Phibie kam im Dezember 2019 mit ihrer ganzen Gruppe zu uns in den Verein, da die Haltung schweren Herzens aus gesundheitlichen Gründen beendet werden musste. Ihre Familie begleitete die Maus auch die ganze Zeit über weiter.

Phibie stand bei der Abgabe kurz vor ihrem 9.Geburtstag, und so stand von vorneherein fest, dass die rüstige Seniorin gleich auf einem Patenplätzchen ihr Daheim finden würde. Bei Patendame Yukiko und ihrem Partner, ein sehr lieber Senior, war gerade erst ein Plätzchen frei geworden, so durfte Phibie dort einziehen, sie fühlte sich auf Anhieb mit ihren neuen Freunden wohl und lebte sich schnell ein.
Da die hübsche Seniorin einen ganz besonderen Charme hatte, waren auch die neuen Gurkenschnibbler schnell um die zarten Pfötchen gewickelt, und die liebe Maus wurde verwöhnt. Wenn sie ganz professionell ihre täglichen unterstützenden Medikamente einnahm, erwartete sie dann schon im Gegenzug die Leckerchen-Belohnung, und sorgte auch dafür, dass diese nicht etwa versehentlich vergessen wurde.
Im Januar 2020 fielen beim wöchentlichen Gesundheitscheck zwei Knoten in der linken Halsseite auf. Ein Besuch beim Tierarzt ergab dann das unschöne Ergebnis, dass es sich um kleine Tumore, höchstwahrscheinlich Schilddrüsenkarzinome handelte, sowie einen weiteren Tumor in den Weichteilen. Phibie erhielt daraufhin diverse Medikamente, Schmerzmittel und unterstützende Homöopatika.
Der Weichteiltumor wuchs leider bestätig, die tapfere Maus ließ sich davon aber nicht beirren, sie hatte keine Probleme damit, hatte weiterhin guten Appetit, war munter und fidel. Sie freute sich immer ganz besonders wenn es "Wiese" also frisch gepflücktes Grünfutter gab. Das war immer das Highlight für sie.
 
So ging es ihr bis zum Schluss Gott sei Dank wirklich gut, am 20.05. war sie etwas verhaltener wie sonst, sie schlief und ruhte viel, auch das Fressen ging etwas langsamer. Ihre Pflegemama bot ihr dann Päppelbrei als Zufutter an, was sie gerne annahm. Auch die gereichten Erbsenflocken nahm sie sehr gerne an, sie zwickte ihrer Pflegemama sogar noch in den Finger, da es ihr nicht schnell genug ging.
Am Morgen des 21.05. dann kam sie nicht zum Frühstück, ihre Medikamente nahm sie noch, den angebotenen Brei schon nicht mehr.
Nun ging alles ganz schnell, Phibie wurde immer müder, legte sich auf die Seite und kurz darauf war sie bereits sanft entschlafen. Zum Richten der Transportbox kam es schon nicht mehr. Es ist ein Segen, dass sie -wenn es denn schon sein musste- Zuhause im Kreise ihrer Freunde ohne Stress gehen durfte. Es war ein sehr sanfter Übergang, sie ist einfach eingeschlafen. Phibie durfe stolze 9+ Jahre alt werden.
 
Ihre Pflegemama möchte der kleinen Schweinedame noch folgende liebenden Worte mit auf die Reise geben:

Liebe Phibie,

im Dezember 2019 durftest du bei uns einziehen. Da warst du schon ca. 8,5 Jahre alt.

Wir haben noch wunderschöne 6 Monate zusammen verlebt und oft über dich gelacht.

Trotz deiner Arthrose, die du in deinem hohen Alter hattest, warst du ein fröhliches Schweinchen und immer vorne dabei, wenn es was Leckeres zu essen gab.

Uns war bewusst dass unsere gemeinsame Zeit nicht allzu lange sein wird, aber es war eine Bereicherung für uns und deine Gruppe, dich kennengelernt zu haben.

Du warst fit bis zum Schluss, hast deine Medizin immer freiwillig genommen und uns viel Freude bereitet.

Auch deine Mitbewohnerin, die anfangs gar nicht so begeistert über deinen Einzug war, hast du mit deiner ruhigen, gelassenen Art gezähmt.

