Ein zufriedenes Kuschelschweinchen, das von seinen Gurkenschnipplern mit einem Kuschelnest verwöhnt wurde, schickte uns diese zauberhaften Grüße!

Wenn auch Ihr Interesse an unseren verschiedenen Kuschelartikel habt, schaut doch mal hier vorbei:

https://www.sos-meerschweinchen.de/index.php/verein/sos-kuschel-und-fanartikel


 

Im April mussten wir Abschied nehmen von:

 

Savannah

Savannah kam im Alter von 2 Jahren 2016 in den Verein. Schnell fand sich ein schönes Zuhause für die süße Maus, sie zog zu einem Kastraten und einem weiteren Weibchen in einen schönen großzügigen Eigenbau. Die hübsche Peruanerdame fühlte sich rundum wohl und genoss dort beste Pflege mit Rundum-Service. In den ersten Monaten des Jahres 2020 begann es Savannah plötzlich nicht mehr so gut zu gehen, die Kleine nahm unerklärlich ab und verlor etwas an Appetit. Die umfangreiche Diagnostik ergab lediglich schlechte Leberwerte, dagegen wurde Savannah dann auch behandelt und sie wurde zugepäppelt. Am Abend des 03.04.2020 ging es Savannah plötzlich akut sehr schlecht, sie ist auf die Seite gekippt und war orientierungslos. Beim Notdienst bekaum die tapfere Maus unterstützende Medikamente für Herz und Lunge, doch leider konnten ihr diese Maßnahmen nicht mehr helfen, es ging ihr immer schlechter, sodass ihre Familie schweren Herzens entschied, sie gehen zu lassen. Die süße Savannah wird von ihrer Familie und ihren kleinen Freunden schmerzlich vermisst. Savannah wurde fast 6 Jahre alt. Run free, süße Maus!

Folgende liebenden Worte wurden Savannah von ihrer Familie mit auf den Weg gegeben

Savannah war eine ganz besondere und absolut großartige Maus, ja manchmal auch mein "grumpy pig"...die wusste immer was sie wollte und was nicht. Jetzt holt keiner mehr morgens beim Füttern immer zuerst ein Stück Gurke aus meiner Hand. Sie fehlt uns sehr, aber ich glaube fest daran, dass sie jetzt schmerzfrei von da oben auf uns aufpasst.

Für immer im Herzen!
Peppi, Chayenne, Fergus, Nils und Laura.

Cora

Cora wurde im März 2018 im Alter von ca. 1,5 Jahren zusammen mit ihrer ganzen Gruppe bei SOS abgegeben, da die Haltung in ihrem vorigen Zuhause aus persönlichen Gründen leider beendet werden musste. Im August desselben Jahres wurde die süße Maus zusammen mit zwei anderen Mädels zu einem alleinstehenden Kastraten in ein schönes liebevoll eingerichtetes Gehege vermittelt. Dort verbrachte sie zwei schöne glückliche Jahre. Anfang April erreichte uns die Nachricht, dass die süße Maus erlöst werden musste, da sie nach einer Entzündung im Bereich der Backenzähne zuletzt sogar das Päppelfutter verweigerte und stark abbaute. Da Cora bekanntermaßen ein Inzuchttier war, ist es nicht auszuschließen, dass noch weitere Erkrankungen zugrunde lagen. Die hübsche Meeridame wurde nur 4 Jahre alt. Komm gut an, kleine Maus, wir werden dich nie vergessen!

