Joyce

JOYCE: Hallo Leute, hier ist wieder eure Joyce.

Ihr erinnert euch doch bestimmt daran, dass die Mama Kerstin mit jedem von uns eine Fotostrecke zu irgendeinem Thema machen wollte, fröhlich-MUIG.

OSCAR: Ja, dabei hatte ich schon gehofft, das Ganze sei in Vergessenheit geraten, weil nach Toffee und ihrer Birne in Folge 49 erstmal Ruhe war, seufz-MUIG.

DAISY: Träum weiter, mein Süßer, grins-MUIG. Wir Mädels vergessen das nicht.

PEBBLES: Heute bin ich dran, stolz-MUIG. Mir ist nämlich endlich was Niedliches eingefallen und ich finde, die Fotos sind gar nicht schlecht, stolz-verschämt-MUIG.

TOFFEE: Na, dann lass doch mal schauen, interessiert-MUIG.


Pebbles

OSCAR: Bären? Verblüfft-MUIG. Wie kamst du denn da drauf?

PEBBLES: Ich hatte plötzlich eine Eingebung. Und hier in der Wohnung gibts ja genug Bären.

TOFFEE: Ja, Gott sei Dank! Zweibeiner wollen ja immer knuddeln und kuscheln. Und die Mama Kerstin schaut uns auch oft an mit diesem Kuschel-Gier-Blick, schüttel-MUIG. Da ist es dann gut, wenn sie sich an einem Bären abreagieren kann und uns verschont.

PEBBLES: Zu mir sagt sie manchmal, ich sei auch so ein richtiger kleiner Kuschelbär, besonders wenn ich mich zum Chillen platt hinlege und das Fell so ein bisschen aufplustere. Da kam mir dann die Idee mit meinem Motiv.


Pebbles

TOFFEE: Naja, es sind wirklich niedliche Fotos, das muss ich ja zugeben, aber leider sind deine Bären nicht essbar, bedauernd-MUIG. Meine Birne durften wir ja hinterher aufessen.

JOYCE: Aber es gab ja direkt nach dem Fototermin schon wieder Buffet, tröstend-MUIG. Versäumt haben wir also nichts.


Daisy

DAISY: Naja, Buffet gibt's immer, argumentier-MUIG, aber wenn Pebbles sich eine Bananenstaude ausgesucht hätte, hätten wir ein Extraleckerchen abgestaubt. Banane gibt's selten, Wasser-im-Mäulchen-zusammenlauf-MUIG.

PEBBLES: Ich wollte aber was Niedliches und Bananen sind nicht niedlich, schon gar nicht in der Menge, verteidigend-MUIG.

OSCAR: Ach, lass dir deine Bären nicht madig machen, Pebbles, nur weil bei der einen oder anderen hier der Magen so tief hängt, unterstützend-MUIG.


Pebbles

TOFFEE: Hört, hört! Und das vom schnellsten Fresser der westlichen Hemisphäre.

OSCAR: Überhör-MUIG. Ich finde, du siehst wirklich gut aus in der Bärengruppe, Pebbles. Man sieht ja auf den ersten Blick kaum, wo DU bist. Du passt echt gut rein in die Bärenfamilie, lobend-MUIG.

PEBBLES: Am Anfang war ich noch ein kleines bisschen befangen und hab' zuerst versucht, unter den Bären einen Unterschlupf zu finden, zugeb-MUIG. Aber dann fand ich es eigentlich recht spannend und ich hab' dann erstmal alle Bären untersucht.

DAISY: Der große weiße da rechts hatte es dir wohl angetan, kicher-MUIG.

PEBBLES: Ja, der Eisbär war soooo weich und bequem, den hätte ich uns gerne mitgebracht, sehnsüchtig-MUIG. Der wäre hier drin auch ein wahnsinnig schönes Kuschelbett für uns.


Pebbles

DAISY: Dann wäre er aber bald ein Braunbär, kicher-MUIG.

PEBBLES: Die Mama Kerstin hatte auch ein bisschen Angst, dass ich ein Pfützchen auf ihn mache. Aber ich war ganz brav. Nicht mal ein einziges Köttelchen habe ich während der ganzen Sitzung fallen lassen, stolz-MUIG. Trotzdem konnte ich mich nicht lange auf dem Eisbären ausruhen, dann ging's schon weiter mit der Fotografiererei.

JOYCE: Hm, modeln ist wohl doch kein Traumjob, wenn man mal drinsteckt.

OSCAR: Das fürchte ich auch, mit-Grabesstimme-MUIG. Und ich hab' die Mühe noch vor mir.