Wir vermissen dich sehr, du hast uns gezeigt, dass Schwein nie zu alt für einen Neuanfang ist und noch viele tolle Momente in einer neuen Gruppe erleben kann.

Komm gut an auf der immergrünen Wiese, liebe Phibie.

Wir werden dich für immer in unserem Herzen behalten.

 

"Wenn Du bei Nacht in den Himmel schaust,
wird es Dir sein, als leuchten alle Sterne,
weil ich auf einem von ihnen wohne,
weil ich auf einem von ihnen lache.
Du allein wirst Sterne haben,
die lachen können.
Und wenn Du Dich getröstet hast,
wirst Du froh sein, mich gekannt zu haben."
Antoine de Saint-Exupéry

Komm gut an im Regenbogenland, süße Phibie und danke, dass du bei uns warst!


Im März mussten wir Abschied nehmen von:

Tiziano

Der hübsche Tiziano wurde Mitte Dezember 2016 bei SOS aufgenommen. Nachdem er kastriert wurde, stand er bereit zur Vermittlung. Doch wie es nun mal so ist, verliebte sich die Pflegestelle in den süßen Schweinemann. Im Januar 2017 stand dann fest, dass er für immer in der privaten Gruppe der Pflegestelle seinen eigenen Harem behüten darf. Seine liebe Halterin und ehemalige Pflegestelle beschreibt, was passierte.

Gestern musste ich meinen geliebten Tiziano, einen der besten Rudelchefs, den ich je hatte, leider gehen lassen. Beim MÜV vorgestern zeigte sich zunächst, dass er abgenommen hatte, war aber noch munter und fraß. Ich plante einen TA Besuch sofort für den nächsten Morgen. Doch über Nacht hatte er stark abgebaut, hatte Untertemperatur (34 Grad), kaum Muskelspannung und offensichtlich starke Schmerzen, da konnten wir ihn beim Tierarzt nur noch erlösen. (Mein Tierarzt sah keine Chance mehr und tippte auf Magendrehung, Ruptur oder Tumor im Magen- Darmtrakt).Tiziano stammte aus der Zeit, als ich noch Pflegestelle war, hatte beim Vorbesitzer erst mit einem Bock und dann monatelang alleine gesessen. Ich verliebte mich sofort in das stattliche Kerlchen mit der tollen Schimmel- Zeichnung. Nach seiner Kastration im Dez.2016 durfte er in meine eigene Gruppe ziehen und führte seinen großen Harem mit 5 Mädels und Mambo als Zweitkastrat immer liebevoll und äußerst umsichtig. Mach's gut mein Süßer, du wirst für immer in meinem Herzen bleiben! (Er wurde mindestens 6, eventuell auch 7 Jahre alt, die Angaben vom Vorbesitzer waren damals nicht wirklich exakt...).

Ich bin dankbar, dass er noch drei tolle Jahre bei mir verbringen durfte, er war so ein süßer Kerl.
Traurige Grüße
 
Komm gut an lieber Tiziano im Regenbogenland!
 
 
Tommy

Am 05.03.2020 musste Tommy leider seine Köfferchen packen. Tommy kam Anfang April 2016 mit seinem Kumpel zu uns, nachdem die Kinder des Hauses das Interesse an den Tieren verloren hatten. Er war ein süßer, großer Kerl mit stattlichem Gewicht. Sehr schnell war ein neues Zuhause für ihn gefunden. Bereits im Mai durfte er zu einem Weibchen ziehen. Hier lebte er sich problemlos ein und durfte eine unbeschwerte, umsorgte Zeit verbringen. Leider hörte er plötzlich auf zu fressen und war schnell aufgegast. Trotz sofortigem Tierarztbesuch und allen Bemühungen in den nächsten Tagen musste er ins Regenbogenland umziehen.

