Pebbles

PEBBLES: Hallo Leute, hier ist wieder eure Pebbles.

Ich weiß gar nicht, was ich sagen soll, überfordert-MUIG. Es ist als ob die ganze Welt zusammenbricht. Alle sind krank, nur Joyce und ich halten noch die Stellung, hilflos-MUIG.

JOYCE: Ich bin genauso hilflos wie du, Pebbles, aber wir müssen jetzt allen beistehen und hoffen und die Krallen drücken, tapfer-MUIG.

PEBBLES: Wisst ihr, jetzt hat der Oscar schon sooo lange ein wehes Füßchen, dass man gar nichts anderes mehr im Kopf hatte, aber jetzt haben wir plötzlich schreckliche Angst um unsere Toffee, verzweifelt-MUIG. Die zieht sich schon tagelang zurück und sondert sich von uns ab. Sie war ja letzte Woche schon so müde und heute Morgen hat die Kerstin sie im Haus ganz abseits sitzend gefunden mit dem Gesicht in der Ecke und dem Hintern nach außen, tief-bestürzt-MUIG. So sitzt man doch nicht freiwillig!

JOYCE: Nein, Pebbles, zustimmend-MUIG, so sitzt man nur, wenn es einem sehr schlecht geht und man schon gar nichts mehr wissen will von der ganzen Welt, sondern anfängt Abschied zu nehmen, traurig-MUIG.

PEBBLES: Aber sie kann doch nicht gehen wollen! Hier ist es doch so schön und wir haben sie doch lieb, eindringlich-MUIG.

JOYCE: Die Mama Kerstin will es auch noch nicht glauben, seufz-MUIG. Sie hofft so sehr, dass sie Toffee überreden kann, noch ein Weilchen bei uns zu bleiben. Sie verwöhnt Toffee jetzt rundum und gibt ihr alle möglichen gesunden Sachen. Ich glaube, dass sie den Gedanken, dass Toffee ins Regenbogenland umziehen könnte, auch kaum ertragen kann, mitfühlend-MUIG.


Toffee

PEBBLES:  Vielleicht hat Toffee ja nur eine Aufgasung, hoffnungsvoll-MUIG? Bis jetzt hat Sab Simplex ihr doch immer geholfen, wenn sie mal ein bisschen unpässlich war.

JOYCE: Die Mama Kerstin hat ihr alles gegeben, was ihr irgendwie helfen könnte, Sab Simplex, aber auch Vitamine und Rodicare und Traumeel. Es geht Toffee damit ja auch ein bisschen besser, aber ich fürchte, es müsste ein Wunder geschehen, um sie noch länger hier zu behalten, pessimistisch-MUIG.

PEBBLES: Oscar, sag doch auch mal was, bitte-bitte-MUIG, sag Toffee, sie muss hier bleiben!!!

OSCAR: Ich hab' Fußweh, hader-MUIG. Und ich bin auch nicht mehr jung. Wer weiß, ob ich jemals wieder auftreten kann mit meinem Füßchen, resigniert-MUIG. Vielleicht sollte ich einfach mitgehen, wenn Toffee nach drüben geht, grübel-MUIG.

JOYCE: Oscar, das darfst du nicht sagen, blass-werd-MUIG! Du bist doch topfit ansonsten. Wegen eines wehen Fußes geht man doch nicht ins Regenbogenland!

OSCAR: Ich weiß nicht, ob mein Lebensweg noch so weit führt mit diesen kaputten Füßen. Mir kommt es vor als sei ich damit auf der Zielgeraden angekommen, kläglich-MUIG. Und Toffee hat gar nichts konkretes, sie baut einfach ab, schwermütig-MUIG.

PEBBLES: Aber es MUSS einfach eine bessere Lösung geben, so dass wir alle hierbleiben und alle bald wieder gesund sind, flehend-MUIG.

OSCAR: Ach Pebbles, Kleines, seufz-MUIG.


Daisy

DAISY: Wo seid ihr denn alle, desorientiert-MUIG?

PEBBLES: Hier, Daisy, direkt neben dir.

DAISY: Aber ich sehe dich nicht, irritiert-MUIG.

JOYCE: Das ist, weil dein Kopf so schief ist, dass deine Augen nach oben und unten schauen statt nach links und rechts, gut-zured-MUIG.

