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  • image1 Die Tiere empfinden wie der Mensch Freude und Schmerz, Glück und Unglück.................... Charles Darwin
  • image2 Tierschutz ist kein Anlass zur Freude, sondern sich zu schämen, dass wir ihn überhaupt brauchen...... Erich Gräßer
  • image3 Alle lebenden Kreaturen haben die gleiche Seele, auch wenn ihre Körper verschieden sind....... Hippokrates

Also da würde ich mal sagen: Hoffentlich weder noch!! Ein Meeri sollte keinesfalls zu dünn und natürlich auch nicht übergewichtig sein. Die altbekannte Birnenform beschreibt am besten die Idealfigur unserer Lieblinge. Wenn man sie in der Hand hat, dann sollte hinten schon ein Bäuchlein zu fühlen sein. Stromlinienförmig ist absolut zu dünn, dann hat das Meeri eher Untergewicht und im Falle von Krankheit nichts zuzusetzen und wenn der Kinnlappen bis zum Boden hängt und das Tier nur noch herumwatschelt, statt -saust, dann ist es eindeutig zu dick und nicht gesund!

Wir empfehlen unseren Haltern 100-150 gr Frischfutter pro Tier und Tag, man sollte da durchaus mal die Schale wiegen, man kann sich bei der Menge nämlich ziemlich verschätzen, Salat wiegt nunmal viel weniger als z.B. Karotte, Fenchel oder Gurke. Wenn Ihr Tier also Artgenossen und reichlich Platz zum Toben hat, dann braucht es wohl eher um die 150 gr am Tag, aber das ist individuell unterschiedlich, regulieren kann man das nur, indem man seine Tiere jede Woche brav wiegt und einfach schaut, welche Menge passt. In einer größeren Gruppe wird kaum mäkelig gefressen (das ist eher der Fall bei Pärchen-Konstellationen), außerdem kann man bei Großgruppen die einzelnen Tiere schlechter steuern. Ich füttere bei meinen eigenen sogar eher etwas mehr als 150 gr am Tag, aber da leben auch zwei Böckchen zusammen mit 5 Weibchen und alle haben 5,5  qm Platz, also sehr viel Bewegung und Interaktion. Dabei habe ich Tiere zwischen knapp 700 und fast 1200 gr und ich muss immer ausbalancieren, dass die Zierlichen genug bekommen und die eher Kräftigen nicht zu viel, (die- hoffentlich gesunden- Leckerchen , die man füttert, mit einberechnen!), aber damit muss man eben leben. Lieber alle etwas rundlich als zu dünn!

Ich bin eine unserer größten Pflegestellen und betreue immer viele Kandidaten. Oft kommen sie überfettet hier an, die wir dann "Trofu-Bomber" nennen, denn meist liegt es an der ungesunden Ernährung mit reichlich geitreidehaltigem Trockenfutter... Andere Neuzugänge sind klapperdünn, teils aus Stress oder Vernachlässigung und auch da muss ich immer schauen, dass ich das mit der Futtermenge hinbekomme. Aber erstaunlicherweise nehmen bei mir moppelige Kandidaten  sogar bei 150 gr Frischfutter pro Tag und langsamem Entzug der Getreideration ab und die Modelfiguren nehmen mit 150 gr Frischfutter am Tag langsam aber stetig zu, und wenn die Tiere grundsätzlich gesund sind, bekommen sie damit irgendwann Normalgewicht! Eigentlich toll oder? Ich kann nur wieder eindringlich dazu appellieren, jede Woche zu wiegen, dann hat man alles im Griff und merkt eben auch rechtzeitig, wenn etwas nicht stimmt.....

So und nun noch eine kleine Schätzfrage:

Kann man vom Anschauen her sagen, was drei der derzeit bei mir lebenden Pflegetiere wiegen? Schwierig oder? Dann schaut mal genau hin!

Welches Gewicht gehört zu welchem Foto von Woody, Sid und Tristan:

850 gr / 1000 gr / 700 gr / 1400 gr

Woody

Sid

Tristan Foto A

Tristan Foto B

Tristan Foto B

Wie schwer die Gewichte einzuschätzen sind vom bloßen Anblick her, zeigt doch mal wieder eindrücklich, wie wichtig das Wiegen der Tiere ist....!!!

(Auflösung: Woody wiegt 1400 gr, Sid 850 gr, Tristan nach Aufnahme (Foto A) hatte nur 700 gr und war viel zu dünn, mittlerweile (Foto B) wiegt er 1000 gr.....)

Wer sich über Tristans Aussehen wundert, er hatte die Haare kürzer als er im Januar bei mir einzog, ich schneide ihm auch immer mal was ab, damit er es nun in der warmen Jahreszeit nicht zu heiß hat, aber trotzdem sieht er immer etwas unterschiedlich aus. Außerdem kommt seine Himalaya-Färbung in der wärmeren Jahreszeit weniger deutlich zum Tragen, ganz erstaunlich, aber die Haare von Himalaya-Meeris reagieren tatsächlich auf Temperatur....(Nächsten Winter ist er wieder dunkler!)

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