Ende des letzten Jahres und haben noch einige alte und/oder kranke Tiere ihren Weg zu uns gefunden und dürfen als Patentiere bei uns im Verein bleiben. Damit dies möglich ist, sind die süßen Schweineschnäuzchen noch eifrig auf der Suche nach lieben Patentanten und Patenonkeln, die sie ein wenig unterstützen. Na, vielleicht verliebt sich ja schon bald jemand hier in sein oder ihr neues Patenschweinchen?

Heute wollen wir gleich 6 unserer neuen Patenschweinchen vorstellen. Es grüßen Mimina, Phibie, Corinne, Leeann, Rosel und Wolly. Zu ihrem jeweiligen ganzen Profil auf der Patentierseite mit weiteren Bildern gelangt man mit einem Klick auf den Namen unter dem entsprechenden Foto. Dort gibt es auch einen Link zum Patenschaftsantrag für schockverliebte Neupatentanten und -onkel. Für die fünf Knuffels wäre es eine freudige Überraschung, wenn DU ihr neuer Pate/ -in wirst!laughing

 

Mimina

Mimina kam im November 2019 zusammen mit ihrem Partner zurück in den Verein, da in ihrem vorherigen Zuhause die Haltung schweren Herzens aus persönlichen Gründen beendet werden musste. Da sie bereits stolze 8,5 Jahre alt ist, wurde beschlossen, dass sie in ihrer Pflegestelle ein Für-immer-Zuhause bekommen sollte. Die taffe und charakterstarke Seniorin fügte sich, trotz früherer Probleme mit anderen Weibchen, sofort selbstbewusst in die Gruppe ein und versteht sich blendend mit ihren Mitschweinchen. Für ihr hohes Alter ist die süße Omi Mimina sehr fit und vital, sie benötigt lediglich einige unterstützende Medikamente.

 

Phibie

Die hübsche Phibie kam im Dezember zusammen mit ihrer Gruppe, unter anderem Patendame Rosel, die später im Beitrag vorgestellt wird, zu SOS-Meerschweinchen, da  die Haltung im vorherigen Zuhause leider schweren Herzens aus gesundheitlichen Gründen beendet werden musste. Da Phibie mit ihren 9 Jahren ebenfalls eine Seniorin hohen Alters ist, darf auch sie ihren Ruhestand bei SOS verbringen. Sie lebt in einer kleinen Gruppe zusammen mit Patenschweinchen Yukiko, mit der sie sich inzwischen, nach einer gewissen Gewöhnungsphase recht gut versteht. Ihre Pflegemama hat die kleine Charmeurin natürlich in Rekordzeit um ihre Pfötchen gewickelt. Auch Phibie ist für ihr hohes Alter noch sehr rüstig, ihre Arthrose in den Hinterbeinen ist durch Medikamente sehr gut im Griff. Im Januar wurden bei der süßen Maus leider zwei verkalkte Tumore am Hals, sowie ein Weichteiltumor diagnostiziert. Auch davon lässt sich die tapfere entspannte Rentnerin nicht unterkriegen.

 

Corinne

Peruanerdame Corinne kam im Alter von ca. 5,5 Jahren schweren Herzens aus persönlichen Gründen Ende November zurück in den Verein. In der Vermittlungsgruppe fühlte sie sich nicht richtig wohl und zog sich stets zurück. Sehr bald fiel ihrer Pflegemama auf, dass Corinne Schwierigkeiten beim Laufen hatte. Bevor dies tierärztlich abgeklärt werden konnte, zog sie plötzlich ihre Hinterbeine nach und robbte durchs Gehege. Die schnellstmöglich durchgeführte Diagnostik zeigte Spondylosen der Lendenwirbelsäule, die auch auf den Nervenkanal drücken, Osteopenie, sowie starke Arthrosen in den Sprunggelenken sowie in den Knien. Außerdem wurde beidseitiger grauer Star festgestellt, was leider Corinnes Sehkraft einschränkt. Sie bekommt eine Vielzahl an Medikamenten für ihre diversen Baustellen und ist so ein munteres zufriedenes Schweinchen. Von ihrer neuen Gruppe wurde sie sehr liebevoll aufgenommen und nimmt gerne Leckerlis aus der Hand.

