Pebbles

 

PEBBLES: Hallo Leute, hier ist wieder eure Pebbles.

Heute möchten wir euch von einem Meeri erzählen, das etwas ganz Außergewöhnliches ist, nämlich von Lilly.

OSCAR: Ja, die Lilly, kopfschüttelnd-MUIG, sowas hab' ich wirklich noch nie gehört. Die Lilly ist einfach... ja, einfach...

DAISY: ...einfach anders, wunder-MUIG.

JOYCE: Ich könnte so nicht leben, überzeugt-MUIG.

OSCAR: Lasst uns mal von vorne erzählen, damit die Leser auch wissen, worum es geht, vernünftig-MUIG.

PRALINE: Die Lilly und ihre Gruppe sind auch Brieffreunde von uns, stolz-MUIG.

DAISY: Schon eine ganze Weile, da gab es dich Zwerg noch gar nicht, feststell-MUIG.

PEBBLES: Ursprünglich lebte die Lilly in einer Gruppe aus immer so 10 - 12 Meeris, erinner-MUIG. Die hatten ein großes Gehege in einem Gartenhaus und auch Auslauf im Garten. Alles lief gut.

JOYCE: Die Lilly war allerdings immer ein Außenseiter, bekümmert-MUIG. Sie hielt sich oft ein bisschen abseits auf, schlief nicht in der Nähe der Gruppe und schloss sich auch nie einer besten Freundin oder einem Kumpel an.

PRALINE: Aber dann wurde das Zweibein der Gruppe schwer krank und musste umziehen und die Meerihaltung aufgeben, traurig-MUIG. Und alle Meeris mussten ein neues Zuhause finden.


Praline

DAISY: Das hat auch geklappt und alle Meeris wurden unter Tränen verabschiedet und zogen in ihre neuen Heime, schnüff-MUIG. Auch Lilly.

OSCAR: Lilly ist ein zierliches, hübsches Meerimädchen, bewundernd-MUIG, und deshalb fand sie schnell ein neues Zweibein, das sich in sie verliebte, obwohl sie damals schon fünf Jahre alt war.

JOYCE: Ihre neue Pflegemama, das Meike-Zweibein, trug Lilly stolz und froh nach Hause und bereitete alles für die Vergesellschaftung mit der schon vorhandenen Meerigruppe vor, erzähl-MUIG.

PEBBLES: Ja, da gibt es erstmal den Bolle, das ist das Böckchen. Bolle ist ein ganz schön großer stattlicher Bock mit 1,6 Kilo. Aber er ist ein ganz Lieber und Gutmütiger, beschreib-MUIG.

DAISY: Dann gibt es drei Mädels, Leila, ein dreifarbiges Glatthaar-Meeri, Dörte, cremefarben und auch ziemlich Glatthaar, aber mit etwas längerem Fell und Punzi, ein dunkelbraunes Langhaar-Meeri, ergänzend-MUIG.

PRALINE: Punzi? Kicher-MUIG. Was ist das denn für ein Name?

OSCAR: Naja, eigentlich heißt sie Rapunzel wegen des langen prächtigen Fells, aufklär-MUIG, aber das ist so unpraktisch im Alltag, deshalb nennt jeder sie Punzi.

JOYCE: Die vier sind alle total nett und aufgeschlossen, eine ganz soziale und friedliche Gruppe, lobend-MUIG. Deshalb dachte das Meike-Zweibein, dass die Vergesellschaftung überhaupt kein Problem wird.

DAISY: Aber da kannte sie Lilly noch nicht.


Daisy

OSCAR: Das Zweibein legte ein Zimmer mit Tüchern aus und stellte mehrere Häuschen aus Kartons auf, damit genug Verstecke da sind, beschreib-MUIG. Dann kamen mehrere verteilte Heuhaufen und ein ganzer Haufen kleingeschnibbeltes Gemüse und diverse Salatblätter, hmmm-lecker-MUIG. Alles wurde so arrangiert, dass sich die Wutzen gut verteilt erstmal aufs Essen konzentrieren konnten. Dann ging's los.

DAISY: Das Zweibein setzte ihre vier Meeris in das Vergesellschaftungszimmer und holte dann Lilly aus ihrem Übergangskäfig und setzte sie dazu, etwas entfernt von den anderen, beklommen-MUIG.

PRALINE: Dann ging alles ganz schnell, viel schneller als das Zweibein dachte.

