Mit Verspätung aber von ganzem Herzen möchten wir heute Abschied von unseren Engelchen im Juni nehmen.

 

 
 
 

Am 09.05. wurde der liebe Senior Leonardo erlöst. Leonardo kam im Oktober 2015 zu uns in den Verein, da er als letztes Schweinchen seiner Gruppe übrig geblieben war und die Haltung beendet werden sollte. Nicht lange darauf durfte er in sein neues und endgültiges Zuhause zu mehreren Weibchen ziehen. Er fand sich schnell ein und es ging ihm gut. Er war nie krank gewesen und auch Anfang des Jahres für seine inzwischen stolzen knapp 7,5 Jahre noch fit und rüstig. Er schlief ein bischen tiefer und länger was ja für Senioren ganz normal ist. Der liebe Bub wurde zugefüttert um sein Gewicht zu halten. Letztlich ging dann alles ganz schnell: er verweigerte am 09.05. seinen Brei und es waren Atemgeräusche zu hören, da zögerten seine Halter nicht lange und fuhren direkt mit ihm in die Tierklinik. Hier wurde festgestellt, dass die Lunge nur noch zu 10% funktionierte, ansonsten verschattet war. Er bekam Entwässerungsmedikamente, wieder Zuhause verschlimmerte sich sein Zustand jedoch zusehends. Seine Damen sassen alle vier bei ihm. Um ihm einen qualvollen Erstickungstod zu ersparen traten seine Halter daraufhin mit ihm den schweren Gang in die Tierklinik an, und liessen den lieben Schatz schwersten Herzens erlösen. Leonardo durfte stolze 7,5 Jahre alt werden.


Leonardo (Mitte)

 

 

Am 30.05. verstarb die liebe Seniorin Juju mit 7 Jahren.
Juju kam im Januar 2018 mit ihrer ganzen Gruppe zu uns in den Verein, da die Haltung aus gesundheitlichen Gründen beendet werden musste. Juju war zu diesem Zeitpunkt bereits eine reife Schweinedame von 6 Jahren. Die rüstige Maus musste nicht lange warten und durfte gemeinsam mit zwei ihrer Schweinefreunde ins neue Zuhause ziehen. Jujus Familie hat ihr wunderbare Zeilen geschrieben, hier erzählen sie auch was genau passierte und sie lassen uns an Jujus zauberhaftem Wesen teilhaben:
 
Juju, 29.04.2012 – 30.05.2019
Liebes Jujüchen,
wir lernten uns am 05.05.2018 in der Pflegestelle Flörsheim kennen, wo du bereits mit Peach und Yoshi zusammenlebtest. Ihr solltet unsere ersten Wutzen sein, entsprechend groß war die Aufregung. Es war Liebe auf den ersten Blick, auch wenn du uns zunächst nicht wirklich zur Kenntnis genommen und unbehelligt in deinem Kuschelsack gedöst hast – übrigens eine Vorliebe, die du zeitlebens beibehalten hast. Nach einer kurzen Eingewöhnungsphase hattest du alle deine Mitbewohner im Griff. Du wusstest genau, was du möchtest und was nicht und hast deine Anliegen immer mit einem nachdrücklichen Pfeifen vorgetragen - insbesondere wenn es um frische Basilikumblätter ging 😊. Wir haben zusammen viele witzige Situationen erlebt, da du auch eine tollpatschig-unbeholfene Seite hattest. So raste die Zeit dahin, erst kürzlich feierten wir deinen siebten Geburtstag sowie unser einjähriges Jubiläum.
Am 30.05. fanden wir dich bei der morgentlichen Fütterung teilnahmslos in deinem Lieblingshäuschen vor. Weil das so gar nicht zu dir passte, kamen wir direkt ins Gehege und nahmen dich zur näheren Inspektion auf den Arm, worauf du etwas aktiver wurdest. Hoffnungsvoll auf den Boden zurückgesetzt, schlepptest du dich jedoch nur mit Mühe zurück in dein Häuschen. Wir wollten dann direkt los zum Tierarzt, als du beim Versuch aus dem Haus zu kommen auf die Seite fielst und nicht mehr alleine aufstehen konntest. Wir setzten dich ganz behutsam auf dein Lieblingskissen, deine Atmung war nur noch sehr langsam und schwerfällig. Wir streichelten dich sanft und summten unser Lied, bis dein kleines Herz für immer aufhörte zu schlagen.
Da der 30.05. ein Feiertag war, konnten wir auf deinem letzten Weg alle bei dir sein – als hättest du dir diesen Zeitpunkt ausgesucht und auf uns gewartet. Trotzdem war es ein riesiger Schock, da absolut nichts darauf hingedeutet hat. Beim „TÜV“ 4 Tage zuvor war alles wie immer und am vorherigen Abend hast du dir routiniert deine Basilikumblättchen sowie ein paar Erbsenflocken abgeholt. Natürlich warst du mit 7 Jahren bereits eine Oma, aber durch deine neugierige, freundlich zugewandte und manchmal freche Art hat man dir das einfach nie angemerkt. Wir sind immer noch sehr traurig, dass wir uns nicht mehr jeden Tag sehen können. Aber wir denken immer ganz fest an dich und danken dir für die schöne gemeinsame Zeit.
Wir haben dich lieb! Fühl dich ganz doll gedrückt!
Deine Familie

