Miss Marple kam im Januar diesen Jahres zu uns in den Verein, da die Haltung aus persönlichen Gründen beendet werden musste.
Sie hatte bekanntermassen schon länger einen Ballenabszess, in der Pflegestelle angekommen, wurde der Fuss natürlich weiter versorgt. Die dicke Hornplatte ging im Laufe der Zeit dann auch ab und der Abszess verheilte. Dennoch war der Fuss leicht verformt, was eine erneute Abszessbildung begünstigte, desweiteren hatte die liebe Maus Arthrose in Hüft- und Kniegelenk, so entschlossen wir uns, die Maus zur guten Beobachtung als Patenschweinchen im Verein zu behalten. Sie zog in die Patenstelle um, und verstand sich mit ihren neuen Mitschweinchen auf Anhieb, sie fühlte sich sofort wohl.
Doch leider hielt das Glück nicht lange, bereits nach einer Woche war Miss Marple´s Unterseite nass, und sie hatte Schmerzen beim Wasserlassen. Sie hatte eine Blasenentzündung, beim Röntgen erkannte man dann noch kleine Zysten an den Eierstöcken sowie eine veränderte Gebärmutter.
Zunächst sollte jedoch die Blasenentzündung geheilt werden, die Maus erhielt Antibiotikum und Schmerzmittel. Jedoch vertrug sie das Antibiotikum leider nicht und es kam noch ein Hautpilz dazu. Natürlich war nach Absetzen des Antibiotikums auch die Blasenentzündung wieder da. Wie sich durch genauere Untersuchungen herausstellte, hatte Miss Marple einen fiesen, hartnäckigen Keim erwischt, die Behandlung zog sich nun über mehrere Wochen.
 
Während der Behandlungszeit (natürlich wurde "nebenher" auch der Hautpilz behandelt, welcher Gott sei Dank bald wieder Geschichte war) ging es Miss Marple sehr durchwachsen, die tapfere Maus hat sich keine Sekunde aufgegeben und nahm tapfer ihre Medikamente, aber das Fressen war stellenweise sehr verhalten, sie mochte einfach nicht recht essen, und es ging ihr sichtlich nicht gut, eine Blasenentzündung ist ja auch sehr schmerzhaft. Den angebotenen Päppelbrei nahm sie gerne an, und liess sich gut zufüttern, auch Heu frass sie tapfer.
Zum Ende der Behandlungszeit war ein Kontrolltermin festgelegt, bei dem die Nachkontrolle von Blase, Zyste und Gebärmutter erfolgen sollte.
 
Es ging der tapferen Maus besser, beim Kontrolltermin jedoch war die neue Ultraschalluntersuchung niederschmetternd, die Bakterien waren zwar insgesamt weniger geworden (Urinprobe), aber die Blase war noch immer voller Gries, und die Gebärmutter hatte sich innerhalb der doch kurzen Zeit, innerhalb der paar Wochen, sehr vergrössert. Sie nahm inzwischen einen grossen Platz im Bauchraum ein, dies war möglicherweise auch ein Grund dafür, dass sich die Blase nicht wirklich erholen konnte. Es blieb im Grunde nur noch die Möglichkeit der Kastration als letzte Hilfemassnahme. Diese sollte eigentlich bereits in der nächsten Woche erfolgen, doch dazu kam es traurigerweise nicht mehr.
Am 05.06. hatte Miss Marple einen Gebärmuttervorfall, bei einer sofort eingeleiteten Notoperation sah man, dass die Gebärmutter so mit der Blase verwachsen war, dass man nichts mehr für die liebe Maus tun konnte. Miss Marple entschlief sanft noch in der Narkose. Miss Marple wurde knapp 6 Jahre alt.
 
Wir sind von ganzem Herzen traurig über diesen Verlust, Miss Marple war eine so herzige, völlig unkomplizierte und tapfere Schweinedame.
 
 

„Tod hat keine Bedeutung.

Ich hab´ mich nur ins nächste Zimmer aufgemacht.