 

Leeann

Die fast 6 Jahre alte Leeann wurde im November im Verein abgegeben, da sie als Letzte ihrer Gruppe übrig geblieben war und selbstverständlich nicht alleine bleiben sollte. Neben ihrem erblindeten linken Auge brachte sie eine Reihe gesundheitlicher Probleme mit. Sowohl in den Hüftgelenken wie auch in den Kniegelenken hat Leeann Arthrose, dazu noch eine Skoliose der Brustwirbelsäule und einen schmerzhaften Ballenabszess am linken Fuß, der bereits den Knochen angegriffen hatte. Trotz dieser Handicaps ist die Maus ein sehr sonniges Schweinchen, das die Aufmerksamkeit genießt, Leckerlies liebt und sogar die Blutegeltherapie geduldig mitmacht.

 

Rosel

Die hübsche Rexdame Rosel kam zusammen mit Patenschweinchen Phibie und allen anderen Schweinchen ihrer Gruppe in den Verein, da die Haltung aus gesundheitlichen Problemen leider aufgegeben werden musste. Rosel musste in ihrem früheren Zuhause bereits an der Blase operiert werden und ihre Blasenprobleme setzen sich leider fort. Die tapfere Rosel kämpft derzeit gegen eine hartnäckige, schmerzhafte, bakterielle Entzündung, massiven Blasengries und Verdickungen an der Blasenwand, die wahrscheinlich von Fäden aus der früheren Blasen-OP stammen. Rosel macht alle Behandlungen vorbildlich mit und fühlt sich in ihrer Gruppe wohl und geborgen. Für Leckerlis steht die kleine Fellnase sofort auf der Matte und hat sich schon fest in das Herz ihrer Pflegemama geschweindelt.

 

Wolly

Wuschelschweinchen Wolly kam im November zu SOS Meerschweinchen, da in seinem vorigen Zuhause die Haltung beendet werden sollte. Da er stets in Böckchengruppen gelebt hatte, verstand er sich sehr gut mit seinem Partner im Vermittlungsgehege und meisterte auch seine Kastration vorbildlich. Nach der Kastrationsquarantäne zeigte Wolly seine Qualitäten als Haremswächter, allerdings fiel in dieser Zeit auf, dass mit Wollys Atmung etwas nicht stimmte. Beim Tierarzt wurde daraufhin eine Herzschwäche diagnostiziert, die sich mit einer stark erhöhten Herzfrequenz und Wassereinlagerungen in der Lunge bemerkbar macht. Sofortige Entwässerung brachte dem kleinen Mann umgehend Erleichterung, das Kontrollröntgenbild zeigte deutliche Verbesserungen seines Zustandes. Dennoch ist Wolly lebenslang auf Herzmedikation angewiesen. Bärchen Wolly ist trotz seines Herzchens ein lebensfrohes munteres Meeriböckchen, das sein Leben zusammen mit Patenschweinchen Jolina und einem weiteren Weibchen genießt und die Damen bezirzt.

Jede dieser goldigen Fellnäschen ist auf der Suche nach neuen bzw. weiteren Patentanten und Patenonkeln, die ein paar Taler für Medikamente, Gurken und "was Schwein sonst so braucht", übrig haben und bedankt sich von ganzem Herzen und vielen begeisterten Muigs für die Unterstützung!

 Warum nicht ins neue Jahr mit einem neuen Patenschweinchen starten?  Vielleicht bist DU ja bald unser neuer Pate, na? MuigMuig?


 

 


Oscar (Vor der Party ist viel zu tun)

OSCAR: Hallo Leute, hier ist wieder euer Oscar.

Heute geht es um ein ganz wichtiges Jubiläum, nämlich um ein 5-jähriges, bedeutungsvoll-MUIG. Das war allerdings schon letzten Samstag.