Genevieve

Die kleine Genevieve kam im Alter von nur 3 Monaten zusammen mit ihren 5 Geschwisterchen im Oktober 2019 in den Verein. Bei der Aufnahme fiel ein Abszess an ihrem Unterkiefer auf, der gespalten wurde und unproblematisch abheilte. Schon bald interessierte sich eine nette Familie für die Süße und ein weiteres Weibchen. Der Vermittlung stand nichts im Wege und so durften die beiden Damen in einen nagelneuen großzügigen Eigenbau zu 3 weiteren Meeris ziehen. Genevieve fühlte sich in ihrem neuen Zuhause sehr wohl und wurde gleich sehr lieb von der Gruppe aufgenommen. Am 05.04.2020 ging es der Süßen plötzlich sehr schlecht, sie war kraftlos, konnte ihre Hinterbeine nicht bewegen und hatte neurologische Ausfälle. Tierärztliche Sofortmaßnahmen konnten Genevieve leider nicht helfen und so entschied sich ihre Familie, ihr den letzten Liebesdienst zu erweisen und die Maus sanft entschlafen zu lassen. Genevieve wurde nur 9 Monate alt. Wir sind froh, dich kennengelernt zu haben, süße Genevieve, auch wenn deine Zeit hier so arg kurz war! Lass es dir gutgehen, wo immer du jetzt auch bist!

Pina

Meeridame Pina kam im September 2015 im Alter von 3 Jahren zusammen mit ihrer Gruppe in den Verein, da die Haltung aus gesundheitlichen Gründen leider beendet werden musste. Sehr schnell fand die zarte Pina zusammen mit einer Freundin ein schönes neues Zuhause in einer Gruppe bestehend aus einem Kastraten und zwei weiteren Weibchen. Dort fühlte sie sich sehr wohl und fügte sich problemlos in die Gruppenstruktur ein. Pina lebte ein langes glückliches und beschwerdefreies Schweinchenleben, lediglich im Alter machte ihr eine Arthrose zu schaffen. Am 01.04.2020 entschlief die süße Maus sanft und friedlich im Kreise ihrer Mitschweinchen. Pina wurde stolze 8 Jahre alt. Liebe Pina, komm gut drüben an!

Santiago

Der kleine Santiago kam im Mai 2016 als Baby aus einem Unfallwurf im Alter von nur 12 Tagen zu SOS. Nach anfänglichen Problemen mit einem hartnäckigen Pilz entwickelte er sich gut und auch die Frühkastration hat er gut überstanden. Im September durfte der kleine Mann in eine Boygroup zu 3 weiteren Kastraten in einen großzügigen Eigenbau ziehen. In der Gruppe fühlte sich Santiago sehr wohl, 2018 zog er im gleichen Zuhause in eine gemischte Gruppe um, in der er nach Startschwierigkeiten einen tollen Job als Haremswächter machte.
Santiago war immer ein etwas kränkelndes Schweinchen: Mal Lippengrind, dann wieder Probleme mit der Haut, abgebrochene Zähne, etc.. Zudem entwickelte er mehrere Tumore, die biopsiert wurden. Obwohl das Ergebnis gutartige Tumore zeigte, wuchsen diese weiter.
Am Abend des 10.04.2020 ging es dem lieben Buben plötzlich sehr schlecht, seine Atmung ging sehr pumpend und er konnte keinen Kot mehr absetzen. Beim Röntgen wurde festgestellt, dass seine Lunge komplett verschattet war und alle Versuche, ihn zu retten, scheiterten -  Santiagos kleines Herzchen konnte einfach nicht mehr. Schweren Herzens erwies seine Familie ihm den letzten Liebesdienst und lies den kleinen Mann sanft entschafen. Santiago wurde nur fast 4 Jahre alt. Run free, lieber Bub!

 
Auf Wiedersehen, lieber Santiago!
Du bist unvergessen!