DAISY: Mir ist schwindlig, taumel-MUIG.

OSCAR: Dein Gleichgewichtssinn ist gestört, weil der in den Innenohren sitzt und dein rechtes Innenohr entzündet ist, mitfühlend-MUIG, deshalb hältst du den Kopf so schief und deshalb kannst du grad' nicht geradeaus laufen und fällst öfter um.

DAISY: Ich würd gern' was essen, aber vor meiner Nase ist nur Luft. Wo ist denn der Boden? Kopf-verdreh-MUIG.

PEBBLES: Rechts von deiner Nase, Daisy, du darfst die nicht so verdreht in die Luft halten, da oben ist nichts.

DAISY: (mit dem Hintern umkipp) Autsch-MUIG.

OSCAR: Bleib besser sitzen. Oder noch besser, leg dich einfach hin.

JOYCE: Die Mama Kerstin war total entsetzt als sie abends von der Arbeit kam und Daisy kam ihr mit schiefem Kopf entgegengetorkelt und fiel erstmal um, schockiert-MUIG. Sie dachte, Daisy hätte einen Schlaganfall gehabt und deshalb ist sie sofort mit ihr in die Tierklinik gefahren.


Joyce

OSCAR: Nicht in die, in der man mir den Fuß abschneiden wollte, erleichtert-MUIG. Gott sei Dank gibt es noch eine andere in der Nähe.

DAISY: Wir mussten ewig lange warten und dann kamen wir zu einer Blaukittelfrau rein, die mich dann untersuchte. Die wollte direkt in mein rechtes Ohr schauen, nörgel-MUIG, das mochte ich gar nicht. Dazu sollte ich es nach oben halten. Es tut aber weniger weh, wenn ich es nach unten halte.

OSCAR: Daran erkennen sie ja, dass es das Ohr ist. Alle Meeris halten das wehe Ohr nach unten, wenn sie da was haben, wissend-MUIG.

DAISY: Die Blaukittelfrau hatte so ein Gerät zum Ins-Ohr-schauen. Da hat sie vorne so einen Plastikaufsatz draufgeclipt und den steckte sie in mein Ohr, missmutig-MUIG.

PEBBLES: Da hört sich nicht an als wäre es angenehm, zweifelnd-MUIG.

DAISY: Ist es auch nicht. Gar nicht, definitiv-MUIG! Es kitzelt schrecklich und wenn das Ohr entzündet ist, tut es auch weh. Ich hab' ganz laut geschrien und den Kopf geschüttelt. Da ist der Plastikaufsatz weggeflogen quer durchs ganze Zimmer, heißa-MUIG.  Aber sie hat nicht aufgegeben. Und mit dem dritten Aufsatz hat sie einen kurzen Blick in mein Ohr geworfen bevor der auch wegflog.


Joyce & Pebbles

JOYCE: Und?

DAISY: Sie sagte, "Ui, da kommt einem ja schon der ganze Eiter entgegen", trocken-schluck-MUIG.

JOYCE: Dass die Kerstin das nicht früher bemerkt hat, wunder-MUIG. Wir werden doch jede Woche getüvt.

DAISY: Da kann sie nichts für. Das kann man nicht sehen ohne den Plastikaufsatz und das Gerät, verteidigend-MUIG. Das ist zu tief drinnen. Und meine Ohren sind innen ja auch noch schwarz. Die Blaukittelfrau sagte auch noch, ich hätte total enge und haarige Gehörgänge, frustriert-MUIG. Ein bisschen Dreck und schon hat man den Salat.

JOYCE: Ich nehme an, du hast gleich eine Spritze bekommen.

DAISY: Eine??? DREI STÜCK!!! Grantel-MUIG. Enrobactin, ein Schmerzmittel und eine Aufbauspritze. Ich war ganz heiser danach. Jetzt muss ich das Antibiotikum nehmen, das Metacam und so eine weiße Flüssigkeit, die heißt Panacur.

JOYCE: Grübel-MUIG. Panacur? Das ist doch was zum entwurmen, oder? Raven hatte das doch auch schon. Was haben denn wohl Würmer mit dem Innenohr zu tun? Und, igitt-MUIG, du wirst doch nicht auch noch Würmer haben? Am Ende kriegen wir alle noch sowas wie du.

