In der Pflegestelle Biblis kam es innerhalb von wenigen Monaten zu zwei Blasenstein-Ops bei den eigenen Tieren. Die Steine waren schon jeweils in die Harnröhre der Tiere abgewandert und wurden beim wöchentlichen Meerschweinchen-TÜV ertastet. Durch die frühzeitige Erkennung, war die Entfernung der Steine sehr einfach, teilweise musste die winzige Wunde nicht mal genäht werden und die Tiere waren sofort fit, hatten keine größere Schmerzen. Oft werden Steine viel zu spät erkannt, die OP wird sehr schwierig, da manche Steine schon Durchmesser von 0,5-1,0 cm aufweisen, die Tiere sind meist schon geschwächt und haben schlimme Schmerzen. Deswegen ist der wöchentliche TÜv sehr wichtig.
Woher kommen diese Steine? Zu mineralstoffhaltige Ernährung, bestehend aus z.B. Körnerfutter (diese enthalten eigentlich immer Mineralzusätze), Salzlecksteine, Mineralsteine, zuviel getrocknete Kräuter usw. Meine Ernährung habe ich darauf untersucht und konnte nichts finden. Leider gibt es auch Tiere die eine genetische Disposition haben, diese könnten noch so mineralarm ernährt werden, es kommt immer wirde. Chayenne wird daher mit Eurologist bis an ihr Lebensende behandelt, sie neigt zu starkem Blasengries, welche sich dann zu Steinen weiterentwickeln kann. Seit dem sie dieses Medikament bekommt, ist ihr Urin fast griesfrei.

Hier die beiden Steine, zum Vergleich eine 1ml-Spritze.