Pebbles

DAISY: Hast du denn inzwischen wenigstens eine Idee, was du machen willst, neugierig-MUIG?

OSCAR: Wie man's nimmt. Die Mama Kerstin hat mir was vorgeschlagen und ich denke, das probiere ich auch. Aber glaubt bloß nicht, dass ich euch vorher ein Sterbenswörtchen verrate, geheimnisvoll-MUIG. Nur so viel: Es geht auch nicht um was Essbares.


Oscar

TOFFEE: Pah-MUIG, wenn du denkst, dass wir jetzt bohren und dich ausfragen und dann vor Neugier platzen, dann irrst du dich aber gewaltig.

OSCAR: Wenn du glaubst, dass ich auch nur gerne darüber rede, dann bist du schief gewickelt, zurück-pah-MUIG. Ich finde immer noch, dass das ganze 'Rumposieren Mädelskram ist.

JOYCE: Erst probieren, dann kritisieren, Oscar. Probier's doch erstmal aus, auf­munternd-MUIG.


Pebbles

TOFFEE: Und wenn du während deiner Fotosession die ganze Zeit murrst und purrst, macht es auch nichts, weil die Fotos ja zum Glück ohne Ton sind.

DAISY: Jetzt hört doch auf euch zu frozzeln. Heute ist Pebbels' Folge, da geht es um sie und nicht um euch.

PEBBLES: Danke, Daisy.

DAISY: Prust-MUIG! Was ist DAS denn??? Das ist doch kein Bär!?


Pebbles

PEBBLES: Nein, niemand weiß, was das ist. Die Mama Kerstin nennt es "die Tripse". Ich mochte aber die kleineren Bären lieber. Die Tripse war mir ein bisschen unheimlich, gesteh-MUIG.

OSCAR: Sie sieht auch nicht so kuschelig und bequem aus, mit-Kennerblick-taxier-MUIG.

PEBBLES: War sie auch nicht. Ich hab' mich dann mit dem süßen kleinen Bären beschäftigt. Der hatte so ein bezauberndes Lachen und eine ideale Größe, schwärm-MUIG. Erst dachte ich, der könnte vielleicht echt sein mit seinem offenen Mäulchen und den Zähnen darin. War er aber nicht.


Pebbles

JOYCE: Grins-MUIG, man sieht gleich, dass du auf ihn abgefahren bist.

PEBBLES: Ja, ich fing gerade an mich für ihn zu erwärmen, da kam schon wieder die Mama Kerstin und hat ihn mir weggenommen. Bloß weil ich ein wirklich nur ganz winziges Bisschen an ihm geknabbert habe, schmoll-MUIG. Aber Knabbern war auf der Tagesordnung nicht vorgesehen.

TOFFEE: Das hätte ich dir gleich sagen können, wissend-MUIG. Raven hat als Baby ihre ganzen Stofftiere aufgebissen und die Füllwatte rausgeholt. Die Mama Kerstin hat dann immer geschimpft und abends saß sie dann da und hat die Füllwatte wieder reingestopft und die Löcher zugenäht, schön mit verdeckten Nähten, damit Raven die nicht sofort wieder aufknibbelt, erzähl-MUIG. Verdeckte Nähte kann sie inzwischen richtig gut. Da ist dann schon klar, dasss ihre eigenen Bären auch nicht angenagt werden  dürfen.

DAISY: Ach deshalb sehen viele Spielsachen von der Raven aus wie Frankensteins Monster, Licht-aufgeh-MUIG.


Pebbles

PEBBLES: Ihr hättet mal Raven sehen sollen während ich da auf dem Sessel saß, vielsagend-MUIG. Sie saß daneben und hat richtig vibriert, weil sie auch gerne einen der Bären gehabt hätte. Dabei weiß sie genau, welches ihre Kuscheltiere sind und welche tabu sind, weil sie der Mama Kerstin gehören.

JOYCE: Sei du mal bloß froh, dass sie nicht auf den Sessel und auf dich drauf gesprungen ist, erleichtert-MUIG. Schließlich ist dieser Sessel das einzige Sitzmöbel, auf das sie auch darf.

PEBBLES: Ja, aber sie springt doch nur auf diesen Sessel, wenn die Mama Kerstin auch drin sitzt und liest, beruhigend-MUIG. Dann springt Raven noch mit drauf und legt sich so längs auf die Kerstin, dass die grad noch so lesen und mit einer Hand das Buch halten kann, während Raven in ihrem anderen Arm liegt und sich schmusen lässt. Meistens schläft sie dann dabei ein.


