Oscar

OSCAR: Hallo Leute, hier ist wieder euer Oscar.

Ihr wisst ja noch, dass wir hier letzte Woche ein bisschen Zoff hatten und die Kerstin überlegt hat, was sie tun kann, damit in unserer Gruppe Harmonie einkehrt.

PEBBLES: Nun, sie dachte, es sei sinnvoll, unsere Gruppe zu vergrößern, damit die Wahrscheinlichkeit größer wird, dass jeder von uns sich mit mehreren anderen gut versteht und damit mehr Möglichkeiten bestehen, mal in wechselnden Zweierpaaren zusammen zu sitzen.

TOFFEE: Außerdem meinte sie, eine gerade Anzahl Schweinchen sei schlecht, wenn eins davon ein Böckchen ist, das sich, äh, vorsichtig-formulier-MUIG, am liebsten zum Dösen in eine ruhige Ecke zurückzieht. Die Kerstin glaubte, dass wir alle zufriedener sein könnten, wenn eine gerade Anzahl Mädels da ist.

OSCAR: Dazu kommt, dass in einer größeren Gruppe immer mehr los ist. Und mehr Mädels find ich auch gut, grins-MUIG.

JOYCE: Und dann kam der Zufall dazu und als die Mama Kerstin mit Raven im Wald spazieren ging traf sie eine Frau, die damals mitgekriegt hatte wie die Kerstin Henry gefunden hatte. Die fragte, ob die Kerstin wohl noch ein Meeri aufnehmen würde, weil die Nachbarin ihrer Schwester eine Putzfrau hat, deren Tochter sich zwei Meeris angeschafft hatte. Oder vielleicht war es auch die Nachbarin von der Putzfrau der Tochter der Schwester oder so, jedenfalls um sieben Ecken.


Pebbles

PEBBLES: Die Sieben-Ecken-Frau hatte zwei Meeridamen aufgenommen, denen ein schönes und fein eingerichtetes Gehege spendiert und sie war ganz glücklich, aber nach kurzer Zeit wurde eine ihrer beiden Damen immer rundlicher und es war absehbar, dass Nachwuchs auf dem Weg war.

TOFFEE: Man fragt sich, wer eine Meeridame abgibt, ohne sich zu vergewissern, dass sie nicht schwanger ist? Ich meine, wir sind doch nur 64 bis 72 Tage schwanger, meistens 68 Tage, das ist doch ein überschaubarer Beobachtungszeitraum, auch wenn manche Damen erst ab der sechsten Schwangerschaftswoche erkennbar rundlich werden.

OSCAR: Leider passiert das immer wieder, dass Meeridamen ungewollt schwanger werden oder unerkannt tragend abgegeben werden. Hihi-MUIG, die Menschen verkennen, wie schnell und zuverlässig wir Jungs unseren Job machen.

TOFFEE: Leider das einzige, was bei euch schnell geht, Seitenhieb-nicht-verkneifen-könn-MUIG.

JOYCE: Eines Morgens purzelten dann zwei Babies in die Welt und die Sieben-Ecken-Frau fing an, für die beiden ein gutes Zuhause zu suchen, weil sie es bei ihren beiden Damen belassen und keine Gruppe bilden wollte.

PEBBLES: Der kleine Bub wurde kastriert und hat ein schönes Zuhause woanders gefunden und die Kerstin ist hingefahren und hat sich das kleine Mädchen angeschaut und als sie Daisy sah war es um sie geschehen, verständnisvoll-MUIG.

TOFFEE: Genau wie um uns, selig-seufz-MUIG. Das ist sie, unsere Daisy:


Daisy

OSCAR: Ist sie nicht ganz und gar bezaubernd, anschmacht-MUIG?

DAISY: (An Oscar ankuschel) Oscar-Oscar-MUIG-MUIG.

OSCAR: Sowas Herziges hab' ich noch nie gesehen, gerührt-MUIG. Schaut nur, diese großen Augen und Ohren, dahinschmelz-MUIG. Sie ist so WINZIG, aber schon ein perfektes Meerschweinchen.

TOFFEE: Und sie scheint zu denken, dass du ihre neue Mama bist, amüsiert-MUIG. Das muss am wilden Fell liegen und an euren gemeinsamen Farben.

PEBBLES: Und am Bart, kicher-MUIG.

JOYCE: Also das Fell ist wirklich unglaublich. Wie ein kleiner Drache, überall Wirbel, anbet-MUIG.


Daisy

PEBBLES: Und schaut nur, ihr linkes Auge hat einen blauen Rand. Ist das nicht faszinierend? Bewundernd-MUIG.

