Nila kam am 07. Januar 2018 in die Pflegestelle Kehl, da die Haltung beendet werden sollte.
Sie war sehr krank und mager, konnte sich aber wieder aufrappeln und auch an Gewicht zulegen.
Trotz starker Arthrose blühte sie wieder richtig auf und konnte ihr Leben in vollen Zügen genießen.
Am 01. Mai dann der Schock: die arme Maus war plötzlich stark aufgegast, obwohl sie zum Frühstück noch völlig agil war und mit großem Appetit ihr Gemüse verspeist hatte.
Die Aufgasung konnte trotz Medikation, Bauchmassagen und Besuch beim Notfalltierarzt nicht gelindert werden. Innerhalb weniger Stunden hatte sich ihr Zustand dramatisch verschlechtert, sodass sich die Pflegestelle dazu entschieden hat, ihr schlimme Schmerzen und Qualen zu ersparen und sie über die Regenbogenbrücke gehen zu lassen.
Nila wurde 7 Jahre alt.
 
Nachfolgende Worte stammen von Nila´s Pflegestelle:
Süßer Zottel, wir fühlen uns so unendlich leer. Du warst ein Goldschatz ohnegleichen. Du hast uns wirklich gezeigt wie schön das Leben doch sein kann und was Lebenswillen bedeutet. Du warst ein zartes, liebenswertes Schweinchen, das im neuen Zuhause richtig aufgeblüht ist und hast Deine Extraportion Leckereien immer mit Nachdruck eingefordert und genüsslich verspeist. Es ist schwer nach Hause zu kommen und kein schwarzes Zottelmonster mehr zu sehen, das sich einem gierig entgegenstreckt und Erbsenflocken verlangt.
 
Nila´s ehemalige Halter haben ebenfalls noch Abschiedsworte gefunden, die wir an dieser Stelle auch gerne veröffentlichen möchten:
"Wir selbst haben Nila vor einem Jahr bekommen. Wir wussten vorher überhaupt nicht, was uns erwarten würde. Als wir sie dann sahen, waren wir total entzückt. Ein dunkles Langhaarmeerschweinchen hatten wir uns zwar nicht direkt erhofft, hatten sie aber dennoch sofort lieb gewonnen.
Nachdem sie sich eingewöhnt und mit unserem anderen Schweinchen angefreundet hatte, wurde es auch langsam wärmer. Schließlich durften sie hinaus und endlich in Gras spielen. Sie hatte auch einen ausgesprochen guten Appetit, weshalb wir kaum noch die Wiese mähen mussten. 
Als unser zweites Schweinchen jedoch starb, war sie wieder alleine, wie leider auch bei den Vorbesitzern. Nach einigem Zögern entschieden wir uns dazu, sie in andere Hände zu geben, in der sie bessere Gesellschaft hätte. Sie wurde noch einmal richtig jung, bis sie am 01. Mai 2018 in einem hohen, ansehbaren Alter starb. Wir danken ihr für die schöne gemeinsame Zeit."
 
Unsere Patentierstelle Kehl bedankt sich zudem bei Nila´s wundervollen und großzügigen Paten, wie Beate Chapman, von welcher in der Osterwoche ein riesiger Karton voller Köstlichkeiten und allerhand duftender Kräutermischungen zugesendet wurde, sowie bei den "Paten-Großeltern" Familie Müll, den Eltern der Pflegestelle, welche regelmäßig üppige Gemüsespenden für ihr "Paten-Enkelchen" mitgebracht haben.
Die Patenstelle bedankt sich im Namen von Nila und den anderen Schweinchen, die nun selbstverständlich gerne dabei geholfen haben, die Leckereien zu versorgen. 
 
 
Nila, wir vermissen Dich so sehr. Bitte grüße Suki, Cleo, Maggie und all die anderen tollen Schweinchen von uns. Wir sind uns sicher, dass sie Dich gut aufgenommen haben und mit Dir gemeinsam die Regenbogenwiese erkunden werden. 
 

