Schockierende Nachrichten aus (Schw)Einhausen...

Panik macht sich breit bei den dicken Schweinen aus Einhausen seit uns diese unglaublichen Bilder einer Naturkatastrophe biblischen Ausmaßes erreicht haben (Vorsicht, nichts für schwache Nerven!!!)

 

...!!!!

 

  

Oh weh...

"Ob und wie Zweibein uns wohl nun vor der drohenden Hungersnot bewahren kann?"

(Patenbub Loki, sehr besorgt und am Boden zerstört)

 

Sumiko:

 

"Zweiiiiiiibein! Haaaallo!!!!!"

"Du hör mal, das ist ja wohl hoffentlich nur ein schlechter Scherz oder? Ein ganz ganz schlechter...

Das geht doch so nicht!

Wir lieben unseren Loki so, wie er ist und wollen da auch gar nix hören von wegen pummelig, Diät, paar Gramm weniger wären auch nicht schlecht...basta!

Also zack zack, schau, dass Du Wiese für uns findest...Wir glauben an Dich!!"

 

 

Na, und wer kann so einer freundlichen Bitte schon widerstehen! ;-) daher...

(Loki im Grün.. ähh im Glück!)

 

(Loki beim Verdauen und In-der-Sonne-Ausruhen)

 "Danke Sumiko für Deinen Einsatz *vollgefressenrülps*“

 

Sumiko:

"Hab ich doch gerne gemacht!

So, jetzt brauche ich aber ein Verdauungsschläfchen...bsssmmmzzzz"

 

Ende gut, alles Gut in (Schw)Einhausen!!

 


 

 


Oscar

OSCAR: Hallo Leute, hier ist wieder euer Oscar.

Ich bin total glücklich, selig-MUIG. Mir geht's wieder richtig gut und ich hoffe, dass wir heute zum letzten Mal von meinen Füßen erzählen, hoffnungsvoll-MUIG.

PEBBLES: Die Mama Kerstin hat gesagt, dass deine Füßchen wieder so gesund sind wie sie überhaupt wieder werden konnten, freu-MUIG. Alles, was du jetzt noch kriegst, ist prophylaktisch, damit es nie wieder richtig schlimm wird.

DAISY: Ja, es ist richtig schön dich wieder rennen zu sehen, glücklich-MUIG.

JOYCE: Eine ganze lange Weile sah es wirklich so aus als könntest du dein linkes Vorderfüßchen nie wieder belasten und nun habe ich dich letzten Sonntag im Auslauf popcornen gesehen, froh-MUIG.

OSCAR: Ja, glücklich-MUIG, es ist wie ein Wunder. Ganze sechs Monate lang hat es gedauert bis es jetzt wieder gut ist.

PRALINE: Ich hatte ja erst gedacht du bist alt und gehbehindert als ich hier ankam, zugeb-MUIG, aber jetzt bist du auf einmal ein richtiges ganz normales Schweinchen.


Praline

DAISY: Die Mama Kerstin hat aber auch alles daran gesetzt, dass du wieder fit wirst, dankbar-MUIG. Sie hat wirklich jeden gefragt, ob er einen Tipp für dich hat. In der Tierklinik hat sie die Ärztin so lange gelöchert, ob es nicht eine richtig gute Creme gibt gegen geschwollene und entzündete Gelenke bis die ihr dann ein Pferdegel empfohlen hat für deine Zwergenfüße, kicher-MUIG.

OSCAR: Oh ja. Das Zeug heißt Tensolvet 50.000 und es war gar nicht so einfach im Internet eine Apotheke zu finden, die es verkauft, das-sag-ich-euch-MUIG. Meistens wird nur Tensolvet 5000 angeboten, das ist für die Zweibeiner gedacht. Aber viele Zweibeiner schrieben, dass sie auch das 50.000er für Pferde benutzen, weil das schwache Zweibeiner-Zeug nicht richtig hilft. Aber das extrastarke Gel für Tiere ist richtig gut, begeistert-MUIG. Es fühlt sich ganz seltsam an, wenn man es aufträgt, aber damit ist mein Füßchen dann ganz schnell ganz abgeschwollen.


Das Pferdegel

PEBBLES: Die Mama Kerstin hat es auch an sich selbst ausprobiert, erzähl-MUIG, und sie sagte, das eingeschmierte Gelenk fühlt sich an wie das Gefühl im Mund, wenn man ein Eukalyptus-Menthol-Bonbon lutscht und auf einmal alle Atemwege frei sind. Das kühlt und zieht richtig durch, sagt sie.

OSCAR: Hm, nachdenklich-MUIG, hab' ich noch nie probiert, aber kann schon stimmen. Das Pferdegel kriege ich jetzt dauerhaft zweimal täglich auf die Gelenke der Vorderfüßchen gecremt, weil die Arthrose ja nicht mehr weggeht. Und für meine Fußsohlen hat die Kerstin jetzt auch eine perfekte Creme gefunden, erleichtert-MUIG.

JOYCE: Ja, stellt euch vor, die stand einfach so im Raiffeisenmarkt an der Kasse 'rum als sie für uns Streu gekauft hat, fröhlich-MUIG. Die heißt Dermaxin Hautpflegecreme und der Oscar hat jetzt wieder Fußsohlen so zart wie ein Meeribaby-Näschen, bewundernd-MUIG.


Die bisher beste Crème

PRALINE: Ich finde die Creme schleimig, Nase-rümpf-MUIG.

OSCAR: Naja, schleimig ist sie nicht, sie ist sogar recht fest, aber ein bisschen so wie Vaseline oder Melkfett, beschreib-MUIG. Aber es sind ganz feine Kräuter drin und sie zieht gut ein und pflegt wirklich prima, schwärm-MUIG.

DAISY: Zumindest ist es die erste Creme überhaupt, von der die Mama Kerstin ein zweites Döschen kaufen wird, auch wenn sie gar nicht billig ist, feststell-MUIG.

PRALINE: Sogar dein rechtes Vorderfüßchen, das einen richtig zornig-roten prallen Ballen hatte, ist wieder ziemlich weich und rosa und gesund und die Mama Kerstin hat aufgehört bei jedem Eincremen mit dem Kopf zu wackeln und zu sagen "Hm, hm, wir müssen wirklich aufpassen, dass da nichts Schlimmes draus wird", imitier-MUIG.


Oscars rechter Ballen

DAISY: Kicher-MUIG, genau so hat sie es jedes Mal gesagt. Jetzt sagt sie „Wenn es so bleibt, haben wir’s im Griff.“

OSCAR: Aber das ganze Zeug vom Heilpraktiker hat natürlich auch dazu beigetragen, dass ich wieder so fit geworden bin, ergänz-MUIG.

JOYCE: Eigentlich wollte die Mama Kerstin ja eine Softlaser-Behandlung für deine Füßchen, erinner-MUIG. In der Tierklinik sagten sie auch, das sei ganz toll und helfe auch ganz prima gegen solche Gelenkentzündungen und Schwellungen, aber bis jetzt hätten sie das nur an Hunden und Katzen gemacht und noch nie an kleineren Tieren, aber man könne es gerne versuchen, zweifelnd-MUIG.

OSCAR: Danke, aber nein danke! Die hätten mir mit der Großtierdosis am Ende noch den Fuß abgesäbelt mit ihrem Laserschwert, grusel-MUIG.

PEBBLES: Die Kerstin wollte auch lieber jemanden fragen, der sich damit schon auskennt, zustimmend-MUIG. Sie hat dann so lange Homepages von Tierärzten und Tierheilpraktikern durchsucht bis sie in Bochum einen Heilpraktiker gefunden hat, der auf seiner Homepage ganz viel über Meeris stehen hat und der ganz konkret Softlaserbehandlungen an Meeris anbietet und auch schon welche gemacht hat, zufrieden-MUIG.


Pebbles

OSCAR: Mir war ein bisschen unwohl auf der Fahrt dorthin, mulmig-MUIG. Aber dann war es ganz angenehm dort und die Softlaserbehandlung gab es auch dort nicht.