Ich bin ich und Du bist Du:

Was immer wir füreinander gewesen sind, das gilt auch weiter.“

Henry Scott Holland

Alles Gute auf der Regenbogenwiese, kleine Maus, run free!!!
 

Jazz kam im Februar 2019 mit ihrer Gruppe zu uns in den Verein, da die Haltung schweren Herzens aus privaten Gründen beendet werden musste.
Schon bei der Ankuft in der Pflegestelle hatte sie Durchfall und da sie in der Vergangenheit schon gesundheitliche Probleme hatte, wurde die Maus dem Tierarzt vorgestellt. Sie hatte einen Harnröhrenstein, auch konnte ein Problem mit der Bauchspeicheldrüse nicht ausgeschlossen werden. Jazz hatte durch eine frühere Augenlidoperation immer wieder gereizte Augen, so blieb die Schweinedame also als Patenschweinchen im Verein.
 
Durch die Behandlung verschwand Jazz´ Blasenstein, dafür bekam die Maus leider Zysten, die fortan natürlich behandelt wurden.
Anfang des Jahres hatte die Maus schonmals einen kleinen Hänger, sie mochte morgens ihr Frühstück nicht so recht fressen und war auch leicht aufgegast. Sie wurde von ihrer Pflegemama mit allem abgedeckt, was man an Medikamenten in so einem Fall gibt, der Tierarzttermin war für den frühen Mittag vereinbart. Bis dahin sass die Maus schon wieder fröhlich kauend im Gehege. Der Tierarztermin wurde aber dennoch vorsichtshalber wahrgenommen, Jazz hatte ein wenig Blut im Urin, es war kein Stein vorhanden, aber Blasengries, auch hatte sie eine "verschärfte" Lungenatmung, hier erhielt sie Anibiotika sowie Homöopatika für die Blase. Bereits am Abend des gleichen Tages ging es Jazz erfreulicherweise schon deutlich besser und die Behandlung erfolgte dann für die nächsten Tage.
 
Ende Februar fühlte sich Jazz erneut nicht so richtig wohl, sie hatte wieder Probleme mit der Blase (schlecht riechender Urin), beim Tierarzt wurde dann eine Probe genommen und im Röntgen konnte man erkennen, dass Gott sei Dank noch immer kein Stein vorhanden war, aber eben wieder Gries.
Der Laborbefund ergab besondere Bakterien, glücklicherweise aber in relativ geringer Anzahl. Jazz erhielt ein spezielles Antibiotikum, das über die nächsten Tage gegeben auch den erhofften Erfolg brachte. In der nächsten Probe waren die Bakterien nicht mehr nachweisbar, dafür aber leider Staphylokokken. Für diese erhielt die tapfere Jazz nach einer Pause von ein paar Tagen nochmal das gängige Antibiotikum, dadurch waren dann auch die Kokken bald Geschichte. In all der Zeit war Jazz einfach unglaublich tapfer, sie liess sich nicht hängen, war gut gelaunt und aufmerksam, kam zum Betteln nach vorne. Das Fressen war jedoch ein wenig mäkelig, so dass sie mit Päppelbrei zugefüttert wurde, diesen mochte sie gerne. Natürlich erhielt sie auch die ganze Zeit über die "Beimedikamente" zur Antibiotikabehandlung, um eine Aufgasung und Darmprobleme zu vermeiden.
 
Jazz war wieder auf gutem Weg, sie hatte guten Appetit, frass gut und nahm wieder schön zu. Bis zum 23.03. - hier frass sie auf einmal kaum noch etwas und ihr Kinn war nass. Beim Tierarztbesuch am nächsten Tag sah man beim Röntgen auch warum - wie auch immer es passiert war, Jazz hatte sich den Kiefer gebrochen.
Das war ein unfassbarer Schock, für uns alle, für Jazz´ Pflegemama natürlich am Schlimmsten. Wie dies passieren konnte ist völlig unklar.
Nun war die sanfte Erlösung das Einzigste, das man für die liebe Maus noch tun konnte.
 