Seine Familie schickte uns folgende Zeilen:

Probiers mal mit Gemütlichkeit …
Als 2016 unser Simba plötzlich gestorben war, mussten wir schnell einen neuen Freund für unsere Ruby finden. Tommy ist uns sofort auf der Webseite ins Auge gesprungen und wir haben uns riesig gefreut, dass wir ihn bald aus Mannheim zu uns nach Hause holen konnten. Er hat sich sofort prima mit unserer schüchternen Ruby verstanden. Tommy war das größte Meerschweinchen, das wir je hatten und er wog bis letzten Herbst stolze 1600g. Wenn man seinen Charakter in einem Wort zusammenfassen muss, fällt mir spontan nur „Gemütlichkeit“ ein. Nichts konnte unseren Tommy aus der Ruhe bringen. Nie gab es ernsthaften Streit mit Ruby oder später Luni oder Sol. Am liebsten hat er den Tag in seiner Kuschelrolle verbracht, unterbrochen von ausgiebigen Mahlzeiten. Leider wurde letzten Sommer ein bösartiges Mamma-Karzinom bei ihm entdeckt und in der Zeit zwischen der Diagnose und der OP ist auch noch seine Freundin Ruby gestorben. So musste er im September die OP überstehen und sich gleich an zwei zuckersüße neue Freundinnen gewöhnen, Luni und Sol. Die OP hat er sehr gut gemeistert, aber die Wundheilung war extrem schwierig und hat mehr als 2 Monate gedauert: Das hat unseren gemütlichen Herrn aber keineswegs aus der Ruhe gebracht. Er war zufrieden, wenn die Tücher, auf denen die drei sitzen mussten, ständig erneuert wurden und genügend Leckereien zur Verfügung standen. Mit den beiden Mädels hat er sich von Anfang an trotz der schwierigen Umstände super verstanden. Ich habe selten so harmonische Schweinchen erlebt. Tommy hat die Anführer-Rolle auf seine gemütliche Art gerne an Sol übergeben und hat nur darauf geachtet, dass seine Kuschelrolle für ihn reserviert war. Plötzlich an einem Abend hat er aufgehört zu fressen und war aufgegast. Zusammen mit dem Tierarzt haben wir alles versucht, ihn wieder auf die Beine zu bringen, aber er wollte einfach nicht mehr fressen, wurde immer apathischer und die Luft im Bauch konnte nicht abgehen. Dann haben wir ihn schweren Herzens einschlafen lassen. Im April wäre er 6 geworden. So traurig.
Wir werden unseren gemütlichen Tommy nie vergessen …

Yana

Am 26.03.2020 verstarb die liebe Yana. Ihre Halterin berichtete uns, dass sie plötzlich eine Atemnot feststellte. Ein sofortiger Besuch beim Tierarzt und eine Röntgenaufnahme zeigten, dass keine Aussichten auf Heilung bestanden. Um ihr einen qualvollen Erstickungstod zu ersparen, musste sie leider erlöst werden. Ihre lieben Halter waren sehr bestürzt und traurig.

Yana kam im Oktober 2016 in den Verein und durfte im Dezember in eine Gruppe von 4 weiteren SOS Tieren ziehen. Leider musste die gesamte Gruppe Anfang März 2017 wieder bei SOS abgegeben werden, da die Lebensumstände der Halter dieses notwendig machte. Yana litt bei Abgabe unter einem massiven Milbenbefall, welcher erstmal behandelt wurde. Schnell besserte sich ihr Zustand, so dass sie bereits kurze Zeit später in die erfahrenen Hände ihrer lieben Halterin übergeben werden konnte. Hier erlebte sie eine fürsorgliche Pflege und durfte ein sorgenfreies Schweineleben genießen.

Die liebe Yana war im Juli 2013 geboren und wird schmerzlichst vermisst. Komm gut an liebe Maus, im Schweineparadies hinter dem Regenbogen. 

Meyla

Im März 2019 fand die liebe Meyla den Weg zu SOS Meerschweinchen. Die hübsche Dame war im März 2016 geboren und im besten Schweinealter. Bereits 4 Wochen später war das Traumzuhause für die kleine Dame gefunden. Sie durfte zu zwei weiteren Weibchen und einem Kastraten in ein wunderschönes großzügiges Gehege ziehen.

Leider war ihre Zeit hier begrenzt, am 30.03.2020 ist die liebe Maus für immer eingeschlafen. Ihre Halterin berichtete uns in einer sehr emotionalen Mail, aus der die große Liebe zu diesem Herzensschweinchen sprach, über ihren Tod. Wir sind sehr dankbar, dass sie so geliebt und umsorgt wurde.

Meyla war immer gesund und ohne Voranzeichen von dieser Welt gegangen. Sie lag zusammengekuschelt zum Schlafen unter ihrer Weidenbrücke, umso größer war der Schock, als ihre liebe Mutti feststellte, dass dieser Schlaf für immer sein sollte.