PEBBLES: Ja, Lilly hatte kaum den Boden berührt, da schoss sie sofort los wie von einer Pistole abgefeuert und raste auf die am nächsten sitzende Punzi zu und verbiss sich in ihrem Fell, bestürzt-MUIG.

JOYCE: Die arme Punzi war total geschockt und flüchtete in Höchstgeschwindigkeit vor der Furie, die sich da auf sie stürzte. Es flatterten ein paar lose Haarsträhnen, die ihr Lilly bei der Verfolgung ausriss, aber dank des langen Fells passierte Punzi nichts Schlimmeres, erleichtert-MUIG

PEBBLES: Punzi düste durch ein paar Kartons, immer dicht gefolgt von der zähneklappernden Lilly, mitleidig-MUIG. Da geriet auf einmal die arme Leila in Lillys Blickfeld und Lilly gab Punzis Verfolgung auf und stürzte sich auf Leila.

DAISY: Die arme Leila! Die wusste gar nicht wie ihr geschieht, bedauernd-MUIG. Sie hatte gerade das Mäulchen voll mit leckerer Gurke als sie plötzlich diesen entsetzlichen Schmerz spürte als Lilly ihre Zähne mit aller Kraft in ihr Hinterteil schlug. Bei Leilas Schmerzensschrei fiel ihr die Gurke aus dem Mäulchen und die arme Maus rannte mit aller Kraft um ihr Leben, mitfühlend-MUIG.


Praline, Joyce, Pebbles, Oscar

PRALINE: Das ist einfach entsetzlich! Sowas hab' ich noch nie gehört, erschüttert-MUIG.

OSCAR: Das ist das Schöne, wenn man noch so jung ist wie du, Praline. Wenn man mein Alter hat, hat man das Gefühl, es gibt nichts, was man noch nicht gehört hat, egal wie abstrus es ist, seufz-MUIG.

JOYCE: Das Meike-Zweibein war komplett entsetzt. Meeri-Vergesellschaftungen sind ja öfter mal ein bisschen, hm,...

DAISY: ...dynamisch? Hilfreich-MUIG.

JOYCE: Ja, es gibt ja oft Gerenne und Gequieke und es wird gedroht und verfolgt, aber eigentlich ist es nicht vorgesehen, dass Blut fließt, überzeugt-MUIG.

PEBBLES: Das Meike-Zweibein war total geschockt und entsetzt als sie das Blut auf Leilas Hinterteil sah, elend-MUIG, und ihr war klar, dass sie eingreifen und Lillys Amoklauf beenden musste.

OSCAR: Sie traute sich aber nicht, die rasende Lilly mit bloßen Händen zu fangen, verständnisvoll-MUIG. Also warf sie ein großes Tuch über Lilly und fing sie darin ein. Dann stopfte sie Lilly in ihren Übergangskäfig zurück und sammelte ihre anderen armen Schweinchen ein.

PRALINE: Bolle und Dörte hatten ja nichts abbekommen, zum-Glück-MUIG. Die waren nur ein bisschen irritiert von dem Gemetzel und wunderten sich, dass der Auslauf schon nach so kurzer Zeit wieder zu Ende war. Rapunzel war ein bisschen verstört, aber bei der Untersuchung zeigten sich nur kleine kahle Stellen, wo Lilly ihr das Fell ausgerissen hatte, aber die Haut war zum Glück unversehrt, erleichtert-MUIG.

DAISY: Leila war völlig fertig, die arme Maus, mitleidig-MUIG, und saß zitternd und völlig paralysiert da als das Meike-Zweibein ihre Bisswunde untersuchte. Die war richtig gemein und tief und das ganze Fell drumrum war blutverschmiert. Es war klar, dass das behandelt werden musste.


Pebbles, Praline

PEBBLES: Also fand sich Leila in der Transportbox auf dem Weg zum Tierarzt wieder, traurig-MUIG.

JOYCE: Das Meike-Zweibein hat unserer Mama Kerstin erzählt, dass Lilly nach der Aktion ganz friedlich in ihrem Käfig saß und Heu mümmelte. Und dabei sah sie sehr zufrieden mit sich aus, irritiert-MUIG.

PRALINE: Leilas Bisswunde brauchte eine ganze Weile, um zu verheilen. Bisswunden kann man nämlich nicht nähen, die müssen offen von innen heraus heilen.