PRALINE: Da hatten wir aber keine Zeit für diese Folge hier, da haben wir nämlich gefeiert, schmatz-MUIG. Mann, war das eine leckere Party!

JOYCE: Praline hat Recht. Stellt euch vor, letzten Samstag war der fünfte Jahrestag von Henrys Rettung durch die Mama Kerstin, begeistert-MUIG, und damit auch der fünfte Jahrestag ihrer Meerschweinchenhaltung!


Pebbles (Alles muss geschnibbelt werden)

PEBBLES: Wir hatten also die Folge über Lilly rechtzeitig vorbereitet, damit ihr was zu lesen habt, stolz-MUIG, und dafür haben wir letzten Samstag in aller Ruhe das Jubiläum gefeiert. Und heute erzählen wir euch nochmal, wie damals alles begann.

DAISY: Schließlich kann man nie wissen, ob sich alle Leser noch erinnern, zweifelnd-MUIG. Und neue Leser haben ja vielleicht die alten Henry-Folgen gar nicht gelesen und fragen sich, warum unsere Kolumne überhaupt Henrys Vermächtnis heißt.

JOYCE: Also wer die Henry & Co. - Folgen noch nicht gelesen hat sollte das unbedingt nachholen, eindringlich-MUIG, da stehen viele schlaue Sachen drin.


Praline (Hey, Praline, jetzt noch nicht)

PRALINE: Ich finde es auch gut, nochmal was dazu zu hören, schließlich habt ihr zumindest alle noch Toffee gekannt, die als einzige von euch den Henry noch kannte, aber ich bin irgendwie eine total neue Generation, hin-und-her-gerissen-MUIG.

OSCAR: Die Mama Kerstin sagt, die Zeit mit uns Meeris ist vergangen wie im Flug. Und ihr ganzes Leben hat sich durch uns verändert. Natürlich ist alles viel schöner für sie geworden, selbstverständlich-MUIG.

DAISY: Am 18.01.2014 war es als die Mama Kerstin morgens die Hunderunde im Wäldchen hinter unserem Haus drehte. Es war ein eiskalter Wintertag, noch viel kälter als es im Moment ist, dabei ist es jetzt schon so kalt, frrrrrrr-fröstel-MUIG. Und die Nacht war noch viel kälter gewesen.

JOYCE: Der arme Henry und sein Kumpel waren am Abend zuvor einfach von ihren abscheulichen Zweibeinern ausgesetzt worden, angewidert-MUIG. Henrys Kumpel hat die Eiseskälte nicht überlebt und dass Henry nicht auch gestorben ist in dieser Nacht, ist ein reines Wunder.


Praline (Wozu schnibbeln, ich tät’s auch so essen)

PEBBLES: Die Mama Kerstin sagt, es sei Schicksal gewesen, ernsthaft-MUIG. Und sie sagt, "Wenn dir das Leben ein Meerschwein zuwirft, dann fang es auf und es wird dein Leben verändern."

PRALINE: Na, von auffangen kann ja wohl keine Rede sein, kicher-MUIG. Die Mama Kerstin musste ja wohl auf allen Vieren durch Laub und Hundehaufen kriechen, um den Henry zu fangen.

OSCAR: Aber als sie ihn hatte und den eiskalten kleinen Kerl in den Ausschnitt ihrer warmen Winterjacke steckte, war sie einfach nur glücklich und ihr Herz floss sofort über vor Liebe, dahinschmelz-MUIG. Sie wusste sofort, dass sie ihn nie wieder hergeben würde.

PEBBLES: Und dieses Glück haben wir letzten Samstag ausgiebig gefeiert, befriedigt-MUIG.


