Toffee

TOFFEE: Hallo Leute, hier ist wieder eure Toffee.

Heute erzählen wir euch mal ein bisschen was über unsere Pebbles.

PEBBLES: Was? Wieso das denn, überrascht-MUIG? Über mich gibt's doch gar nichts zu erzählen.

JOYCE: Von wegen! Du bist ein ganz besonderes Meeri und das kann man ruhig auch mal sagen, überzeugt-MUIG.

OSCAR: Ihr wisst ja, Leute, dass Pebbles und Joyce Geschwister sind und aus einer ganz schlechten Bauernhofhaltung kommen, wo es kaum was zu essen gab und die Meeris von den vielen Milben fast bis auf die Knochen abgenagt wurden, mit-Grabesstimme-MUIG.

JOYCE: Das mit dem Essen stimmt und Milben gab's auch reichlich, aber ein bisschen übertrieben ist das schon, obwohl ich zugeben muss, dass es sich ziemlich genau so anfühlt, wenn man Milben hat, schmerzlich-erinner-MUIG.


Pebbles, nur kurze Unterwolle

DAISY: Oscar hat gesagt, dass Pebbles noch ganz zerrupft ausgesehen hat als sie hier ankam. Sie hatte noch gar kein richtiges Deckhaar, nur unterschiedlich lange Unterwolle, die ganz stumpf aussah, mitleidig-MUIG.

PEBBLES: Ich war froh, dass ich schon wieder ein paar Haare hatte, aber ich hab' noch die ganze Zeit gefroren als ich hierher kam, frrrrrrr-MUIG. Die Leser erinnern sich vielleicht, dass ich am Anfang immer ganz verfroren auf dem Wärmepad saß.


Pebbles, noch ohne Deckhaar

TOFFEE: Ja, das war zum Erbarmen. Aber dann ging's ja plötzlich los mit dem Haarwachstum. Und auf einmal bekamst du richtig schöne glänzende Deckhaare. Dein Krönchen auf dem Kopf wurde immer kesser und allmählich hast du richtig lange Haare am Heck bekommen, sodass die Kerstin schon sagte, du bekommst eine richtige Brautkleid-Schleppe, amüsiert-MUIG.

JOYCE: Die Mama Kerstin fing dann schon an zu überlegen, ob sie nicht Pebbles auch mal die Haare schneiden sollte, wenigstens die, die hinten so überstehen, bevor sie dann so lang werden, dass man hinten drauf tritt. Die waren aber auch lang zu der Zeit, Junge-Junge-MUIG.


Pebbles mit Schleppe

PEBBLES: Ja, am Anfang war ich noch ganz stolz darauf, dass meine Haare schön wieder nachwuchsen, aber die Schleppe am Heck fand ich dann ganz schnell ziemlich lästig. Da hing immer Streu drin, die ich dauernd rausputzen musste. Und manchmal waren die Haare nass, wenn ich Pipi gemacht habe und dann weggegangen bin und die Schleppe schleifte durch die Pfütze. Das fand ich eklig, bäh-MUIG.

OSCAR: Das kann ich gut verstehen, verständnisvoll-MUIG. Wenn ich untenrum feucht bin, mag ich mich dort auch nicht mehr putzen.

TOFFEE: Das ist genau das Problem, Oscar, Pebbles hat sich nämlich trotzdem geputzt, aber deswegen bist du da auch immer irgendwie feucht und fies und es wäre besser, du wärst da hinten unten schwarz, weil schwarzes Fell nicht so gelb aussieht, wenn man es nicht putzt, streng-MUIG. Irgendwie seid ihr Jungs immer auf Kriegsfuß mit der Hygiene, Kopf-schüttel-MUIG. Wenn die Kerstin morgens und abends deinen Fuß eincremt und du mit dem Hintern auf ihrem Arm sitzt, geht sie den Arm hinterher waschen, weil du da drauf feuchte Stellen hinterlässt, du alter Schmutzkäfer.


Oscar

OSCAR: Grummel-MUIG. Du hast ja keine Ahnung. Das liegt an unserer Anatomie.