 

Der Tod ist der Grenzstein des Lebens,

aber nicht der Liebe.

(unbek. Verfasser)

 

Komm gut an, liebe Maus!

 


 

  SOS-Schröder singt Euch zum Muttertag ein Ständchen:

 

 Zum Glück ohne Ton...

 


 

Anfang April ist Toffi zum verwitweten Timmy (SOS-Amal) gezogen.

Lissy (SOS-Toffi) möchte Euch heute berichten, wie es ihr im neuen Zuhause geht.
Da ihr Freund Timmy (SOS-Amal) gerade sein Senioren-Mittagsschläfchen abhält, nutzt sie die Gunst der Stunde:

Hallo hier ist Lissy,

ich wollte Euch mal erzählen, wie es mir bisher ergangen ist.
Kurz und bündig: Mir geht es prächtig! Ich fühle mich hier super wohl und mit Timmy komme ich super zurecht.
Wir liegen meistens zusammen, ich muß ja auf den alten Herrn aufpassen

Meine Zweibeins sagen immer ich bin ein Popkorn, da ich viel und hoch herumhopse. Mir geht es eben supi!
Mir schmeckt es hier und ich habe viel Platz, um mit Timmy spazieren zu gehen.
Hey, und mein etwas gerupfter Popo wächst auch wieder zu... MUIG, ich kann euch nur sagen, hier bleibe ich

So, nun muß ich mal nach schauen ob es noch was zu mampfen gibt.
Dann bis zum nächsten Mal!
Eure Popkörnchen Lissy

Anbei noch ein paar Bilder aus meinen neuen Zuhause:

"Ohhhh - ich glaube, da tut sich was!" "Haaaalloooo??? Ist da jemand??"
   
"Heee, Zweibein! Wird das noch was mit der Erbsenflocke?" "Na endlich - geht doch." Schnurps-knusper...
   
"Gäääääähn... hab' ich was verpasst, Lissy?" "Nönö,... es gibt gleich Abendbrot - ääääh... Abendgemüseteller"
   

 Weiterhin alles Gute für Euch beiden!

Und vielen Dank an Euch Gemüseschnippler für die tollen Fotos!

"Mmmmh... so lecker! Lissy, kann es sein, dass ich da Erbsenflocken rieche?"
"Also Timmy, wie kommst Du denn da drauf? Darf ich Dir noch ein Stück Gurke reichen?"
 

 


 

 

 


Joyce

JOYCE: Hallo Leute, hier ist wieder eure Joyce.

Nachdem wir letzte Woche das Thema Fortpflanzung, Sex und Kastration bezüglich der Böckchen abgeschlossen haben, wollten wir ja eigentlich direkt mit den Mädchen weitermachen, entschuldigend-MUIG.

PEBBLES: Aber das ganze Recherchieren ist doch ganz schön anstrengend und das Thema war auch viel größer als wir am Anfang dachten. Und ganz ehrlich: uns rauchen die Köpfe, erschöpft-MUIG. Wir müssen erstmal Pause machen, bevor wir mit den schlauen Folgen weitermachen.

DAISY: Gut, dass es euch auch so geht, erleichtert-MUIG. Mein Gehirn war schon ganz heiß und hat richtig gequalmt und ich hatte schon Angst, dass es gleich anfängt zu brennen und dann unser Haus anzündet, gesteh-MUIG.

OSCAR: Das glaube ich dir auf's Wort. Aber du hast das ganz toll gemacht. Und das, obwohl du noch so jung bist, lobend-MUIG.

DAISY: Wirklich? Ganz-doll-freu-MUIG.

TOFFEE: Ganz ehrlich, Daisy, zustimmend-MUIG. Und auch der Oscar hat das Thema besser durchgestanden als ich befürchtet habe. Seine Alpträume von OPs und Abschnibbeln lassen jetzt auch allmählich wieder nach. Er war ja doppelt vorbelastet, weil ihm die Tierärztin damals ja beinahe noch sein wehes Füßchen abgeschnitten hätte. Da bleiben dann schon verborgene Ängste übrig, mitfühlend-MUIG.