PRALINE: Na toll, da hat er wohl gelogen auf seiner Homepage, empört-MUIG.

OSCAR: Nein, nein, gar nicht, widersprech-MUIG. Wir kamen dort an und er war total nett. Ich war nur überrascht, weil er so dick war, dass man aus ihm auch ohne weiteres zwei Heilpraktiker hätte machen können, feix-MUIG. Aber er hatte so eine beruhigende Ausstrahlung, dass ich mich völlig entspannt gefühlt habe als er mich zur Untersuchung aus meiner Box genommen hat.

PRALINE: Dicker als Daisy?

DAISY: Ooah!!! Bleib steh'n, du freche Göre, damit ich dich in die Erde stampfen kann!!!

(Wilde Verfolgungsjagd durchs Haus)

PRALINE: Fang mich, fang mich! Jubel-MUIG

DAISY: Keuch-röchel-aufgeb-MUIG.


Daisy

OSCAR: Es tat gar nicht weh als er meine Füßchen untersucht hat, so zart und vorsichtig war er, zufrieden-MUIG. Dann hat er der Mama Kerstin noch ganz viele Fragen über mich und meine Füßchen und die bisherige Behandlung gestellt und schließlich sagte er, ich solle verschiedene Dinge zum Einnehmen bekommen, um mich zu entgiften, theatralisch-MUIG.

PEBBLES: Wie, hattest du eine Vergiftung, überrascht-MUIG? Was hattest du denn gegessen?

JOYCE: Keine konkrete Vergiftung, Pebbles. Arthrose ist eine Zivilisationskrankheit. Die entsteht durch die Ernährungsdefizite des Lebens, seufz-MUIG. Wenn über lange Zeit wichtige Nährstoffe fehlen, aber der Körper durch Umweltschadstoffe belastet wird, dann übersäuert der Körper und die Ausscheidungsorgane schaffen es nicht, die ganzen Schadstoffe abzubauen und aus dem Körper zu transportieren. Und wenn man eine Schwachstelle hat, dann bricht dort irgendwann eine Krankheit aus, bedauernd-MUIG.


Joyce

PEBBLES: Ach, und weil Oscars Schwachpunkt seine Füße und Gelenke sind und er eine schlechte Jugend hatte und die Umwelt so schmutzig ist, hat er schließlich Arthrose bekommen, zusammenfass-MUIG.

JOYCE: Naja, das ist sehr vereinfacht, aber im Prinzip schon, nick-MUIG. Der Körper braucht Mineralien und so zum Abbau der Schadstoffe und wenn nicht genug mit der Nahrung zugeführt werden, zieht der Körper welche aus den Knochen und Gelenken ab, dadurch baut sich Knorpel und Knochenmasse ab und die Gelenke nutzen sich übermäßig ab und dann hat man den Salat.

PRALINE: Salat??

OSCAR: Nur im übertragenen Sinn, Pralinchen. Aber so eine Entgiftungskur für den ganzen Körper hilft dann auch den Gelenken. Ich habe gleich SECHS verschiedene Medis bekommen, stolz-MUIG, alles ganz natürlich.


Oscars Medikamente

DAISY: Und der Softlaser?

OSCAR: Den hätte ich auch kriegen können, aber den muss man ganz häufig anwenden, am besten täglich für erstmal vier Wochen, sagte der Heilpraktiker. Das ist also nicht praktikabel, wenn man so weit entfernt wohnt wie wir, feststell-MUIG. Deshalb also die Entgiftung. Das sollte mindestens genauso gut helfen.

PEBBLES: Hat es ja wohl, Gott-sei-Dank-MUIG.

OSCAR: Ich hab erstmal eine große Flasche "Energie-Inducer" aus der Traditionellen Chinesischen Medizin bekommen. Davon kriege ich jeden Tag ein Schlückchen. Da sind Vitamine und Mineralien, Ginseng, Propolis, Mariendistel, Artischocke und weiß der Himmel was noch alles für Nährstoffe drin. Das peppt richtig auf, schmeckt aber ein bisschen nach Apfelessig, naja-MUIG.


Oscars weitere Medikamente

JOYCE: Dann hast du zwei Sorten Riesentabletten bekommen. Auch aus der TCM.

OSCAR: Ja, das eine heißt "Arthrosan Komplex 1200 mg". Da sind haufenweise Kräuter mit chinesischen Namen drin und es hilft vor allem bei schmerzhaften Entzündungen und degenerativen Gelenkerkrankungen, rheumatischen Beschwerden und Beschwerden des Bewegungsapparats und es stärkt Sehnen, Bänder, Knochen und Knorpel, aufzähl-MUIG.

PRALINE: Beipackzettel-studier-MUIG, hier steht drauf "Cartilago Pro 1200 mg".

OSCAR: Da ist Teufelskralle drin und irgendwas mit Schwefel und noch was, was auch in Gelenkknorpeln vorkommt. Das hilft bei der Neubildung von Knorpelmasse und Gelenkschmiere, dozier-MUIG.

DAISY: Die Mama Kerstin muss die großen Dinger immer vierteln und dann ein Bruchstück zermörsern und mit Wasser auflösen.


Zweimal täglich…

OSCAR: Und die schmecken gaaanz großartig, schmatz-MUIG!

PRALINE: Und wofür sind diese winzigen runden Dinger, über die die Kerstin so oft schimpft, neugierig-MUIG?

OSCAR: Das sind Globuli. Ich hab zwei Sorten, die heißen RV 11 und RV 25. Das sind homöopathische Medikamente. Die sind auch für die Gelenke und gegen Arthrose und Entzündungen.


…schön zermahlen…

PRALINE: Was heißt homeöpathisch?

JOYCE: Grins-MUIG, also, der deutsche Arzt Samuel Hahnemann hat um 1800 herum die Homöopathie erfunden. Dabei geht man davon aus, dass Kranke gesund werden, wenn man ihnen winzigste Mengen von den Giftstoffen gibt, die bei einem Gesunden bei höherer Dosierung genau diese Krankheitssymptome hervorrufen würden, erläuter-MUIG. Man verdünnt also die Giftstoffe und verdünnt das Verdünnte nochmal und nochmal und nochmal bis von dem Giftstoff eigentlich nichts mehr in der Lösung sein kann außer dem "vergeistigten Wesen" des Stoffs. Das packt man dann in kleine Kügelchen aus Zuckerkruste, die man dann einnimmt, mühsam-ernst-bleib-MUIG.

DAISY: Prust-MUIG! Das ist doch Humbug, oder? Man tut erst praktisch nichts rein, dann schüttelt und verdünnt man es weiter und schließlich verkauft man es teuer.


…dann schön mit Wasser verrühren…

JOYCE: Naja, wissenschaftlich erwiesen ist es nicht, eingesteh-MUIG. Man kann nur einen Placebo-Effekt nachweisen.

PRALINE: Was ist das denn nun wieder?

PEBBLES: Wenn man fest dran glaubt, dass ein Medikament hilft, obwohl gar kein Wirkstoff drin ist, dann kann es echt sein, dass man tatsächlich gesünder wird, fasziniert-MUIG. Das liegt aber daran, dass das positive Denken die Selbstheilungsmechanismen anregt.

DAISY: Die Mama Kerstin glaubt auch nicht an Homöopathie, verrat-MUIG. Sie sagt, das ist die Kunst, aus Wasser viel, viel Geld zu machen.

PRALINE: Aber warum gibt sie denn dann Oscar die Globuli, verblüfft-MUIG?


Joyce & Praline

JOYCE: Weil man ja nie wissen kann, ob nicht doch was dran ist, weise-MUIG. Schaden tut's wohl nicht.

OSCAR: Aber die Globuli sind sehr widerspenstig, amüsier-MUIG. Erst hat die Kerstin sie einzeln auf einem Finger balanciert und mir vor's Mäulchen gehalten, damit ich sie da abfresse. Hab' ich erst auch gemacht, aber sie schmecken nicht, wenn man sie mit den Backenzähnen zerreibt, bäh-MUIG.