Daisy (Ruhe jetzt, schnibbel einfach)

JOYCE: Aber wir haben nicht nur gefeiert, sondern auch an Henrys armen Kumpel gedacht, der in dieser eiskalten Nacht sein Leben lassen musste, traurig-MUIG. Wir haben eine Kerze für ihn angezündet und an ihn und alle anderen Meeris gedacht, die einfach weggeworfen werden oder in so schlechter Haltung existieren müssen, dass sie sterben müssen oder nie ein glückliches Leben führen dürfen, bekümmert-MUIG.


Praline (In stillem Gedenken)

PRALINE: Wir haben eine Schweigeminute eingelegt und eine ganze Minute lang alle ganz still gesessen und auch nichts gegessen, stolz-MUIG.

DAISY: Und der Henry hat dann also nach seinem Einzug hier die große Aufgabe übernommen, der Kerstin alles über Meerschweinchen beizubringen. Und dabei haben sie eine Menge Abenteuer zusammen erlebt, schwärm-MUIG.

OSCAR: Ja, erstmal musste der arme Henry im Vogelkäfig zur Tierärztin, um sein verletztes Ohr zu behandeln, noch bevor die Mama Kerstin einen Meerikäfig kaufte. Gott sei Dank hatte er die eisige Nacht ohne größere Schäden überstanden, nicht mal einen Schnupfen hatte er, erleichtert-MUIG.


Joyce (Mann, das wird ein Fest)

DAISY: Dann haben er und die Mama Kerstin sich allmählich zusammengerauft. Erst hatte der Henry ziemliche Angst vor ihr, er kannte ja noch keine Zweibeiner, auf die man sich wirklich verlassen konnte. Aber allmählich wurde ihm klar, dass er diesmal ein endgültiges Zuhause gefunden hatte, gerührt-MUIG.

PEBBLES: Aber bei seinem ersten Auslauf hat er die Mama Kerstin ganz schön hinters Licht geführt, indem er sich im CD-Regal versteckte, grins-MUIG. Sie hat ihn ewig gesucht bis sie ihn endlich wieder gefunden hatte.

OSCAR: Als er endlich ein bisschen Gewicht zugenommen hatte, wurde er kastriert, Gesicht-verzieh-MUIG. Darauf hätte er auch verzichten können, aber es war halt nötig, damit ein nettes Mädchen bei ihm einziehen konnte. Alleine bleiben wollte er schließlich auch nicht.


Daisy (Ich kann auch kaum an mich halten)

PRALINE: Und dann zog Röschen ein, die arme Maus, die nie richtig gesund war und nur ein Jahr alt werden durfte, traurig-MUIG. So schrecklich ist das, wenn Vermehrer einfach nur Meeris produzieren, ohne darauf zu achten, dass die Elternteile zusammen passen und die Babies gesund sind.

JOYCE: Aber die Mama Kerstin hatte für beide ein Gehege zusammengeschreinert, damit die beiden darin mehr Platz haben sollten als in einem Kaufkäfig, anerkennend-MUIG. Und dieses Gehege hat sie im Laufe der Zeit immer weiter ausgebaut bis es am Schluss drei Etagen hatte.

PEBBLES: Und wir haben jetzt dieses schicke professionelle Haus nach genau den Bauplänen von der Mama Kerstin, freu-MUIG.

DAISY: Die Mama Kerstin musste schrecklich viel lernen und sich an eine ganze Menge Dinge gewöhnen, die mit der Meerihaltung verbunden sind. Die ewigen Unmengen an Müll zum Beispiel. Und die Wäscheberge, die ständig gewaschen werden müssen, der tägliche Hausputz bei uns, die Vorratshaltung von Salat und Gemüse und die ganz schön heftigen Kosten, aufzähl-MUIG.


Praline (Hmmm, Aperitiv-Fenchel)

JOYCE: Und die Vorurteile. Wir seien schwanzlose Ratten, musste sie sich anhören, Nase-rümpf-MUIG. Und viele haben sie belächelt, weil sie denken, Meerschweinchen seien nur Haustiere für Kinder, dabei ist unsere Haltung ganz schön anspruchsvoll.