Sanne

Peruanerdame Sanne war als letztes Tier aus einer Gruppe übrig geblieben und da die Haltung in ihrem bisherigen Zuhause leider aus gesundheitlichen Gründen beendet werden musste, fand sie im Dezember 2019 im Alter von 6 Jahren ihren Weg zu SOS. Da Sanne zu diesem Zeitpunkt bereits eine kleine Omi war, wurde schnell beschlossen, dass sie als Patentier im Verein bleiben sollte. So zog sie im März 2020 zusammen mit der genauso alten Patendame Mystic zu einem verwitweten älteren Bub in ihr Für-immer-Zuhause in einer Patentierpflegestelle. Die Gruppe verstand sich sofort prächtig und die süße Sanne wickelte bald alle um ihre Pfötchen. Sie bekam den Spitznamen "Frau Hoppenstedt" Im April begannen dann leider Sannes gesundheitliche Probleme. Nach einer überstandenen Blasenentzündung bekam die süße Maus plötzlich neurologische Probleme und konnte sich nur noch schlecht bewegen, Sanne wurde umgehend behandelt, bekam Infusionen und Medikamente und wurde zugepäppelt. Zunächst begann es der tapferen Maus besser zu gehen, doch 4 Tage später verschlechterten sich Sannes neurologische Probleme gravierend, sie konnte nicht mehr aufstehen und so entschloss sich ihre Pflegemama zu den schweren Schritt, sie gehen zu lassen. Sanne wurde 6 Jahre alt. Lass es dir auf der Regenbogenwiese gut gehen, kleine Maus!

Ihre Pflegemama möchte sich mit folgenden liebenden Worten verabschieden:

Meine kleine, wunderschöne Sanne,
Du solltest bei mir Deinen Altersruhesitz finden und endlich ankommen dürfen.
Die Vergesellschaftung mit Deiner neuen Familie verlief vollkommen unspektakulär und es war, als ob ihr schon immer zusammen gewesen wärt, ein kleines Dreamteam.
Doch schon nach zwei Wochen bekamst Du massive neurologische Probleme. Natürlich war es ausgerechnet am Osterwochenende, sodass ich mit Dir zum Notdienst musste. Die diensthabende Tierärztin sprach sofort auf Grund Deines Alters und der Beschwerden von Erlösen. Das konnte und wollte ich so nicht entscheiden und so behandelte sie Dich widerwillig wegen Verdacht auf Schlaganfall. Auch die Haustierärztin meinte nach den Feiertagen, dass es sich lohnt für Dich und mit Dir zu kämpfen und die Behandlung wurde fortgeführt. Leider wurden die neurologischen Probleme auch unter entsprechender Behandlung immer schlimmer statt besser. Die Tierärztin wollte und konnte nicht mehr ausschließen, dass evtl. auch ein Tumor in Deinem Köpfchen wuchs. So haben wir uns schweren Herzens entschlossen, den letzten Weg mit Dir zu gehen.
Liebe kleine Sanne, es tut mir unendlich leid, dass uns nicht mehr gemeinsame Zeit gegönnt war. Du warst so glücklich mit Deinen Mitschweinchen und ich habe mir so sehr für Dich gewünscht, dass Du Dein Leben noch in vollen Zügen genießen kannst.
Auch wenn Du nur kurze Zeit mein Leben bereichert hast, hast Du doch Riesenspuren hinterlassen.
Nun habe es wohl kleine Sanne und flitze unbeschwert über die Regenbogenwiese.
Dein Zweibein Sybille
 
"Die Sonne sank bevor es Abend wurde."
(Verfasser unbekannt)
 

Mine

Mine wurde im Alter von 1,5 Jahren im Sempember 2016 zusammen mit ihrer Partnerin im Verein abgegeben, da die Haltung in ihren vorigen Zuhause aus persönlichen Gründen beendet werden musste. Schnell fand sich ein schönes neues Zuhause für sie und so durfte Mine in eine schöne Haltung zu einem Kastraten und zwei weiteren Weibchen ziehen. Dort fühlte sie sich so richtig "sauwohl" und genoss ein traumhaftes Schweinchenleben. Am 15.04.2020 fanden ihre Halter Mine sanft entschlafen in ihrer Hängematte im Gehege vor. Mine wurde 5 Jahre alt. Machs gut, süße kleine Mine!