JOYCE: Du sollst sie ja auch nur schlucken.

DAISY: Meerschweinchen schlucken nichts Unzerkautes! Überzeugt-MUIG

OSCAR: Dann hat die Mama Kerstin immer eins von den Dingern vorne auf die kleine Öffnung von der Spritzendüse gelegt und mir zusammen mit den Flüssigmedis ins Mäulchen gespritzt, grunz-MUIG. Dadurch schmeckten sie aber auch nicht besser und weil ich immer acht Globuli einnehmen musste, hat die Kerstin mir ständig die Spritze mit den leckeren Medis wieder aus dem Mäulchen gezogen, um das nächste Kügelchen da drauf zu tun. Das hat mir den ganzen Spaß an der Spritze verdorben, angenervt-MUIG. Da hab' ich sie ordentlich angemoppert und dann komplett gestreikt.


…und rein damit in den Oscar!

DAISY: Jetzt zermörsert sie die Globuli zusammen mit den anderen Tabletten und löst alles in Wasser auf. Seitdem geht's, oder?

OSCAR: Geschmacklich schon. Aber diese kleinen Globuli sind wie Flöhe. Fast jedes Mal hüpft eins aus dem Mörser und verschwindet irgendwo im Universum, wenn die Kerstin sie zerstoßen will, schallend-lach-MUIG. Ich glaub' nicht, dass oft alle acht in der Spritze sind.

PEBBLES: OK, das waren jetzt fünf von deinen sechs Medis, feststell-MUIG. Und wofür ist das ranzige Öl gut, von dem du immer ein paar Tropfen bekommst?

OSCAR: Das ist nicht ranzig, Pebbles. Das ist ganz klar und grün-golden und frisch. Es hat nur diesen ganz eigenen Geruch und Geschmack der Cannabis-Pflanze. Das ist CBD-Öl. Ein echtes Wundermittel, prahl-MUIG.

JOYCE: CANNABIS??? Entsetzt-Haare-sträub-MUIG!


Joyce & Daisy

DAISY: Ich fass' es nicht, der Kerl nimmt Drogen! Augenbrauen-hochzieh-MUIG

PEBBLES: Aber Oscar, das geht doch nicht! Das ist doch verboten! Und es macht süchtig!

PRALINE: Ist das was Schlimmes?

OSCAR: Nein, Praline, das ist nichts Schlimmes, beruhigend-MUIG, und es ist auch nicht verboten, es macht nicht süchtig und man wird nicht high davon. Die Mädels haben einfach keine Ahnung.

JOYCE: Du nimmst Hasch!! Vorwurfsvoll-MUIG

DAISY: Oder Marihuana?!?

PEBBLES: Äh, ist das nicht dasselbe, unsicher-MUIG?

OSCAR: Seht ihr, ihr habt keine Ahnung, wusst-ich's-doch-MUIG!

PRALINE: Erklär's uns doch bitte, Oscar.


Praline

OSCAR: Gerne, aber das kriegen wir heute nicht mehr hin. Ich denke, wir machen das in der nächsten Folge und erklären allen Meerihaltern, was für ein tolles Medikament CBD für ihre Schweinchen sein kann, drauf-freu-MUIG.

JOYCE: Eine Drogenfolge, stöhn-MUIG. Mir wird ganz anders. Wenn das der Henry noch erlebt hätte...

OSCAR: Ich bin sicher, dass er gegenüber so einer grandiosen medizinischen Offenbarung ganz offen gewesen wäre, überzeugt-MUIG.

PEBBLES: Hoffentlich kommen wir nicht alle ins Gefängnis wegen dir, besorgt-MUIG.


Pebbles

OSCAR: Ganz sicher nicht! Und ich bin sicher, dass ich es dem CBD-Öl verdanke, dass ich schon seit drei Wochen keine Fußbäder mehr machen muss.

DAISY: Echt? Ist mir gar nicht aufgefallen, weil du immer noch so gelb bist. Du solltest dich mal putzen, Seitenhieb-MUIG.

OSCAR: Das tue ich, indigniert-MUIG. Rivanol färbt halt sehr hartnäckig. Das wird wohl bleiben bis zum nächsten Fellwechsel.

DAISY: Und deine Fußnägel gehören auch wieder geschnitten. Noch-ein-Seitenhieb-MUIG.

OSCAR: Das macht die Mama Kerstin morgen beim TÜV. Genau wie DEINE, zurück-ätz-MUIG!

PRALINE: Da kommt die Mama Kerstin, hüpf-MUIG. Die bringt auch was Gelbes, aufgeregt-MUIG.

KERSTIN-ZWEIBEIN: Seid ihr fertig? Ich hab' hier Paprika für euch.

JOYCE: Das ist jetzt genau das Richtige auf den Schock. Danke, Mama Kerstin!

Also tschüss dann, mampf schmatz, bis zum nächsten Mal...

Folge verpasst??? Kein Problem!!! *HIER* geht's zu den vorherigen 

 Hier geht es zu den Henry&Co.-Folgen: **KLICK**


 

Mit Verspätung aber von ganzem Herzen möchten wir heute Abschied von unseren Engelchen im Juni nehmen.

 

 
 
 

Am 09.05. wurde der liebe Senior Leonardo erlöst. Leonardo kam im Oktober 2015 zu uns in den Verein, da er als letztes Schweinchen seiner Gruppe übrig geblieben war und die Haltung beendet werden sollte. Nicht lange darauf durfte er in sein neues und endgültiges Zuhause zu mehreren Weibchen ziehen. Er fand sich schnell ein und es ging ihm gut. Er war nie krank gewesen und auch Anfang des Jahres für seine inzwischen stolzen knapp 7,5 Jahre noch fit und rüstig. Er schlief ein bischen tiefer und länger was ja für Senioren ganz normal ist. Der liebe Bub wurde zugefüttert um sein Gewicht zu halten. Letztlich ging dann alles ganz schnell: er verweigerte am 09.05. seinen Brei und es waren Atemgeräusche zu hören, da zögerten seine Halter nicht lange und fuhren direkt mit ihm in die Tierklinik. Hier wurde festgestellt, dass die Lunge nur noch zu 10% funktionierte, ansonsten verschattet war. Er bekam Entwässerungsmedikamente, wieder Zuhause verschlimmerte sich sein Zustand jedoch zusehends. Seine Damen sassen alle vier bei ihm. Um ihm einen qualvollen Erstickungstod zu ersparen traten seine Halter daraufhin mit ihm den schweren Gang in die Tierklinik an, und liessen den lieben Schatz schwersten Herzens erlösen. Leonardo durfte stolze 7,5 Jahre alt werden.


Leonardo (Mitte)

 

 

Am 30.05. verstarb die liebe Seniorin Juju mit 7 Jahren.
Juju kam im Januar 2018 mit ihrer ganzen Gruppe zu uns in den Verein, da die Haltung aus gesundheitlichen Gründen beendet werden musste. Juju war zu diesem Zeitpunkt bereits eine reife Schweinedame von 6 Jahren. Die rüstige Maus musste nicht lange warten und durfte gemeinsam mit zwei ihrer Schweinefreunde ins neue Zuhause ziehen. Jujus Familie hat ihr wunderbare Zeilen geschrieben, hier erzählen sie auch was genau passierte und sie lassen uns an Jujus zauberhaftem Wesen teilhaben:
 