OSCAR: Das war der Mama Kerstin auch nicht klar als sie sich entschlossen hat, den Henry zu behalten. Und irgendwann sagte der Henry zu ihr, es sei wichtig, dass alle Zweibeiner, die Meeris halten wollen, vorher wissen, worauf sie sich einlassen. Und die, die schon Meeris haben, sollten alles wissen, was man für die richtige Meerihaltung braucht. Deshalb wollte der Henry die Zweibeiner aufklären. Es sollte keinem Meeri mehr so ergehen wie ihm und seinem armen Kumpel oder wie Röschen, entschlossen-MUIG.


Oscar (Uff, fertig)

PRALINE: Und als er dann mit Clara, Toffee und Jane drei nette Mädels hatte war sein Redaktionsteam komplett und es konnte losgehen mit der Aufklärung und Wissensvermittlung, freu-MUIG.

DAISY: Aber erstmal musste aus der Vierergruppe ein echtes Team werden. Die Leser erinnern sich bestimmt noch an die dynamische Vergesellschaftung von Henry, Clara, Toffee und Jane, mutmaß-MUIG.

PRALINE: Ich finde es total romantisch, dass Henry dabei Toffee vor Clara beschützt hat, seufz-MUIG.

PEBBLES: Ja, Toffee und Henry, das war eine große Liebe, schmacht-MUIG. Aber der Henry war auch sonst immer ein Gentleman zu allen seinen Damen.


Pebbles (Endlich geht’s los mit der Party)

OSCAR: Wir Meeri-Böckchen sind ALLE Gentlemen zu unseren Damen, überzeugt-MUIG.

DAISY: Pah, von wegen. Es gibt echte Machos unter euch. Obwohl ich zugeben muss, dass du ganz passabel bist, gönnerhaft-MUIG. Und ihr seid wohl beide sehr gutmütig. Das ist ein netter Zug.

JOYCE: Ich finde es schon schön, dass du immer nett zu uns bist, froh-MUIG. Da musst du dem Henry schon ähnlich sein. Der hat auch nie seine Mädels bedrängt und genau wie du hat er ihnen oft den Vortritt gelassen, wenn es was Leckeres zu essen gab.

PRALINE: Die Mama Kerstin hat gesagt, der Henry habe später immer ein Lachen im Gesicht gehabt. Als er verstanden hatte, dass er jetzt ein sicheres und dauerhaftes Zuhause hatte, hat er sich völlig entspannt und konnte alle Ängste hinter sich lassen, freu-MUIG. Aber es hat ein ganzes Jahr gedauert.


Henry (unvergessen)

OSCAR: Aber dann war er ganz und gar angekommen und konnte sein wahres Ich zeigen und die Mama Kerstin sagte, es sei ein großes Geschenk für sie gewesen, dass der Henry so in sich ruhte und so viel Vertrauen hatte und so zufrieden wirkte, gerührt-MUIG.

DAISY: So wirkte Toffee aber auch, solange ich sie kannte

PRALINE: Aber wir sind doch alle zufrieden und ruhen in uns, erstaunt-MUIG.

OSCAR: Du schon, Praline. Du bist aber auch schwer zu beeindrucken und dass du ausgesetzt wurdest, scheint für dich nur ein nettes Abenteuer gewesen zu sein. Und Daisy hat nie was Böses erlebt. Aber Pebbles und Joyce haben in ihrer frühesten Jugend so schreckliche und lebensbedrohliche Umstände erlebt, dass man ihnen das bis heute anmerkt, bedauernd-MUIG. Und dabei sind sie schon über zwei Jahre hier.


Daisy (Maaaaaaaaahlzeit….)

DAISY: Der Henry war immer sehr betroffen, wenn er von Meeris in schlechter Haltung gehört hat und er wollte unbedingt etwas zum Besseren verändern. Darum musste die Mama Kerstin auch Mitglied bei SOS-Meerschweinchen werden und ihr erstes Patenschweinchen hat der Henry der Mama Kerstin höchstpersönlich ausgesucht, mitteil-MUIG.

