Letzten Samstag ist überraschend Melli gestorben. Die Mutter der Familie war übers Wochenende mit dem Auto verreist und die Tochter stellte am Samstagabend dann beim Füttern fest, dass Melli nicht zum Fressen kam und auch nicht richtig gelaufen ist. Da der Vater nun ohne Auto auch nicht helfen konnte, ist eine nette Nachbarin sofort mit dem Mädchen und Melli zur Notfallsprechstunde gefahren, zum Glück hatte eine Praxis Dienst, die auch von uns empfohlen wird. Auf der Fahrt dorthin ist Melli aber dann leider schon gestorben. Die Tierärztin hat sie trotzdem untersucht und einen Tumor unterhalb der Wirbelsäule am hinteren Rücken ertastet. Sie meinte, dass der Tumor wohl auf die Nerven gedrückt und die kleine Maus dadurch wohl keine Schmerzen gehabt hätte. Auch hätte man Melli nicht angesehen, dass sie krank war, da ihr Fell so schön geglänzt hat und die Haut auch gut aussah und der Tumor von außen auch nur schwer zu erfühlen war. Die Familie kann es noch gar nicht fassen, dass Melli nicht mehr da ist, am Tag zuvor hatte sie noch so gemütlich im Heu gelegen und sich das Köpfchen streicheln lassen. Wir fühlen natürlich mit, vor allem mit der Tochter der Familie, die sich sehr liebevoll um ihre Meerschweinchen kümmert.
Alles hat seine Zeit -
- eine Zeit des Kennenlernens
- eine Zeit des liebevollen Miteinanders
- eine Zeit des Abschiednehmens und
- eine Zeit der dankbaren Erinnerung