Jazz durfte nur 5 Jahre alt werden.
 
Wir sind von ganzem Herzen traurig über diesen Verlust, Jazz war so eine liebe, herzensgute und aufgeschlossene Schweinedame. Mit ihrer ganzen liebreizenden Art wird sie unendlich fehlen. Wir sind untröstlich!
 
Jazz' Pflegemama möchte sich gerne persönlich von der kleinen Maus verabschieden:
 
Meine liebe zuckersüße Jazz,
 
so schnell hast Du Dich immer mit Deiner einfach lieben Art in Herzen geschweinelt und sowohl Mitschweinchen als auch Zweibeins in Sekundenschnelle um Krallen und Finger gewickelt. Niemals warst Du böse, immer geduldig und dankbar. Nötige Medikamente hast Du freiwillig im Gehege genommen, auch wenn sie noch so „bäh“ geschmeckt haben. Über Leckerchen konntest Du Dich freuen und warst immer gut gelaunt, ein richtiges Sonnenschweinchen halt. Deinen Mitschweinchen warst Du die beste Freundin und Partnerin.
 
Umso größer der Schock, als die Diagnose für Dein Sabbern fest stand. Noch heute kann ich nicht begreifen, wie das passieren konnte und bin untröstlich, dass ich Dich lange vor Deiner Zeit gehen lassen musste.
 
Du wirst schmerzlich vermisst süße kleine Jazzi!
 
 
 
 
„Und wenn du dich getröstet hast, wirst du froh sein, mich gekannt zu haben.“
Antoine de Saint-Exupéry
 
Süße tapfere Jazz, leb wohl, du wirst immer in unseren Herzen bleiben!

Etwas verspätet nehmen wir heute Abschied von Patenschweinchen Fiola. Fiola kam das erste Mal im April 2013 mit ihrer ganzen Gruppe zu uns in den Verein. Die Halterin war überfordert; und so gab sie sie bei uns ab. Es dauerte nicht lange bis die bildschöne Fiola ihr neues Zuhause fand, sie zog in eine tolle Vierergruppe und nannte fortan ein wunderschönes Gehege ihr Eigen. Fiola lebte sich prima ein und kam gleich gut mit ihren neuen Freunden zurecht.
Wie das Schicksal manchmal so spielt, musste Fiola allerschwersten Herzens aus gesundheitlichen Gründen im August 2016 wieder zu uns zurückkommen, aber ihre Halterin begleitete die Maus weiterhin lebenslang.
 
Fiola war ein Satin-Mix Schweinchen und in der Zwischenzeit nach ihrer Vermittlung haben wir als Verein beschlossen, Satin-Tiere generell als Patenschweinchen bei uns im Verein zu belassen. Satin-Tiere erkranken fast immer an der gefürchteten OD, einer Stoffwechselerkrankung der Knochen, die schrecklicherweise nicht heilbar ist und immer tödlich verläuft, da sich die Knochen auflösen.
So verstärkte Fiola also fortan die Patentierabteilung. Gleich nach Ankunft wurde sie geröngt und glücklicherweise festgestellt, dass sie völlig gesund war. Auch in ihrer Patengruppe lebte sie sich gut ein und fühlte sich wohl. Fiola war schon immer sehr selbstbewusst, ohne dominant zu sein, und wusste genau was sie wollte und was nicht.
Im September 2018 wurde ihr ein Knubbel entfernt, der sich am Unterbauch gebildet hatte. Den Eingriff überstand sie ohne Probleme, der Laborbefund des Knubbels war leider alles andere als schön: es handelte sich um ein malines Adenokarzinom. Jedoch war es wohl rechtzeitig entfernt worden.
 