DAISY: Pebbles-Pebbles-MUIG-MUIG. (Ranschmeiß, schnussel, Küsschen geb)

PEBBLES: Und sie ist randvoll mit Liebe, gerührt-MUIG. Ich hab' sie auch sofort ins Herz geschlossen.

JOYCE: Als Daisys Mutter dann etwa drei Wochen nach der Geburt ihre Milchbar geschlossen hat und sie nach weiteren 4-5 Tagen anfing, ein bisschen angestrengt von ihrem Nachwuchs zu wirken und Daisy bis dahin ein Gewicht von 320 Gramm erreicht hatte hat die Sieben-Ecken-Frau angerufen, dass sie denkt, dass es soweit ist und die Mama Kerstin hat Daisy abgeholt.


Daisy

PEBBLES: Sie dachte ja, es sei vielleicht ein bisschen früh, aber sie hatte Angst, dass die Frau Daisy jemand anderem gibt, wenn sie sagt, man solle vielleicht noch ein bisschen warten. Oder dass sich die Frau selbst noch in Daisy verliebt und sie dann behalten möchte, nicht-auszudenken-MUIG.

TOFFEE: Also drei Wochen sollten Babies schon mindestens bei ihrer Mama bleiben, besser vier Wochen oder länger. Und eine Trennung von der Mama bevor das Baby mindestens 300 Gramm wiegt, sollte auch nicht sein. Naja, bei Böckchen eventuell etwas früher bevor sie sich an ihrer Mutter und ihren Schwestern vergehen. Aber ich weiß noch von meinen Babies, dass die dann schon ganz schön anstrengend werden, zumindest für ihre eigene Mutter. Aber Daisy ist einfach nur ein Schatz, verklärt-MUIG.


Daisy

DAISY: Toffee-Toffee-MUIG-MUIG (versteck hinter Toffees Hinterteil).

TOFFEE: Alles ist gut, kleine Daisy, hier bist du ganz und gar sicher, beschützend-MUIG.


Toffee & Daisy

PEBBLES: Also wenn ein Baby schon nach 3-4 Wochen abgegeben wird, sollte es unbedingt zu anderen schon erwachsenen Meeris kommen, wo es anständig sozialisiert wird. Wenn das nicht geht, ist es besser, dass ein Baby eher 6-8 Wochen bei seiner Mama bleibt, bevor es auszieht.

OSCAR: Echt? So lange? Aber wir sind doch Nestflüchter und kommen schon mit Fell und Zähnen auf die Welt und essen ja auch gleich nach der Geburt Heu und Gemüse und Kräuter.


Daisy

TOFFEE: Trotzdem brauchen Babies am Anfang noch dringend Muttermilch, damit sie sich richtig entwickeln und mit der Muttermilch werden auch viele Antikörper und abwehrfördernde Enzyme auf das Baby übertragen. Das ist wichtig für das Immunsystem, erklär-MUIG.

OSCAR: Aha, das ist ja spannend. Ich weiß vor allem, wie man Babies herstellt. Aber damit, wie es dann weitergeht, hab' ich mich noch nie wirklich beschäftigt. Irgendwann werden Babies halt geboren.

TOFFEE: Pffth, du bist ein typisches Männchen. Kein Wunder, dass du die Leistung der Damen nicht würdigen kannst, wenn du nichts darüber weißt. Ich glaube, wir sollten mal was über Schwangerschaften und die Geburt und Babyaufzucht berichten.


Daisy

OSCAR: Das fände ich gut. Vielleicht können Joyce und Pebbles ja mal anfangen, für eine neue schlaue Folge zu recherchieren? Was meint ihr?

PEBBLES: Klar, das machen wir gerne, freu-MUIG.

JOYCE: Daisy ist hier in unserer Gruppe ja eine echte Ausnahme, weil sie nicht aus einer Notstation kommt, sondern ganz behütet in einem schönen Zuhause geboren wurde. Sie hat also nichts Schlimmes erlebt bisher.

TOFFEE: Und das wird sie hoffentlich auch nie! Ich werde jedenfalls gut auf sie aufpassen, entschlossen-MUIG.

JOYCE: Das werden wir wohl alle, liebevoll-MUIG.

DAISY: Joyce-Joyce-MUIG-MUIG (versucht, unter Joyces Bauch eine Zitze zu finden).


Daisy & Joyce

JOYCE: Hihi-MUIG, das kitzelt. Daisy, Süße, da gibt's keine Milch. Iss doch ein paar von deinen Junior-Pellets. Du brauchst doch gar keine Milch mehr, mein Schatz, obwohl du noch so ein winziges Ding bist.