OSCAR: Danach war das Meike-Zweibein erstmal ein bisschen ratlos. Dann meinte sie, es könne vielleicht eine gute Idee sein, Lilly erstmal nur mit Bolle zu vergesellschaften. Böckchen und Mädchen, das funktioniert ja meistens relativ problemlos, feststell-MUIG. Das Zweibein meinte, eventuell habe Lilly ja Probleme mit anderen Meeri-Mädchen. Wenn es mit Bolle gut laufen würde, wollte sie später nochmal versuchen die ganze Gruppe zu vergesellschaften.

JOYCE: Also baute sie einige Tage später wieder ein großes Vergesellschaftungsgehege für Lilly und Bolle auf mit Verstecken, Heuhaufen und leckerem Obst, Gemüse und Salat. Diesmal setzte sie erst Lilly hinein und dann Bolle, seufz-MUIG

OSCAR: Bolle sah Lilly und war sofort sehr aufgeschlossen, wie wir Böckchen nun mal sind, leicht-selbstgefällig-MUIG, und er wollte sie gerade freundlich brommselnd begrüßen gehen, da fiel Lillys Blick auf ihn und dann ging wieder alles sehr schnell.


Pebbles

PEBBLES: Lilly schoss wie eine Rakete auf den armen Bolle zu und biss sich sofort in seiner Wamme fest, Haare-sträub-MUIG. Den Schmerzensschrei soll man gehört haben bis in die Nachbargemeinde.

DAISY: Nun ist Bolle ja ein stattlicher und respektabler Bock, der mit seinen 1,6 Kilo doppelt so groß und schwer ist wie Lilly, und er hatte nicht vor sich von so einer respektlosen kleinen Furie unterkriegen zu lassen, grimmig-MUIG. Er ging also zum Gegenangriff über und setzte seine ganze Größe und Masse ein, um sich auf Lilly zu stürzen in dem Versuch auf sie aufzureiten, aber natürlich war er nicht so skrupellos wie Lilly.

PRALINE: Es gab ein wildes Gerangel und Gequieke, bei dem etliche Haarpüschel von Bolle durch die Luft flogen, hui-MUIG. Und ehe der arme Bolle sich versah, war er es, der auf der Flucht vor Lilly und ihrem weißglühenden Zorn war, während Lilly sein Hinterteil mit gebleckten Zähnen attackierte.

JOYCE: Als das Meike-Zweibein ihn rettete hatte Bolle außer dem Biss in die Wamme noch eine zweite Bisswunde auf dem Hintern, ungefähr so wie die von Leila, voller-Mitgefühl-MUIG. Und so endete auch Bolle an dem Tag in der Tierarztpraxis.

DAISY: Und das Meike-Zweibein schwor, dass Lilly nach dem Gemetzel entspannt und zufrieden in ihrem Käfig saß mit einem breiten selbstgefälligen Grinsen übers ganze Gesicht, Kopf-schüttel-MUIG.

OSCAR: Danach wollte das Meike-Zweibein keinen Versuch einer Vergesellschaftung mehr wagen. Sie besprach sich mit einer Bekannten, die eine kleine Meeri-Notstation betrieb, aus der auch schon die drei Mädels stammten. Die meinte dann, vielleicht sei alles nur eine Frage der Sympathie und man müsse für Lilly nur ein passendes Meeri finden, mit dem die Chemie stimmt, hoffnungsvoll-MUIG. Es wurde vereinbart, dass Lilly vorübergehend in die Notstation einzieht, um dort ein passendes Partnerschweinchen zu finden.


Oscar

JOYCE: Lilly zog in ein Nachbargehege eines netten Böckchens, wobei zwischen beiden nur ein Gitter war, durch das beide sich sehen und beschnuppern konnten. Beide schienen recht interessiert aneinander zu sein, mutmaß-MUIG. Sie unterhielten sich durchs Gitter und Lilly zeigte keinerlei Aggressionen. Nach ein paar Tagen wollte das Zweibein dann hoffnungsvoll eine Vergesellschaftung wagen.

PEBBLES: Was soll man sagen, der arme Kerl verbrachte den Nachmittag beim Tierarzt. Sobald das Gitter zwischen beiden weg war, mutierte Lilly zur Killermaschine. Er hatte keine Chance, resigniert-MUIG.