Im April 2019 wurde die Maus von einer Zyste geplagt, hier wurde dann auch gleich behandelt, insgesamt war der Maus das Alter langsam anzumerken. Sie lief schlechter, sie hatte altersbedingte Arthrose bekommen. Ihrem Appetit schadete das alles aber nicht, sie frass gut und war auch immer sehr für ein Leckerchen zu haben, das sie auch gerne mit Nachdruck einforderte. Selbstverständlich wurde sie medikamentös eingestellt, sie sollte keine Schmerzen haben müssen.
 
Anfang Juni verletzte sich die Maus am Auge, auch hier wurde gleich behandelt und die Verletzung heilte gut ab. Das mehrmalige Tropfen und Salben am Tag nahm die Prinzessin, wie sie von ihrer Pflegemama liebevoll genannt wurde, -unter einer Bestechung von den heissgeliebten Erbsenflocken - gelassen hin. Die Verletzung verheilte vollständig, der Augendruck war jedoch etwas erhöht, hierfür bekam Fiola Augentropfen und das Auge wurde fortan in regelmässigen Abständen kontrolliert.
 
Insgesamt kamen im Jahresverlauf weitere Alterserscheinungen hinzu. Beispielsweise wurden ihr Füsschen ein wenig rot und mussten gepflegt werden, dies wie auch eine immer mal etwas schwächere Verdauung zwischendurch hängt oft im Zusammenhang mit fortgeschrittener Arthrose. Die Tiere bewegen sich einfach nicht mehr so viel, die Füsse werden schonbelastet etc. Fiola alterte allerdings mit grosser Würde, sie gab sich nicht auf, war im Gegenteil doch oft auch sehr energisch wenn die Pflegemama nicht gleich mit dem geliebten Päppelbrei zum Zufüttern um das Gewicht zu halten oder den geliebten Erbsenflocken bereit stand.
 
Zum Jahresanfang begann Fiola schon deutlich abzubauen, hatte aber immer noch als Erste das Näschen zum Betteln in der Luft. Ende Januar war sie in den Hinterbeinchen komplett steif, und kam alleine nicht mehr hoch. Letztlich fiel es ihr auch mit den Vorderbeinen schwerer. Am ersten Februar verweigerte sie zunächst das Fressen, sogar ihre Leibspeisen. Später hatte sie enormen Durchfall, ihre Pflegemama machte sie sauber und bot ihr erneut allerlei Gemüse an, dieses nahm sie dann gerne zu sich. Auch in der Nacht sah die Pflegemama nach Fiola, am nächsten Morgen war der Durchfall wieder sehr schlimm. Sie kam jetzt auch mit den Vorderbeinchen nicht mehr hoch, die Kraft fehlte. Auch ihr Blick war müde geworden. So nahm die Pflegemama Fiola schwersten Herzens zum Tierarzt-Notdienst der eigenen Praxis. Hier entschied sie dann zusammen mit der Tierärztin, die liebe Maus gehen zu lassen, denn es bestand keine Hoffnung auf gute Tage für sie mehr. Die charakterstarke Maus sollte nicht leiden müssen, und so durfte sie gehen wie sie gelebt hatte, in Würde bis zum Schluss.
 
Fiola wurde stolze 7 Jahre alt. Wir sind von ganzem Herzen traurig über diesen Verlust, Fiola war eine so liebe Maus, eine grosse und charakterfeste Dame. Mit ihrer ganzen liebreizenden Art wird sie unendlich fehlen.
 
Ihre Pflegemama möchte Fiola noch folgende liebende Worte mit auf den Weg geben:
 
Meine liebe kleine Prinzessin Fi,
 
vom Tag Deines Einzuges hast Du ganz klar gemacht, wer hier das Sagen hat und energisch Dein kleines Zepter geschwungen. Nachdrücklich, aber auch liebevoll hast Du das auch Deinen Mitschweinchen erklärt. Deinen eigenen kleinen Sturkopf wusstest Du ganz genau durchzusetzen. Nach Deiner schweren Tumor-OP bekam ich schon recht bald einen Anruf aus der Praxis: „Hier robbt und kugelt ein Schweinchen rum, dass es nicht erwarten kann, abgeholt zu werden“   Das warst so eindeutig Du! Von nichts und niemandem wolltest Du Dich aufhalten lassen.
 
