Weiter gehts mit unserer Serie, wie Ihr aufs Schweinchen gekommen seid. Wir präsentieren:

 

Fees bzw. Astrid H.s Geschichte

 

Hallo Loulu, hallo Willi,
warum traurig sein? Auch wenn wenige schreiben,man liebt euch alle. Ihr wollt wissen, wie es begann. Also von ganz vorne. Bis vor einem Jahr lebten wir alle in sehr großen Käfigen. 4Stück,für jede Gruppe einer .Jetzt versuche ich mal unsere Geschichte.
Hier ist unsere Geschichte, wobei ich nur als Nachkommer erzählen kann.
2012 begann die Haltung. Unsere erste Lady war Hermine. Sie war eine süße Teddydame mit eigenem Kopf, daher war sie erstmal alleine. Unsere Gurkensklaven merkten aber schnell, alleine geht nicht. Gesellschaft muss her. Bei einer Meeri Züchterin wurde es mit noch einer Dame und einem Baby versucht. Beide weggebissen. Dann Versuch Nummer 3. Ein Böckchen und das wurde die große Liebe. Samson und Hermine waren das erste Paar.


Etwa 2 Jahre später kamen zu den beiden Bärchen, Emmi und Annabell. Als die beiden Mädels ins Regenbogenland zogen,bekam Bärchen Zora.
Nach fast 5 Jahren zog auch Hermine ins Regenbogenland und ich,Fee, kam . Samson und ich. Jetzt waren wir vier. Samson war nur kurz bei mir, dann zog er mit sieben Jahren weiter und ich bekam Tiger. In der Zwischenzeit sind auch noch Balu und Mogli eingezogen.
Im letzten Jahr kamen zwei Notschweinchen,Felicitas und Maja. Bärchen starb,es kam Günther. Auch hatte Zora uns verlassen, Balu ebenfalls. Also zog Günther zu den Mädels, Mogli bekam auch zwei Damen,Luzie und Victoria. So schlossen wir 2019 mit 8 Schweinchen und seit gut 2 Wochen kamen nochmal zwei, Odo und Trixi .


Jetzt reicht es, sagt unser Gurkensklave.
Wir leben als zwei 3er und zwei 2er Gruppen in schönen großzügigen Gehegen ohne Etagen, keiner klettert gerne. Da Euch der Kopf vor lauter Namen brummt, hier der aktuelle Stand:Mogli,Luzie,Victoria,Odo,Trixi, Günther, Felicitas, Maja, Tiger und ich..


So war es bisher bei uns. Bei uns ist halt immer was los, zur Zeit versuchen unsere Halter mit dem TA herauszufinden warum Günther blind wird, als jüngster. Er ist knapp zwei.

Fee

 

 

Serie verpasst? Kein Problem, hier gehts zur Geschichte von Wilhelm & Nutella, Gewinner-Geschichte 1, Gewinner-Geschichte 2 und Gewinner-Geschichte 3.


 

Nutella wurde im August 2019 zusammen mit ihrer ganzen Gruppe, unter anderem Patenschweinchen Lepida, im Alter von 5 Jahren bei SOS abgegeben, da die Haltung in ihrem vorigen Zuhause aus persönlichen Gründen beendet werden sollte. In ihrer ersten Pflegestelle angekommen, fiel schnell auf, dass die kleine schwarze Schönheit Probleme bei den jeweils ersten Schritten nach dem Aufstehen hatte. Der Tierarztbesuch ergab Arthrose in beiden Kniegelenken. Diese Beschwerden wurden mit homöopatischen Mitteln behandelt, womit es Nutella deutlich besser ging und sie mehr im Gehege unterwegs war. Da klar war, dass Nutella als Patentier im Verein bleiben sollte, zog sie im September in ihre Patenpflegestelle nach Worms, wo sie von der Gruppe, in der unter anderem auch Patenschweinchen Wilhelm lebt, sehr herzlich aufgenommen.

Ab hier möchten ihre Pflegeeltern ihre Geschichte weitererzählen:

Du kamst am 20.09.19 als SOS-Patentier zu uns nach Worms und wir haben dich, trotz Deiner kleinen Wehwehchen, sofort ins Herz geschlossen.