PRALINE: Jetzt wollte keiner der beiden Zweibeiner es nochmal mit einer Vergesellschaftung probieren, entschieden-MUIG. Lilly kehrte in den Haushalt des Meike-Zweibeins zurück und bezog erstmal wieder ihren Übergangskäfig bis das Zweibein entschieden hatte wie es jetzt weitergehen sollte.

PEBBLES: Ich frage mich wie Lilly vorher in der großen Gruppe klargekommen ist, rätsel-MUIG.

OSCAR: Hm, nachdenklich-MUIG, sie ist dort als Baby hingekommen und in die Gruppe hineingewachsen. Dadurch ging es vielleicht. Sie war ja auch dort eine Außenseiterin.


Daisy

DAISY: Ich denke, sie hat dort gute Miene gemacht, weil ihr klar war, dass sie nicht alle gleichzeitig töten kann, trocken-MUIG.

JOYCE: Das Meike-Zweibein hat dann entschieden, an das Bodengehege der Vierer-Gruppe einen Anbau für Lilly anzubauen. Während der Bauzeit wohnte Lilly in ihrem Übergangskäfig im Nachbarzimmer.

PEBBLES: Kurioserweise war Lilly im Nebenzimmer ziemlich deprimiert und schien die anderen Meeris zu vermissen, verblüfft-MUIG. Als sie dann in das angebaute Bodengehege einziehen durfte und somit Nachbarin der Vierergruppe wurde, wurde sie plötzlich wieder viel fröhlicher.

DAISY: Das Meike-Zweibein hatte sich etwas ausgedacht. In die Wand zwischen Lillys Bodengehege und dem der Vierergruppe schnitt sie eine große Lücke hinein und setzte dort ein stabiles Gitter ein. Quasi wie eine Art Fenster, erklär-MUIG. Dadurch können sich Lilly und die anderen Meeris sehen und hören und auch beschnuppern und unterhalten, aber kein Meeri kann rüber in das Nachbargehege.

PRALINE: Das ist prima! So ist Lilly nicht alleine und hat trotzdem ihre geheiligte Privatsphäre und die anderen Schweinchen sind vor ihr sicher, freu-MUIG. Und es gibt auch gar keinen Streit an dieser Grenze. Lilly ist ganz friedlich, solange kein anderes Meeri mit ihr auf Tuchfühlung geht.

OSCAR: Ganz ehrlich, von so einem Meeri wie Lilly hab' ich noch nie vorher gehört. Meeris sind schließlich Rudeltiere. KEIN MEERI will jemals alleine leben!!! Meeris sind einfach KEINE EINZELSCHWEINE! Uns gibt es IMMER mindestens als Zweierpack!

DAISY: Richtig! Außer Lilly, feststell-MUIG. Lilly ist anders.


Joyce

JOYCE: Das Meike-Zweibein hat ein paar Monate später nochmal über eine richtige Vergesellschaftung nachgedacht. Sie hat dann versucht, in Lillys Gehege erstmal die benutzte Streu der Vierergruppe auszustreuen, damit Lilly sich daran gewöhnen sollte, im Stallgeruch der Gruppe zu leben. Aber schon das hat nicht funktioniert, Stirnrunzel-MUIG.

PRALINE: Joi, Lilly ging ab wie Schmitts Katze, beeindruckt-MUIG. Sie raste sofort durchs ganze Gehege und suchte den vermeintlichen Eindringling. Jedes Versteck durchsuchte sie und sie grub sogar schnaubend und grunzend die Streu um, um sicher zu sein, dass da kein unerwünschtes Meeri versteckt ist.

PEBBLES: Ja, Lilly war echt sauer und das Meike-Zweibein hat die Idee einer Vergesellschaftung schweren Herzens endgültig begraben, seufz-MUIG. Lilly hat keinen Zweifel daran gelassen, dass nette Nachbarn OK sind, aber Mitbewohner unter keinen Umständen toleriert werden.

DAISY: Das Seltsame bei all dem ist, dass Lilly bei ihrem Zweibein ganz kuschelig ist. Sie sitzt gerne auf dem Schoß, wenn das Zweibein auf der Couch oder im Lesesessel sitzt, verwundert-MUIG. Dann schläft Lilly dort ganz entspannt und vertrauensvoll ein und findet es auch völlig OK, dabei gekrault und gestreichelt zu werden.

PRALINE: Seid ihr sicher, dass Lilly ein Meerschwein ist, zweifelnd-MUIG? Normalerweise sind Meeris einfach nicht so.

DAISY: Ich sag' doch, Lilly ist anders. Einfach völlig atypisch.