OSCAR: Oh wow, Toffee, überrascht-MUIG. Du bist ja heute so verständnisvoll. Und so lieb zu mir, dankbar-MUIG.

TOFFEE: Vielleicht ist es dir nicht aufgefallen, Oscar, aber wir streiten schon seit Wochen nicht mehr, informier-MUIG.


Joyce & Toffee

OSCAR: Doch, klar ist mir das aufgefallen. Ich wollt' aber nichts sagen, weil ich befürchtet habe, dass es dann wieder los geht.

DAISY: Warum habt ihr denn gestritten, neugierig-MUIG? Und warum streitet ihr jetzt nicht mehr?

JOYCE: Weißt du, Daisy, wir hatten hier eine ganz unausgewogene Gruppendynamik und damit war keiner von uns glücklich. Aber dann kamst du und irgendwie passte plötzlich alles viel besser zusammen. Und seitdem geht es uns allen besser.

DAISY: Ungläubig-MUIG, wegen mir???

PEBBLES: Ja, irgendwie hast du uns alle verändert. Ich war vorher richtig unglücklich und bedrückt hier und habe mich einsam gefühlt und so, als ob ich nicht dazu gehöre, bekümmert-MUIG. Und Toffee war total ungeduldig mit mir. Aber jetzt sitze ich nicht mehr abseits, sondern kann mit jedem hier einfach mal abhängen, sogar mit Toffee, erleichtert-MUIG.

TOFFEE: Das ist wahr, Pebbles. Ich fand dich am Anfang total anstrengend, weil du so ein quirliges Baby warst. Aber jetzt bist du so ruhig und ernsthaft geworden und eigentlich bist du sogar ein bisschen schüchtern, dafür zwischendurch witzig und kess, aber sehr lieb. Damit komme ich viel besser klar. Inzwischen mag ich dich richtig gerne, aus-ganzem-Herzen-MUIG.


Joyce & Pebbles

PEBBLES: Danke, Toffee, verlegen-MUIG. Ich hab' am Anfang so die Clara vermisst. Und dann hatte ich noch das Gefühl, dass du mir Joyce wegnehmen willst.

JOYCE: Ach Pebbles, niemand kann uns beide trennen! Du bist doch meine liebe Schwester und uns zwei verbindet etwas ganz besonderes. Aber es ist schon wahr, ich hatte hier am Anfang auch das Gefühl, dass ich mich zerreissen muss, um allen gerecht zu werden. Toffee war so überfordert und ich musste sie doch auch unterstützen. Dabei waren wir ja selbst noch so klein.

DAISY: Aber ich hab' doch hier gar nichts gemacht, um das alles zu ändern, verständnislos-MUIG.

TOFFEE: Oh doch, Daisy. Zum Beispiel hast du unseren manchmal etwas mürrischen Einsiedler wieder aufgetaut und perfekt um die Kralle gewickelt. Nicht wahr, Oscar?

OSCAR: Naja, leicht-beschämt-MUIG, ich mag euch alle echt gern, aber Daisy war und ist ein so bezauberndes kleines Ding und ihrem Augenaufschlag hatte ich nichts entgegen zu setzen, Rot-werd-MUIG.

PEBBLES: Ach gib doch zu, dass es dir auch total schmeichelt, dass sie dich so anbetet, kicher-MUIG.

DAISY: Ja, ich mag Oscar ganz doll gerne! Er ist so groß und stark und so lieb zu mir und lässt sich alles gefallen, schwärm-MUIG. Und wenn ich schlafe und er liegt neben mir, dann fühle ich mich ganz sicher und beschützt, vertrauensvoll-MUIG.


Oscar & Daisy

OSCAR: Verlegen-MUIG, ich hab dich auch so lieb, meine kleine Daisy. Am Anfang fand ich es ein bisschen lästig, dass du mir auf Schritt und Tritt hinterher gelaufen bist, aber dann hab' ich gemerkt, dass es doch richtig schön ist, wenn man so lieb gehabt wird.

