Im Februar 2019 kam der süße Teddybub Korbinian im Alter von 3,5 Jahren zusammen mit seinem Kumpel zu SOS, da im vorigen Zuhause der beiden Jungs die Haltung aus persönlichen Gründen beendet werden musste. Seine Kastration meisterte der kleine Mann mit Bravour, jedoch brauchte er nach wie vor Hilfe bei der Reinigung seiner Perinealtasche, die bereits bei der Aufnahme sehr groß war. Dieses kleine Handicap sollte einer Vermittlung aber nicht im Wege stehen und so fand sich im August ein schönes neues Zuhause für den kleinen Prachtkerl. Leider klappte die Vergesellschaftung mit der dortigen Schweinchengruppe nicht, sodass Korbinian wieder in den Verein zurückkam. In den folgenden Monaten bekam der liebe Bub zwar mehrere Anfragen, doch leider war keine Passende dabei, sodass Korbinian weiter auf ein endgültiges Zuhause warten musste. In der Vermittlungsgruppe der Pflegestelle fühlte sich der Schatz jederzeit sehr wohl. Im Oktober 2019 wurde Korbinian einem Tierarzt vorgestellt, da seine Kastrationsnarbe zwischenzeitlich auffällig war und auch sein Herz untersucht werden sollte, da der Bub gelegentlich eine leichte Flankenatmung zeigte. Bei der Untersuchung wurden keine Auffälligkeiten festgestellt.
 
Am Ostersonntag 2020 ging es dem kleinen Mann urplötzlich sehr schlecht, er hatte einen wahrhaften Zusammenbruch. Korbinian konnte seine Hinterbeinchen nicht bewegen, war aufgebläht und wollte nichts mehr fressen. Seine Pflegemama versorgte ihn umgehend mit Medikamenten und päppelte ihn, sodass es ihm schon bald wieder gut ging. Um die Ursache für seinen Zusammenbruch zu finden, wurde der liebe Schatz so schnell wie möglich tierärztlich untersucht. Die Diagnostik ergab, dass Korbinian an einer mäßigen Herzinsuffizienz litt, sowie eine tumoröse Formation im oberen Brustkorb im Bereich der Thymusdrüse hatte. Außerdem wurde noch eine beginnende Arthrose an den Knien, der rechten Hüfte und der Lendenwirbelsäule festgestellt. Damit stand natürlich fest, dass Korbinian als Patentier im Verein bleiben würde.
 
Korbinian wurde durch einige Medikamente, auch Homöopatika unterstützt, sodass er ein ganz normales glückliches und unbeschwertes Schweinchenleben führen konnte. Mit Patendame Mailin verband ihn eine tiefe Freundschaft. Im Mai 2020 wurde der süße Teddybub erneut geröntgt, um die Entwicklung der Umfangsvermehrung im Brustkorb zu beurteilen. Glücklicherweise zeigte es sich, dass der Knoten kleiner geworden war.
 
Dem Süßen ging es jederzeit gut, hin und wieder hatte er allerdings leichte Verdauungsprobleme, die sich mit Matschkot und manchmal auch mit Aufgasungen und Fressunlust äußerten. Für diese Probleme konnte leider keine Ursache gefunden werden, seine Pflegemama hatte sie aber sehr gut im Griff und passte Korbinians Medikation in Absprache mit der behandelnden Tierärztin entsprechend an. Korbinian war stets rege am Gruppenleben beteiligt und aufmerksam, er ließ sich nicht unterkriegen und nahm auch seine Medikamente vorbildlich, geradezu freudig, ein.
 
Am 29.08.2020 bekam der liebe Bub eine heftige Magenaufgasung. Beim Tierarzt wurde sein Magen entlastet, indem mithilfe einer Sonde Gas abgelassen wurde. Leider ging es dem tapferen Korbinian dadurch nicht wesentlich besser, er war weiterhin sehr schlapp, aufgegast und wollte nichts fressen. Der kleine Mann wurde den ganzen Tag und die darauffolgende Nacht intensiv mit Medikamenten, Päppeln, Wärme und Infusionen versorgt, wodurch die Aufgasung am nächsten Morgen etwas besser war. Leider ging es dem Schatz dennoch unverändert sehr schlecht. Auf den Röntgenbildern war ein ca.2cm großer Knoten am Mageneingang zu erkennen, der vermutlich für den schlechten Zustand des Schweinchens verantwortlich war.
 
Trotz aller Bemühungen verstarb der tapfere kleine Korbinian am Abend des 30.08.2020. Gegen diese heftige Aufgasung hatte der Kleine einfach keine Chance, auch wenn seine Pflegemama und die behandelnden Tierärzte alles in ihrer Macht stehende getan haben. Korbinian wurde 5 Jahre alt.
 