OSCAR: Aber Lilly ist jetzt schon zwei Jahre bei ihrem Zweibein und wohnt dort glücklich und zufrieden in ihrem Gehegeanbau neben den anderen, beruhigt-MUIG. Sie ist jetzt sieben Jahre alt und noch sehr aktiv und viel in ihrem Gehege unterwegs. Sie kann sich sehr gut mit sich selbst beschäftigen. Und sie und die Vierergruppe sind gute Nachbarn.

DAISY: Solange das Gitter hält, lakonisch-MUIG.

JOYCE: Wir hätten euch gerne Bilder von Lilly und der Vierergruppe präsentiert, aber Lillys Zweibein mochte uns keine schicken, sondern möchte lieber halbwegs inkognito bleiben, bedauernd-MUIG.


Praline

PRALINE: Aber warum nur?

PEBBLES: Aus Angst vor einem Shitstorm, weil ja jeder weiß, dass man Meeris NIEMALS allein halten darf, sondern JEDES Meeri mindestens ein Partnerschweinchen braucht. Und sie hält Lilly ja mehr oder weniger als Einzelschwein, erklär-MUIG.

DAISY: Naja, eigentlich ja nicht, abwäg-MUIG. Immerhin hat Lilly ja Anschluss an die Gruppe und schließlich hat sie sich ihre Lebensumstände ja quasi selbst ausgesucht. Das muss man dann halt auch respektieren, auch wenn Lilly damit völlig aus der Art schlägt.

OSCAR: Tja, Lilly ist halt einfach anders.

JOYCE: So Leute, jetzt kennt ihr die Geschichte von Lilly, der Einzelgängerin.

DAISY: Deshalb möchten wir nochmal ausdrücklich darauf hinweisen, dass man Meeris NIEMALS alleine halten darf. Außer ihr habt Lilly.

PEBBLES: Und sogar Lilly braucht zumindest nette Nachbarn.

PRALINE: So, wo bleibt denn jetzt die Mama Kerstin, ungeduldig-MUIG?

KERSTIN-ZWEIBEIN: Hier, bin schon da. Ich war noch einkaufen. Die Gemüsevorräte gingen zur Neige. Ich hab' euch heute eine Kiwi mitgebracht. Hier, ganz gerecht geteilt.

PRALINE: Kiwi, neugierig-MUIG? Kenn' ich noch gar nicht.

OSCAR: Gibt's auch ganz selten, ist aber ganz lecker und hat viel Vitamin C. Danke, Mama Kerstin.

Also tschüss dann, mampf schmatz, bis zum nächsten Mal...

Folge verpasst??? Kein Problem!!! *HIER* geht's zu den vorherigen 

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Hallo, ihr Zweibeiner da draußen! Ich, der Willi, hab mich mit meiner Freundin Loulou beratschlagt, wir müssen nämlich echt mit euch reden! Also, wir haben euch doch erzählt, wie unsere Zweibeins aufs Schwein gekommen sind und wollten von euch erfahren, wie das bei euch so war. Die Loulou hatte sich schon soooo auf viele schöne und spannende Meeri-Geschichten gefreut und ist jetzt echt traurig, dass bis jetzt so wenige Einsendungen von euch Zweibeinern gekommen sind. Dass meine Zuckermaus so traurig ist, mag ich gar nicht! *traurig-überfordert muig* Möchtet ihr mir nicht helfen???

Das wäre ganz einfach! Alles, was ihr machen müsst, ist, uns in ein paar Zeilen, gerne mit Bildern, zu erzählen, wie es dazu kam, dass bei euch Meeris eingezogen sind. Das muss auch gar nicht ausgefallen oder spektakulär sein, wir freuen uns über jede Zuschrift!!! Jede Geschichte ist allein schon deshalb schön, weil Schweinchen wie wir darin vorkommen! *stolz muig* Es muss auch gar nicht so lang und ausführlich sein wie die Geschichte unserer Zweibeins. Bitte denkt nur daran, uns wegen dem Datenschutz, zu erlauben, eure Einsendungen im Gewinnfall auf unserer Homepage zu veröffentlichen!