TOFFEE: Ja, unsere kleine Daisy hat dich ordentlich aus deinem Prinzenpalast da oben rausgeholt, grins-MUIG.. Neulich kam ich nach oben, da war der Palast tatsächlich frei und ich konnte mich mal ein bisschen da rein legen.

OSCAR: Naja, ich liege halt jetzt häufiger mit einer von euch unter einem der Tische. Es ist schon schön, mal zu zweit oder zu dritt ein bisschen zu dösen, eingesteh-MUIG. Und inzwischen kommt ja auch jede von euch gelegentlich mal vorbei und erzählt mit mir und hängt ein bisschen mit mir ab.

JOYCE: Ich finde es auch schön, dass du jetzt nicht mehr so zurückgezogen bist, sondern dich viel mehr in die Gruppe einbringst und dich abwechselnd um uns alle kümmerst.

OSCAR: Aber manchmal brauche ich einfach auch mal meine Ruhe und muss mich zurückziehen, verteidigend-MUIG.


Oscar

TOFFEE: Naja, das ist ja wohl normal. Gerade für ein Böckchen. Der Henry hat sich auch oft zurückgezogen und wollte dann nicht gestört werden, erinner-MUIG. Aber ich finde es einfach gut, dass du jetzt viel mehr Verantwortung in der Gruppe übernimmst. Eine Zeitlang warst du ein richtiger Nichtsnutz, aber jetzt übernimmst du die Aufgaben, die halt in einer Gruppe nur ein Böckchen übernehmen kann.

PEBBLES: Aber du bist auch viel entspannter geworden, Toffee. Und ich kann jetzt auch mehr Zeit mit Joyce verbringen, ohne dass du eifersüchtig bist. Und weil alle jetzt flexibler sind, verbringe ich auch viel schöne Zeit mit Daisy oder Oscar. Und dass du jetzt öfter mal gemeinsam mit mir unter'm Heutisch ein Schläfchen machst, freut mich besonders, Toffee. Jetzt muss ich mich nie mehr allein fühlen in unserer Gruppe, erleichtert-MUIG.

TOFFEE: Ich finde es auch viel schöner jetzt und ich fühle mich auch nicht mehr überfordert. Das war eine schlimme Zeit letztes Jahr als mir meine lieben Freunde der Reihe nach weggestorben sind und ausgerechnet ich hatte dann die Verantwortung für uns alle, seufz-MUIG. Dabei hatte ich nie Ambitionen und bin immer mit allen gut ausgekommen.


Daisy & Toffee

OSCAR: Aber wieso bist du denn jetzt nicht mehr überfordert?

TOFFEE: Weil wir uns jetzt alle gut verstehen, jeder hat seinen festen Platz im Gruppengefüge gefunden und wir haben hier ziemlich flache Hierarchien, die aber richtig gut funktionieren.

OSCAR: Ja? Wer von uns ist denn jetzt eigentlich Chef?

TOFFEE: Nachsichtig-MUIG, Oscar, das hatte ich dir doch schon erklärt. DU bist der Chef und ICH sage dir, was du zu tun hast. Seit wir das so machen, klappt's hier ziemlich gut, zufrieden-MUIG.

OSCAR: Nachdenklich-MUIG, hm, heißt das nicht irgendwie, dass DU eigentlich die Chefin bist?

TOFFEE: Ach, so solltest du das nicht sehen, drüber-wegbügel-MUIG. Aber ich bin hier einfach die Dienstälteste mit der größten Lebenserfahrung.

OSCAR: Aber Toffee, ich bin doch ziemlich genauso alt wie du.

TOFFEE: Aber ich bin schon viiiieeeel länger hier als du.

PEBBLES: Man könnte fast meinen, du WILLST hier der Chef sein, Oscar. Sei doch froh, dass Toffee dir den Titel lässt, aber du den Job nicht machen musst.