DAISY: Empört-MUIG, ich hab' bestimmt keine Würmer, in-alle-Richtungen-gleichzeitig-schiel-MUIG!


Daisy

OSCAR: Ach, wir werden schon noch alles erfahren. Ich wette, die Kerstin will es wieder ganz genau wissen und googelt wieder alles, überzeugt-MUIG. Mit meinem Füßchen hat sie auch immer weiter gesucht. Als die Tierärztinnen bei meiner letzten Untersuchung sagten, man müsse jetzt abwarten, ob die Gelenkentzündung wieder abheilt, hätte sich die Mama Kerstin am liebsten in den Ellenbogen gebissen, schnapp-MUIG, weil sie immer nur nach Sohlengeschwür und Ballenabszess gegoogelt hat und nicht auch nach Gelenkentzündung.

PEBBLES: Das hat sie dann aber ganz fix nachgeholt, eifrig-MUIG, und da stieß sie dann auch darauf, warum du so ein dickes Gelenk bekommen hast, nachdem dein Ballenabszess eigentlich grad richtig gut abgeheilt war: Du hast einen akuten Schub Arthritis!

DAISY: Kopf-verdreh-MUIG. Warum hat das denn keine von den Tierärztinnen erkannt? Die Mama Kerstin sagte, das sei nie erwähnt worden. Dabei hat sie im Internet gefunden, dass es sogar recht häufig vorkommt, dass Meeris nach einem gerade überstandenen Sohlengeschwür oder Ballenabszess einen Arthritisschub im angrenzenden Gelenk kriegen, wieder-umfall-MUIG.


Oscar

OSCAR: Über uns Meeris lernen die nix in der Ausbildung, außer dass man immer Enrobactin verordnet, egal was schwein hat, verächtlich-MUIG.

PEBBLES: Oh Mann, oh Mann, und wegen einer Arthritis hätten die dir glatt das Bein abgeschnitten, ungläubig-MUIG.

OSCAR: Das ist jetzt halt wahnsinnig langwierig mit der Arthritis. Die Mama Kerstin ist auch total fertig. Ständig mein Füßchen, jetzt ist Daisy krank und Toffee macht sich bereit für ihre letzte Reise. Das ist alles zu viel und ganz schrecklich, traurig-MUIG. Sie könnte ständig heulen, unsere Mama Kerstin.

JOYCE: Das tut sie auch, aber heimlich, vertraulich-MUIG. Ich hab's schon selbst gesehen. Aber für uns hält sie die Fahne hoch, besonders auch für Toffee, damit die sich nicht noch beunruhigt fühlen muss, sondern sich ganz sicher fühlt und noch möglichst schöne Dinge erlebt.

PEBBLES: Zu mir hat die Mama Kerstin gesagt, wir sollen jetzt bloß nicht auch noch krank werden. Und dass es ihr leid tut, dass Joyce und ich gerade ein bisschen vernachlässigt werden und wenig Aufmerksamkeit kriegen, weil die kranken Schweinchen halt so viel Zeit und Behandlung brauchen.

JOYCE: Ich bin ja froh; dass wir nicht auch noch krank sind und behandelt werden müssen. Aber ich hab' richtig Angst davor, was die nächste Zeit bringt.

OSCAR: Ich denke, jetzt bringt die Mama Kerstin uns erstmal ein Leckerchen.

Keeeeeeeeerstiiiiiiiiiiiiiiiiiiiinnn...

KERSTIN-ZWEIBEIN: Hallo. Ich hab' superzarte Löwenzahnblätter mitgebracht. Wo ist denn Toffee? Toffee, Liebes, schau mal, frischer, zarter Löwenzahn. Komm doch auch nach vorne.

TOFFEE: Ach, ich hab' keinen Appetit auf Löwenzahn, desinteressiert-MUIG. Aber danke.


Toffee

DAISY: Das ist wirklich schrecklich, betroffen-MUIG. Das hab' ich noch nie erlebt, dass Toffee keinen Appetit hat.

OSCAR: Gestern mochte sie schon keine Sonnenblumenkerne essen, seufz-MUIG.

Danke, Mama Kerstin. Aber ich trau mich jetzt gar nicht sagen "tschüss bis nächste Woche", seufz-MUIG. Also, tschüss dann...

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