Achja, der Gewinn! *vergesslich muig* Die 3 schönsten Einsendungen bekommen jeweils einen handbemalten Schlüsselanhänger mit Meeri-Motiv für euch sowie etwas Leckeres für eure Vierbeiner! Außerdem werden die Gewinner-Geschichten als kleine Serie im Februar auf unserer Homepage veröffentlicht. Dann werden eure Schweinchen genauso große Stars wie wir! *aufgeregt muig*

Bis zum 19.01.2020 habt Ihr noch Zeit, eure Geschichte mit dem Stichwort "Unsere Geschichte" per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! zu schicken. Ich sag schonmal ein lautes *danke muig* an alle, die noch teilnehmen und warte gespannt, was da so kommt... *ungeduldig muig*

Also los, ran an die Tasten, Loulou wartet schon ganz gespannt! Und ich auch! Achja *schon wieder vergesslich muig*, wer unsere Geschichte noch nicht kennt, kann sie HIER nachlesen.

Euer Willi

 


 

Von Glücksschweinchen Bavette (im Bild ganz rechts) erreichten uns liebe Grüße aus ihrem neuen Zuhause, wo sie sich "sauwohl" fühlt. Sie versteht sich erstklassig mit ihren Mitschweinchen, bringt so richtig viel Leben in die Bude und bettelt hartnäckig für Leckerlis.

"Was ich? Na guckt mal, ich hab unser Zweibein schon so gut erzogen, dass sie uns das Essen standesgemäß mundgerecht geschnitten auf einem schönen Teller serviert! *stolz muig* Und jetzt, alles hört auf mein Kommando, ran ans Buffet!"

"Uff, es gab doch da diesen Spruch: Nach dem Essen soll man ruh'n oder 1000 Schritte tun. Bei so kuscheligen Angeboten hab ich mich dann doch für Letzteres entschieden. *faul muig*

 

Schön, dass es dir so gut geht, liebe Bavette! Wir wünschen dir von ganzem Herzen eine lange glückliche Zeit in deiner neuen Familie!!!

 

 


 

 


Praline

PRALINE: Hallo Leute, hier ist wieder eure Praline.

Ich bin ganz aufgeregt, wibbel-MUIG. Sogar doppelt aufgeregt, wibbel-wibbel-MUIG. Heute darf ich zum ersten Mal eine Folge eröffnen. Also Hallo Hallo Hallo, schön, dass ihr da seid. Ich bin die Praline, hüpf-MUIG.

DAISY: Es reicht jetzt mit der Begrüßung, Praline. Jeder kennt dich inzwischen. Jetzt komm zum Punkt, streng-MUIG.


Daisy

PRALINE: OK, mit doppelt aufgeregt meine ich, dass ich euch heute auch noch unsere neue Unterstützerin vorstellen darf, stolz-MUIG. Wir kriegen nämlich jetzt ein bisschen Hilfe bei unseren Folgen.

OSCAR: Ja, das erleichtert mich total! Ist schon manchmal ganz schön anstrengend, immer am Ball zu bleiben und die Folgen zu schreiben, zugeb-MUIG. Und ihr seht ja wie es letztes Jahr war.

JOYCE: Genau, kaum passiert mal was, was den normalen Rhythmus unterbricht, z.B. Oscars wehes Füßchen, schon kriegen wir es gar nicht mehr hin, jede Woche eine Folge zu schreiben, bedauernd-MUIG.


Joyce

PEBBLES: Und wir wollen ja auch nicht nur über uns berichten, sondern über Meerschweinchen allgemein informieren. Dazu muss man viel recherchieren, das braucht manchmal ganz schön viel Zeit und oft rauchen uns auch ganz schön die Köpfe dabei, das könnt ihr mir glauben, bedeutungsvoll-MUIG.

PRALINE: Deshalb stellen wir euch heute mit Stolz und Erleichterung vor, tadaaaa-MUIG: Die MATHILDA!


Mathilda

PRALINE: Einen Riesen-Applaus bitte!

JOYCE: Die Mathilda kennt ihr ja schon aus der Vermächtnis-Folge 43. Sie ist das traumschöne Satinschweinchen, über das wir schon berichten durften, schwärm-MUIG.

PEBBLES: Genau, und die Mathilda ist eine ganz treue Brieffreundin geworden, die uns oft Kommentare schickt oder Ideen liefert, dankbar-MUIG. Also haben wir alle überlegt, dass sie ja auch ab und zu mal selbst eine Folge schreiben kann.


Pebbles

PRALINE: Und die Mathilda hat JA gesagt!

