Pebbles

PEBBLES: Hallo Leute! Hallo! Ich darf nämlich heute "Hallo" sagen, stolz-MUIG. Also: Hallo! Hallo-MUIG.

CLARA: Du musst dich vorstellen, mein kleiner Sonnenschein, zärtlich-MUIG.

PEBBLES: Ich bin Pebbles. Hallo-MUIG.

OSCAR: Ihr habt ja letzte Woche schon von Pebbles gehört. Sie war die erste aus dem schlimmen Notfall, die schon aus der Notstation ausziehen durfte, weil sie gut zugenommen hatte, aber keine Milben mehr hatte und schon wieder halbwegs Fell.

PEBBLES: 509 Gramm hatte ich, stolz-MUIG. Und manche von uns brauchten DREI Milbenbehandlungen bis die Quälgeister weg waren. Ich brauchte nur ZWEI, stolz-MUIG.

TOFFEE: Du brauchst aber noch eine ganze Menge gesunde Sachen bis dein Fell so wird wie es sein soll. Im Moment ist es ganz stumpf und an manchen Stellen sieht man nur ganz matte Unterwolle und noch gar kein Deckhaar.

CLARA: Ich finde, es sieht aus als ob du nicht ganz kurzhaarig wärst, sondern ein kleines bisschen längere Haare bekämst, bewundernd-MUIG. Ich bin sooo gespannt wie du mal aussehen wirst, wenn du erwachsen bist.

PEBBLES: Findest du mich hübsch?

CLARA: Sehr, mein Schatz. Du hast die niedlichste Stupsnase, die ich je gesehen habe und dein Crested-Krönchen gibt dir einen herrlich verwegenen Look. Außerdem hast du sehr schöne Fellfarben und bist sehr ansprechend gemustert.

TOFFEE: Pffth, Schmeicheleien, Schmeicheleien. Als wäre sie nicht schon genug überzeugt von sich, murmel-MUIG.

PEBBLES: Die Frau in der Notstation hat gesagt, mein dunkles Fell da hinten und hier auf der rechten Backe ist "agouti". Ist das was besonders Gutes?


Pebbles

CLARA: Alle Farben an uns Meerschweinchen sind OK. Es kommt auf den Charakter an, nicht auf die Fellfarbe. Agouti nennt man auch wildfarben. Das ist, wenn jedes Haar mindestens zwei Farben hat, z.B. am Haaransatz schwarz, in der Mitte rötlich und an der Spitze wieder schwarz.

PEBBLES: Ihr habt das alle nicht, oder?

CLARA: Nein, von uns hier hast das nur du.

PEBBLES: Mein Fell wird jetzt aber immer dichter. Da bin ich echt froh, weil ich jetzt nicht mehr so friere. Am Anfang hier dachte ich, ich gefriere zu einem kleinen Eisklumpen.

TOFFEE: Du warst echt ein verfrorenes kleines Würmchen in den ersten Tagen hier. So winzig und du hast nur Tag und Nacht stundenlang zusammengekauert auf dem Wärmepad gesessen, das dir die Mama Kerstin hier ins Haus gelegt hat. Das hat sie alle paar Stunden in der Mikrowelle wieder warm gemacht.


Pebbles auf dem Wärmepad

OSCAR: Puh, Pebbles, du hast schon wieder gematscht. Das müffelt ganz schrecklich, Nase-rümpf-MUIG.

PEBBLES: Aber wenn ich muss, dann muss ich!

CLARA: Das kommt bestimmt von der Futterumstellung. Hier gibt es ja viel mehr Gemüse als in der Notstation und vorher kanntest du ja noch gar nichts Leckeres. Da muss sich deine Verdauung erst dran gewöhnen.

OSCAR: Ja, ich denke auch, dass sich das bald legt. Hoffentlich. Zumindest ist es nur weicher Stinke-Stuhlgang und kein ganz bedrohlicher wässriger Durchfall. Und die Mama Kerstin füttert ja schon vorsichtig. Fast keinen Salat und nur gut bekömmliches Gemüse.

PEBBLES: Und ich kriege so grünes feuchtes Breizeug aus einer künstlichen Zitze, weil ich 50 Gramm abgenommen habe seit ich hier bin und das Zweibein hat gesagt, das geht nicht. Ich soll nämlich zunehmen und groß und stark werden.