Wir sind von ganzem Herzen traurig über diesen Verlust, Korbinian war so ein lieber, sanfter und lebensfroher Schweinemann. Seine Pflegemama und seine Gruppe vermissen ihn sehr schmerzlich.
 
 
Wer im Gedächtnis seiner Lieben lebt, der ist nicht tot, der ist nur fern; tot ist nur, wer vergessen wird.
Immanuel Kant
Leb wohl, lieber Schatz und danke, dass du da warst!

Ein zufriedenes Kuschelschweinchen, das von seinen Gurkenschnipplern mit einem Kuscheltipi verwöhnt wurde, schickte uns diese zauberhaften Grüße!

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Eure Schweinchen möchten auch gerne mal Kuschelschweinchen des Monats sein? Gerne könnt Ihr uns Fotos von Euren Schweinchen, die es sich in SOS-Kuschelsachen gemütlich gemacht haben, per Mail an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! schicken. Bitte schreibt aus Datenschutzgründen bei der Einsendung dazu, dass Ihr mit der Veröffentlichung der Bilder einverstanden seid.

 


 

Wenn es, passend zum Herbst, solch ein seltenes Leckerlie wie frischen Mais gibt, muss man sich schon ranhalten, bevor die Gehegegenossen alles aufessen! *schmatz muig*


 

Lee kam zum ersten Mal im September 2018 mit ihrer ganzen Gruppe zu uns in den Verein, da die Haltung aus beruflichen Gründen beendet werden musste. Die hübsche Schweinedame musste nicht lange warten und durfte bald mit einem Böckchen zu einer vereinsamten Schweinedame ziehen. Leider passte die Chemie untereinander nicht so gut, und die Maus kam kurze Zeit später wieder zurück. Erneut wartete Lee nicht sehr lange und durfte in eine Schweinchengruppe ziehen. Sie fühlte sie sich auf Anhieb sehr wohl. Leider musste auch dort schweren Herzens die Haltung beendet werden, und Lee kam im Juli 2019 erneut in den Verein zurück.
 
In der Pflegestelle angekommen fiel auf, dass Lee´s Zähnchen nicht ganz in Ordung waren, der linke untere Schneidezahn war gesplittert und das Zahnfach entzündet, der obere rechte Schneidezahn wuchs verkümmert. Beim folgenden Tierarztbesuch wurde der Zahnstein des Zahnfachs entfernt, so dass die Entzündung abheilen konnte. Desweiteren wurde erkannt, dass Lee´s Backenzahnreihe eine Lücke aufwies, so war die Gefahr gegeben, dass sich jederzeit ein Zahn drehen und somit Probleme machen könnte. Das musste zeitlebens gut beobachtet werden. Lee´s Zahnsubstanz war allgemein nicht sehr gut, der untere Schneidezahn war mehrmals abgebrochen und in der Substanz bröselig, so dass die liebe Maus hin und wieder eine Korrektur der Vorderzähnchen benötigte. Lee erhielt unterstützende Medikamente und die Zahnsubstanz besserte sich daraufhin etwas.
Desweitern hatte Lee kleine Gesäugetumore und Ovarialzysten. Letztere machten Lee trotz der Gabe von Medikamenten Probleme, da sie weiter anwuchsen. So sehr, dass Lee sogar einmal das Fressen einstellte weil die Zysten sie so störten und schmerzten. Beim Tierarzt wurden die Zysten dann punktiert um Lee Erleichterung zu verschaffen und den Druck zu nehmen. Daraufhin ging es Lee sehr viel besser. Die Zysten füllten sich glücklicherweise lange nicht mehr.
Im April diesen Jahres war Lee wieder beim Tierarzt vorstellig zur Zahnkontrolle und Röntgen der Tumore. Lee hatte eine grössere Luftansammlung im Magen (vor Aufregung), so dass man im Röntgenbild leider nur sehr eingeschränkt die tastbare Veränderung ihrer Eierstöcke beurteilen konnte. Sie waren knotig verändert.
Allerdings liess sich eine leichte Herzinsuffizienz diagnostizieren. So wurde Lee auf Herzmedikamente eingestellt. Die Aufgasung war durch die Gabe von entsprechenden Medikamenten in den folgenden Tagen bald überstanden.
 