Liebe Meyla, du durftest nur 4 Jahre alt werden, wir hätten dir so gerne noch viele Jahre auf dieser Welt gewünscht. Doch nicht immer macht es die Zeit, sondern die Qualität aus, die ihr Schweinchen hier bei uns erlebt. Komm gut an im Regenbogenland, bei allen deinen Freunden, die dir voran gegangen sind.

Nanette

Anfang Mai 2019 kam Nanette mit ihrer Freundin zu SOS in den Verein. Die beiden Mädels mussten nicht lange auf ihre Anfrage warten. Ein verwitweter Bock suchte nach Damengesellschaft, so durfte Nanette bereits Ende Juni 2019 mit einem weiteren Weibchen in ihr neues Zuhause ziehen. Sie lebten in einem großen Gehege mit viel Platz und durften ein sorgenfreies Leben genießen.

Leider bekamen wir am 03.03.2020 die Nachricht, dass Nanette völlig unverhofft ins Regenbogenland umgezogen ist. Sie ist im März 2014 geboren und durfte 6 Jahre alt werden.

Diese Zeilen schickte und ihre liebe Halterin:

Kleine, süße Nanette. Ich kann es immer noch nicht glauben. Heute Nachmittag beim MÜV war alles ok, du warst wie immer nicht begeistert vom Krallenschneiden und wiegen und bist sofort abgewitscht, als du wieder im Gehege warst. Als ich eine halbe Stunde später wieder ins Wohnzimmer kam , lagst du vor dem Häuschen. Ich habe erst gelacht und gesagt : so müde ,dass du vor dem Haus schläfst. Dann ,mit dem 2. Blick , habe ich gemerkt , dass da keine Bewegung und kein Atmen war. Du bist einfach so gegangen , ohne Vorwarnung oder Krankheit und ich sitze hier und kann es nicht fassen.
Erst vor einem 3/4 Jahr haben wir dich zu uns geholt. Du hast dich gleich in die Gruppe eingefügt , als wärst du schon immer da gewesen. Ich war sooo stolz,als du zum 1. mal einen Keks aus der Hand genommen hast, denn du warst sehr scheu . Erst nach 3 Monaten bist du nicht mehr davongerannt , wenn jemand ins Zimmer kam. Du warst so lebendig und immer die 1. beim Fressen. Du wirst uns sehr fehlen. Gerade 6 Jahre durftest du werden und ich hoffe, dass dir dein Leben bei uns gefallen hat. Gute Reise , kleine Prinzessin.

Sterben ist kein ewiges getrennt werden;
es gibt ein Wiedersehen an einem helleren Tag.
(Michael Faulhaber)

Gute Reise, Ihr lieben Fellnasen!


 

 

 

Jazz kam im Februar 2019 mit ihrer Gruppe zu uns in den Verein, da die Haltung schweren Herzens aus privaten Gründen beendet werden musste.
Schon bei der Ankuft in der Pflegestelle hatte sie Durchfall und da sie in der Vergangenheit schon gesundheitliche Probleme hatte, wurde die Maus dem Tierarzt vorgestellt. Sie hatte einen Harnröhrenstein, auch konnte ein Problem mit der Bauchspeicheldrüse nicht ausgeschlossen werden. Jazz hatte durch eine frühere Augenlidoperation immer wieder gereizte Augen, so blieb die Schweinedame also als Patenschweinchen im Verein.
 
Durch die Behandlung verschwand Jazz´ Blasenstein, dafür bekam die Maus leider Zysten, die fortan natürlich behandelt wurden.
Anfang des Jahres hatte die Maus schonmals einen kleinen Hänger, sie mochte morgens ihr Frühstück nicht so recht fressen und war auch leicht aufgegast. Sie wurde von ihrer Pflegemama mit allem abgedeckt, was man an Medikamenten in so einem Fall gibt, der Tierarzttermin war für den frühen Mittag vereinbart. Bis dahin sass die Maus schon wieder fröhlich kauend im Gehege. Der Tierarztermin wurde aber dennoch vorsichtshalber wahrgenommen, Jazz hatte ein wenig Blut im Urin, es war kein Stein vorhanden, aber Blasengries, auch hatte sie eine "verschärfte" Lungenatmung, hier erhielt sie Anibiotika sowie Homöopatika für die Blase. Bereits am Abend des gleichen Tages ging es Jazz erfreulicherweise schon deutlich besser und die Behandlung erfolgte dann für die nächsten Tage.
 