 

 

Eine Collage von Juju

 

 

Am 01.06. musste traurigerweise die liebe Mabel aufgrund akuten Nierenversagens erlöst werden. Es gab keine Chance auf Heilung.
Mabel wurde zusammen mit ihrer Freundin Monique schwersten Herzens aus gesundheitlichen Gründen bei uns abgegeben. Die hübsche Rosettendame musste nicht lange auf Anfragen warten. Letztlich durfte sie dann sogar zusammen mit Monique in eine tolle grössere Gruppe ziehen. Hier ging es ihr gut, sie fühlte sich wohl und kam sehr gut im Gruppengefüge zurecht. Mabel hatte ab und an mit einer Blasenentzündung zu kämpfen, wurde dann tierärztlich und homöopatisch behandelt, was jedes Mal gut anschlug. Es war eigentlich alles bestens, so war der Schock dann sehr gross, als es der süssen Mabel von jetzt auf gleich, ganz urplötzlich sehr schlecht ging. Am Vortag war alles ganz normal wie immer gewesen, am 01.06. dann stellte sie das Fressen ein und konnte nicht mehr laufen. Beim Tierarzt angekommen, blieb traurigsterweise nur noch, Mabel sanft entschlafen zu lassen. Mabel durfte nur 4 Jahre alt werden.

 

Mabel

 

Am 02.06. mussten Tobias (im neuen Zuhause Paulchen) und Florentina (im neuen Zuhause Julchen) erlöst werden. Die beiden Schweinchen waren gemeinsam im Mai 2015 aus der Pflegestelle zu ihren Haltern ausgezogen, und nun gingen sie auch gemeinsam über die Regenbogenbrücke. Die Halterin der beiden hat ihnen nachfolgende wunderschöne Worte geschrieben, in denen sie an den Charakteren der Zwei teilhaben lässt und sie beschreibt was passierte. Florentina/Julchen wurde 4 Jahre alt, Tobias/Paulchen wurde 5 Jahre alt.
 

Julchen

Unser kleines quirliges Mäuschen Julchen (SOS Florentina) kam mit 3 Monaten und gemeinsam mit Paulchen (SOS Tobias) zu uns. Sie war ein kleiner Wirbelwind. Sie musste Ihren Platz in der Gruppe finden und nachdem dies geschehen war, war die Gruppe unzertrennlich. Mit 1,5 Jahren wurde Julchen zickig und immer unruhiger und hat stark abgenommen. Sie hatte große Eierstockszysten und eine Gebärmutterentzündung. Nach der Kastration hat sich alles wieder beruhigt und Schritt für Schritt wurde aus unserer kleinen flicken Maus eine stattliche, gemütliche Dame. Mit den Jahren hat Julchen eine sehr ausgeprägte Eigenheit entwickelt. Immer wenn es einen Neuzugang gab, hat Sie sich viel Mühe gegeben, dass das Einleben nicht ganz so schnell funktioniert hat. Sie hat die Neuen gejagt, gezwickt und ausführliche Gespräche geführt. Es konnte sich nicht jedes Schweinchen so einfach in Ihre geliebte Gruppe drängen. So wurde Julchen zu unserem geliebten Hexenbesen. Alle Stammschweinchen haben nur die liebste Seite von Ihr gesehen. Beim Futter warst du immer einer der ersten, bei mehr Bewegung einer der letzten. Du hast geduldig gewartet bis jemand das unerreichbare Salatblatt vom Häuschen geholt hat und dann geklaut. Warum mehr Anstrengung als nötig. Du hast uns mit deiner Art häufig zum Lachen gebracht. Deine besondere und eigenwillige Art fehlt uns sehr.