Juju, 29.04.2012 – 30.05.2019
Liebes Jujüchen,
wir lernten uns am 05.05.2018 in der Pflegestelle Flörsheim kennen, wo du bereits mit Peach und Yoshi zusammenlebtest. Ihr solltet unsere ersten Wutzen sein, entsprechend groß war die Aufregung. Es war Liebe auf den ersten Blick, auch wenn du uns zunächst nicht wirklich zur Kenntnis genommen und unbehelligt in deinem Kuschelsack gedöst hast – übrigens eine Vorliebe, die du zeitlebens beibehalten hast. Nach einer kurzen Eingewöhnungsphase hattest du alle deine Mitbewohner im Griff. Du wusstest genau, was du möchtest und was nicht und hast deine Anliegen immer mit einem nachdrücklichen Pfeifen vorgetragen - insbesondere wenn es um frische Basilikumblätter ging 😊. Wir haben zusammen viele witzige Situationen erlebt, da du auch eine tollpatschig-unbeholfene Seite hattest. So raste die Zeit dahin, erst kürzlich feierten wir deinen siebten Geburtstag sowie unser einjähriges Jubiläum.
Am 30.05. fanden wir dich bei der morgentlichen Fütterung teilnahmslos in deinem Lieblingshäuschen vor. Weil das so gar nicht zu dir passte, kamen wir direkt ins Gehege und nahmen dich zur näheren Inspektion auf den Arm, worauf du etwas aktiver wurdest. Hoffnungsvoll auf den Boden zurückgesetzt, schlepptest du dich jedoch nur mit Mühe zurück in dein Häuschen. Wir wollten dann direkt los zum Tierarzt, als du beim Versuch aus dem Haus zu kommen auf die Seite fielst und nicht mehr alleine aufstehen konntest. Wir setzten dich ganz behutsam auf dein Lieblingskissen, deine Atmung war nur noch sehr langsam und schwerfällig. Wir streichelten dich sanft und summten unser Lied, bis dein kleines Herz für immer aufhörte zu schlagen.
Da der 30.05. ein Feiertag war, konnten wir auf deinem letzten Weg alle bei dir sein – als hättest du dir diesen Zeitpunkt ausgesucht und auf uns gewartet. Trotzdem war es ein riesiger Schock, da absolut nichts darauf hingedeutet hat. Beim „TÜV“ 4 Tage zuvor war alles wie immer und am vorherigen Abend hast du dir routiniert deine Basilikumblättchen sowie ein paar Erbsenflocken abgeholt. Natürlich warst du mit 7 Jahren bereits eine Oma, aber durch deine neugierige, freundlich zugewandte und manchmal freche Art hat man dir das einfach nie angemerkt. Wir sind immer noch sehr traurig, dass wir uns nicht mehr jeden Tag sehen können. Aber wir denken immer ganz fest an dich und danken dir für die schöne gemeinsame Zeit.
Wir haben dich lieb! Fühl dich ganz doll gedrückt!
Deine Familie

 

 

Eine Collage von Juju

 

 

Am 01.06. musste traurigerweise die liebe Mabel aufgrund akuten Nierenversagens erlöst werden. Es gab keine Chance auf Heilung.
Mabel wurde zusammen mit ihrer Freundin Monique schwersten Herzens aus gesundheitlichen Gründen bei uns abgegeben. Die hübsche Rosettendame musste nicht lange auf Anfragen warten. Letztlich durfte sie dann sogar zusammen mit Monique in eine tolle grössere Gruppe ziehen. Hier ging es ihr gut, sie fühlte sich wohl und kam sehr gut im Gruppengefüge zurecht. Mabel hatte ab und an mit einer Blasenentzündung zu kämpfen, wurde dann tierärztlich und homöopatisch behandelt, was jedes Mal gut anschlug. Es war eigentlich alles bestens, so war der Schock dann sehr gross, als es der süssen Mabel von jetzt auf gleich, ganz urplötzlich sehr schlecht ging. Am Vortag war alles ganz normal wie immer gewesen, am 01.06. dann stellte sie das Fressen ein und konnte nicht mehr laufen. Beim Tierarzt angekommen, blieb traurigsterweise nur noch, Mabel sanft entschlafen zu lassen. Mabel durfte nur 4 Jahre alt werden.

 

Mabel

 

Am 02.06. mussten Tobias (im neuen Zuhause Paulchen) und Florentina (im neuen Zuhause Julchen) erlöst werden. Die beiden Schweinchen waren gemeinsam im Mai 2015 aus der Pflegestelle zu ihren Haltern ausgezogen, und nun gingen sie auch gemeinsam über die Regenbogenbrücke. Die Halterin der beiden hat ihnen nachfolgende wunderschöne Worte geschrieben, in denen sie an den Charakteren der Zwei teilhaben lässt und sie beschreibt was passierte. Florentina/Julchen wurde 4 Jahre alt, Tobias/Paulchen wurde 5 Jahre alt.
 

Julchen

Unser kleines quirliges Mäuschen Julchen (SOS Florentina) kam mit 3 Monaten und gemeinsam mit Paulchen (SOS Tobias) zu uns. Sie war ein kleiner Wirbelwind. Sie musste Ihren Platz in der Gruppe finden und nachdem dies geschehen war, war die Gruppe unzertrennlich. Mit 1,5 Jahren wurde Julchen zickig und immer unruhiger und hat stark abgenommen. Sie hatte große Eierstockszysten und eine Gebärmutterentzündung. Nach der Kastration hat sich alles wieder beruhigt und Schritt für Schritt wurde aus unserer kleinen flicken Maus eine stattliche, gemütliche Dame. Mit den Jahren hat Julchen eine sehr ausgeprägte Eigenheit entwickelt. Immer wenn es einen Neuzugang gab, hat Sie sich viel Mühe gegeben, dass das Einleben nicht ganz so schnell funktioniert hat. Sie hat die Neuen gejagt, gezwickt und ausführliche Gespräche geführt. Es konnte sich nicht jedes Schweinchen so einfach in Ihre geliebte Gruppe drängen. So wurde Julchen zu unserem geliebten Hexenbesen. Alle Stammschweinchen haben nur die liebste Seite von Ihr gesehen. Beim Futter warst du immer einer der ersten, bei mehr Bewegung einer der letzten. Du hast geduldig gewartet bis jemand das unerreichbare Salatblatt vom Häuschen geholt hat und dann geklaut. Warum mehr Anstrengung als nötig. Du hast uns mit deiner Art häufig zum Lachen gebracht. Deine besondere und eigenwillige Art fehlt uns sehr.

2018 haben sich im Bauchraum Umfangsvermehrungen gebildet, die keine Beschwerden gemacht haben und beobachtet wurden. 2019 kam es immer häufiger zu Atemgeräuschen und zu Bronchitiden. Leider wurde festgestellt, dass du einen inoperablen Tumor im Bauraum hattest, der auf die Lunge drückt. Somit kam es gerade nach dem Fressen zu Atemnot. Zusätzlich wurde im April festgestellt, dass du eine Entzündung im Kiefer hattest und auch Zähne gewackelt haben. Durch diese Kombi konntest du kaum noch fressen und hattest starke Schmerzen. Am 2.6.19 haben wir deinen Rucksack gepackt und haben dich schweren Herzens über die Regenbogenbrücke, gemeinsam mit deinem geliebten Paulchen, gehen lassen. So musstest du nicht mehr leiden. Du durfstes 5,5 Jahre alt werden.

Du fehlst uns kleiner Hexenbesen, aber du wirst in unseren Herzen immer bei uns sein.

Bettina und Tobias

Julchen/SOS-Florentina

 

Paulchen

Paulchen (SOS Tobias) hatte gleich zu Beginn in den ersten Wochen mit einer Überraschung aufzuwarten, seine oberen Schneidezähne brachen ab. Er hat ganz brav und selbstständig seine Schnitzchen gefressen und war somit schnell in unserem Herzen. Nach einer Böckchenhaltung hat er seine neuen Damen freudig begrüßt und war ganz außer sich. Er ist herumgesprungen und hat fleißig gebrommselt. Mit deiner gelassenen und neugierigen Art hast du uns jeden Tag große Freude bereitet. Du hast dich gerne streicheln lassen, vor allem für ein Leckerchen. Neben regelmäßigen Joggingrunden durchs Gehege wurden die Kuschelzeiten auch ausgiebig genossen. Wir haben noch nie so ein durstiges Schweinchen gehabt. 300 ml am Tag waren kein Problem. Das Klackern der Nippeltränke wurde zum vertrauten Klang. So mutig wie Paulchen bei der Erkundung von neuen Sachen war, so zurückhaltend war er bei Streitigkeiten unter den Mädels. Sein Motto war, lieber verstecken und warten bis die dicke Luft verschwunden ist. Du warst sehr zutraulich und hast damit alle um dein Pfötchen gewickelt. Alle Urlaubsbetreuungsstellen waren ganz vernarrt in dich und wir noch mehr.