Selbst als es Dir so schlecht ging, wolltest Du nicht aufgeben und hast so hart gekämpft. Dein kleines Köpfchen war noch nicht bereit zu gehen und wollte es nicht wahrhaben, dass der Körper nicht mehr konnte.
 
Nun hab es wohl meine kleine Prinzessin und regiere weise und liebevoll auf der immergrünen Wiese!
 
 
 
 
 
 „Hast du Angst vor dem Tod?“ fragte der kleine Prinz die Rose.
 
Darauf antwortete sie: „Aber nein, ich habe doch gelebt, ich habe geblüht und meine Kräfte eingesetzt, so viel ich konnte.
 
Und Liebe, tausendfach verschenkt, kehrt wieder zurück zu dem, der gegeben.
 
So will ich warten auf mein neues Leben und ohne Angst und Verzagen verblühen.“
 
Antoine de Saint-Exupéry
 
Leb wohl, kleine tapfere Prinzessin Fiola und lass es dir dort drüben gut gehen!
 

 
 

TicTac: "Duuuu, Mani... glaubst Du, unser Zweibein geht heute für uns raus leckere Wiese sammeln??"
Mani: "BESTIMMT!!! Sie mault schon die ganze Zeit über das Wetter - aber die Gummistiefel hat sie schon angezogen :)"


SOS-TicTac & SOS-Mani


 

Hallo ihr Lieben!

Eigentlich wollte ich Euch ja schon viel frühr Bescheid geben, was seit dem letzten Beitrag so passiert ist. Aber hui, es war so viel los, dass ich einfach nicht dazu kam. Und ihr kennt ja alle meine Lieblingsbeschäftigung:

Diesen Kuscheltunnel schrägstrich Kuschelbett schrägstrich Toilette habe ich übrigens von einer ganz lieben Patin geschenkt bekommen! Viiiiiielen lieben Dank!

Diesen Kuscheltunnel schrägstrich Kuschelbett schrägstrich Toilette *beschämtmuig* habe ich übrigens von einer gaaaaaaanz lieben Patin geschenkt bekommen! Viiiiiielen lieben Dank!