Du warst eine schwarze Zaubermaus mit Kulleraugen.

Deine Art, dein Vertrauen, alles war so super süß.

Du hast Deine Medizin immer freiwillig weg geschlabbert und warst die erste, wenn es was zu Essen gab.

Und ging es dir nicht schnell genug hast du es lauthals eingefordert.

Damit hast du deine Mitschweinchen animiert in dein Konzert mit einzustimmen und man konnte gar nicht anders, als in die Küche zu sprinten und das Mahl zuzubereiten.

Aber dann hattest du rotes Pipi.

Wir sind natürlich sofort zum Weißkittel gefahren: eine ganz dolle Blasenentzündung!

Das bedeutete noch mehr Medis für dich: Schmerzmittel, Antibiotika und was für dein Bäuchlein.

Dafür sind wir früh aufgestanden oder länger wach geblieben.

Aber es wollte nicht besser werden.

 

Wieder ein Besuch beim Weißkittel: es wurde ein Polyp festgestellt.

Also weiter Antibiotika.

Es wollte immer noch nicht besser werden und so war die Operation unumgänglich.

Am 24.02.20 um 9 Uhr war es soweit. Wir mussten dich mit deiner Freundin Wilma zur Frau Doktor fahren.

Die OP war für 12 Uhr angesetzt.

Bange Stunden des Wartens für uns.

Um kurz nach Eins kann der Anruf: die OP war soweit gut gelaufen. Der Polyp wurde entfernt und die Blase gespült.

Wir haben uns so gefreut dich um halb vier abholen zu dürfen.

Aber um halb zwei kam ein weiterer Anruf: du hast einfach aufgehört zu atmen und wolltest auch nicht wiederkommen.

 

Warum? Warum lässt du uns in Tränen und Schmerz zurück?

 

Nun ruhst Du in unserem Garten zwischen Hannah und dem Mazemops und genießt das Leben auf der immergrünen Wiese.

 

Mach es gut, kleine Maus - du bist für immer in unseren Herzen!

 

Deine Zweibeiner Tanja und Hendrik, deine Mitquitschies Wilhelm, Loulou und Millie sowie deine beste Freundin Wilma

 

Nichts geht für immer verloren,
auch dann nicht, wenn wir es
längst nicht mehr erkennen.
Du trägst in Dir, ich trag in mir
und auch von Dir
ein kleines Stückchen Ewigkeit.

 Jochen Jülicher
 
Süße Nutella, komm gut an, du wirst immer einen Platz in unseren Herzen haben!

 

Nachdem so viele schöne Geschichten eingesendet wurden und uns die Entscheidung auch wirklich sehr schwer gefallen ist, möchten wir in den kommenden Wochen die kleine Serie fortführen und Euch auch die anderen eingesendeten Geschichten präsentieren, deren Veröffentlichung zugestimmt wurde. Freut euch jeden Montag auf eine neue wunderbare Meerli-Geschichte!

 

 

Serie verpasst? Kein Problem, hier gehts zur Geschichte von Wilhelm & Nutella, Gewinner-Geschichte 1, Gewinner-Geschichte 2 und Gewinner-Geschichte 3.


 

Hummelchen kam im Mai 2013 im Bauch ihrer schwangeren Mutter zu uns in den Verein und erblickte am 29.06.2013 zusammen mit ihrem Bruder und ihrer Schwester das Licht der Welt. In der Pflegestelle durfte sie unbeschwert aufwachsen und entwickelte sich zu einer bildhübschen jungen Dame. Kaum verwunderlich, dass schon bald eine Anfrage für die Süße eintrudelte und so durfte Hummelchen im August zu einem Kastraten und einem weiteren Weibchen ziehen. Die Gruppe entwickelte sich sehr harmonisch und Hummelchen fühlte sich dort sehr wohl, allerdings wurde sie zusammen mit ihrer Freundin Anfang 2014 in den Verein zurückgegeben, da die Haltung aus persönlichen  Gründen leider beendet werden musste. Noch im gleichen Monat durfte Hummelchen zusammen mit einem Böckchen in ein neues Zuhause ziehen, wo sie sich ebenfalls schnell in die Gruppe einfügte und sie durch ihre Art bereicherte. Sie fühlte sich jederzeit sehr wohl und übernahm irgendwann sogar ein wenig die Chefrolle in der Gruppe.