Ende Februar fühlte sich Jazz erneut nicht so richtig wohl, sie hatte wieder Probleme mit der Blase (schlecht riechender Urin), beim Tierarzt wurde dann eine Probe genommen und im Röntgen konnte man erkennen, dass Gott sei Dank noch immer kein Stein vorhanden war, aber eben wieder Gries.
Der Laborbefund ergab besondere Bakterien, glücklicherweise aber in relativ geringer Anzahl. Jazz erhielt ein spezielles Antibiotikum, das über die nächsten Tage gegeben auch den erhofften Erfolg brachte. In der nächsten Probe waren die Bakterien nicht mehr nachweisbar, dafür aber leider Staphylokokken. Für diese erhielt die tapfere Jazz nach einer Pause von ein paar Tagen nochmal das gängige Antibiotikum, dadurch waren dann auch die Kokken bald Geschichte. In all der Zeit war Jazz einfach unglaublich tapfer, sie liess sich nicht hängen, war gut gelaunt und aufmerksam, kam zum Betteln nach vorne. Das Fressen war jedoch ein wenig mäkelig, so dass sie mit Päppelbrei zugefüttert wurde, diesen mochte sie gerne. Natürlich erhielt sie auch die ganze Zeit über die "Beimedikamente" zur Antibiotikabehandlung, um eine Aufgasung und Darmprobleme zu vermeiden.
 
Jazz war wieder auf gutem Weg, sie hatte guten Appetit, frass gut und nahm wieder schön zu. Bis zum 23.03. - hier frass sie auf einmal kaum noch etwas und ihr Kinn war nass. Beim Tierarztbesuch am nächsten Tag sah man beim Röntgen auch warum - wie auch immer es passiert war, Jazz hatte sich den Kiefer gebrochen.
Das war ein unfassbarer Schock, für uns alle, für Jazz´ Pflegemama natürlich am Schlimmsten. Wie dies passieren konnte ist völlig unklar.
Nun war die sanfte Erlösung das Einzigste, das man für die liebe Maus noch tun konnte.
 
Jazz durfte nur 5 Jahre alt werden.
 
Wir sind von ganzem Herzen traurig über diesen Verlust, Jazz war so eine liebe, herzensgute und aufgeschlossene Schweinedame. Mit ihrer ganzen liebreizenden Art wird sie unendlich fehlen. Wir sind untröstlich!
 
Jazz' Pflegemama möchte sich gerne persönlich von der kleinen Maus verabschieden:
 
Meine liebe zuckersüße Jazz,
 
so schnell hast Du Dich immer mit Deiner einfach lieben Art in Herzen geschweinelt und sowohl Mitschweinchen als auch Zweibeins in Sekundenschnelle um Krallen und Finger gewickelt. Niemals warst Du böse, immer geduldig und dankbar. Nötige Medikamente hast Du freiwillig im Gehege genommen, auch wenn sie noch so „bäh“ geschmeckt haben. Über Leckerchen konntest Du Dich freuen und warst immer gut gelaunt, ein richtiges Sonnenschweinchen halt. Deinen Mitschweinchen warst Du die beste Freundin und Partnerin.
 
Umso größer der Schock, als die Diagnose für Dein Sabbern fest stand. Noch heute kann ich nicht begreifen, wie das passieren konnte und bin untröstlich, dass ich Dich lange vor Deiner Zeit gehen lassen musste.
 
Du wirst schmerzlich vermisst süße kleine Jazzi!
 
 
 
 
„Und wenn du dich getröstet hast, wirst du froh sein, mich gekannt zu haben.“
Antoine de Saint-Exupéry
 
Süße tapfere Jazz, leb wohl, du wirst immer in unseren Herzen bleiben!