CLARA: Das ist Päppelbrei aus der Plastikspritze. Der ist gesund. Da sind ganz viele Vitamine und andere gute Sachen drin und viele Kalorien.

PEBBLES: Echt? Es gibt extra Pebbles-Brei für mich? Ich mag den Pebbles-Brei, aber ich find's doof, dass ich gefangen werde, um ihn zu essen.

TOFFEE: Und die Mama Kerstin gibt dir noch Rodicare Akut für den Aufbau deiner Darmflora. Die Flora in deinem Darm ist bestimmt eher dürftig gewesen bei der schlechten Ernährung bisher. Deine Zähne sind auch nicht toll.

PEBBLES: Was soll denn mit meinen Zähnen sein?

OSCAR: Die sind nicht so schön weiß und kräftig wie sie sein sollten, sondern irgendwie gräulich und wirken fast ein bisschen durchscheinend. Die Mama Kerstin hofft, dass sie nach und nach immer schöner und heller und kräftiger nachwachsen, weil du ja jetzt alles kriegst, was du brauchst.

PEBBLES: Sie funktionieren aber ganz prima.

Du, Toffee, was isst du da gerade? Schnupper-an-Toffees-Mäulchen.

TOFFEE: Eisbergsalat. Der ist leicht und lecker, kau-MUIG.


Toffee & Pebbles

PEBBLES: Schnapp-klau-wegrenn-aufess. Hmm, lecker-MUIG.

TOFFEE: Hey, du diebische Bratze! Das war MEIN Salatblatt, empört-MUIG!

CLARA: Aber so lernen die Kleinen doch, was genießbar ist und ohne Bedenken gegessen werden kann. Dazu müssen sie erschnuppern, was die erwachsenen Meeris essen, nachsichtig-MUIG.

TOFFEE: SCHNUPPERN ist ja auch OK, aber STEHLEN ist NICHT OK. Sie soll sich ein eigenes Stück suchen! Oder DICH beklauen! Grummel-MUIG.

CLARA: Komm, Pebbles-Schatz, hier ist noch was Feines, ein Stück Wurzelpetersilie, das können wir zusammen essen. Crunch-kau-MUIG.

PEBBLES: Schnupper-an-Claras-Schnäuzchen. Riecht ganz lecker. Abbeiß-MUIG. Ui, fein!

OSCAR: Ich hätte nie gedacht, Clara, dass du je freiwillig dein Gemüse mit irgendwem teilen würdest.

TOFFEE: Ja, Clara hat sich geradezu erschreckend verändert. Früher war sie so heißblütig und unsicher und inzwischen ist sie beneidenswert ausgeglichen und entspannt und neuerdings auch noch so sozial angehaucht.


Clara

OSCAR: Ja, als ich hierher kam hat mir Clara auch alles gezeigt und erklärt, so mit den ganzen Abläufen und so. Und sie hat oft bei mir gelegen und wir haben geplaudert während wir verdaut haben. Das war total nett, weil man sich ja doch erstmal ganz schön verloren fühlt, wenn man in ein neues Zuhause umzieht. Und einsam, auch wenn da noch andere Meeris sind, aber die kennt man ja noch nicht richtig und die bisherigen Kumpels sind weg und man sieht sie nie wieder.

TOFFEE: Ich denke, Clara ist eine echte Führungspersönlichkeit geworden.

OSCAR: Ich denke auch, Clara, dass du in Zukunft die Chefin sein solltest. Du bist zu uns allen total lieb, hältst die Gruppe prima zusammen und hast alles im Griff. Und jetzt erziehst du auch noch das Baby.

CLARA: Also, ihr macht mich noch ganz verlegen. Früher wollte ich so gerne Chefin sein, aber da hat die Jane das einfach besser gemacht. Ich hab' immer versucht mir ganz viel von ihr abzuschauen, weil sie so ein ganz toller Charakter war. Heute will ich gar nicht mehr unbedingt die Chefin sein. Ich mag nur, dass alles gut läuft und dazu trage ich meinen Teil bei, bescheiden-MUIG.

TOFFEE: Vielleicht bist du genau deshalb heute eine gute Chefin.

CLARA: Ihr dürft das aber auch gerne machen.