Ende 2017 hat Paulchen Verdauungsprobleme bekommen und stetig Gewicht verloren. Trotz vielen Untersuchungen über Monate hinweg haben wir keine wirkliche Ursache gefunden. Paulchen war weiter putzmunter und hat sein Leben genossen. Sommer 2018 bekam er einen Mammutzahn. Somit war vermutlich bereits 2017 dies die Ursache für seinen Gewichtsverlust. Über einige Monate konnten wir durch einfache Zahnkorrekturen ein angenehmes Fressen ermöglichen. Ende 2018 hat sich die Zahnfehlstellung so verschlimmert, dass nur noch aufwendige und große Zahnkorrekturen in kurzen Abständen zu einer Besserung geführt haben. Die Zähne haben gewackelt und es hat sich ein Abszess gebildet. Deine quirlige und lebensfrohe Art war durch die Schmerzen nicht mehr zu sehen. Am 2.6.19 haben wir leider auch für dich ein Köfferchen packen müssen, damit du von deinen Schmerzen erlöst werden konntest. Gemeinsam mit deiner Freundin Julchen (SOS Florentina) habt Ihr die Reise mit viel Liebe im Rucksack angetreten. Du durftest 6 Jahre alt werden.

Wir haben alles uns mögliche getan, um dir trotz intensiver Pflege ein schönes Schweinchenleben zu ermöglichen. Du hast es uns mit viel Zuneigung und deiner besonderen Art gedankt. Wir vermissen dich.

Bettina und Tobias

 

 

Paulchen/SOS-Tobias

 

 

Am 10.06. musste der liebe Punky erlöst werden. Punky kam im April 2013 als kleiner Bub zu uns in den Verein. Der Schatz hatte schnell mehrere Interessenten, die ihm ein Zuhause bieten wollten und letztlich durfte er in sein Für-Immer-Zuhause ziehen. Hier erhielt er den schönen Namen Robby. Er fühlte sich wohl, es ging ihm gut und wurde bestens versorgt. Im Januar 2019 hatte er ein stark vergrössertes Herz und eine Veränderung im linken Lungenflügel. Robby wurde medikamentös eingestellt. Ein paar Wochen später erlitt er einen Bandscheibenvorfall oder hatte einen eingeklemmten Nerv, das war nicht eindeutig, jedenfalls konnte er kaum die Hinterbeinchen belasten. Auch hier wurder er bestens eingestellt und versorgt, so war er bald darauf wieder fast vollständig hergestellt. Im folgenden Monat büsste Robby einen oberen Schneidezahn ein, die Wunde war offen und blutete, so erhielt der Schatz Schmerzmittel und Antibiotikum. All dies überstand Robby mit einer Tapferkeit und behielt immer seinen Lebensmut. Er futterte unbeirrt sein gestifteltes Gemüse. Anfang Juni dann merkte man, dass sich die Flankenatmung verschlimmerte, und auch das Fressen wurde beschwerlicher für den lieben Bub. Als die Herz-und Zahnprobleme nicht mehr in den Griff zu bekommen waren, entschlossen sich seine Halter schwersten Herzens ihren geliebten Schatz sanft entschlafen zu lassen, um ihm weiteres Leid zu ersparen. Punky/Robby wurde 6 Jahre alt.
 
Lieber Robby,
du fehlt uns immer noch sehr, du hast hier eine sehr große Lücke hinterlassen. Als letzter unserer Bubengruppe mussten wir dich schweren Herzens am 10.06. über die Regenbogenbrücke 'begleiten'. Du hast in deiner Zeit bei uns drei deiner Böckchen-Freunde verabschieden müssen. Erst Stuart Little, dann Reece und zuletzt deinen Freund Mimir. Aufgrund deiner Zahnprobleme wollten wir dir dann aber eine Vergesellschaftung mit einem weiteren Böckchen 'ersparen' und unser einziges nicht SOS Schweinchen Alani wurde deine Begleiterin. Ihr habt euch von Anfang an verstanden. Alani hat durch ihre Kristallurie ja leider dauerhaft Blasenprobleme und um ihr etwas Ablenkung zu verschaffen haben wir uns entschlossen zwei weiteren SOS Schweinchen ein zu Hause zu geben. Und so traten noch zwei weitere Mädels, Charlotte und Pacey in dein und Alanis Leben.
Pacey war ja noch ein richtiges Kleinschwein und wir nahmen an, dass entweder Alani oder Charlotte ihre weitere Erziehung übernehmen würden. Aber nein, vom ersten Tag an hast Du dich ihrer angenommen, ihr alles gezeigt und bist ihr am Anfang nicht mehr von der Seite gewichen. Das war so süß anzusehen. Trotz deiner Erkrankungen/Einschränkungen und sicher auch manchmal nicht ganz abzustellenden Schmerzen bist du immer ein lieber, ausgeglichener Haremswächter gewesen.
Wir sind stolz auf dich und du wirst immer ein Platz in unseren Herzen haben, wir vermissen Dich ♥...

Deine Familie mit Alani, Pacey und Charlotte


 

Robby/SOS-Punky

 

 

Am 11.06. musste schwersten Herzens die liebe Alice erlöst werden. Alice war eines der Waldfindelkinderbabies und wurde bei uns im Verein am 17.03.2014 geboren. Ihre Mama Anna brachte drei gesunde Schweinchen auf die Welt: Alice, Rose und Pit. Als die Kleinen von der Mama entwöhnt und gross genug geworden waren, durfte Alice zusammen mit ihrer Schwester Rose in ihr neues Zuhause umziehen. Ihre Halterin hat einen wunderschönen Beitrag geschrieben, in diesem beschreibt sie das Leben der lieben Maus und nimmt Abschied:
 
Alice 💝
17.3.2014 - 11.6.2019 🌈

Danke, Prinzessin, für so schöne wundervolle gute 5 Jahre... Danke für so vieles was du hier geschaffen hast und mein Herz beglückt 💖

Dein Leben hier war schön, so viele Erinnerungen und Glück hast du mir geschenkt 😌😘
Bommelhausen mit gegründet ❤
kleine Alice im Zauberland... Abenteurerin ❣
Sanfte gute Seele ❤
Ich danke dir, dass du bei uns warst ❣
Nun seid ihr wieder vereint, ihr Bommels, Bommelzwerge und Sam 😘
Ich weiß du bist nur an einem anderen Ort und in meinem Herzen für immer 💝
Meine geliebte Alice 😘❤💝💖
Vieles habe ich dir in dein weiches Fellchen geflüstert und du hast mich verstanden und dein Köpfchen gehoben und mir mit deinem schon etwas fernen Blick gesagt
‚es ist gut wie es ist, es war schön hier mit all meinen Freunden... 😌
Ich bin als Waldfindelkind geboren worden, am 17.3.2014 und ich habe ein erfülltes Leben gehabt,
nun ist es Zeit weiter zu reisen... Danke‘ ❤

XXX

Alice war mit ihrer Schwester Rose als Nachwuchs der Waldfindelkinder im Alter von 7 Wochen nach Bommelhausen gezogen. Sie war immer sanft, sehr sozial, neugierig und mutig im Garten unterwegs.
Sie hatte nie Krankheiten, nur eine Zahnfehlstellung der oberen Schneidezähne, die alle 3 Wochen ohne Narkose schnell geschliffen war. Im letzten Lebensjahr kamen dann immer wieder Harnröhrensteine und sie fing an abzunehmen, humpelte etwas wegen Arthrose, wahrscheinlich hatte sie auch ein Nierenproblem und eine Ärztin meinte da wäre was an der Blase was ein Tumor sein könnte, aber wir beließen es bei täglich Schmerzmitteln und heilenden Kräutern und Homöopathie.
Sie bekam nach der ersten Hitze und trotz Kühlung plötzlich eine schlimme Magenaufgasung, wollte nicht mehr fressen, zog sich abseits der Gruppe zum Sterben zurück. Trotz 5 Tagen intensiver Medizin und 3 Tierarztbesuchen mit Infusionen und entgasenden Mitteln erholte sie sich nicht mehr und sie durfte mit unserer Hilfe gehen - sie war schon auf dem Weg.