 

2019 zeichnete sich bei Hummelchen leider ein immer gravierenderer Gewichtsverlust unbekannter Ursache ab, im November lag ihr Gewicht nur noch bei 572g. Da klar war, dass umfangreiche medizinische Diagnostik und Intensivpflege nun nötig geworden waren, wurde Hummelchen in die Obhut einer Vereinspflegestelle übergeben. Ihre neue Gruppe in der Pflegestelle nahm die liebe Maus gleich herzlich auf. Um dem Gewichtsverlust entgegen zu wirken, wurde Hummelchen mehrfach täglich von ihrer Pflegemama zugefüttert.

 

Beim Tierarzt wurde ein etwa erbsengroßer Knubbel am Hals entdeckt, ein ungewöhnlich schneller Herzschlag festgestellt und in Zusammenhang mit der Abmagerung wurde die Verdachtsdiagnose Schilddrüsenunterfunktion gestellt, was durch eine Bestimmung des T4-Werts im Blut bestätigt werden sollte. Der Versuch einer Blutabnahme war aber zu viel Stress für die kleine Maus, sie hatte sich so sehr aufgeregt, dass sie kollabierte und ihr Herzchen kurz aussetzte. Mittels Adrenalin und Herzdruckmassage konnte sie zurückgeholt werden und ihr Zustand stabilisierte sich nach diesem Schock schnell wieder. Um diese Gefahr nicht noch einmal einzugehen und dem zarten Mädel den enormen Stress zu ersparen, wurden zunächst keine weiteren Untersuchungen vorgenommen, auch Röntgen war nicht möglich. Da alle Symptome auf die Schilddrüsenunterfunktion hindeuteten, bekam sie ein entsprechendes Schilddrüsenmedikament und wurde außerdem mit homöopatischen Mitteln für das Herz-Kreislaufsystem und einen besseren Allgemeinzustand unterstützt.

 

Zunächst schienen die Medikamente gut anzuschlagen, Hummelchen nahm wieder etwas zu und machte einen stabileren Eindruck. Am 15.01.2020 fiel ihrer Pflegemama auf, dass es der Süßen nicht gut ging. Sie war sehr schwach und matt, saß aufgeplustert im Gehege und wollte nicht mehr fressen. Hummelchen zeigte deutlich an, dass sie dabei war, ihre Köfferchen zu packen und sich auf den Weg zu machen. Ihre Pflegemama setzte sie in ihren Lieblingskuschelwürfel und dort durfte die tapfere Maus am nächsten Morgen friedlich im Kreis ihrer Gruppe sanft entschlafen. Hummelchen wurde 6,5 Jahre alt.

 

Wir sind von Herzen traurig über diesen Verlust, Hummelchen war ein ganz besonderes Schweinchen, das jede Gruppe mit ihrer friedlichen und liebenswerten Art bereichert hat. Sie wird von ihren Mitschweinchen und ihrer Pflegemama schmerzlich vermisst. Machs gut, süßes Hummelchen, wo immer du auch hingegangen bist!

 

Hummelchens Pflegemama möchte ihr noch folgende Worte mit auf den Weg geben:

 

Mein kleines Hummelchen,

unsere gemeinsame Zeit war leider nicht sehr lange. Durch die intensive Pflege, die du brauchtest, haben wir dich aber sehr schnell in unser Herz geschlossen. Trotz aller gesundheitlichen Probleme warst du so ein lebenslustiges Persönchen - das haben wir sehr an dir bewundert. Wir sind so froh, dass du im Kreise deiner Mitschweinchen friedlich einschlafen durftest. Wir vermissen dich und deinen einzigartigen, fröhlichen Charakter sehr.
Mach es gut auf der immergrünen Wiese, wo all deine gesundheitlichen Probleme keine Rolle mehr spielen. Du hast es dir verdient!

In Liebe,

Deine Pflegeeltern  

Wenn du an mich denkst,
erinnere dich an die Stunde,
in welcher du mich am liebsten hattest.