Im August stellte Lee das Fressen ein und wurde sofort umfassend versorgt. Zunächst wurde ein Zahnproblem vermutet, weswegen die liebe Maus nicht mehr fressen mochte. Dem war auch so, Lee hatte eine Brückenbildung an den hinteren Backenzähnen. Diese wurden dann korrigiert, bei diesem Termin sollten auch die nun erneut gefüllten Zysten punktiert werden. Ein zuvor gefertigtes Röntenbild zeigte jedoch, dass Lee einen grossen Tumor im Bäuchlein hatte, dieser war in kürzester Zeit gewachsen. Es wurde zuerst davon ausgegangen, dass es sich um einen Tumor am knotigen Eierstock handelte. So wurden also zunächst nur die Zähne gerichtet, damit Lee wieder anfangen würde zu fressen.
Bezüglich des Tumors sollte Lee als letzte Chance operiert werden, sie war bis zu dem Tag an dem sie das Fressen zuvor verweigert hatte, fit gewesen, sie war gut auf ihre Herzmedikamente eingestellt, so standen die Chancen gut und ein OP-Termin wurde vereinbart.
In der Operation sah man dann, dass es sich nicht wie vermutet um einen Tumor vom Eierstock ausgehend handelte, sondern um ein enorm grosses Magenkarzinom.
Lee überstand die Operation selbst gut, war schnell wieder wach. Über Nacht wurde sie intensiv von ihrer Pflegemama betreut, am morgen jedoch wollte Lee nicht mehr abschlucken und es ging ihr sehr schlecht, sie baute ab. Die liebe Maus wurde dann wenig später schwersten Herzens durch die behandelnde Tierärztin erlöst. Lee wurde 5,5 Jahre alt.
 
Wir sind von ganzem Herzen traurig über diesen Verlust, Lee war eine so herzige, liebe, freundliche und tapfere Schweinedame.
 
 
Da ist ein Land der Lebenden und ein Land der Toten.
Und die Brücke zwischen ihnen ist die Liebe – das einzig Bleibende, der einzige Sinn.
Thornton Wilder
 
Lass es dir auf den immergrünen Wiesen gut gehen, süße Maus, du wirst immer in unseren Herzen sein!

Leeann kam im Novembeer 2019 zu uns in den Verein, da ihr Partner verstorben war, und die Haltung beendet werden sollte.
Zunächst fiel natürlich ihr blindes linkes Auge auf, das die Folge einer schweren Augenverletzung war, allerdings störte oder beeinträchtigte dies die Seniorin keineswegs.
Viel schlimmer war ein schon lange schwärendes Ballengeschwür an Leeann´s linkem Vorderbein. Wie sich durch Röntgenaufnahmen beim Tierarzt zeigte, war dieses schon so weit fortgeschritten, dass bereits die Mittelfußknochen angegriffen waren. Dementsprechend schmerzhaft war das Ganze für die liebe Maus auch.
Desweiteren konnte man durch die Röntgenbilder gut sehen, dass deutliche Verschleißerscheinungen der Hüft- und Kniegelenke vorlagen, sowie höchstwahrscheinlich durch eine Verletzung zwei Brustwirbel zumindest angebrochen waren.
Leeann war eine wirklich lockere Schweinedame, die alle folgenden Behandlungen mit grosser Coolness geschehen liess. Sie bekam diverse Medikamente und eine Blutegeltherapie bei ihrem Ballengeschwür. Über die Leckerchen als Belohnung freute sie sich enorm.

Ende Mai diesen Jahres war Leeann zur Kontrolle beim Tierarzt vorstellig, da sie an Gewicht verloren hatte und auffällig durstig war. Im Röntgen sah man, dass Leeann´s krankes Füsschen immerhin unverändert geblieben ist, es gab kein weiteres Fortschreiten der Erkrankung, das war ein Erfolg. Allerdings wurde eine Herzinsuffizienz deutlich, wie auch etwas Blasengries. Es wurde zusätzlich eine Blutuntersuchung gemacht, die Werte waren alle zufriedenstellend und im Normbereich, einzig der T4 (Schilddrüse) war im unteren Normbereich. Hier sollte in einigen Wochen eine Kontrollblutabnahme erfolgen, doch dazu kam es leider nicht mehr.
Leeann wurde auf Herzmedikamente eingestellt und erhielt Unterstützung für die Blase, es ging ihr soweit gut, sie war rüstig und munter.
Auch am 07.08. war morgens alles wie immer, nur ihre Medikamente nahm sie mit weniger Begeisterung als sonst. Als ihre Pflegemama später vom Einkaufen zurück war und nach ihr sah, war die liebe Maus still und leise sanft entschlafen. Ihr Herzchen hatte aufgehört zu schlagen. Ein berührendes Bild war, dass Patenbub Dagobert und eine Freundin ihrer Gruppe bei Leeann lagen und sie begleiteten.
Leeann wurde 6,5 Jahre alt.

Wir sind von ganzem Herzen traurig über diesen Verlust, Leeann war eine so herzige, liebe, lebensfrohe, unkomplizierte und freundliche Schweinedame.

 

Die Toten sind nicht fort, sie gehen mit.
Unsichtbar sind sie nur, unhörbar ist ihr Schritt.

Gorch Fock

Liebe Maus, komm gut an dort drüben im Regenbogenland!


 

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