Dann versuche ich mal, alles Revue passieren zu lassen... Theoretisch war meine OP ja für einen Dienstag geplant. Leider fing der Zahn aber an zu eitern und meine Schmerzen wurden größer. *autschmuig*
Also hat meine Patenmama bei der Zahn-Tierärztin angerufen und gefragt, ob man den Termin eventuell vorverlegen könnte. Und prompt konnten wir noch am selben Tag morgens vorbeikommen. Das war der Freitag davor. Zum Glück.
Beim Tierarzt angekommen, wurde ich einfach dort gelassen - ist das zu fassen?! Meine Patenmama ging einfach, nachdem sie mir gesagt hat, dass ich so tapfer wäre und dass ich das schaffe.. hui, das war vielleicht ein gruseliger Moment *angstmuig*
Aber so viel habe ich dort dann gar nicht mehr mitbekommen, da ich das größte Schläfchen aller Zeiten gehalten habe. Aufgewacht bin ich aber leider nicht besonders entspannt und erholt, sondern mit einem Ziepen im Unterkiefer und allgemein ganz schön verwirrt. Das war wirklich komisch alles... *irritiertmuig*
Dann kam aber zum Glück schon bald meine Patenmama und nahm mich freudig in Empfang.
Der Weißkittel erklärte ihr, dass das CT gezeigt hat, dass nur der fiese blöde Zahn raus musste, der mir weh getan hat. Der andere ist - für den Moment - noch in Ordnung. Wir hoffen sehr, dass das so bleibt und ich nicht irgendwann noch eine OP brauche... Meine Backenzähne sind alle spitzenmäßig, hier musste gar nichts gemacht werden. Auch meine Schneidezähne im Oberkiefer sind supi, also haben sich im Großen und Ganzen zum Glück nicht noch mehr Probleme gezeigt. Irgendwie sind wir also schon ein wenig beruhigt. *zufriedenmuig*
Die OP lief soweit auch komplikationslos, der Zahn konnte im Ganzen gezogen werden und mir musste nirgendwo irgendein Schnitt gemacht werden - zum Glück! *erleichtertmuig*
Da ich fast schon sechs Jahre alt bin, hat mich die OP aber ganz schön geschlaucht... erst ging es noch, aber nachts wurde mein Kreislauf plötzlich ziemlich schlecht und ich war ganz schön wackelig auf den Beinen. Meine Patenmama hat mir dann ein wenig Infusion unter die Haut gegeben (keine Sorge, die macht das beruflich) und ein paar Minuten später ging es mir dann auch wieder besser - zum Glück! Sonst wären wir natürlich sofort in die Klinik gefahren. Die Transportbox hatte sie vorsorglich schon mal gepackt, nachdem ich die Infusion bekam. Aber ein erneuter Ausflug war zum Glück ja nicht nötig. So kam es also, dass ich einige Minuten nach meinem "Schwächeanfall" wieder eigenständig futterte - sofern es mir eben möglich war. Anfangs war alles gar nicht so einfach mit dem Futtern. Und eigentlich soll man sich ja nicht selbst loben, aber ich strenge mich wirklich richtig an! Wenn ich diese eine ganz bestimmte Gemüsespaghetti jetzt essen wollte und sie immer wieder aus meinem Mund fällt - ich versuchte es so lange, bis ich es erwischt habe *stolzmuig*
Dementsprechend kann ich mein Gewicht seit der OP sogar fast selbstständig halten! Leider ist das aber nicht genug, so dass ich trotzdem zweimal täglich Brei bekomme, um noch ein paar Gramm mehr draufzumogeln. Immerhin sind es inzwischen schon wieder 50g mehr als vor der OP! *schmatzmuig*

Da aber alles viel zu einfach wäre, eitert und eitert und eitert diese blöde Wunde immer so ein bisschen vor sich hin, obwohl ich direkt nach der OP ein Breitbandantibiotikum bekam. Ein umfangreiches Antibiogramm wurde angefertigt, doch irgendwie sind wir noch nicht schlauer. Daher heißt es weiter täglich Spülen und Betupfen, während wir der Ursache weiter auf den Grund gehen. Das mache ich übrigens mit wie das Welt-aller-aller-tapferste-Superschwein!

Hui, das ist ja wieder so viel Text geworden... Jetzt lege ich mich aber erst mal hin und halte ein wohlverdientes Nickerchen.

Diesen Kuscheltunnel schrägstrich Kuschelbett schrägstrich Toilette habe ich übrigens von einer ganz lieben Patin geschenkt bekommen! Viiiiiielen lieben Dank!

Übringens habe ich Eure lieben Nachrichten natürlich gelesen (manche hat man mir auch vorgelesen wenn ich grade zu erledigt zum Lesen war). Es hat mich so sehr gefreut, dass ihr alle für mich die Daumen gedrückt habt! Bisher scheint es auf jeden Fall geholfen zu haben. Da möchte ich mich gleich noch mehr anstrengen, schnell wieder gesund zu werden.
Der Verein lässt auch ein riiiiiiesiges Dankeschön ausrichten, an alle, die den ein oder anderen Euro gespendet haben. Ihr seid wirklich großartig! Die Kosten für die OP haben wir noch nicht ganz zusammen, daher könnt ihr auch gerne weiterhin den ein oder anderen Gemüsetaler für uns Vierbeiner springen lassen.

♥ Vielen, vielen Dank! ♥

Alles in Allem scheint das Schlimmste überstanden zu sein - Daumendrücker schaden aber trotzdem nicht Wink

Ganz liebe Grüße,
Euer tapferer Poco-Bär

 

Hier geht es zu Teil eins meiner Geschichte

Und hier findet ihr mein Profil


 

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