JOYCE: Die Mama Kerstin konnte also gar nicht anders als den Henry und seine Damen bei der Kolumne zu unterstützen und so fing es an. Alles, was die Mama Kerstin gelernt hat, und alles, was sie und die Meeris erlebt haben, wurde in der Kolumne veröffentlicht, weil der Henry meinte, dass alle anderen frischgebackenen Meerihalter vor ungefähr den gleichen Problemen stehen, logisch-MUIG. Und im Interesse der Schweinchen sollten sie es leichter haben.

PEBBLES: Der Henry hat es zu seiner Lebensaufgabe gemacht, Wissen über Meeris weiterzugeben und er hat seine Damen auf diese Aufgabe eingeschworen und nun reichen wir hier den Staffelstab immer weiter, von Schweinchen zu Schweinchen, stolz-MUIG.

PRALINE: Ach das ist mit Vermächtnis gemeint, kapier-MUIG. Wir haben Henrys Aufgabe geerbt.


Joyce (Unfassbar, ich bin schon satt)

JOYCE: Richtig. So lange bis ALLES erzählt ist, was es über uns Meeris zu wissen gibt. Und das wird noch seeeeeehr lange dauern, vermut-MUIG.

DAISY: Hoffentlich dauert es nicht so lange bis die Mama Kerstin jetzt ein bisschen Gemüse bringt, hungrig-MUIG.

KERSTIN-ZWEIBEIN: Bin schon da. Das hab' ich schließlich auch vom Henry gelernt, dass Meeris am Ende jeder Folge einen Bärenhunger haben. Heute gibt's wieder Gurke.

OSCAR: Danke, Mama Kerstin.

Also tschüss dann, mampf schmatz, bis zum nächsten Mal...

Folge verpasst??? Kein Problem!!! *HIER* geht's zu den vorherigen 

 Hier geht es zu den Henry&Co.-Folgen: **KLICK**


 

Hallo, Ihr Zweibeins da draußen,

hier ist wieder euer Willi! Ich wollte mich ganz herzlich bei Euch für die tollen Einsendungen bedanken, auch im Namen der SOS-Meerschweinchen Zweibeiner! :D *begeistert muig* Sooo viele tolle Meeri-Geschichten!!! Loulou ist auch ganz selig und muigt natürlich auch ein Dankeschön. Jetzt kann sie wieder süß und selig schlafen und von den vielen glücklichen Meeris da draußen träumen. *zufrieden muig*

 

 

Ich für meinen Teil muss mich vom vielen Vorlesen erstmal wieder richtig stärken *mampf*, das war ganz schön anstrengend, sag ich Euch!

 

 

So, nun sind die SOS-Zweibeins dran mit der Ermittlung der Gewinner und sie haben mir gesagt, dass ich Euch ausrichten soll, dass die 3 Gewinner morgen benachrichtigt werden! *aufgeregt muig* Also behaltet euren Posteingang morgen schön im Auge! Bis dann, Euer Willi *muig mampf muig*

 


 

Leider hat das Jahr 2020 nicht für alle Zwei- und Vierbeiner einen guten Start parat gelegt. Für Viele beginnt das Jahr mit neuen Gedanken und guten Vorsätzen, für andere bringt es leider erst einmal Traurigkeit ins Haus. So verabschieden wir uns an dieser Stelle von unserer Patenoma Cheesecake, die am 07. Januar 2020 für immer ihre schönen kleinen Äuglein schloss.