2018 haben sich im Bauchraum Umfangsvermehrungen gebildet, die keine Beschwerden gemacht haben und beobachtet wurden. 2019 kam es immer häufiger zu Atemgeräuschen und zu Bronchitiden. Leider wurde festgestellt, dass du einen inoperablen Tumor im Bauraum hattest, der auf die Lunge drückt. Somit kam es gerade nach dem Fressen zu Atemnot. Zusätzlich wurde im April festgestellt, dass du eine Entzündung im Kiefer hattest und auch Zähne gewackelt haben. Durch diese Kombi konntest du kaum noch fressen und hattest starke Schmerzen. Am 2.6.19 haben wir deinen Rucksack gepackt und haben dich schweren Herzens über die Regenbogenbrücke, gemeinsam mit deinem geliebten Paulchen, gehen lassen. So musstest du nicht mehr leiden. Du durfstes 5,5 Jahre alt werden.

Du fehlst uns kleiner Hexenbesen, aber du wirst in unseren Herzen immer bei uns sein.

Bettina und Tobias

Julchen/SOS-Florentina

 

Paulchen

Paulchen (SOS Tobias) hatte gleich zu Beginn in den ersten Wochen mit einer Überraschung aufzuwarten, seine oberen Schneidezähne brachen ab. Er hat ganz brav und selbstständig seine Schnitzchen gefressen und war somit schnell in unserem Herzen. Nach einer Böckchenhaltung hat er seine neuen Damen freudig begrüßt und war ganz außer sich. Er ist herumgesprungen und hat fleißig gebrommselt. Mit deiner gelassenen und neugierigen Art hast du uns jeden Tag große Freude bereitet. Du hast dich gerne streicheln lassen, vor allem für ein Leckerchen. Neben regelmäßigen Joggingrunden durchs Gehege wurden die Kuschelzeiten auch ausgiebig genossen. Wir haben noch nie so ein durstiges Schweinchen gehabt. 300 ml am Tag waren kein Problem. Das Klackern der Nippeltränke wurde zum vertrauten Klang. So mutig wie Paulchen bei der Erkundung von neuen Sachen war, so zurückhaltend war er bei Streitigkeiten unter den Mädels. Sein Motto war, lieber verstecken und warten bis die dicke Luft verschwunden ist. Du warst sehr zutraulich und hast damit alle um dein Pfötchen gewickelt. Alle Urlaubsbetreuungsstellen waren ganz vernarrt in dich und wir noch mehr.

Ende 2017 hat Paulchen Verdauungsprobleme bekommen und stetig Gewicht verloren. Trotz vielen Untersuchungen über Monate hinweg haben wir keine wirkliche Ursache gefunden. Paulchen war weiter putzmunter und hat sein Leben genossen. Sommer 2018 bekam er einen Mammutzahn. Somit war vermutlich bereits 2017 dies die Ursache für seinen Gewichtsverlust. Über einige Monate konnten wir durch einfache Zahnkorrekturen ein angenehmes Fressen ermöglichen. Ende 2018 hat sich die Zahnfehlstellung so verschlimmert, dass nur noch aufwendige und große Zahnkorrekturen in kurzen Abständen zu einer Besserung geführt haben. Die Zähne haben gewackelt und es hat sich ein Abszess gebildet. Deine quirlige und lebensfrohe Art war durch die Schmerzen nicht mehr zu sehen. Am 2.6.19 haben wir leider auch für dich ein Köfferchen packen müssen, damit du von deinen Schmerzen erlöst werden konntest. Gemeinsam mit deiner Freundin Julchen (SOS Florentina) habt Ihr die Reise mit viel Liebe im Rucksack angetreten. Du durftest 6 Jahre alt werden.

Wir haben alles uns mögliche getan, um dir trotz intensiver Pflege ein schönes Schweinchenleben zu ermöglichen. Du hast es uns mit viel Zuneigung und deiner besonderen Art gedankt. Wir vermissen dich.

