir ihn konsequent mit Critical Care alle Stunde füttern. Wenn es weiter nichts ist… Sven hat sich für den Tag krankgeschrieben und hat sich die Nacht um die Ohren geschlagen. Er saß zusammen mit Strolch auf der Couch und sie haben sämtliche Filme von Dick und Doof geschaut. Susi saß seitlich daneben und hat dem Treiben zugesehen. Nach vielen Stunden des Bangens und Päppelns, den Brei bekommt man nicht mehr aus der Nase raus, hebt Strolch den Kopf und fängt an zwei Hälmchen Heu zu fressen. Susi kam sofort rüber gerannt und somit war uns allen Vieren bewusst, Strolch kommt durch! So war es auch. Das war dann der Moment, wo wir die Nahrung und auch die Haltung in Frage stellten. Wir informierten uns und lasen viel. Wir hatten noch ein paar Jahre zusammen, bis Strolch an einem Krebsleiden verstarb und unsere Susi anfing, zu trauern. Verzweifelt suchten wir nach einem Bock, auch SOS hat uns zuerst abgelehnt. Eine nette Frau in Landau von „Tiere suchen Freunde“ hat uns auf die Schnelle mit Flecky geholfen. Aber eines war uns klar, wir wollen nie wieder nur zwei Tiere haben. Muss eines gehen, will das Andere am liebsten mitgehen. Somit haben wir uns bei SOS erneut „beworben“ und damals Danja bekommen…. So kamen wir zu SOS und zu den Meeries.

Seitdem sind einige Schweinchen gekommen und auch gegangen. Das Gehege wurde mehrmals umgebaut und auch mit Alter und Krankheiten wird sich beschäftigt. Im Moment leben drei Wutzen bei uns. Die älteste, Penny, fast 8 Jahre alt. Patcha, ein Kraulschwein und absolut der Chef im Haus. Und Mani, die so süß um Leckerchen betteln kann und immer niesen muss, wenn sie so schnell isst.

Das ist unsere Geschichte, wie der Mensch zum Gurkenschnippler wurde, oder, wie der Mensch zum Zweibeiner wurde, oder, ach, Ihr wisst doch: Muig muig muig


 

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