Cheesecake hatte, seit sie am 09.01.2019 zu uns in den Verein kam nur Freude in die vier Wände ihrer beiden Pflegemütter gebracht. Zuerst bei ihrer Vermittlungsstelle in Mannheim, nachdem sie mit 6,5 Jahren als letzte ihrer Gruppe wegen Haltungsaufgabe abgegeben wurde. Beim ersten TÜV in der Pflegestelle wurden neben schuppiger Haut, lichtem Harr, Eierstockzysten und einer Vorstufe zu einem Ballenabszess auch eine beginnende Arthrose in den Hinterläufen diagnostiziert. Sie schien aus der Vergangenheit auch eine Art Trauma mitgenommen zu haben, da ihre Hüftknochen sehr auffällig tastbar waren. Doch Cheesy schien das wenig zu stören. Sie lief bzw. stockelte schon kurz nach Ankunft freudig durch ihr neues Gehege. Mit diesen Auffälligkeiten und der Hintergrundinformation, dass sie schon auf die 7 Jahre zugegangen ist, war es klar, dass das zottelige Langhaarschwein als Patentier bei uns im Verein bleiben würde.

Und so zog die kleine Maus kurzerhand in ihre Patenstelle. Nein, wobei Moment... kurzerhand war das nicht. Cheesecake war nämlich nicht so wirklich für einen Umzug und pieselte und "kackelte" sich noch am Tag des geplanten Umzugs ein. So wurde der Umzug verschoben und die kleine Maus gesund gepflegt. Eine "kurzerhand später" musste sie dann aber auch in den sauren Apfel beißen und zog in ihren Altersruhesitz zu einer quirligen Truppe bestehend aus einem Bock und zwei schon deutlich jüngeren Damen. Cheesecake wusste sich aber gut durchzusetzen und ihren Platz im Gehege zu behaupten. Wenig später zog dann auch Patenopi Ernie (leider im November 2019 verstorben) zur Unterstützung der Rentner-Front ein und die beiden bildeten ein tolles Team.

Im Sommer 2019 ging es ihr nicht so gut. Trotz der „schicken“ sommerlichen Kurzhaarfrisur hatte sie starke Probleme damit sich wohlfühlen zu können. Sie war appetitlos, konnte sich kaum bewegen und es schien ihr alles weh zu tun. Zu dieser Zeit hatte sie viel an Schmerzmitteln schlucken müssen. Als Cheesy bemerkte, dass ihr die Schmerzmittel halfen, nahm sie ihre Medikamente gerne von sich aus direkt aus der Spritze. Als die Tage kürzer und kühler wurden merkten wir dann aber schnell, dass sie gar keine Schmerzmittel mehr brauchte. Von daher waren wir froh, diese erst einmal wieder langsam heruntersetzen zu können.
 
Leider stellte sich in diesem Sommer auch heraus, dass sie Probleme mit der Atmung bekam und sie Wassereinlagerungen in der Lunge hatte. Mit Entwässerungstabletten behandelt, verbesserte das sich Gott sei Dank wieder. Diese bekam sie bis zum Schluss. Ein Kontrollröntgenbild sollte noch Anfang 2020 Cheesys Herz und Lunge überprüfen. Doch soweit kam es dann leider nicht mehr. Am ersten Januar-Wochenende 2020 verschlechterte sich Cheesys Allgemeinzustand. Am darauffolgenden Montag wurde umgehend ein Tierarzttermin ausgemacht. Doch in der Nacht auf den 7. Januar verschlechterte sich ihr Zustand weiterhin. Da die Gefahr der Erstickung bestand, ging ihre Pflegemama in den frühen Morgenstunden den schweren Weg in die Tierklinik, um ihr eine sanftere Erlösung zu ermöglichen. Cheesecake durfte stolze 7,5 Jahre alt werden.
 
 
Cheesecake, du wirst uns unglaublich fehlen. Ein ganzes Jahr warst du nun bei uns und hast uns und deine Mitbewohner an deiner Lebensfreude teilhaben lassen. Du warst selbstbewusst und gleichzeitig gefühlvoll. Du warst und bist ein Stern in unserem Herzen. Wir werden dich nie vergessen. Danke!
 

Wenn ihr mich sucht,
sucht mich in euren Herzen.
Habe ich dort eine Bleibe gefunden,
werde ich immer bei euch sein.