DAISY: HUNGER-MUIG-MUIG!!! (eindringlich-fordernd-MUIG)


Daisy

TOFFEE: Sag nicht, die feinen getreidefreien Mini-Pellets für Daisy sind schon wieder alle weg. Die Kerstin hat die extra als Zufutter für Daisy besorgt, weil da viele verschiedene Kräuter drin sind und noch gibt's ja nicht so viel frisches Grün. Erst muss es endlich wärmer werden.

OSCAR: Diese Pellets sind aber auch ohne Ende lecker, leicht-beschämt-MUIG.

TOFFEE: Ich mach' dir ja gar keinen Vorwurf. Ich kann denen auch nicht widerstehen. Ach ja, der Henry hätte auch seine helle Freude gehabt an diesen Pellets. Der war ja bis zum Schluss immer ganz scharf auf jedes Fast-Food. Allerdings ist in den Junior-Pellets natürlich kein Getreide.


Daisy & Oscar

DAISY: Toffee, Toffee, Fast-Food, MUIG-MUIG.

TOFFEE: Nein, nein, Daisy, kein Fast-Food, wir essen gesunde Sachen, die schmecken auch am besten.

PEBBLES: Hm, vielleicht sollten wir mal die Mama Kerstin rufen, damit sie was zu essen bringt für Daisy?

OSCAR: Ähem, und für uns.

JOYCE: Daisy, mein Schatz, das nächste Buffet mit frischen Sachen kommt erst in ungefähr zwei Stunden. Jetzt ist gerade Heuzeit. Heu ist auch was ganz Leckeres und macht gut satt.


Daisy

TOFFEE: Komm, Daisy, wir essen alle ein bisschen Heu, gemeinsam schmeckt es am Besten, überred-MUIG. Los jetzt, ihr anderen, ran ans Heu, Daisy braucht Vorbilder, damit sie was lernt, hopp-hopp-MUIG.

Pause... (Heumümmelnde Geräusche und leises Schmatzen aller Schweinchen)

DAISY: Heu-fein-MUIG-MUIG, zufrieden-Heuhalm-ins-Mäulchen-zutzel-MUIG.

OSCAR: Iss nur die besten und leckersten Heuhalme, meine kleine Prinzessin. Hier muss keiner alles aufessen. Was nicht schmeckt oder nichts taugt oder angepieselt ist, wird von der Kerstin einfach wieder abgeräumt.

DAISY: Iiiiiiiiieeek-Schreck-MUIG!!! (Losras, im Zickzack durchs Haus düs) Alarm-MUIG-MUIG!! Zweibein-MUIG-MUIG!! (unterm Heuhaufen in der Ecke versteck).

OSCAR: Hä? Verdutzt-MUIG. Alarm? Hier? Was ist denn los?


Daisy

PEBBLES: Mann, ist die Kleine schnell. Wie eine Kugel im Flipperautomaten war das gerade.

OSCAR: So schnell warst du auch mal als du noch ein Baby warst. Sogar ich war mal so schnell.

TOFFEE: Daisy-Schätzchen, komm wieder raus. Das ist nur die Kerstin. Die bringt Leckerchen!

JOYCE: Wir gehen am Besten alle vor zur Plexischeibe, damit Daisy sieht, dass alles OK ist.


Daisy

KERSTIN-ZWEIBEIN: Sie ist wieder weggerannt. Das macht mich ein bisschen traurig. Warum hat sie denn so Angst vor mir?

TOFFEE: Sei nicht traurig, du siehst doch, was für ein Zwerg sie noch ist. In dem Alter bestehen sie nur aus Hunger und Ur-Instinkten, aber sie haben noch keinen Verstand, keine Lebenserfahrung und keine Beherrschung. Das wird schon.

JOYCE: Schau, ich hatte am Anfang auch Angst. Und Daisy ist noch viel jünger als ich damals. Hab' Geduld.


Daisy

OSCAR: Ähem, sag mal, du bist doch sicher nicht nur zum Quatschen hier reingekommen, oder?

PEBBLES: Oscar, du bist uncharmant.

KERSTIN-ZWEIBEIN: So kennen und so lieben wir ihn. Hier, Gurke und Möhre. Hoffentlich trifft Daisy weder die Gurke noch der Schlag, wenn ich ihr Stück mal in ihre Richtung werfe.

OSCAR: Danke, Mama Kerstin, also tschüss dann, mampf schmatz, bis nächste Woche...

Folge verpasst??? Kein Problem!!! *HIER* geht's zu den vorherigen Zwinki

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