Wir nehmen Abschied von:


Ilana

Unsere Ilana wurde 2011 geboren und kam im März 2015 zu uns in den Verein, kurz darauf konnte sie auch schon vermittelt werden. Aus persönlichen Gründen kam sie aber wieder zum Verein zurück. Leider war sie da nicht gesund und musste sich einer schweren Operation unterziehen. Dies glückte auch und bald konnte Ilana wieder vermittelt werden.

 

Ihre Halter schreiben ihr folgende Worte:

Du kamst im Januar 2016 zu uns.
Warst ein sehr neugieriges, aufgewecktes Schweinchen das laut pfeifend vor der Fütterungszeit schon da stand um nach dem Futter bettelte.
Und den wöchentlichen Tüv ließest Du nur mit lautem Gequiecke und Geschimpfe über dich ergehen.
Letztes Jahr im August bekamst Du eine schlimme Blasenentzündung die sich über Wochen zog.
Einer der Tierärzte gab schon die Hoffnung auf und meinte Du würdest Dich nicht mehr erholen.
Aber Du warst eine Kämpfernatur. Du wolltest weiter leben!
Beim Päppeln gabst Du mit einem Deiner Vorderpfötchen immer ein Zeichen wenn Du genug hattest.
Deine Medikamente, die Du 3x täglich einnehmen mußtest, nahmst Du tapfer ohne zu murren.
Es gab, wie Du keine Blasenentzündung mehr hattest (kein Blut im Urin), immer wieder Hochs und Tiefs.
Ende Januar 2018 kam dann wieder ein Tief, dass überhaupt nicht mehr aufhören wollte.
Du wurdest schließlich rund um die Uhr gepäppelt und bekamst weiterhin die Medikamente.


Dann kam der 7. Februar. An diesem Tag wolltest Du Deinen Päppelbrei nicht mehr nehmen und auch das atmen fiel Dir schwer.
Somit mußten wir den schweren Weg zum Tierarzt gehen um Dich zu erlösen.
Der Tierarzt stellte am Ende des Bauchraumes eine ziemliche Verdickung fest, was auf ein Blasentumor zutreffen würde.

Ilana unsere Kämpferin gekämpft und doch verloren. Du wurdest ca. 6 1/4 Jahre alt.

Wir werden Dich nie vergessen!

 

Senu

Senu hatte nicht so viel Glück im Leben, er musste auf einem ungeschützten Balkon ohne ausreichende Einrichtung jetzt in der kalten Jahreszeit sitzen, Einstreu war nass und schimmlig. Futter war hier sehr rar, so dass er am Abholtag den 07.02.2018 verstarb. Er lag schon in Krämpfen und hat den Weg zum Tierarzt nicht mehr geschafft.

Komm gut an kleiner Mann, wir werden dich nicht vergessen.

Senu wurde nur ein Jahr alt.

Leider haben wir kein Bild von Senu zu Lebzeiten.

 

Caven, Cahaya, Caius und Carino

Charlottes Babys sind am 12.02.2018 zur Welt gekommen, alle vier haben nicht angefangen zu atmen. Wir sind hierüber sehr traurig und können es kaum in Worte fassen.

Die Pflegestelle hat allen Vieren folgende Namen gegeben:

1. Baby: Caven (= aufgehende Sonne)
2. Baby: Cahaya (= die Leuchtende)
3. Baby: Caius (= der Fröhliche)
4. Baby: Carino (= der Hübsche)

Da wir nur Bilder der toten Babys haben, bleibt dieser Beitrag ebenfalls ohne Bild.

Kommt gut an ihr Kleinen, wir hätten euch gerne näher kennengelernt.