Mim

Die hübsche Mim kam im Oktober 2012 im Alter von einem Jahr in den Verein, da ihr Partner verstorben war und die Haltung aus persönlichen Gründen beendet wurde. Gleich im November zog Mim in eine Großgruppe zu 2 Kastraten und 10 weiteren Mädels. Es ging der Maus jederzeit bestens und sie genoß alles, was das Schweinchenherz begeht. Im hohen Alter zog sie mit einer anderen neunjährigen Dame zusammen, mit der Mim sehr schnell eine tiefe Freundschaft verband. Im stolzen Alter von 9 Jahren entschlief die Kleine sanft Zuhause im Kreise ihrer Mitschweinchen. Komm gut an, kleine Mim, wo immer du auch hingegangen bist!

               

„Ich bin nicht tot,
ich tausche nur die Räume,
ich leb‘ in euch
und geh‘ durch eure Träume.“
Michelangelo

 

Kommt gut an, ihr Süßen! Ihr werdet immer in unseren Herzen sein!

 

 


 

Lepida kam im August letzten Jahres zu uns in den Verein, da die Haltung aus privaten Gründen beendet werden musste. Sie war zu diesem Zeitpunkt schon stolze 7,5+ Jahre alt, daher durfte sie sofort auf ihren Altersruhesitz in der Patentierpflegestelle Kehl ziehen.
Hier angekommen wurde die Maus erst einmal gegen Milben behandelt, die als "blinde Passagiere" mitgekommen waren. Auch fiel gleich ihr schlechtes Gangbild auf, sie war ganz steifbeinig, hatte fortgeschrittene Arthrose. Ein Besuch beim Tierarzt ergab ausserdem, dass sie einen recht grossen Blasenstein hatte, der bereits am Ausgang sass, aber aufgrund der Grösse nicht von alleine abgehen konnte. So wurde die Maus direkt sediert und der Stein ausmassiert. Zunächst erholte sie sich in Rekordzeit von der Sedierung, mümmelte quietschvergnügt Heu, so dass ihre Pflegemama sie schon sehr bald wieder von der Praxis abholen konnte. Doch sie waren kaum eine halbe Stunde Zuhause, versagte Lepida´s Kreislauf, also ging es wieder zurück zum TA, dort erhielt sie Infusionen und bald ging es ihr wieder gut, so dass sie auch wieder nach Hause konnte. Bereits am nächsten Morgen war sie wieder fit wie ein Turnschuh und hatte ordentlich Appetit, sie war wieder ganz die Alte.
 
Den Rest des vergangenen Jahres liess es sich Lepida dann auch so richtig gutgehen, sie genoss ihre Zeit und fühlte sich so richtig wohl. Wenn es Leckerlis gab, kam sie immer ganz freudig angelaufen und holte sie sich gerne ab, auch entwickelte sie sich zur Bettel-Meisterin und empfing ihre Pflegemama immer schon vorne am Gehegerand. Sie genoss das Gruppenleben, bewegte sich ausreichend, was ihrer Arthrose zuträglich war. Auch war sie ja ein Leichtgewicht im unteren 700g-Bereich als sie ankam, durch gute Fütterung und Extra-Zuwendungen pendelte sie sich letztlich auf knapp 800g ein. Lepida war eine Teddy-Dame und hatte wie es für diese Rasse typisch ist, sehr schuppige Haut, doch auch diese wurde gut gepflegt. So ging es ihr also wie geschrieben alles in allem sehr gut. In dem Herrn der Gruppe, Patenböckchen Luis, hatte Lepida auch in ihrem reifen Alter noch einen glühenden Verehrer gefunden, er mochte immer gerne in ihrer Nähe sein.
 