TOFFEE: Das ist eine faule Ausrede, nicht-gelten-lass-MUIG.

PEBBLES: Ich wollte nirgendwo feuchte Stellen haben, deshalb wollte ich die Schleppe nicht mehr und deshalb habe ich erst gehofft, dass die Kerstin mir die Haare da hinten abschneidet, aber die konnte sich nicht so recht entschließen und ist in einem ewigen Vorentscheidungszustand hängen geblieben, seufz-MUIG, also dachte ich mir schließlich, selbst ist das Schwein. Ich hab' dann also angefangen, mir die Haare da hinten einfach abzubeißen, stolz-MUIG.

DAISY: Das Faszinierende daran ist ja nicht nur, dass du das überhaupt machst, sondern mit welcher Perfektion du das hinkriegst, bewundernd-MUIG. Du hast echt eine total geniale und ordentliche Heckfrisur. Ich dachte am Anfang, Mensch Pebbles, lass das lieber sein, sonst hast du da lauter franselige Struppsen. Aber beim Heckhaare-Schneiden macht dir echt keiner so leicht was vor.

JOYCE: Ja, das ist was, was Pebbles richtig gut macht, lob-MUIG. Und sie schafft es sogar, dass alle Haare immer irgendwie gleich kurz sind. Die Mama Kerstin sagte, sie ist da fast ein bisschen neidisch, weil ihre eigenen Haare immer wachsen, dann sieht man, dass sie länger sind, dann geht sie zum Friseur, dann sieht man, dass sie kürzer sind, aber bei Pebbles ist immer alles perfekt.


Pebbles mit perfekter Heckfrisur

PEBBLES: Naja, danke für das Lob, verlegen-MUIG. Es ist ehrlich gesagt schon gar nicht so einfach und es ist eine Menge Arbeit und ich muss ständig dranbleiben. Aber so gefällt es mir viel besser und ich finde, die Mühe lohnt sich.

OSCAR: So eine kesse Kurzhaarfrisur ist ja modern und macht auch irgendwie jünger. Ich find's gut, Kompliment-mach-MUIG.

TOFFEE: Pebbles ist aber auch sonst ein ganz bemerkenswertes Schweinchen. Seit sie erwachsen ist, ist sie immer ausgeglichen und gelassen. Manchmal sagt die Kerstin zu ihr, sei sei ein richtiger kleiner Buddha. Sie kann so gemütlich 'rumliegen und relaxen, dass man sich selber schon ganz entspannt fühlt, wenn man sie nur anschaut.


Pebbles, die Gemütliche

TOFFEE: Wenn ich so zurückdenke, was für ein anstrengendes, quirliges und neugieriges Baby Pebbles war, seufz-MUIG. Ich dachte schon, wie soll so ein Draufgänger denn erwachsen werden, ohne sich selbst was anzutun oder einen tragischen Unfall zu erleiden. Aber dann kam sie in die Pubertät und plötzlich war sie eine ganze Weile total schwermütig. Richtig depressiv. Das war schlimm. Das wurde dann erst wieder besser als Daisy hier einzog, aber dann kam eine Pebbles-Phase, da war sie total unsicher und ängstlich und ist sogar weggelaufen als die Mama Kerstin mit Leckerchen kam, wunder-MUIG.

DAISY: Ja, das hat mich am Anfang auch verunsichert. Ich bin oft mit weggelaufen, weil ich dachte, da ist dann auch was richtig Gefährliches. War es aber nie. Ich hab' Pebbles dann gefragt, warum sie eigentlich wegläuft, aber das wußte sie selbst nicht. Und irgendwann hat sie damit einfach aufgehört.


Joyce

JOYCE: Ja, meine arme liebe Schwester ist emotional ganz schön gebeutelt worden während ihres Wachstums, mitfühlend-MUIG. Aber jetzt ist sie ja schon längere Zeit unser gemütlicher Buddha.