Miss Marple kam im Januar diesen Jahres zu uns in den Verein, da die Haltung aus persönlichen Gründen beendet werden musste.
Sie hatte bekanntermassen schon länger einen Ballenabszess, in der Pflegestelle angekommen, wurde der Fuss natürlich weiter versorgt. Die dicke Hornplatte ging im Laufe der Zeit dann auch ab und der Abszess verheilte. Dennoch war der Fuss leicht verformt, was eine erneute Abszessbildung begünstigte, desweiteren hatte die liebe Maus Arthrose in Hüft- und Kniegelenk, so entschlossen wir uns, die Maus zur guten Beobachtung als Patenschweinchen im Verein zu behalten. Sie zog in die Patenstelle um, und verstand sich mit ihren neuen Mitschweinchen auf Anhieb, sie fühlte sich sofort wohl.
Doch leider hielt das Glück nicht lange, bereits nach einer Woche war Miss Marple´s Unterseite nass, und sie hatte Schmerzen beim Wasserlassen. Sie hatte eine Blasenentzündung, beim Röntgen erkannte man dann noch kleine Zysten an den Eierstöcken sowie eine veränderte Gebärmutter.
Zunächst sollte jedoch die Blasenentzündung geheilt werden, die Maus erhielt Antibiotikum und Schmerzmittel. Jedoch vertrug sie das Antibiotikum leider nicht und es kam noch ein Hautpilz dazu. Natürlich war nach Absetzen des Antibiotikums auch die Blasenentzündung wieder da. Wie sich durch genauere Untersuchungen herausstellte, hatte Miss Marple einen fiesen, hartnäckigen Keim erwischt, die Behandlung zog sich nun über mehrere Wochen.
 
Während der Behandlungszeit (natürlich wurde "nebenher" auch der Hautpilz behandelt, welcher Gott sei Dank bald wieder Geschichte war) ging es Miss Marple sehr durchwachsen, die tapfere Maus hat sich keine Sekunde aufgegeben und nahm tapfer ihre Medikamente, aber das Fressen war stellenweise sehr verhalten, sie mochte einfach nicht recht essen, und es ging ihr sichtlich nicht gut, eine Blasenentzündung ist ja auch sehr schmerzhaft. Den angebotenen Päppelbrei nahm sie gerne an, und liess sich gut zufüttern, auch Heu frass sie tapfer.
Zum Ende der Behandlungszeit war ein Kontrolltermin festgelegt, bei dem die Nachkontrolle von Blase, Zyste und Gebärmutter erfolgen sollte.
 
Es ging der tapferen Maus besser, beim Kontrolltermin jedoch war die neue Ultraschalluntersuchung niederschmetternd, die Bakterien waren zwar insgesamt weniger geworden (Urinprobe), aber die Blase war noch immer voller Gries, und die Gebärmutter hatte sich innerhalb der doch kurzen Zeit, innerhalb der paar Wochen, sehr vergrössert. Sie nahm inzwischen einen grossen Platz im Bauchraum ein, dies war möglicherweise auch ein Grund dafür, dass sich die Blase nicht wirklich erholen konnte. Es blieb im Grunde nur noch die Möglichkeit der Kastration als letzte Hilfemassnahme. Diese sollte eigentlich bereits in der nächsten Woche erfolgen, doch dazu kam es traurigerweise nicht mehr.
Am 05.06. hatte Miss Marple einen Gebärmuttervorfall, bei einer sofort eingeleiteten Notoperation sah man, dass die Gebärmutter so mit der Blase verwachsen war, dass man nichts mehr für die liebe Maus tun konnte. Miss Marple entschlief sanft noch in der Narkose. Miss Marple wurde knapp 6 Jahre alt.
 
Wir sind von ganzem Herzen traurig über diesen Verlust, Miss Marple war eine so herzige, völlig unkomplizierte und tapfere Schweinedame.
 
 

„Tod hat keine Bedeutung.

Ich hab´ mich nur ins nächste Zimmer aufgemacht.

Ich bin ich und Du bist Du:

Was immer wir füreinander gewesen sind, das gilt auch weiter.“

Henry Scott Holland

Alles Gute auf der Regenbogenwiese, kleine Maus, run free!!!
 

TicTac: "Duuuu, Mani... glaubst Du, unser Zweibein geht heute für uns raus leckere Wiese sammeln??"
Mani: "BESTIMMT!!! Sie mault schon die ganze Zeit über das Wetter - aber die Gummistiefel hat sie schon angezogen :)"


SOS-TicTac & SOS-Mani


 

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