Rainer Maria Rilke 

 
Corinne gehört zu dem neuesten Zuwachs in unserer Patentierabteilung. Vor kurzem ist sie in ihr endgültiges Zuhause auf ihren Pflegeplatz in der Patentierpflegestelle Mannheim II umgezogen, und die liebe Maus möchte sogleich mal berichten was sie dabei so alles erlebt hat :
 
 
Hallo liebe Paten und SOS-Meerschweinchen-Freunde!
 
Hier meldet sich Corinne!
 
..ein bischen schüchtern bin ich noch..aber ihr erkennt mich schon, oder ?!? Mit einem *klick* kommt ihr auf mein Patenprofil
 
Ich war ja seit November wieder zurück bei SOS, meine liebe Pflegemama in Malsch hat mich gut gepflegt, mich top auf meine Medikamente eingestellt, und im neuen Jahr durfte ich in mein Für-Immer-Zuhause in die Patentierpflegestelle Mannheim II umziehen.
Da ich keine großen Gruppen kannte, war ich in Malsch erstmal sehr schüchtern gewesen, und auch in Mannheim war am ersten Tag alles ziemlich viel.
5 Schweinchen, die mich ziemlich aufdringlich gleich echt super fanden und an mir riechen wollten, ein neues Gehege und neue Gurkenschnippler war doch eine ganze Menge. Aber ein bisschen mehr getraut als in Malsch habe ich mich schon, und immer wenn niemand schaute bin ich mal erkunden gegangen....hier gibt es ganz schön viel Platz und ziemlich coole Häuser, Tunnel und Futterstellen! Da haue ich auch immer kräftig rein, gleich zur ersten Mahlzeit habe ich mich an die Näpfe getraut - es gibt so leckere Sachen - und Durchfall oder Verdauungsprobleme hatte ich hier noch gar nicht!
 
Der Bock hier ist ein echter Gentlemen. Er hat mich nicht bedrängt und ist jetzt mein Leibwächter, immer wenn ich im Haus schlafe, legt er sich davor und bewacht mich, das finde ich ganz schön gut!
 
 
..und so sieht das Ganze dann aus: ich schlafe gemütlich im Haus und unser Rudelchef bewacht mich - natürlich den Blick auf MICH gerichtet.. *zwinker-muig*
 
Inzwischen kenne ich auch alle, Babsi ist hier die Chefin und Tiffy ihr Adjutant, das habe ich auch problemlos akzeptiert und beide sitzen gerne bei mir. Rosalina ist ein kleiner Clown und mir schon brummend hinterhergelaufen - da habe ich aber ganz schnell gesagt, dass ich das nicht mag, und seitdem ist die kleine Rabaukin ein bisschen respektvoller. Mit Copelia, der Nummer 3, musste ich mich einmal kurz streiten - ich bin ja auch eine große Dame und möchte nicht am Ende der Rangordnung stehen, aber das haben wir auch mit ein bisschen schimpfen und diskutieren sehr diplomatisch gelöst.
 
Und das ist sie, meine Gang!! ..seht ihr mich?? ..psst kleiner Tipp:schaut mal unten rechts...
 
 
Die neuen Pflegeeltern sind leider genauso stressig wie die Pflegemama in Malsch und möchten, dass ich IMMER PÜNKTLICH meine Medikamente nehme, das finde ich eher so mittel und schimpfe auch mal beim Rausnehmen, obwohl ich sehr brav bin, wenn ich dann mal draußen bin. Die Pflegemama finde ich ein bisschen besser als den Pflegepapa, sie gibt mir immer nur Kornis und Flocken und redet mit mir - der Pflegepapa fängt mich, das finde ich nicht gut, deswegen durfte er mir erst am 4. Tag ein Korn geben! Die Snacks finde ich übrigens super, da komme ich auch mal ins Freie und habe keine Angst vor dem Andenkondor!!!

Ein bisschen muss ich noch herausfinden, was man hier so macht und wie alle ticken, aber bisher fühle ich mich schon schweinewohl und finde alle sehr lieb :)

Viele Grüße von Eurer Corinne
 
 

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