Heute Morgen sind Polly und Ginger doch noch in mein großes Gehege zu Swen und seinen Mädels gezogen. Ich kann einfach keine Meeris in Käfigen sehen. Die beiden waren ja vorübergehend in meinen Notfall 120er gezogen, war das einzige was ich gerade noch frei hatte. Ich bin im Moment fast überbesetzt, nachdem ich am Freitag noch die 7er Gruppe aufgenommen habe, aber bei Swen war noch Platz, die Gruppe ist gut sozialisiert und harmonisch, Swen hat seine Mädels gut im Griff, so habe ich es gewagt.
Die Milbenbehandlung bei Polly und Ginger hat schon angeschlagen, ihr Fell sieht bereits viel besser aus und die anderen in Swens Gruppe sind alle pumperlgesund. So habe ich Polly auf ein Handtuch laufen lassen und sie vorsichtig in das große Gehege gesetzt (Hochschwanger sollte man möglichst nicht so hochheben). Ginger als kleiner Wirbelwind hüpfte sofort begeistert durch das Gehege und konnte gar rnicht aufhören zu rennen, 2 m hin, 2 m zurück-welche Wonne! Swen machte beiden Damen sofort klar, wer im Gehege der Chef ist und die beiden muckten sich auch gar nicht, so war die Sache erledigt. PUH! Auch Vergesellschaftungen können ja für die Tiere ganz schön stressig sein, aber in größeren Gruppen passiert meistens wenig, da ein einzelnes Rudel-Mitglied ja schlecht 5 andere ständig kontrollieren kann. Polly ist nicht mehr ganz so schnell, aber ich habe den Eindruck sie fühlt sich auch wohl. Sie ist immer vorne am Betteln, man hat halt Hunger, wenn man trächtig ist. Sie erinnert mich irgendwie an mich im 9. Monat ( ich habe zwei Kinder), so Marke rollende Tonne oder watschelnde Ente. 
Naja, ich hoffe, es geht alles gut mit der kleinen Maus.
Viele Grüße aus der Pflegestelle Mannheim und danke an die zahlreichen Leser, die uns für unseren Notfall schon Glück gewünscht haben. Wir, bzw. die Meeri-Weibchen können es brauchen...!

Die kleine Ginger und Polly an der Heubar, dem berühmten Geschirrabtropfgestell aus einem bekannten schwedischen Möbelhaus. Erstaunlich, dass Polly sich da noch problemlos hochwuchtet....!