Ab dem März 2020 begann die liebe Maus jedoch abzubauen und sie verlor Gewicht. Lepida hatte immer einen enormen Appetit, doch mit der Zeit blieb einfach nichts mehr hängen. Sie wurde selbstverständlich auch ordentlich zugefüttert. Bei einem Tierarztbesuch sah man im Röntgen auch den Grund: Lepida hatte bereits stark verästelte Tumore in der Lunge, die für den Energieverlust sorgten und "mitfrassen". Ein paar Tage vor dem 27.06. begann sie weniger zu Fressen, sie wurde schwächer - allerdings nur ihr Körper, ihr Lebenswillen war fest und ungebrochen. Das machte auch das was kam unerträglich schwer: am 27.06. dann sah man ihr an, dass ihr Körper einfach nicht mehr konnte, sie war unheimlich schwach und entkräftet, einzig ihr eiserner Willen hielt sie noch auf den Beinen. Jedoch wäre sie bald vor Erschöpfung zusammengebrochen und auch sollte ihr ein Ersticken erspart bleiben, so entschied die Pflegemama zusammen mit dem behandelnden TA, Lepida sanft entschlafen zu lassen, das war an der Stelle das Einzigste, was man noch für die liebe Maus tun konnte.
Diese Entscheidung war unheimlich schwer und der Nachgeschmack sehr bitter, da Lepida eigentlich bis zum Schluss noch leben wollte, der Geist war willig, aber der Körper nicht. Ihr Körperchen war ausgezehrt, der Krebs hatte Überhand genommen, alles was noch gekommen wäre, wäre eine unheimliche Qual gewesen. So war die Entscheidung die richtige, aber dieses Bewusstsein macht es dennoch nicht leichter.

Wir sind von ganzem Herzen traurig über diesen Verlust, Lepida war eine so herzige, völlig unkomplizierte und so lebensbejahende Schweinedame. Wir sind sehr froh, dass wir sie noch ein knappes Jahr (10 Monate) ihres Lebens begleiten und mit ihr ihren 8. Geburtstag feiern durften.
 
Ihre Pflegemama möchte sich noch mit folgendem Text von der süßen Lepida verabschieden:
 
"Meine kleine Lepida… Ich überlege und überlege, was ich über dich schreiben kann und frage mich dabei, welche Worte ich denn überhaupt aufs Papier bringen kann, die dir überhaupt gerecht werden. Die Antwort lautet: es gibt keine.
Ich wünschte, ich könnte allen Lesern dieser Zeilen beschreiben, was für ein unglaublich tolles kleines Wesen du warst, das mich von der ersten Sekunde an sofort um den Finger gewickelt hatte. Du warst klein und gebrechlich und übersät mit Baustellen, was einem schon von vorne herein wieder sofort das Herz gebrochen hat . Und dennoch war dein Blick klar und freundlich und hoffnungsvoll.
Dir schien es fast schon egal, womit du dich quälen musstest. Der volle Futternapf und ordentlich Leckereien war so ziemlich alles, was bei dir Priorität hatte. Sogar deinen Verehrer Luis hattest du vorerst für das Buffet abserviert. Und du hast gestrahlt und die Äuglein haben geblitzt, egal wann und wie oft die Leckerchen-Dose geklappert hat.
Alle Behandlungen hast du dich über dich ergehen lassen und hast danach als Belohnung natürlich sofort wieder einen Snack verlangt. Die Einrichtung hat unter deinen winzigen Zähnen gelitten, wenn ich nicht schnell genug die Knabberei rüber gereicht habe.
Auch bei dir war von Anfang an klar, dass es wieder nur Monate sein würden, die wir zusammen haben würden und das hat mich vom ersten Tag an fertig gemacht. Dein Lebenswillen war so unfassbar stark, dass es mir immer noch unverständlich ist, weshalb Mutter Natur dich so schnell wieder zu sich gerufen hat...
Dein letzter Tag hat mir das Herz gebrochen weil ich die Entscheidung treffen musste, vor der man sich als Patenstelle am meisten fürchtet: der letzte Gang zum Tierarzt.
Ich wollte nicht hin und du genauso wenig, allerdings hing dein Leben mit knappen 520 Gramm bereits am seidenen Faden und es ging dir schlecht. Keinerlei Behandlungsmöglichkeiten hatten mehr angeschlagen... Ich wollte dir Schmerzen ersparen und habe deine nun auf mich übertragen. Du warst so schwach und hattest dennoch einen unbeschreiblichen Lebenswillen. Du wolltest LEBEN und ich musste mich dagegen entscheiden. Ich hätte dir in den nächsten Tagen beim Sterben zusehen müssen und das hättest du nicht verdient.
Du hast dich mit allerletzter Kraft gegen die Spritze gewehrt und auch danach wollte dein Herz nicht aufhören zu schlagen. Drei weitere Spritzen später hast auch du dann nachgegeben und bist über die Regenbogenbrücke gegangen.
Jede dieser Sekunden, in denen sich dein Herz gewehrt hatte, Abschied zu nehmen, haben mich innerlich zerrissen. Mir war schlecht, ich habe geweint und mich selbst jede Sekunde mehr für diese Entscheidung gehasst. Der Verstand wusste, was zu tun war, da ich bereits viele auf ihrem letzten Weg begleitet hatte und wusste, was kommen würde, wenn ich die Entscheidung nicht treffen würde. Aber dennoch hat es sich so falsch angefühlt, obwohl niemand mehr helfen und deine Krankheiten lindern konnte.

