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Biblis - Dienstag, 09. September 2014 - 9.28 Uhr

Eine schockierende Nachricht, von einer Explosion in der Pflegestelle Rüsselsheim, hat den gesamten Verein SOS-Meerschweinchen erschüttert. Man weiß noch nicht genau, was die Explosion ausgelöst hat, doch umherfliegende Gemüsefragmente scheinen eine nicht unerhebliche Rolle zu spielen. Unser rasender Reporter Wilbert von Weizen hat sich umgehend auf den Weg gemacht, um für die Schweinchenfachzeitschrift "Bravo-Quieko" zu berichten. So viel zu den jetzigen Informationen!

Rüsselsheim - Dienstag, 09. September 2014 - 10.45 Uhr

Wilbert war vor Ort und ihm bot sich ein erschreckender Anblick im Pflegegehege der Vermittlungstiere. Heu und Stroh waren in alle Richtungen verteilt und es qualmte noch leicht. Neben einem Messbecher und einer Waage schauten, ganz betröppelt, zwei junge Meerimädchen aus einem Häuschen. Nur die Nasenspitzen lugten verlegen hinaus... Nachdem unser Reporter sich umgesehen hat, ist für ihn sehr schnell klar: "Eindeutiger Fall von jugendlichem Leichtsinn!!!!"

Und dies hat sich zugetragen...

Vor einigen Tagen zogen die beiden Meerschweinchen-Teenager Bernadette und Theodora in die Pflegestelle ein. Sie schlossen schnell Freundschaft mit dem Buben Detlef und haben seitdem nur Flausen im Kopf. Das leckere Gemüse, das die Pflegemama liebevoll für sie aufschneidet, wird im Nu weggeknabbert und es kann - besonders für Bernadette - nie genug geben. Da dachte sie, erfindungsreich wie sie ist: "Es MUSS doch noch mehr geben!" Theodora versuchte, ihre ungestüme Freundin zu beschwichtigen, und erklärte ihr, dass das Gemüse nicht so schnell wachsen würde, wie die Schweinchen es fortknabbern.

"PÜH", dachte sich Bernadette! "Ich bin eine Professorin und lasse das Gemüse ganz schnell wachsen - ich mache ein Experiment!" Sie wartete, bis die Gurkenschnipplerin aus dem Haus ging und fing in der Küche zu rühren und zu brodeln an:

 

Als erstes nahm sie sich lauter Flaschen und den großen Messbecher.

 

Dann ihr Lieblingsgemüse, dass schnell vermehrt werden sollte!

 

Besser vorher nochmal abbeißen - wer weiß...

 

Öhm... alles zusammen, und dann wird das Experiment bestimmt funktionieren!

 

Theo Waig..., (ach nein) Theodora ruft noch: "Bernadette lass' das sein!"

 

Aber da die verrückte Professorin nicht hören wollte, geht sie lieber in Deckung!

 

Und schon machte es KABUMM, und das ganze Experiment flog in die Luft!!!

 

 

***Ups-muig***, lautet der leise Kommentar von Bernadette! Das Gemüseexperiment blieb leider nicht ohne Folgen! Nachdem der Qualm sich verzogen hatte und das gesamte Ausmaß der Lage sichtbar war, konnte die inzwischen heimgekehrte Pflegemama erkennen, dass die Nebenwirkung ein lebenslanges Wuschelfellwachstum ist, das leider nicht gestoppt werden kann!  :-)  Das Wunderfell steht nun in alle Richtungen ab. Vorne...

 

... wie hinten!

 

Theodora stand zwar in Deckung, doch auch bei ihr steht nun die ganze Haarpracht fröhlich ab!

 

Teodora schämt sich ein bisschen und wollte ein schööönes Foto auf Chiffon, damit die Leute sie trotzdem hübsch finden!  :-)

 

Biblis - Mittwoch, 10. September 2014 - 18.17 Uhr

Nach einer eilends einberufenen Sonder-Vorstandssitzung wurde beschlossen, dass Bernadette und Theodora mit sofortiger Wirkung auf die Vermittlungsseite DÜRFEN, da sie überhaupt nicht ausgelastet sind und unbedingt eine eigene Familie brauchen! Die beiden liebenswerten Krawallbüchsen wünschen sich eine lustige Schweinetruppe und ein Gehege mit viel Platz zum Rennen! Reservierungen werden SOFORT entgegen genommen. Die zwei sind sehr begehrt, denn nicht oft haben wir solch ein schlaues Professorenteam! Also, schnell melden. Sie dürfen zusammen oder einzeln in eine bestehende Gruppe ziehen.

     Anfragen für die beiden bitte Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!   oder  0700-63374767   

 


 

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