Nun laufen alle 7 Bommelzwerge wieder vereint über die Regenbogenwiese 💝 ihr bleibt unvergessen und für immer in meinem Herzen ❤

 

Alice

 

 

Ebenfalls am 11.06. ist die liebe Naomi entschlafen. Naomi kam im Juli 2018 mit ihren zwei Gruppenmitgliedern zu uns in den Verein da die Haltung beendet werden sollte. Die hübsche Glatthaardame musste nicht lange warten und durfte bald in ihr neues Zuhause zu einem Kastrat und einem weiteren Weibchen ziehen. Es ging ihr gut bis zum Abend des 11.06. Am Morgen sowie Mittag war nichts Ungewöhnliches zu bemerken, abends fiel der Halterin auf, dass Naomi nicht mehr von einem Häuschen herunter kommen wollte. Sie nahm Naomi zur genaueren Untersuchung aus dem Gehege, es gab keinerlei Anzeichen von Schmerzen. Naomi bekam eine Gurkenscheibe angeboten, die sie auch frass, ganz plötzlich wurde sie träger, quiekte leise und legte den Kopf auf die Seite. Alles ging furchtbar schnell, dann war sie auch bereits entschlafen. Naomi wurde 5,5 Jahre alt.


 

Naomi

 

 

Am 21.06. ist die liebe Mahalia verstorben. Mahalia kam im August 2014 zusammen mit ihrer Schwester als Jungtier zu uns in den Verein, die beiden waren ungewollter Nachwuchs. Die hübsche Mahalia musste nicht sehr lange warten und durfte bald, damals vereinsintern, eine sehr nette Dreier-Gruppe verstärken. Das kleine Mädchen wurde von ihren neuen Gruppenmitgliedern sehr lieb aufgenommen, in ihrem neuen Zuhause erhielt sie den Namen Hilde. Sie war immer ein Leichtgewicht aber gesund und munter, die ganze Gruppe lebte durch den Schwung, den die Kleine mitbrachte auf. Im Jahr 2017 hatte sie eine Gebärmuttervereiterung und musste daraufhin kastriert werden, sie kämpfte tapfer und erholte sich vollständig. Ihre Halterin beschreibt die Maus als zutrauliche, neugierige und verfressene Schweinedame. Es ging ihr gut, so war es doch ein grosser Schock als sich Hilde/Mahalia am 21.06. völlig überraschend auf den Weg über die Regenbogenbrücke machte. An besagtem Tag kam sie noch fröhlich und wie gewohnt zum Abendessen, zwei Stunden später fanden ihre Halter sie entschlafen im Gehege vor. Hilde/Mahalia wurde 5 Jahre alt.
Den Spruch unter dem Foto haben ihre Halter für sie ausgesucht.

           

Hilde/SOS-Mahalia

Die Erinnerung ist ein Fenster,
durch das ich dich sehen kann,
wann immer ich will.

 

Am 22.06. verstarb der hübsche Ringo. Ringo kam im September 2015 zu uns in den Verein. Der liebe Bub musste nicht lange warten und durfte in ein Traumzuhause von uns gut bekannten Haltern ziehen. Seine Familie hat ihm einen wunderbaren Nachruf geschrieben, in dem sie uns am Wesen des kleinen Schatzes teilhaben lassen und seine Geschichte erzählen:
 
Lieber kleiner Ringo,

als wir dich vor knapp dreieinhalb Jahren kennen lernen und von SOS holen durften sagte man uns, dass du ein ausgewachsenes, aber zartes Böckchen wärst. So wirklich genau wusste das ja Niemand, hatte dich doch ein mitfühlender älterer Herr an einer Schnellstraße gefunden und dich über Umwege zum Verein gebracht. Klar war allerdings wie aufgeweckt, fröhlich und willensstark du bist.
Dein Verhalten als du in unsere kleine Herde integriert wurdest lässt sich am besten mit „Mädchen! Mädchen!“ beschreiben und weckte bei uns massive Zweifel ob deines Alters. Die ersten beiden Tage war es nicht faktisch nicht möglich ein Foto von dir zu machen – du hast einfach nicht still gesessen und musstest alles erkunden, wieder und wieder.
In den folgenden Wochen und Monaten wurdest du zu einem stattlichen Böckchen und sehr zur Freude deiner Damen auch etwas ruhiger. Allerdings ist dir das Konzept des ruhigen, ordnenden Böckchens nie ganz klar geworden und du hast dich im Mittelfeld der Rangordnung eingruppiert. Außer wenn es frischen Löwenzahn gab, da mussten dir alle immer Platz machen.
Wirklich kennen gelernt haben wir dich dann vor anderthalb Jahren. Du hattest Probleme dich sauber zu halten und begannst deine Hinterbeinchen nachzuziehen. Der Tierarzt vermutete zuerst einen Nierenstein, aber nach dem Röntgen wurde klar, dass du eine Verknöcherung der Wirbelsäule hattest die dich in deiner Mobilität einschränkte. Da du aber deinen Appetit beibehalten hast und auch aktiv warst haben wir dich einfach nur beim Sauberhalten unterstützt. Was wir da noch nicht wussten ist das du nicht aufgabst und deine Behinderung nicht akzeptiert hast. Du hast gekämpft. Vor knapp einem dreiviertel Jahr fingst du auf einmal an deine Beinchen immer weiter unter den Körper zu bekommen und konntest dich wieder selbst sauber halten. Wir waren noch nie so stolz wie in diesem Moment. Dich wieder brommselnd durchs Gehege streifen zu sehen war unglaublich. Deine Fürsorge für die kleinen Mädchen, insbesondere für Copelia, die noch als Baby zu uns kam war rührend. Sie durfte sich an dich kuscheln und mit dir im Häuschen schlafen.
Am Samstag, den 22.06.2019 kamst du morgens nicht zum Frühstück, dein Po war leicht verschmutzt und dein Auge verklebt. Als beides sauber gemacht war hast du dich über die Erbsenflocken hergemacht. Allerdings warst du nicht so fröhlich und wolltest viel Ruhe. Nachmittags kamst du dann nicht als es Löwenzahn gab und es war klar, dass es dir nicht gut geht.
Auf dem Rückweg vom tierärztlichen Notdienst hast du dann dein kleines Köfferchen gepackt. Wie sehr du deinen Mädchen fehlen wirst lässt sich nur daran erahnen wie rührend sie deinen leblosen kleinen Körper beschnüffelt haben, wie Tiffy dich geputzt hat und Copelia versuchte dich zu wecken.
Du wundervoller kleiner, starker Meereber wirst für immer in unseren Herzen sein und wir glauben fest daran dich irgendwann wieder zu sehen.
Gute Reise auf die andere Seite Ping,
Wir lieben dich
Mama & Papa


Ringo

 

 


 

Kommt gut an, ihr Lieben!

Ihr werdet unvergessen sein!

