Wir als Verein setzen immer wieder Tiere zusammen und nicht immer läuft es sehr friedlich ab. Vor allem, wenn ein Weibchen besonders dominant ist oder noch nie einen Bock gesehen hat oder sogar alleine gesessen hat, braucht man sehr gute Nerven. Denn wie gesagt, nicht immer ist es friedlich. Auch ein Weibchen beansprucht seinen Platz in der Rangordnung und dann gibt es zwischen den Weibchen oft Rangkämpfe, denn wer will schon ganz unten sein?
Bei Vergesellschaftungen sind kleine Blessuren normal. Vor allem an der Lippe, Nase und an den Ohren. Diese Stellen sind besonders empfindlich und können auch schon bei kleineren Bissen bluten. Da muss man auch schon einmal die Augen zu machen und vielleicht auch den Raum verlassen und die Tiere das regeln lassen.
Sollten die Rangkämpfe heftiger werden, sollte man die Tiere natürlich trennen. Aber bei jeder Vergesellschaftung muss man einfach im Hinterkopf behalten, dass es immer noch Tiere sind und diese nicht wie wir reden können, sondern durch Zwicken, Beißen etc. ihre Stellung in der Rangordnung festigen.

Evita hatte sich mit einem Weibchen in ihrer neuen Gruppe nicht verstanden. Heute leben sie sehr harmonisch miteinander und mümmeln gerne zusammen Heu.

Rabea wollte sich auch nicht so recht mit Teddy verstehen und das Resultat war diese klaffende Wunde, welche mit 5 Klammern getackert wurde *autsch*