 

Darlene

Abby (SOS-Darlene) hat sich am 15.02.2018 auf den Weg über die Regenbogenbrücke gemacht.
Folgende Zeilen ihrer Halter haben uns zu ihrem Tod erreicht:

Liebes SOS-Team,
leider melde ich mich heute mit einer traurigen Nachricht, unsere Abby (bei SOS Darlene) ist leider am 15.02.18 verstorben.
Abby war im letzten Jahr immer mal wieder gesundheitlich angeschlagen. Anfang 2017 bekam sie eine große Zyste, die auch durch Hormonspritzen
nicht weggehen wollten. Da sie aber weder Haarausfall, noch ein verändertes Verhalten zeigte, beobachteten wir sie nur.
Im Sommer verschwand die Zyste vollständig, allerdings schwankte ihr Gewicht immer wieder, auch trank sie viel, was aber keine organischen Ursachen hatte.
Als sie im Herbst nach drinnen zog, war das
Trinkverhalten wieder normal und das Gewicht stabilisierte sich wieder.

Doch in den letzten Tagen vor ihrem Tod ging es ihr plötzlich schlecht. Beim Tierarzt ließen wir ihr Blut abnehmen.
Am Tag darauf erhielten wir
die schlechte Nachricht: Akute Leukose und akutes Nierenversagen. So mussten wir Abby kurz darauf gehen lassen :-(((

Wir vermissen unsere Abby sehr ! Sie war ein ganz besonderes Schweinchen: Unerschrocken und so anhänglich wie ein Hund. Sich streicheln lassen, auf Zuruf sofort herzukommen war kein Problem für sie. Ihre Mitbewohner steckte sie mit ihrer aktiven und euphorische Art immerzu an. So war es keine Seltenheit, dass sie für eine Erbsenflocke durch den ganzen großen Garten lief, im Sommer die Kaninchen im 50 m entfernten Keller besuchte, oder neben der Gartenliege (auf der man lag)
so lange Männchen machte, bis ein Leckerchen gereicht wurde :) Sie liebte den Garten, lief dort weite Strecken oder genoss es im Schatten ein Nickerchen zu machen.
Da sie dem Menschen so aufgeschlossen war und
auch die Aufmerksamkeit gerne laut einforderte, lernte sie viele Tricks: Durch Reifen springen, sich Drehen, Schnürsenkel aufmachen bis hin zu Socken ausziehen. Abby war einfach eine kleine Intelligenzbestie :D

Wir vermissen unsere kleine Abbymaus sehr.. Ohne sie ist es im Gehege sehr ruhig geworden..
Sie ist leider viel zu früh gegeangen mit ihren 5 Jahre :-(

 

Sari

Die kleine Sari wurde 2011 geboren und kam im August 2015 in den Verein. Sie schaffte es erst gar nicht auf die Vermittlungsseite, da Patenbock Seamoon sich unsterblich in Sari verliebte und auch Sari der Liebe auf den ersten Blick unterlag. Es war klar, Sari durfte in der Pflegestelle bleiben.

Im Juni 2017 wurde bei ihr ein Tumor im Bauchraum entdeckt, welcher leider mit Magen und Darm verwachsen war. Es konnte keine Operation stattfinden. Also bekam Sari jeden Wunsch von den Augen abgelesen.

Am 21.02.2018 war es dann soweit und Sari hatte keine Kraft mehr und sie wurde in Würde verabschiedet. Sie folgte somit ihrem Partner und sie sind wieder vereint.

Sari wurde ca. 7 Jahre alt.


„Mein Herz erkennt dich immer“

 

Honeyblossom

Honeyblossom wurde circa 2011 geboren und kam im Jahr 2014 zu uns in den Verein. Bald konnte die schöne Maus vermittelt werden. Leider stellte sich bei ihr bald eine Anomalie ein, ein Zahn wuchs durch die Nase. Ihre Menschen haben sich aber gut damit arrangiert.

Sie bekam in diesem Jahr dann plötzlich Atemnot und sie wurde gleich dem Tierarzt vorgestellt, sie wurde medikamentös abgedeckt. Leider hat sich die Kleine nicht mehr erholt, so dass sie am 22.02.2018 unter Tränen zur Regenbogenbrücke geschickt.