Pebbles mit Krönchen

PEBBLES: Ich bin aber sehr froh, dass ich dich immer bei mir hatte, Joyce. Du warst irgendwie schon immer so vernünftig und umsichtig. Schon als Baby. Danke, dass du immer so lieb zu mir warst. Du hast immer Verständnis für mich gehabt und bist immer an meiner Seite gewesen, wenn ich dich brauchte, dankbar-MUIG.

OSCAR: Ach Süße, zu dir kann man doch aber auch nur lieb sein. Du bist ja auch immer lieb zu allen. Ich hab dich noch nie zornig oder grob erlebt. Und ich finde es total bewundernswert, wie tapfer du mit deiner regelmäßigen Zahnreinigung umgehst. Und ich weiß genau, dass du das nicht ausstehen kannst.


Pebbles mit Lippenlücke

PEBBLES: Es nützt ja alles nichts. Ich hab' halt mal diese komische Lücke in meiner Oberlippe. Dadurch setzen sich halt immer Speisereste an meinen oberen Zähnen genau am Zahnfleischrand fest. Die kleben dann bombenfest und ich kriege sie alleine einfach nicht ab, resigniert-MUIG. Ich bin ja froh, wenn die Mama Kerstin die immer wieder abmacht. Wer weiß, sonst hätte ich da vielleicht schon eine Entzündung bekommen. Aber es ist schon jedes Mal eine echte Tortur, wenn sie da dran 'rumschabt bis der Schmonz weg ist, bekümmert-MUIG.

JOYCE: Ich fühle jedes Mal ganz fest mit dir!

PEBBLES: Jedes Mal denke ich, dieses Mal halte ich ganz still, dann geht es auch ganz fix vorbei. Aber dann schaffe ich es einfach nicht stillzuhalten, sondern schlage wieder mit dem Kopf um mich. Naja, die Mama Kerstin macht das in­zwischen schon ganz gut und auch recht fix. Aber ich bin immer total erleichtert, wenn es wieder vorbei ist.

DAISY: Hihi-MUIG, die Mama Kerstin auch.

JOYCE: Aber ich finde es toll, dass du trotzdem kein verängstigtes Schweinchen geworden bist, das jedes Mal in Panik flüchtet, sondern dass du wirklich ganz ausgeglichen bist. Du hast ja trotz der Zahnreinigung keine Angst vor der Mama Kerstin, sondern bist da ganz vertrauensvoll mit ihr.

TOFFEE: Natürlich, wir sind doch nicht dumm! Das merkt ein Tier doch, wenn es jemand gut mit ihm meint, auch wenn man manchmal unangenehme Sachen aushalten muss. Unsere arme Pebbles hat ja nicht nur das Zahnproblem, sondern muss auch noch diese ekelhaften Vitamine einnehmen. Und selbst das trägst du mit Fassung und machst das Beste draus, Pebbles. Mir hat die Kerstin auch schon dieses Vitaminzeugs angeboten, aber da spucke ich sofort und mache, dass ich wegkomme, angewidert-MUIG.

PEBBLES: Jaja, aber ich glaube, dieses Vitaminzeugs ist wirklich gut für mich. Wenn ich es eine Zeitlang nicht kriege, fühle ich mich sofort schlapp und müde und lustlos. Dann mag ich gar nicht mehr aufstehen und 'rumlaufen und die Kerstin sagt, ich sehe dann elend aus.


Pebbles und die Vitamine

OSCAR: Das ist mir auch schon aufgefallen. Am Anfang hat die Mama Kerstin ja noch ein bisschen getestet. Aber 2-3 Mal pro Woche musst du wirklich dieses Multivitaminzeug einnehmen. Wenn es weniger ist, hängst du echt durch.

PEBBLES: Die Tierärztin sagte, mir würden vor allem B-Vitamine fehlen. Das scheint irgendwie ein dauerhafter Mangel zu sein, egal wie lecker und gesund ich esse. Das kann genetische Gründe haben oder an der schlechten Aufzucht in meiner Babyzeit liegen. Das wird wohl immer so bleiben. Aber Gott sei Dank hat die Kerstin verstanden, dass B-Vitamine sooo ekelhaft schmecken, dass es eine Quälerei für mich wäre, die ständig zu schlucken. Deshalb kriege ich die Multivitamine, die schmecken vergleichsweise anständig und die kriege ich ganz gut runter, tapfer-MUIG.