Pebbles

OSCAR: Nicht zu fassen! Ein 30-Kilo-Schoßhund, Kopf-schüttel-MUIG. Ich weiß nicht, wie die Mama Kerstin das aushält.

TOFFEE: Kicher-MUIG, sie hat dummerweise damit angefangen als Raven erst 5 Kilo hatte. Jetzt wird sie die Geister, die sie rief, nicht mehr los.

JOYCE: Na, DAS wär' doch auch mal ein Motiv für eine schicke Fotostrecke.


Pebbles

OSCAR: Es ist ja schon komisch, dass die Menschen ausgerechnet aus so einem großen Raubtier so ein Kuschelobjekt gemacht haben, wunder-MUIG. Da hätte man doch auch ein harmloseres Tier nehmen können.

TOFFEE: Ach, sie haben die Bären ja ganz schön verhohnepiepelt und entschärft. Das sieht man ja auf den Bildern hier. Die sehen alle nett aus und schmusig.


Toffee

JOYCE: Und es ist ja auch nicht bei Bären geblieben. Heutzutage gibt es so ziemlich alle Tierarten als Stofftier, die alle gar nicht mehr natürlich aussehen. Die Mama Kerstin hat jetzt zum Beispiel ein regenbogenfarbiges Alpaka zu Weihnachten bekommen, verrat-MUIG.

DAISY: Oooooh, schwärm-MUIG, das kenne ich ja noch gar nicht, schade-MUIG. Das hätte ich mir SOFORT ausgesucht. Das ist ja sooo romantisch und märchenhaft, genau wie ich, schwärm-MUIG.


Pebbles

PEBBLES: Das kannst du ja immer noch nehmen, wenn dir nichts anderes einfällt.

JOYCE: Wisst ihr, es heißt zwar StoffTIER, aber es ist ja nicht bei Tieren geblieben. Heutzutage gibt es Stoffobst, Stoffgemüse, Stoffbakterien und sogar Stoffsupermarktpreise zum Kuscheln, aufzähl-MUIG.

OSCAR: Diese Zweibeiner, Kopf-schüttel-MUIG.

DAISY: Warum kuscheln die Menschen denn nicht untereinander, wenn sie so gern kuscheln, verwundert-MUIG?


Pebbles

OSCAR: Ich glaube, weil sie alle nicht so richtig miteinander auskommen und Kuschelsachen unverbindlich und problemfrei sind, mutmaß-MUIG. Die haben keine Migräne, wenn man grad kuscheln möchte, streiten nie und man muss nachher nicht noch ihre getragene Wäsche waschen und bügeln.

TOFFEE: Ja, die Zweibeiner haben's auch nicht leicht. Da sind wir Meeris ehrlicher und sagen gleich, dass wir ein bisschen Abstand brauchen. Hey, der Zwerg da ist aber auch herzallerliebst! Da krieg ich ja fast wieder Muttergefühle, gefühlsduselig-MUIG.


Pebbles

PEBBLES: Ja, der ist ganz weich und er hat RIESENfüße. Ich hätte da gerne einfach noch ein bisschen gesessen mit ihm, weil das Schaffell da drunter auch total angenehm war. Ich war dann schon ein bisschen müde und wenn die Mama Kerstin dieses helle Fotografierlicht ausgemacht hätte, wäre ich glatt eingeschlafen.

DAISY: Ja, das sieht man. Du hast schon wieder deine Wamme als Kopfkissen aufgeschüttelt, despektierlich-MUIG.


Pebbles

OSCAR: Ich finde, du hast da eine feine Fotostrecke hingekriegt, Pebbles, Glückwunsch-MIUIG. Du hast aber auch das Glück, dass du nicht nur schön, sondern dabei auch noch fotogen bist.

PEBBLES: Oh, danke Oscar.

JOYCE: Wenn ich nur wüsste, was ICH nehmen soll…

DAISY: Kommt Zeit, kommt Motiv, Joyce. Lass es auf dich zukommen.

TOFFEE: Leute, wir müssen Schluss machen, da kommt die Mama Kerstin.

KERSTIN-ZWEIBEIN: Hey, ich dachte ich hätte vorhin was von Banane gehört und da es die nicht so oft gibt, hab' ich euch mal eine halbe kleingeschnitten.

TOFFEE: Ein Traum wird wahr, selig-seufz-MUIG.

DAISY: Oh fein, Süßigkeiten.

PEBBLES: Danke, Mama Kerstin. Also tschüss dann, mampf schmatz, bis nächste Woche…

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