OSCAR: Das ist gut, freu-MUIG, nicht nur für uns, aber unser Leben und Wissen ist ja nicht der Weisheit letzter Schluss. Andere sind auch schlau und erleben ganz andere spannende Dinge, realistisch-MUIG.

JOYCE: Deshalb stellt sich die Mathilda jetzt mal selbst vor. Mathilda, du hast jetzt das Wort.


Mathilda

MATHILDA: Hallo Freunde, ich bin die Mathilda, fröhlich-MUIG.

Vielleicht erinnert sich der ein oder andere unter euch ja an mich? In Folge 43 ging es um Satinmeerschweinchen und da gab es Fotos von mir. Das ist jetzt doch schon eine Weile her.

Inzwischen bin ich 2,5 Jahre alt und das hier zuständige 2-Bein nennt mich immer liebevoll ihr Goldköpfchen, stolz-MUIG.

Aber ihr fragt euch sicher wieso ich hier sitze und erzähle. Also das ist so, MUIG.

Ihr habt ja bestimmt bemerkt, dass Oscar, Joyce, Pebbles, Daisy und Praline es manchmal einfach nicht schaffen rechtzeitig eine Folge von Henrys Vermächtnis fertig zu tippen. Und deshalb haben wir hier alle zusammen beschlossen, dass ich jetzt gelegentlich einspringe und aus meinem Leben hier erzähle.

Am Besten stelle ich euch dafür mal meine Freunde hier vor.

Also da hätten wir erstmal die Tante Uschi.


Uschi

MATHILDA: Die Uschi ist schneeweiß, äh, also weitestgehend. Kommt ein wenig drauf an was wir gerade zu futtern hatten, grins-MUIG, also jedenfalls ist sie der Chef hier. Es würde auch keiner wagen das anzuzweifeln. Wenn ich ehrlich sein soll, habe ich einen sehr zügigen Rückwärtsgang drin, um ihr Platz zu machen. Aber ich glaube, dass die Uschi eigentlich eine ganz Liebe ist, sie kann das nur nicht so zeigen.

Du, Uschi, sag doch auch mal was zu unseren Lesern.

USCHI: Grantel, grunz, gnulp...

MATHILDA: OK, lassen wir das.

Dann wohnt hier der Robbie, unser Mann für alle Felle, äh, Fälle.


Robbie

MATHILDA: Er ist ein Peruaner. Das sieht man bloß nicht, weil unsere Mama 2-Bein meint, dass an ihr ein Friseur verloren gegangen ist. Deshalb hat der Robbie zumindest im Sommer einen süßen Babyschnitt. Robbie ist 'ne ganz gemütliche Type. Meistens liegt er total gechillt oben auf seinem Lieblingshaus und döst.

Übrigens ist Robbie der weltbeste Streitschlichter, den es geben kann. Ich mag ihn wirklich gerne.

Du, Robbie?

ROBBIE: Schnarch, Schnorchel pfff... Hochschreck-MUIG. Was'n los? Gibt es was zu essen???

MATHILDA: Nein, jetzt grade nicht, schlaf einfach weiter.

ROBBIE: Is'gut, chrrrr phüüü chrrrr phüüü chrchrchr phüüüüüüh...

MATHILDA: Und vor einem Jahr zog hier plötzlich noch die Becky ein. Als Notfell, äh, Notfall. Sie hat ursprünglich ganz frei in einer großen Gruppe gelebt. Mama 2-Bein kennt die Becky seit ihrer Geburt. Das war am 12. Oktober 2013 und heute ist Becky das letzte noch lebende Tier von ehemals 21 Schweinchen. Unsere Mama 2-Bein hat alle gekannt und durch ihr Leben begleitet, obwohl es gar nicht ihre Tiere waren. Dafür müsste sie eigentlich mal ein paar Erbsenflocken als Anerkennung bekommen!! Dummerweise mag sie die nicht, irritiert-MUIG.

Jedenfalls lebt die Becky jetzt seit über einem Jahr bei uns. Und die hat hier Schwung reingebracht sag ich euch. Wir glauben ja, dass sie der 'ne Duracell eingepflanzt haben. Niemand hier hat soviel Energie wie Becky. Nicht wahr, Robbie? Robbie??

ROBBIE: Chrrrr püüüh chrrrr püüüh chrrr pffffüüü...

MATHILDA: OK, hätte ich mir auch denken können.

Becky, was machst du grade?