Bettina und Tobias

 

 

Paulchen/SOS-Tobias

 

 

Am 10.06. musste der liebe Punky erlöst werden. Punky kam im April 2013 als kleiner Bub zu uns in den Verein. Der Schatz hatte schnell mehrere Interessenten, die ihm ein Zuhause bieten wollten und letztlich durfte er in sein Für-Immer-Zuhause ziehen. Hier erhielt er den schönen Namen Robby. Er fühlte sich wohl, es ging ihm gut und wurde bestens versorgt. Im Januar 2019 hatte er ein stark vergrössertes Herz und eine Veränderung im linken Lungenflügel. Robby wurde medikamentös eingestellt. Ein paar Wochen später erlitt er einen Bandscheibenvorfall oder hatte einen eingeklemmten Nerv, das war nicht eindeutig, jedenfalls konnte er kaum die Hinterbeinchen belasten. Auch hier wurder er bestens eingestellt und versorgt, so war er bald darauf wieder fast vollständig hergestellt. Im folgenden Monat büsste Robby einen oberen Schneidezahn ein, die Wunde war offen und blutete, so erhielt der Schatz Schmerzmittel und Antibiotikum. All dies überstand Robby mit einer Tapferkeit und behielt immer seinen Lebensmut. Er futterte unbeirrt sein gestifteltes Gemüse. Anfang Juni dann merkte man, dass sich die Flankenatmung verschlimmerte, und auch das Fressen wurde beschwerlicher für den lieben Bub. Als die Herz-und Zahnprobleme nicht mehr in den Griff zu bekommen waren, entschlossen sich seine Halter schwersten Herzens ihren geliebten Schatz sanft entschlafen zu lassen, um ihm weiteres Leid zu ersparen. Punky/Robby wurde 6 Jahre alt.
 
Lieber Robby,
du fehlt uns immer noch sehr, du hast hier eine sehr große Lücke hinterlassen. Als letzter unserer Bubengruppe mussten wir dich schweren Herzens am 10.06. über die Regenbogenbrücke 'begleiten'. Du hast in deiner Zeit bei uns drei deiner Böckchen-Freunde verabschieden müssen. Erst Stuart Little, dann Reece und zuletzt deinen Freund Mimir. Aufgrund deiner Zahnprobleme wollten wir dir dann aber eine Vergesellschaftung mit einem weiteren Böckchen 'ersparen' und unser einziges nicht SOS Schweinchen Alani wurde deine Begleiterin. Ihr habt euch von Anfang an verstanden. Alani hat durch ihre Kristallurie ja leider dauerhaft Blasenprobleme und um ihr etwas Ablenkung zu verschaffen haben wir uns entschlossen zwei weiteren SOS Schweinchen ein zu Hause zu geben. Und so traten noch zwei weitere Mädels, Charlotte und Pacey in dein und Alanis Leben.
Pacey war ja noch ein richtiges Kleinschwein und wir nahmen an, dass entweder Alani oder Charlotte ihre weitere Erziehung übernehmen würden. Aber nein, vom ersten Tag an hast Du dich ihrer angenommen, ihr alles gezeigt und bist ihr am Anfang nicht mehr von der Seite gewichen. Das war so süß anzusehen. Trotz deiner Erkrankungen/Einschränkungen und sicher auch manchmal nicht ganz abzustellenden Schmerzen bist du immer ein lieber, ausgeglichener Haremswächter gewesen.
Wir sind stolz auf dich und du wirst immer ein Platz in unseren Herzen haben, wir vermissen Dich ♥...

Deine Familie mit Alani, Pacey und Charlotte


 

Robby/SOS-Punky

 

 

Am 11.06. musste schwersten Herzens die liebe Alice erlöst werden. Alice war eines der Waldfindelkinderbabies und wurde bei uns im Verein am 17.03.2014 geboren. Ihre Mama Anna brachte drei gesunde Schweinchen auf die Welt: Alice, Rose und Pit. Als die Kleinen von der Mama entwöhnt und gross genug geworden waren, durfte Alice zusammen mit ihrer Schwester Rose in ihr neues Zuhause umziehen. Ihre Halterin hat einen wunderschönen Beitrag geschrieben, in diesem beschreibt sie das Leben der lieben Maus und nimmt Abschied:
 
Alice 💝
17.3.2014 - 11.6.2019 🌈

Danke, Prinzessin, für so schöne wundervolle gute 5 Jahre... Danke für so vieles was du hier geschaffen hast und mein Herz beglückt 💖