 

 


 

 

Manola kam im Mai 2017 in den Verein. Sie war etwa 10 Wochen alt und kam über einen Tierarzt zu uns. Die Kleine hatte einen Schiefhals und wurde dort umgehend behandelt. Es ging ihr wieder besser, aber Manola hatte eine Infektion mit E cuniculi. Sie war also nicht nur Trägerin, bei ihr war die Krankheit ausgebrochen. Diese Schübe können immer wiederkommen und sind lebensgefährlich. So war natürlich sofort klar, dass die liebe Maus gleich fest in ihre Patentierpflegestelle ziehen konnte. Manola war eine so zuckersüsse Herzensmaus. Immer wenn sie in Stress geriet war ihr Köpfchen sofort wieder in Schiefhaltung. Unter der sehr fürsorglichen Pflege ihrer Pflegemama ging es Manola gut, sie hatte im Laufe ihres Lebens noch ein paar Anfälle, die ihre Pflegemama aber jedesmal rechtzeitig bemerkte, sofort reagierte, und somit Manola immer wieder auf die Beine half. Die Kleine genoss ihr Leben in der Grossgruppe sie war aktiv, viel unterwegs, begeistert und neugierig.

Im Februar 2019 bekam Manola schwere Atemprobleme, sie hatte einen Herzbeutelerguss und einen massiven Herzfehler. In den kommenden Wochen wurde sie intensivst von ihrer Pflegemama betreut, und wieder berappelte sich diese tapfere Schweinedame. Sie musste nicht mehr gepäppelt werden, hielt ihr Gewicht von selbst und räuberte bald wieder - für ihre Verhältnisse sehr fit- durchs Gehege. So genoss sie den Sommer, bis zum 21.08. Manola erlitt erneut einen EC-Schub, dies war der heftigste, den sie jemals hatte. Manola hat tapfer gekämpft, brav ihre Medikamente genommen, aber es stellte sich keine Besserung ein. Die Krankheit verläuft in Schüben, auch sind die Organe angegriffen, sehr häufig ist Nierenversagen dann die Todesursache, so war es wohl auch bei unserer geliebten Manola. Sie hat in der Nacht ihre Köfferchen gepackt und ist über die Regenbogenbrücke gezogen. Manola wurde knapp 2,5 Jahre alt.

Wir sind von ganzem Herzen traurig über diesen Verlust, Manola war ein so liebes und trotz oder gerade wegen ihrer Erkrankung ein so lebensfrohes, munteres Schweinemädchen. Sie war so tapfer, und kämpfte bis zum Schluss. Ein kleiner Trost ist es, dass es ihr in ihrer Gruppe wirklich so gut ging, sie war keinem Stress ausgesetzt, der ihr geschadet hätte, sie war gut behütet, und durfte einfach ganz in ihrer eigenen Art Schweinchen sein.

 

Sterben ist kein ewiges Getrennt werden.

Es gibt ein Wiedersehen

an einem helleren Tage.

(Michael von Faulhaber)

 

Komm gut an geliebte Maus, du wirst unvergessen sein!

 


 

 

 


Daisy & Joyce

DAISY: AAAAAAAARRRRGGGGHHH!!!!

JOYCE: Beruhigend-MUIG, Daisy, nun beruhige dich doch!

DAISY: YIIIIIIIIIEEEEEEEEEEEHHH!!!

OSCAR: Daisy, Liebes, du darfst dich wirklich nicht so aufregen, hilflos-MUIG.

DAISY: MACH DAS WEG!!! MACH DAS WEG!!! IIIIIIIIIIIIIIEEEEEEEKKK!!!

PRALINE: Was hat sie denn, irritiert-MUIG?

OSCAR: Eine Zecke!

PRALINE: Oh, bäh, igitt, angewidert-MUIG.


Praline

DAISY: DAS TUUUT WEEEEEEEEHHH!

JOYCE: Aber Zecken tun nicht weh, Daisy, belehrend-MUIG. Die betäuben die Einstichstelle. Die wollen ja schließlich nicht entdeckt werden bevor sie so viel Blut ihres Opfers getrunken haben, dass sie satt sind und wieder loslassen und abfallen.

DAISY: MEIN BLUUUUUUUUUT!!!

OSCAR: Das war jetzt schon ein bisschen unsensibel, Joyce, tadelnd-MUIG.

PEBBLES: Daisy, schau, gut-zured-MUIG, da kommt schon die Mama Kerstin zurück mit der Zeckenzange! Gleich ist alles wieder gut!

DAISY: ICH HAB AAAAAAAAANGST!

KERSTIN-ZWEIBEIN: Halt still, Süße, damit ich das Biest auch komplett rauskriege!


Pebbles & Daisy

PRALINE: Kannst du das denn, misstrauisch-MUIG? Sollte Daisy nicht besser in die Tierklinik?

OSCAR: Das kann die Mama Kerstin, keine Sorge, überzeugt-MUIG. Die hat schon viele Zecken aus ihren Hunden geholt und bis jetzt ging immer alles glatt.

DAISY: MEIN POOOOOOOOOO!!!

KERSTIN-ZWEIBEIN: Ist schon raus, Daisy, alles klar.

PEBBLES: Du bist gerettet, Daisy, hurra! Du kannst wieder aufatmen, erleichtert-MUIG.

DAISY: Mir ist ganz schwach zumute von dem Blutverlust, zittrig-MUIG.

JOYCE: Ach was, unbeeindruckt-MUIG. Du hast höchstens Kreislauf, weil du dich in so eine Hysterie gesteigert hast.

DAISY: Du hast ja keine Ahnung, fauch-MUIG, du hattest ja noch nie eine Zecke!

KERSTIN-ZWEIBEIN: Wollt ihr zuschauen wie ich sie zerquetsche? Sie ist zwar auch ein Tier, das nur irgendwie leben will, aber wer sich an meiner Familie vergreift, muss büßen.

DAISY: Richtig so! Grimmig-MUIG.


Pebbles

PEBBLES: Wie machst du das, interessiert-MUIG? Die sind glaub' ich ziemlich haltbar.

KERSTIN-ZWEIBEIN: Ich lege ein Kleenex auf ein Schneidebrett, darauf die Zecke und auf die nochmal ein Kleenex. Und da rolle ich dann kräftig mit einer Glasflasche drüber. Ein Nudelholz geht auch. Dann platzt die Zecke. Schaut.

PEBBLES: Mann, hat das laut geknackt, überrascht-MUIG.

DAISY: Gut! Das wird ihr eine Lehre sein, grimmig-befriedigt-MUIG!

JOYCE: In der war ja gar kein Blut, feststell-MUIG. Die musst du ganz frisch gehabt haben, Daisy, die hatte noch gar nicht richtig angefangen zu saugen.

OSCAR: Murmel-in-den-Bart-MUIG, "ganz schwach vom Blutverlust", so so.


Oscar

PRALINE: Wie ist die wohl hierher gekommen, rätsel-MUIG? Wir gehen doch gar nicht raus.

OSCAR: Eine berechtigte Frage. Vielleicht hat Raven sie mitgebracht und dann ist die Zecke umgestiegen, weil sie Daisy leckerer fand, überleg-MUIG.

PEBBLES: Das glaub' ich nicht. Raven ist doch ganz niedrig und wir wohnen hier so hoch in unserem Haus. Zecken springen nicht und schon gar nicht vom Hund aus noch einen halben Meter hoch in unser Haus, widersprech-MUIG.

JOYCE: Ich vermute, sie war in einer Heutüte, mutmaß-MUIG. Zecken sitzen ja im Gras und warten, dass jemand vorbeiläuft und sie von ihrem Halm streift. An den klammern sie sich dann und in einem ruhigen Moment suchen sie sich auf ihrem Opfer einen geeigneten Platz, wo sie sich festbeissen, ekel-MUIG.

PRALINE: Du meinst, ihre Wiese wurde gemäht als sie dort auf der Lauer lag? Und dann ist sie sitzengeblieben bis das Gras getrocknet war? Und dann wurde sie mit dem Heu eingepackt und hat die ganze Zeit gewartet bis die Tüte verkauft wird, damit sie dann über Daisy herfallen kann?

PEBBLES: Mann-oh-Mann-MUIG, da muss sie inzwischen aber mächtig Kohldampf gehabt haben.


Daisy

DAISY: Ich bin nur froh, dass die Mama Kerstin sie so schnell entdeckt hat, bevor sie mich total ausgesaugt hat, erleichtert-MUIG!