OSCAR: Kein Bedarf. Ich sitz' gern faul hier oben auf dem Heutisch und genieße die Aussicht. Ich schlafe gern und esse gern und ich mach' euch Mädels gern brommselige Komplimente. Aber Verantwortung ist nicht so mein Ding. Ich leb' gern fröhlich in den Tag, breit-grins-MUIG.

TOFFEE: Ich wollte noch nie in der ersten Reihe stehen und außerdem kannst du ganz laut pfeifen und die Mama Kerstin her rufen, damit sie uns ein Leckerchen gibt. Und ein Chef braucht eine laute Stimme.


Pebbles

PEBBLES: Hey, ich hab' auch eine laute Stimme...

TOFFEE: Keine Chance, dass du kleines vorlautes Ding hier Chefin wirst!

CLARA: Ich finde, ein bisschen Selbstbewusstsein kann unserer Pebbles nicht schaden. Es ist doch schön, dass sie keine Angst hat, fröhlich und unternehmungslustig ist und ihr Leben genießt.

PEBBLES: Du sorgst immer für mich und verteidigst mich. Du bist die liebste Mama der Welt.

CLARA: In meinem Herzen bist du mein liebstes Kind, gerührt-MUIG.

OSCAR: Ähem, Pebbles, wenn dich die Kerstin heute abend wieder aus dem Haus holt, damit du mit ihr auf dem Sofa sitzt und eine Extraportion futterst, dann denk doch mal an deinen lieben guten Onkel Oscar.

CLARA: Nix da. Die Mama Kerstin holt Pebbles abends raus, um sie ein bisschen an sich zu gewöhnen und um sie ordentlich aufzufüttern. Und wenn da ein Begleitschweinchen mit rausgenommen wird, damit Pebbles moralische Unterstützung hat und sich nicht allein und beunruhigt fühlt, dann bin ich das, alles-klar-MUIG?

OSCAR: Warum nur du? Wir können uns doch abwechseln.

PEBBLES: Als du einmal mit warst warst du so gierig, dass du mich vom Essen weggeschubst hast. Ich wäre fast vom Busen des Zweibeins gefallen. Dann bist du auf mich getreten und hast so schnell mein Gemüse und mein Maisblatt alleine gefressen, dass das Zweibein gesagt hat, dich kann sie nicht mehr mit rausnehmen.


Oscar

OSCAR: Och, äh, wirklich? Peinlich-MUIG.

TOFFEE: Kicher-MUIG. Ich darf auch mit raus. Ich hab' Pebbles beigebracht, wie gut Paprika schmeckt. Da gab es rote und grüne.

PEBBLES: Die roten sind besser.

CLARA: Find' ich auch.

PEBBLES: Gestern hab' ich beim Essen Pipi auf das Zweibein gemacht.

CLARA: Das ist nicht schlimm. Das hält sie aus. Wenn du größer wirst, dann wächst auch deine Blase und du musst nicht mehr so schnell und so oft.

PEBBLES: Du, Clara, ich bin jetzt ein bisschen müde. Kannst du dich zu mir legen und mir Gesellschaft leisten und auf mich aufpassen während ich schlafe, gäääähn-MUIG?

CLARA: Das mache ich gerne, meine Kleine, liebevoll-MUIG. Aber erst essen wir noch unser Leckerchen zum Schluss. Magst du mal nach der Kerstin rufen?

PEBBLES: Au ja!

MMMUUUUUIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEKKKKKK.......

TOFFEE: Du liebe Güte!

OSCAR: Ich glaub', ich hab' 'nen Hörsturz.

KERSTIN-ZWEIBEIN: Ist was passiert???


Pebbles

PEBBLES: Ich hab'dich gerufen, freu-MUIG.

KERSTIN-ZWEIBEIN: Ich hätte mir beim Gurkenschnibbeln fast den Finger abgeschnitten. Wie kann denn aus einem so kleinen Resonanzkörper so ein lauter Ton kommen?

TOFFEE: Das lässt nichts Gutes ahnen. Sie wächst noch...

KERSTIN-ZWEIBEIN: Na, dann lasst es euch schmecken.

PEBBLES: Schmatz-schling-MUIG.

CLARA: So, Pebbles, jetzt sagst du noch schön "Danke" und verabschiedest dich von den Lesern.

PEBBLES: Danke, Mama Kerstin. Also tschüss dann, mampf schmatz, bis nächste Woche...

 

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