Dein Leben hier war schön, so viele Erinnerungen und Glück hast du mir geschenkt 😌😘
Bommelhausen mit gegründet ❤
kleine Alice im Zauberland... Abenteurerin ❣
Sanfte gute Seele ❤
Ich danke dir, dass du bei uns warst ❣
Nun seid ihr wieder vereint, ihr Bommels, Bommelzwerge und Sam 😘
Ich weiß du bist nur an einem anderen Ort und in meinem Herzen für immer 💝
Meine geliebte Alice 😘❤💝💖
Vieles habe ich dir in dein weiches Fellchen geflüstert und du hast mich verstanden und dein Köpfchen gehoben und mir mit deinem schon etwas fernen Blick gesagt
‚es ist gut wie es ist, es war schön hier mit all meinen Freunden... 😌
Ich bin als Waldfindelkind geboren worden, am 17.3.2014 und ich habe ein erfülltes Leben gehabt,
nun ist es Zeit weiter zu reisen... Danke‘ ❤

XXX

Alice war mit ihrer Schwester Rose als Nachwuchs der Waldfindelkinder im Alter von 7 Wochen nach Bommelhausen gezogen. Sie war immer sanft, sehr sozial, neugierig und mutig im Garten unterwegs.
Sie hatte nie Krankheiten, nur eine Zahnfehlstellung der oberen Schneidezähne, die alle 3 Wochen ohne Narkose schnell geschliffen war. Im letzten Lebensjahr kamen dann immer wieder Harnröhrensteine und sie fing an abzunehmen, humpelte etwas wegen Arthrose, wahrscheinlich hatte sie auch ein Nierenproblem und eine Ärztin meinte da wäre was an der Blase was ein Tumor sein könnte, aber wir beließen es bei täglich Schmerzmitteln und heilenden Kräutern und Homöopathie.
Sie bekam nach der ersten Hitze und trotz Kühlung plötzlich eine schlimme Magenaufgasung, wollte nicht mehr fressen, zog sich abseits der Gruppe zum Sterben zurück. Trotz 5 Tagen intensiver Medizin und 3 Tierarztbesuchen mit Infusionen und entgasenden Mitteln erholte sie sich nicht mehr und sie durfte mit unserer Hilfe gehen - sie war schon auf dem Weg.

Nun laufen alle 7 Bommelzwerge wieder vereint über die Regenbogenwiese 💝 ihr bleibt unvergessen und für immer in meinem Herzen ❤

 

Alice

 

 

Ebenfalls am 11.06. ist die liebe Naomi entschlafen. Naomi kam im Juli 2018 mit ihren zwei Gruppenmitgliedern zu uns in den Verein da die Haltung beendet werden sollte. Die hübsche Glatthaardame musste nicht lange warten und durfte bald in ihr neues Zuhause zu einem Kastrat und einem weiteren Weibchen ziehen. Es ging ihr gut bis zum Abend des 11.06. Am Morgen sowie Mittag war nichts Ungewöhnliches zu bemerken, abends fiel der Halterin auf, dass Naomi nicht mehr von einem Häuschen herunter kommen wollte. Sie nahm Naomi zur genaueren Untersuchung aus dem Gehege, es gab keinerlei Anzeichen von Schmerzen. Naomi bekam eine Gurkenscheibe angeboten, die sie auch frass, ganz plötzlich wurde sie träger, quiekte leise und legte den Kopf auf die Seite. Alles ging furchtbar schnell, dann war sie auch bereits entschlafen. Naomi wurde 5,5 Jahre alt.


 

Naomi

 

 

Am 21.06. ist die liebe Mahalia verstorben. Mahalia kam im August 2014 zusammen mit ihrer Schwester als Jungtier zu uns in den Verein, die beiden waren ungewollter Nachwuchs. Die hübsche Mahalia musste nicht sehr lange warten und durfte bald, damals vereinsintern, eine sehr nette Dreier-Gruppe verstärken. Das kleine Mädchen wurde von ihren neuen Gruppenmitgliedern sehr lieb aufgenommen, in ihrem neuen Zuhause erhielt sie den Namen Hilde. Sie war immer ein Leichtgewicht aber gesund und munter, die ganze Gruppe lebte durch den Schwung, den die Kleine mitbrachte auf. Im Jahr 2017 hatte sie eine Gebärmuttervereiterung und musste daraufhin kastriert werden, sie kämpfte tapfer und erholte sich vollständig. Ihre Halterin beschreibt die Maus als zutrauliche, neugierige und verfressene Schweinedame. Es ging ihr gut, so war es doch ein grosser Schock als sich Hilde/Mahalia am 21.06. völlig überraschend auf den Weg über die Regenbogenbrücke machte. An besagtem Tag kam sie noch fröhlich und wie gewohnt zum Abendessen, zwei Stunden später fanden ihre Halter sie entschlafen im Gehege vor. Hilde/Mahalia wurde 5 Jahre alt.
Den Spruch unter dem Foto haben ihre Halter für sie ausgesucht.