JOYCE: Es wundert mich, dass sie überhaupt an dir andocken konnte, überrascht-MUIG, wo wir Meeris doch so eine dicke ledrige Haut haben. Und sie hat sich nicht mal eine besonders zarte Stelle ausgesucht, so am Bauch oder unter der Achsel.

OSCAR: Die war wohl so gierig, dass sie einfach drauflos gebohrt hat, vermut-MUIG.

DAISY: Ich hoffe nur, dass sie sich den Rüssel ordentlich verbogen hat an meinem Hintern, ungnädig-MUIG. Das puckert jetzt richtig.

JOYCE: Das kommt bestimmt von dem Zeug, mit dem die Mama Kerstin die Einstichstelle desinfiziert hat, damit sich nichts entzündet.

PEBBLES: Glaub' ich nicht, das ist Octenisept, das ist ganz schmerzfrei. Vielleicht ist die Stelle jetzt einfach ein bisschen aufgeregt von der Entfernung der Zecke. Oder es liegt daran, dass Daisy ein bisschen aufgeregt ist.


Daisy

DAISY: Glaubst du etwa, ich bin ein Simulant, empört-MUIG?

PEBBLES: Nein, nein, natürlich nicht, beschwichtigend-MUIG.

PRALINE: Ich dachte, Zecken tun nicht weh. Das hat Joyce doch vorhin gesagt, oder?

OSCAR: Pass auf, Kleines. Es ist so: Zecken sind Spinnentiere. Die haben acht Beine und vorne den Stechrüssel mit kleinen Widerhaken dran. Wenn sie auf einem Opfer gelandet sind, dauert es manchmal Stunden bis sie eine Stelle gefunden haben, wo sie dann zustechen. Dann bohren sie sich in die Haut und wegen der Widerhaken sitzen sie da ziemlich fest. Außerdem benutzen sie eine Art Klebstoff, um sich an der Stelle festzukleben. Und von allem merkt das Opfer erstmal gar nichts, aufklär-MUIG.

JOYCE: Dann fangen sie an zu saugen und ab da kann's gefährlich werden. Manche Zecken haben nämlich Bakterien in ihrem Darm, die Borreliose hervorrufen können. Andere übertragen Viren, die FSME hervorrufen können, warnend-MUIG.

PRALINE: Was ist das denn Schlimmes, beunruhigt-MUIG?


Oscar

OSCAR: Das heißt Frühsommer-Meningoenzephalitis, erklär-MUIG. Die Viren greifen die Hirnhaut und das Nervensystem an.

JOYCE: Sobald so eine befallene Zecke Blut saugt, steigen die Erreger aus ihrem Darm hoch in die Speicheldrüsen der Zecke und werden dann in das arme Opfer gespuckt, das sich dann infizieren kann, trocken-schluck-MUIG.

DAISY: ICH WILL ABER NICHT STEEEEERBEN, panisch-MUIG!

OSCAR: Das musst du auch nicht, Liebes, gut-zured-MUIG. Erstmal haben in unserer Gegend nur ganz wenige Zecken solche Erreger. Und dann hat die Zecke ja noch gar nicht richtig angefangen an dir zu saugen.

DAISY: Gott sei Dank hat die Mama Kerstin sie so schnell gefunden, dankbar-wiederhol-MUIG!


Daisy

JOYCE: Und dann hab' ich noch eine richtig gute Nachricht für dich: Wir Meeris können weder Borreliose noch FSME bekommen, selbst wenn uns eine infizierte Zecke erwischt, freudig-verkünd-MUIG. Zumindest gibt es bis jetzt keinen einzigen bekannten Fall.

DAISY: Oh Joyce, ist das wahr? Was bin ich erleichtert! Ich könnte dich jetzt küssen, glückselig-MUIG!

JOYCE: Ach lass mal, nicht nötig, zurückweich-MUIG.

PRALINE: Ich finde küssen und rumschnusseln schön!

JOYCE: Du bist ja auch noch ein Baby.

PEBBLES: Jedenfalls sollte jeder Tierhalter vorsorglich eine Zeckenzange haben, überzeugt-MUIG. Damit packt man die Zecke ganz nah an der Haut ihres Opfers und ganz nah vorne an ihrem Kopf und zieht sie dann ganz gerade heraus.

JOYCE: Dabei sollte man die Zecke nicht drehen und vor allem darf man nicht so ruckartig ziehen, dass der Kopf der Zecke abreisst und in der Haut stecken bleibt, warnend-MUIG. Schön langsam und vorsichtig ziehen und den Widerstand überwinden, der dadurch besteht, dass man das Biest trotz der Widerhaken aus der Haut zieht, erklär-MUIG.


Joyce & Praline

DAISY: HA! Das ist das, was mir weh tut, Licht-aufgeh-MUIG. Die Widerhaken! Ich hab genau gespürt wie sie beim Rausziehen Furchen durch mein Fleisch gezogen haben!

OSCAR: Tut es wirklich so weh, zweifelnd-MUIG? Oder ist es vor allem die Majestätsbeleidigung, dass die Zecke sich an deinem Hintern vergriffen hat?

DAISY: Unverständliches-murmel-MUIG.

PRALINE: Aber verstehen kann man die Zecke schon. Du hast schon einen besonders hübschen Hintern, schmeichel-MUIG.

JOYCE: Wichtig ist jedenfalls, dass man den Bauch der Zecke nicht quetscht, während man sie rauszieht, eindringlich-MUIG, besonders wenn sie schon dicker ist, sonst übergibt sie sich und der ganze Darminhalt mit allen eventuellen Erregern wird in den Einstich gedrückt.

PRALINE: Ääärgs-MUIG, ist das FIES!!!

PEBBLES: Manche Leute denken ja, man soll Zecken mit Öl beträufeln oder mit Leim oder Nagellack oder sonst was, damit sie ersticken und dann loslassen. Das ist aber ganz verkehrt, überzeugt-MUIG. Wenn die Zecke panisch wird und erstickt, dann kommt ihr nämlich auch alles hoch und sie würgt wieder den Darm­inhalt in ihr Opfer.


Oscar

OSCAR: Ja, eine Zeckenzange ist das einzig Wahre.

PRALINE: Wie verhindern wir denn jetzt, dass nochmal eine Zecke über einen von uns herfällt? So ein Biest kann ja in jeder Heutüte sitzen, beunruhigt-MUIG.

JOYCE: Ich glaube nicht, dass man sich davor schützen kann, bedauernd-MUIG. Das ist halt ein Lebensrisiko.

DAISY: Die Mama Kerstin hat gesagt, sie schläft auch nicht gut bei der Vorstellung, dass in jedem Heusack eine Zecke sein könnte, grusel-MUIG, und dass die womöglich nicht nur in unserem Haus rumkriechen, sondern auch in ihrer ganzen Wohnung.

PEBBLES: Man ist echt nirgendwo mehr sicher, seufz-MUIG.

JOYCE: Hoffen wir einfach, dass das eine absolute Ausnahme war und in den nächsten mindestens 20 Jahren keine Zecke mehr auftaucht, Augen-zum-Himmel-richt-MUIG.


Praline & Daisy

DAISY: Aber die Mama Kerstin könnte jetzt allmählich wieder auftauchen und uns was Stärkendes bringen. Ich fühle mich immer noch ganz schwach, leidend-MUIG.

KERSTIN-ZWEIBEIN: Bin schon da. Ich dachte, auf den Schock könntet ihr ein paar Stücke Banane vertragen, das gibt Kraft und ist gesund und lecker.

OSCAR: Herrlich, begeistert-MUIG. Nur gut, dass du immer weisst, was gerade gebraucht wird. Danke, Mama Kerstin.

Also tschüss dann, mampf schmatz, bis zum nächsten Mal…

Folge verpasst??? Kein Problem!!! *HIER* geht's zu den vorherigen 

 Hier geht es zu den Henry&Co.-Folgen: **KLICK**


 

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Ok Ablehnen