Becky

BECKY: (Spring rum, husch durch die Gegend, rauf aufs Hausdach, wieder runter, einmal quer durchs Heu, kurz vorne stehenbleib und Leckerchen erbettel, wieder ins Haus zurück, Haus erstmal verschieben, Eingang verbreitern...) Nangnangnang-MUIG.

MATHILDA: Ich klink' mich an der Stelle wieder aus. Mir wird sonst ganz schwummrig. So geht das Tag ein, Tag aus. Aber Becky hat auch eine Besonderheit. Jawohl-MUIG, sie sieht von oben aus wie ein amerikanischer Skunk. Darauf ist sie sehr stolz und Mama 2-Bein auch.

Ich bin auch etwas stolz, jawohl-MUIG, jaaaa, auf meinen Namen. Ich wurde nämlich nach einem australischen Volkslied benannt. Als Mama 2-Bein mich damals holte lief im Radio Rod Stewart mit Waltzing Matilda und so wurde ich Mathilda genannt, stolz-MUIG.

Also liebe Freunde,  das sind wir. Ein bunter Haufen, den Mama 2-Bein sehr liebt!!!

Beim nächsten Mal erzähl ich euch dann einen Schwank aus unserem Alltag. Der ist nämlich alles andere als langweilig, grins-MUIG.

Jedenfalls sind wir sehr stolz, dass wir mit unseren Gastbeiträgen dazu beitragen dürfen Henrys Vermächtnis zu erfüllen und auch die Erinnerung an Henry, Röschen, Clara, Toffee und Jane aufrecht zu erhalten.

Aber erstmal hört ihr kommende Woche wieder von Oscar und seinen Damen.

In diesem Sinne sage ich: Bis zum nächsten Mal, eure Mathilda.

Hm, gibt's jetzt hier vielleicht was zu essen? Basilikum wäre nett. Maaamaaa, Hunger-MUIG.

MARTINA-2-BEIN: Gut gemacht, Mathilda, dafür hast du dir und den anderen den Basilikum verdient.

OSCAR: Oh wow, Basilikum könnte ich jetzt auch essen, schmatz-MUIG. Danke, Mathilda, für deine gelungene Vorstellung. Wir sind echt gespannt auf eure Abenteuer, neugierig-MUIG, und freuen uns, bald wieder von dir und deinen Mitschweinchen zu hören.


Oscar

PRALINE: Richtig. Und ich würde jetzt auch gerne was essen, gierig-schnupper-Richtung-Küche-MUIG.

KERSTIN-ZWEIBEIN: Na, habt ihr euch denn überhaupt selbst ein Leckerchen verdient, wenn ihr die Folge auf Mathilda delegiert?

DAISY: Aber ja doch, entschieden-MUIG, was denn sonst? Schließlich tragen wir die Verantwortung.

KERSTIN-ZWEIBEIN: Na, dann will ich mal nicht so sein. Aber Basilikum hab' ich nicht. Wie wär's mit Petersilie?

PEBBLES: Au Klasse, frische Kräuter, lecker.

Danke, Mama Kerstin. Also tschüss dann, mampf schmatz, bis zum nächsten Mal...

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Wir freuen uns sehr über folgende neue Patenschaften und bedanken uns ganz herzlich bei:

 

 

Frau Anne R. für die Übernahme einer Patenschaft für Priscilla,

Frau Ingrid R. für die Übernahme einer Patenschaft für Mimina,

Frau Sybille H. für die Übernahme einer Patenschaft für Hummelchen,

Frau Sarah V. für die Übernahme einer Patenschaft für Phibie,

Frau Andrea N. und Herrn Daniel M. für die Übernahme einer Patenschaft für Corinne,

Herrn Stefan S. für die Übernahme einer Gesamtpatenschaft,

Frau Kristin M. für die Übernahme einer Geschenkpatenschaft an Herrn Maik M. für Wilhelm,

Frau Franziska S. für die Übernahme einer Geschenkpatenschaft an Frau Annika S. für Schokoline und

Hernn Sebastian M.-R. für die Übernahme einer Geschenkpatenschaft an Frau Sophie M. für ebenfalls für Schokoline

 

 

 sowie

Frau Andrea K. für die Übernahme der Kastrationspatenschaft von Pierre,

Frau Susi Z. und Herrn Markus K. für die Übernahme von gleich zwei Kastrationspatenschaften von Kilyan und Mathis.

 

  Herzlichen Dank ihnen allen für die grossartige Unterstützung.

 


 

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