           

Hilde/SOS-Mahalia

Die Erinnerung ist ein Fenster,
durch das ich dich sehen kann,
wann immer ich will.

 

Am 22.06. verstarb der hübsche Ringo. Ringo kam im September 2015 zu uns in den Verein. Der liebe Bub musste nicht lange warten und durfte in ein Traumzuhause von uns gut bekannten Haltern ziehen. Seine Familie hat ihm einen wunderbaren Nachruf geschrieben, in dem sie uns am Wesen des kleinen Schatzes teilhaben lassen und seine Geschichte erzählen:
 
Lieber kleiner Ringo,

als wir dich vor knapp dreieinhalb Jahren kennen lernen und von SOS holen durften sagte man uns, dass du ein ausgewachsenes, aber zartes Böckchen wärst. So wirklich genau wusste das ja Niemand, hatte dich doch ein mitfühlender älterer Herr an einer Schnellstraße gefunden und dich über Umwege zum Verein gebracht. Klar war allerdings wie aufgeweckt, fröhlich und willensstark du bist.
Dein Verhalten als du in unsere kleine Herde integriert wurdest lässt sich am besten mit „Mädchen! Mädchen!“ beschreiben und weckte bei uns massive Zweifel ob deines Alters. Die ersten beiden Tage war es nicht faktisch nicht möglich ein Foto von dir zu machen – du hast einfach nicht still gesessen und musstest alles erkunden, wieder und wieder.
In den folgenden Wochen und Monaten wurdest du zu einem stattlichen Böckchen und sehr zur Freude deiner Damen auch etwas ruhiger. Allerdings ist dir das Konzept des ruhigen, ordnenden Böckchens nie ganz klar geworden und du hast dich im Mittelfeld der Rangordnung eingruppiert. Außer wenn es frischen Löwenzahn gab, da mussten dir alle immer Platz machen.
Wirklich kennen gelernt haben wir dich dann vor anderthalb Jahren. Du hattest Probleme dich sauber zu halten und begannst deine Hinterbeinchen nachzuziehen. Der Tierarzt vermutete zuerst einen Nierenstein, aber nach dem Röntgen wurde klar, dass du eine Verknöcherung der Wirbelsäule hattest die dich in deiner Mobilität einschränkte. Da du aber deinen Appetit beibehalten hast und auch aktiv warst haben wir dich einfach nur beim Sauberhalten unterstützt. Was wir da noch nicht wussten ist das du nicht aufgabst und deine Behinderung nicht akzeptiert hast. Du hast gekämpft. Vor knapp einem dreiviertel Jahr fingst du auf einmal an deine Beinchen immer weiter unter den Körper zu bekommen und konntest dich wieder selbst sauber halten. Wir waren noch nie so stolz wie in diesem Moment. Dich wieder brommselnd durchs Gehege streifen zu sehen war unglaublich. Deine Fürsorge für die kleinen Mädchen, insbesondere für Copelia, die noch als Baby zu uns kam war rührend. Sie durfte sich an dich kuscheln und mit dir im Häuschen schlafen.
Am Samstag, den 22.06.2019 kamst du morgens nicht zum Frühstück, dein Po war leicht verschmutzt und dein Auge verklebt. Als beides sauber gemacht war hast du dich über die Erbsenflocken hergemacht. Allerdings warst du nicht so fröhlich und wolltest viel Ruhe. Nachmittags kamst du dann nicht als es Löwenzahn gab und es war klar, dass es dir nicht gut geht.
Auf dem Rückweg vom tierärztlichen Notdienst hast du dann dein kleines Köfferchen gepackt. Wie sehr du deinen Mädchen fehlen wirst lässt sich nur daran erahnen wie rührend sie deinen leblosen kleinen Körper beschnüffelt haben, wie Tiffy dich geputzt hat und Copelia versuchte dich zu wecken.
Du wundervoller kleiner, starker Meereber wirst für immer in unseren Herzen sein und wir glauben fest daran dich irgendwann wieder zu sehen.
Gute Reise auf die andere Seite Ping,
Wir lieben dich
Mama & Papa


Ringo

 

 


 

Kommt gut an, ihr Lieben!

Ihr werdet unvergessen sein!

 

 


 

 

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