TOFFEE: Keiner von uns lässt sich mit B-Vitaminen behandeln. Der Henry sollte die auch mal nehmen, aber die Kerstin hat das Zeug nicht in ihn reingekriegt. Die Multivitamine hat er auch akzeptiert. Ich mag die aber auch nicht.

JOYCE: Zumindest musst du die Vitamine inzwischen nicht mehr täglich nehmen, Pebbles.

PEBBLES: Die Mama Kerstin hat mir am Anfang eine Kur damit verpasst. Dann haben wir allmählich ausprobiert, wie weit man runtergehen kann mit dem Zeug, ohne dass ich wieder anfange durchzuhängen. Und jetzt kriege ich 2-3 Mal die Woche 0,5 ml. Damit geht's mir richtig gut, freu-MUIG. Und man gewöhnt sich ja an vieles.

DAISY: Siehst du, das ist das, was wir meinen. Du nimmst alles so an wie es kommt und auch wenn du vorher mal beunruhigt bist, weil du was noch nicht kennst, überwindest du dich einfach und dann bist du total cool, z.B. mit Raven,  vor der du am Anfang Angst hattest und heute gebt ihr euch Küsschen.


Daisy

PEBBLES: Aber du gehst doch noch viel lockerer mit Raven um als ich.

OSCAR: Aber der Unterschied ist, dass Daisy nie Angst hatte vor Raven. Wer keine Angst hat, ist auch nicht tapfer. Mutig und tapfer ist, wer wie du seine Angst überwindet und über sich selbst hinauswächst und seine Grenzen erweitert, weise-MUIG.

TOFFEE: Da hat er mal Recht. Da kannst du stolz auf dich sein, Pebbles.

PEBBLES: Oh danke, ihr seid ja richtig süß. So hab' ich das noch nie gesehen, stolz-MUIG.

JOYCE: Siehst du, du bist etwas ganz besonderes. Und dann gibt's noch zwei Sachen, da kommt von uns anderen keiner mit dir mit.

DAISY: Deine absolut einzigartige Stupsnase, kicher-MUIG.


Pebbles und ihre Stupsnase

PEBBLES: Oh, ja, ich hab' da einen kleinen Wirbel auf der Nase.

OSCAR: Das macht dich unverwechselbar und gibt dir immer ein so neugieriges Aussehen.

TOFFEE: Und was ist das zweite Besondere?

JOYCE: Pebbles' Stimme! NIEMAND kann SO LAUT nach der Mama Kerstin rufen wie Pebbles. Ich glaube, das würde sie bis ins Büro hören und das ist kilometerweit weg.

TOFFEE: Ach ja, das hab' ich verdrängt. Dabei hab' ich jedes Mal zwei Tage lang Ohrenpfeifen, wenn Pebbles sich ins Zeug legt.

OSCAR: Dabei wär's jetzt doch mal an der Zeit, die Mama Kerstin herzupfeifen. Zeig uns, was du kannst, Pebbles.

PEBBLES: Tief-Luft-hol-MUIG: Keeeeeeeeeeeeeeeeeeeerrssstttiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiinnnnn!!! MMMUUUUUUUUUUUUUUIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIGGGGG…

Längere Pause

DAISY: Wo bleibt sie denn?

KERSTIN-ZWEIBEIN: (Atemlos) Was ist passiert???

OSCAR. Nichts. Warum hat das denn so lange gedauert?

KERSTIN-ZWEIBEIN: Ich war im Büro, aber dann hab' ich Pebbles rufen gehört und bin sofort heimgefahren. Naja, wo ich schon mal da bin: hier ist eure Gurke.

TOFFEE: Danke, Mama Kerstin, also tschüss dann, mampf schmatz, bis nächste Woche…

 

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