Komm gut an Kleines. Sie wurde ca. 7 Jahre alt.

 

Sandro

Am 23.02.2018 hat Sandro sein Köfferchen gepackt, seine Familie schrieb uns folgende Zeilen:

Er hat uns ab Anbeginn fasziniert. Er war ruhig und aufgrund seiner Präsenz konnte er bei unseren Damen für Ruhe sorgen .... aber eben nur wenn er wollte... so war er in allen Dingen...wenn er wollte, war alles möglich. Sandro war das erste Schweinchen, dass so tief schlafen konnte, dass er sogar das Essen verpasste, wenn man ihn nicht angestupst und geweckt hätte. Beim Krallenschneiden hat er mit seinen Zähnchen in die Finger gezwickt um zu zeigen, dass ihm das jetzt gerade nicht so passte. Beim TA hat er auch gerne mal beherzter zugekniffen, ich lies in gerne gewähren, denn auch ein Schweinchen sollte zeigen dürfen, wo seine Grenzen sind.

Vor ca. einem dreiviertel Jahr wurde bei Sandro eine generalisierte Leukose festgestellt, dies so erfuhr ich, wird den Schweinchen schon im Mutterleib mitgegeben. Bis vorgestern war Sandro ein wunderschöner, properer Schweinemann mit glänzend rotem Fell, der sich weder von seinen Damen noch von seinen Gurkenschnipplern auf der Nase herumtanzen ließ. Am Mittwoch über den Tag hatte er immer weniger Appetit und zog sich sehr zurück, ich gab ihm Metacam in Absprache mit der TÄ da wir davon ausgingen, dass seine Leukose sich nun Bahn brechen würde. In der Nacht kam jedoch starke Flankenatmung und eine nasse Nase dazu. Donnerstagmorgen war ich die erste beim TA (Kleintierklinik Bergstraße) hier wurde mit abhören und Röntgen festgestellt, dass ihm aufgrund eines Perikardergusses das Atmen schwerfiel, er bekam entwässernde Medikamente, kurzzeitige Besserung lies hoffen, dass er es über den Berg schafft. Sein Zustand verschlechterte sich erneut und wir waren erneut am Donnerstag Nachmittag beim TA, hier hörte die Ärztin eine Verbesserung der Atmung und gab ein weiteres Mal Entzündungshemmer, Nährstoffe, Entwässerung und Schmerzmittel als Depot. Aber hier war Sandro schon so schwach, dass er mich noch nicht einmal mehr in den Finger zwickte, wie er es sonst gerne tat. Zuhause angekommen, wurde es wieder etwas besser, aber im Laufe der Nacht verschlechterte sich trotz Medikamentengabe sein Zustand akut. Zu sehen, wie ein Lebewesen entscheiden muss essen oder atmen und trotz Erschöpfung nicht ruhen kann, weil dann die Luft zum überleben nicht reicht, hat mich sehr aufgerührt. Am Freitagmorgen, hat ihn dann eine sehr einfühlsame TA mit einer Narkose in den ersehnten Schlaf geführt und ihn mit einem in sein Herz gespritztes Medikament vom qualvollen Atem holen erlöst. Es gibt einen schönen Spruch, an den ich wieder denken musste. Als Gott sah, dass der Berg zu steil wurde und das Atmen schwer fiel, streckte er seine Hand aus und sagte: „Komm nach Hause“.

Wie jedes Schweinchen, dass wir bis zum heutigen Tage gehen lassen mussten, betrauern wir auch den Verlust von Sandro. Mach’s gut und genieße das Gras, die Sonne und das unbeschwerte sein auf der anderen Seite und grüß uns die anderen.

Sandro durfte 4 Jahre alt werden, komm gut an.

 

 

 


 

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