Da bin ich. Hallo allerseits! Herzlich Willkommen zur 40. Folge von WwW - Wilbert weiß Warum! Die Socke

 

Advent, Advent, die Socke brennt! Uups... ein Lichtlein meine ich natürlich. Meine Pflegemama Birgit war heute schon ganz fleißig. Ich habe über meinen Gehegerand gelinst und sie dabei beobachtet, wie sie Kisten und Kästchen hin und her trug und golden-silbernen Flitterkram an grüne Tannenäste dekorierte. Warum, weiß ich nicht, denn Tanne knabbert Schwein doch viel lieber... *grübel*! Danach hing sie bunte Socken an die Türrahmen und versteckelte (die von den Zweibeins so geliebten) "Glitzerpapier-Schokodinger" in den Strümpfen. A-HA!!! Da kam von mir ein lauter MUIG, denn so 'ne Socke will ich auch.

Die Socke:

Unsere Meerschweinchen sind einfach nur zum Knutschen. Ob sie liebevoll Fellschnuten, Plüschkugeln, Wackelpopos oder Gurkenhobel genannt werden - hauptsächlich sind sie doch alle miteinander große Neugiernasen. Überall stecken sie ihre Schnütchen hinein und ihr guter Geruchssinn weist ihnen den Weg zum Besten Leckerchen. Dieses Verhalten ist ganz natürlich und ihre frei lebenden Verwandten in den südamerikanischen Anden tun dies auf der täglichen Suche nach Nahrung von früh bis spät. Unsere heimischen Schweinchen dürfen zwar einen vollen Futterteller ihr eigenen nennen, doch der Erkundungstrieb ist in ihnen immer noch ausgeprägt. Lustig ist, dass sie einen neuen Einrichtungsgegenstand im Gehege manchmal mit Missachtung strafen. Doch meist nur einige Minuten lang und schon wird er inspiziert und untersucht, beschnuppert und einmal hinein gebissen. Also, alles nur Taktik, die Neugier siegt.

Und was hat das mit Socken zu tun? Ganz einfach!!! Manchmal geschieht es, dass im Gehege und in der fröhlichsten Schweinchengemeinschaft ein wenig Langeweile einzieht. Auch ist das Leben echt öde, wenn ein kastriertes Böckchen seine Frist alleine absitzen muss und in der Zweiergruppe schon nach dem Frühstück alle drei muig's verteilt sind! ;-)

Eine schöne Beschäftigung kann man den Tieren mit sogenannten Futterspielen bieten. In vielen Zoos kann man die Tierpfleger dabei beobachten, wie sie Baumstämme für die Affen mit Leckerchen befüllen oder Fische im 10-Liter Eimer für die Robben einfrieren. Und wir stopfen für unsere Schweinchen einfach Socken. Und wie das geht - hier folgt die Anleitung!

 

Man braucht eine alte Socke, eine Schere, Heu uuund die Lieblingsleckerchen.

 

Aus der Socke kleine Löcher ausschneiden!

 

So sieht das Ganze dann aus.

 

Die Socke anschließend mit Heu befüllen.

 

Ein bevorzugtes Gemüse hineinmogeln...

 

... und Erbsenflocken dürfen auch nicht fehlen (oder was am Liebsten gemocht wird)!

 

Und schon ist die "Schweinetraumsocke" fertig! :-)

 

Für 2 bis 3 Schweinchen reicht eine Socke meist. Im Spiel wird hier daran gezupft und da gerupft. Leben in einer Gruppe viele Tiere, sollte man gleichzeitig mehrere Socken anbieten, damit auch jeder drankommt und es keinen Futterneid gibt. Auch ein rangniederes Tier will ja was vom Sockenspaß. Es ist sehr niedlich zu beobachten, wie die Näschen auf der Suche sind. Wir empfehlen, die Tiere nicht unbeaufsichtigt zu lassen und die leere Socke aus dem Gehege zu entnehmen, wenn das Spektakel vorbei ist. Nicht, das es zu einer ungewollten "Anknabberung" des Wäschestücks kommt und die Stoffränder eventuell ausfranseln. Ist die Socke "abgeerntet" kann sie wieder verwendet werden.  Und auch unser Wilbert ist glücklich mit seiner Socke am Advent und schmatzt noch selig!

 

"Mjam, so 'ne Socke ist doch mal was!"

 

Da hat der Patenbub Wilbert richtig was zu tun...

 

***Genau-muig*** So ist das! Viel Spaß beim Lesen und bis nächsten Sonntag, wenn es wieder heißt: WwW - Wilbert weiß Warum

Die alten Folgen von WwW können hier nachgelesen werden: Wilbert weiß Warum

 

   P.S.:   

Schickt alle Eure Sockenfotos mit Euren Schweinchen bis zum 06. Dezember 2014!!! Anlässlich zum 40ten WwW veröffentlichen wir die eingesandten Fotos von unseren SOS-Schützlingen in einem "Wilbert-Special" in den news am "Nikolaus-Schweine-Sockentag"! Wir freuen uns schon auf Eure Fotos. Einfach an unsere Adresse senden: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 


 

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