 
Rainer Maria Rilke
 
Komm gut an, geliebte Maus, du wirst unvergessen sein!

 


 

Weiter geht es mit der dritten Gewinner-Geschichte unserer kleinen Aktion, bei der ihr uns eure Geschichten erzählt habt, wie ihr aufs Meeri gekommen seid. Wer die Aktion verpasst hat kann HIER lesen, wie die Gurkenschnippler von Patenschweinchen Willi und Nutella meerifiziert wurden, HIER die erste Gewinner-Geschichte und HIER die zweite Gewinner-Geschichte nachlesen.

 

Nicole und Sven S.s Geschichte

2008 war ein sehr schwarzes Jahr für mich. Mein Bruder verstarb an einem Autounfall. Ich fiel in ein tiefes Loch und jeden Tag, an dem ich nach Hause kam und mein Mann war nicht zu Hause, fiel ich haltlos weiter. Mir wurde schnell klar, ich brauche eine Aufgabe. Sven und ich hatten selber früher Tiere zu Hause und so wurde der Wunsch in Gedanken schnell Realität, es muss ein Tier in unsere kleine Familie rein. Aber was passt zu uns?

Also, was käme jetzt in Frage? Unwissend wie so viele Neueinsteiger haben wir in einem Zooladen in Landau in der Pfalz aus einem kleinen Gehege ein Muig und quick gehört. Nun, wir haben uns für Susi und Strolch entschieden. Wir haben extra den größten Plastikkäfig mit Gitter gekauft, den es in dem Geschäft gab- Den Schweinchen soll es ja gut gehen…

-Jetzt stöhnt nicht alle, wir wussten es ja nicht besser -

Die Zwei waren trotzdem sehr glücklich bei uns. Wir machten alles für die Zwei. Eines Tages hat Strolch gemeint, er muss uns einen Streich spielen und ist aufgegast. Der Tierarzt damals sagte uns nur noch, dass er es sehr wahrscheinlich nicht schafft, vielleicht, wenn wir ihn konsequent mit Critical Care alle Stunde füttern. Wenn es weiter nichts ist… Sven hat sich für den Tag krankgeschrieben und hat sich die Nacht um die Ohren geschlagen. Er saß zusammen mit Strolch auf der Couch und sie haben sämtliche Filme von Dick und Doof geschaut. Susi saß seitlich daneben und hat dem Treiben zugesehen. Nach vielen Stunden des Bangens und Päppelns, den Brei bekommt man nicht mehr aus der Nase raus, hebt Strolch den Kopf und fängt an zwei Hälmchen Heu zu fressen. Susi kam sofort rüber gerannt und somit war uns allen Vieren bewusst, Strolch kommt durch! So war es auch. Das war dann der Moment, wo wir die Nahrung und auch die Haltung in Frage stellten. Wir informierten uns und lasen viel. Wir hatten noch ein paar Jahre zusammen, bis Strolch an einem Krebsleiden verstarb und unsere Susi anfing, zu trauern. Verzweifelt suchten wir nach einem Bock, auch SOS hat uns zuerst abgelehnt. Eine nette Frau in Landau von „Tiere suchen Freunde“ hat uns auf die Schnelle mit Flecky geholfen. Aber eines war uns klar, wir wollen nie wieder nur zwei Tiere haben. Muss eines gehen, will das Andere am liebsten mitgehen. Somit haben wir uns bei SOS erneut „beworben“ und damals Danja bekommen…. So kamen wir zu SOS und zu den Meeries.

Seitdem sind einige Schweinchen gekommen und auch gegangen. Das Gehege wurde mehrmals umgebaut und auch mit Alter und Krankheiten wird sich beschäftigt. Im Moment leben drei Wutzen bei uns. Die älteste, Penny, fast 8 Jahre alt. Patcha, ein Kraulschwein und absolut der Chef im Haus. Und Mani, die so süß um Leckerchen betteln kann und immer niesen muss, wenn sie so schnell isst.

Das ist unsere Geschichte, wie der Mensch zum Gurkenschnippler wurde, oder, wie der Mensch zum Zweibeiner wurde, oder, ach, Ihr wisst doch: Muig muig muig


 

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