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  • image1 Die Tiere empfinden wie der Mensch Freude und Schmerz, Glück und Unglück.................... Charles Darwin
  • image2 Tierschutz ist kein Anlass zur Freude, sondern sich zu schämen, dass wir ihn überhaupt brauchen...... Erich Gräßer
  • image3 Alle lebenden Kreaturen haben die gleiche Seele, auch wenn ihre Körper verschieden sind....... Hippokrates

In den letzten Tagen wurden wir wieder von vielen Haltern informiert. Einige unserer Schützlinge sind wieder in den Himmel gezogen...

Die Halterin von Noel hat sich bei uns gemeldet, dass diese am 29.04.2012 verstorben ist. Noel hat einige Tage zuvor das Fressen eingestellt. Beim Tierarzt wurde eine Blasenentzündung festgestellt. Also Blut im Urin. Der Tierarzt hat nur Schmerzmittel verschrieben. Zudem war dem Tierarzt bekannt das bei Noel schon vermehrt Blasengries festgestellt wurde. Eine absolute falsche und fatale Behandlungsweise. Noel hätte direkt Antibiotika bekommen müssen bzw. ein Mittel um den Blasengries  aufzulösen bzw. den Abgan zu fördern. So hätte Noel noch eine Chance gehabt. Was soll Schmerzmittel alleine gegen eine Blasenentzündung bzw. Blut im Urin bringen? Dies haben wir auch mit der Halterin besprochen. Sie ist sehr unglücklich, da man sich natürlich auf den Tierarzt verlässt. Wir haben ihr nun einen anderen Tierarzt in der gleichen Stadt empfohlen. Natürlich bringt es Noel nicht mehr wieder, aber den nächsten Schweinchen wird geholfen sein.

Auch Doyle verstarb, weil eine Tierärztin ihr Fach nicht versteht! Die Halterin meldete sich am Wochenende bei uns und berichtete, dass Doyle nichts frass, beim Tierarzt aber angeblich nichts gefunden wurde. Was soll sie nun tun? Nach Nennung der Symptome kamen die Zähne in Verdacht. Wir verwiesen auf eine geeignete Tierärztin. Dort wurde direkt festgestellt, die Zähne stehen kreuz und quer...sogar die Tierarzthelferin sah dies bei einem kurzen Blick ins Mäulchen. Wieso sah es die vorherige Tierärztin nicht? Wie konnte sie sagen, dort ist alles in Ordnung? Leider war die Verdauung von Doyle schon stark angeschlagen, er kotete nicht mehr, war stark verstopft. Leider kam daher jede weitere Behandlung zu spät, Doyle berappelte sich nicht mehr und musste am 03.05. eingeschläfert werden. Der besagten Tierärztin wurde von der Halterin ihre Fehldiagnose genannt... hoffentlich lernt diese daraus...

Am 02.05. erfuhren wir das Otis für immer eingeschlafen ist. Leider erfuhren wir nicht weshalb, er schien wohl eine ganze Weile in Behandlung gewesen zu sein und die Halter haben ordentlich gepäppelt und gekämpft. Aber es half leider nichts.

Im April hat Spot entgültig die Äuglein geschlossen. Sie kämpfte schon sehr lange mit einer chronischen Blasenentzündung. Viele Behandlungen wurden schon durchgeführt, mit wechselnden Medikamenten usw. Manches half sehr lange, manches irgendwann garnicht mehr. Zum Schluß war von dem ehemaligen propperen Schweinchen nicht mehr viel übrig und als selbst der Schmerz nicht mehr wirklich zu bekämpfen war, war es Zeit Abschied zu nehmen und Spot gehen zu lassen.

Ivy ist am 06.05. in unserer Pflegestelle verstorben. Völlig unerwartet lag sie morgens tot im Stall. Beim TÜV zwei Tage zuvor war noch alles ok und zum Fressen kam sie am Abend zuvor auch noch herausgeflitzt und knabberte ordentlich mit. Warum sie starb, werden wir nie erfahren.

Nach einem Telefonanruf, bei dem wir uns wieder nach einigen unserer Schützlinge erkundigen wollten und anschließenden weiteren E-Mails erfuhren wir auf Nachfrage das Judy schon im letzten Jahr verstorben ist.... Laut Halterin wohl an einem Schlaganfall.

Und auch heute kam wieder eine traurige Nachricht: Lonny musste eingeschläfert werden. Unser Mitglied Beate stellte fest, das Lonny schlecht fraß. Beim Tierarzt wurden Zahnbrücken festgestellt. Diese sollten in einer Op korrigiert werden. Leider wurde diese OP noch in alter Weise durchgeführt, mit einer Injektionsnarkose. Diese verkraftete Lonny schlecht, sie reagierte mit Tympanie und anschließender Verstopfung. Trotz direkter Reaktion der Halterin und des Tierarztes und hartem Kampf konnte Lonny nicht mehr geholfen werden, ihr Zustand verschlechterte sich stetig und sie wurde erlöst.

Ein Hinweis zu Zahnkorrekturen. Viele Tierätzte denken noch immer, dies geht nur mit einer Injektionsnarkose, da sie bei der OP keine Möglichkeit haben eine Maske für eine Inhalationsnarkose über den Kopf zu bekommen. Denn dort müssen sie arbeiten! Es gibt allerdings einen Trick: Das Tier wird zuerst in der Maske zum einschlafen gebracht, dann wird es in das Zahn-Korrektur-Brett eingespannt und dann hält ein Assistent den Narkoseschlauch ihne Maske direkt auf die Nase, dauerhaft, bis zum OP-Ende. Das Tier schläft weiterhin tief und fest. Der Tierarzt kommt prima an die Zähne und nach OP-Ende wird das Narkosegas ausgeatmet und das Tier ist schnell wieder wach. Wenige Tierärzte wenden diese Methode an. Also liebe Halter, sagt es euren Tierärzten, das es diese Methode gibt. Gerne können sie die Tierärzte bei Fragen an Fr.Dr.Hengst in Worms wenden.

Das Schönste,

das ein Tier hinterlassen kann,

ist ein Lächeln im Gesicht derjenigen

die an es denken.

Und egal, wie lange es bei uns war

und sein durfte,

es wird uns zwar immer fehlen,

aber eben auch unvergesslich bleiben.

(Beate)

 

lonny

Lonny

noel

Noel

spot

Spot

otis

Otis

ivy

Ivy

judy

Judy

 


 

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