Ich weiß bis heute nicht ob es richtig war. Der Verstand weiß es. Das Herz widerspricht.
Du wolltest nicht gehen... Und es tut mir so unendlich leid dass ich diese Entscheidung treffen musste. Ich vermisse dich. Jeden einzelnen Tag.

Ich wünschte mir, Tierschutz wäre mit weniger Leid verbunden. Aber dann bräuchte es keinen Tierschutz. Denn dafür sind wir da. Leid lindern, in vielfältigster Weise, auch wenn man selbst dabei mehr und mehr Leid auf sich nehmen muss. In diesen Momenten fragt man sich immer wieder, ob man das noch länger erträgt. Und die Antwort lautet: ja, weil man es für andere tut.

Strahlende Äuglein. Dafür tut man es. Dafür und nur dafür.
 
Liebe Lepida, meine kleine Lulu, ich hoffe du kannst die Entscheidung nachvollziehen und weißt dennoch, wie sehr ich dich lieb habe und dich vermisse. Komm gut an und grüße die anderen von mir. Du wirst unvergessen bleiben.

Deine Pflegemama"
 
 
Die Liebe ist stärker als der Tod und die Schrecken des Todes.
Allein die Liebe erhält und bewegt unser Leben.
Iwan Turgenjew
 
Süße Lepida, leb wohl! Du wirst nie vergessen werden!

 

Lieben Eure Schweinchen das Versteckspiel in einem frischen duftenden Berg Heu auch so sehr?


 

Nicht nur wir Menschen ächzen unter den hohen Temperaturen, auch unseren Schweinchen macht das Wetter zu schaffen. *Viiiiiiiiiiiel zu heiß muig!*

 

Eure Schweinchen freuen sich über kühle Plätze im Gehege, die Ihr ganz leicht anbieten könnt: Ganz einfach in Handtücher oä. gewickelte Kühlakkus verteilen oder Steinfliesen und Kacheln (günstig im Baumarkt zu kaufen) anbieten. Die meisten Schweinchen freuen sich über die kühlen Plätze und nutzen sie sehr gerne!

Außerdem ist es in den Sommermonaten sehr wichtig, genügend frisches Wasser sowie ausreichend Frischfutter anzubieten. Eure Schweinchen freuen sich ganz besonders über hin und wieder ein kleines Stückchen leckere Wassermelone! *mampf muig*


 

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