DAISY: Ja, das ist fein, dann hast du viel mehr Zeit für mich, Oscar, freu-MUIG.

OSCAR: Aber Toffee macht den Job doch auch nicht wirklich, sondern delegiert alle anstrengenden Arbeiten an Joyce, argumentier-MUIG.

TOFFEE: Na und? Das ist effektives Management. Und du wirst ja wohl nicht bestreiten, dass hier keiner ist, der mir widerspricht, wenn ich was sage. Oder?

OSCAR: Nein, nein, aufgeb-MUIG.


Joyce, Pebbles & Toffee

JOYCE: Ich helfe Toffee gerne bei ihren Aufgaben. Besonders gerne stehe ich auf Leckerchenwache, freu-MUIG. Und wenn irgendwas ist, kann ich Toffee immer um Rat fragen, weil sie schon so viel erlebt hat und alles ganz entspannt sieht und nie die Ruhe verliert, auch wenn wir anderen wegen irgendwas beunruhigt sind, was wir noch nicht kennen.

PEBBLES: Ja, Toffee ist wirklich cool mit allem, bewundernd-MUIG. Ich bin ja selbst oft ein bisschen ängstlich und oft die Letzte, die sich nach vorne traut. Aber ich versuche immer darauf zu achten, was Toffee macht.

DAISY: Ich auch, aber wenn Pebbles dann zögert, bleibe ich dann doch oft mit ihr unterm Tisch und warte erst mal ab.

TOFFEE: Aber weißt du, Oscar, ich bin auch immer dankbar für deine Ratschläge, ehrlich-MUIG. Ich mag nämlich gar nicht mit dir streiten. Es ist immer eine gute Sache, wenn wir beiden Älteren uns mal gemeinsam zurückziehen und das Leben diskutieren. Wir haben ja Dank unserer Erfahrungen doch eine andere Weltsicht als unser Jungvolk.

OSCAR: Obwohl ihr drei jungen Mädels einfach gut geraten seid, klug, verträglich und vernünftig, lob-MUIG. Ich finde, wir sind ein richtig gutes Team geworden, auch wenn der Anfang unserer Gruppe nicht leicht war.


Toffee & Pebbles

TOFFEE: Ja, Joyce ist so ausgeglichen und gelassen, manchmal erinnert sie mich an Jane. Sie hat auch diese unaufgeregte, selbstverständliche Autorität und wirkt so ausgleichend in der Gruppe, weil sie sich um jeden hier kümmert und auf alles achtet. Und dabei ist sie noch so jung.

OSCAR: Und Pebbles strahlt so eine Ruhe und Gemütlichkeit aus. Wer hätte gedacht, dass aus dem kleinen dürren Wibbel so ein Prachtmädel wird. Und es ist gut, dass sie nicht auch noch weiter oben in der Rangordnung mitmischen will. Aber sie hat einfach ihre kessen Momente. Das tut uns allen gut.

DAISY: Und ich?? Was ist denn mit mir??

OSCAR: Du bist unser Sonnenschein, mein kleiner Schatz, liebevoll-MUIG.

JOYCE: Richtig. Ich kann mir wirklich kein sonnigeres Gemüt vorstellen als dich, Daisy, zustimmend-MUIG. Du bist immer fröhlich und begeistert. Egal, was dir im Leben begegnet, du nimmst es ganz positiv an. Dich kann man einfach nur lieb haben.

PEBBLES: Und das Schöne ist, dass du so natürlich bist und kein bisschen eingebildet, obwohl du genau weißt, wie charmant du bist.

DAISY: Ach, was seid ihr alle lieb zu mir, freu-MUIG. Ich hab' euch aber auch alle ganz schrecklich lieb! Ich hätte bestimmt in keine bessere Gruppe kommen können.

TOFFEE: Leute, allmählich kriege ich ein ganz süßliches Gefühl auf der Zunge bei dem ganzen Lobgehudel und Gesäusel.


Toffee (unten) & Oscar (oben)

OSCAR: Ich wollte dich sowieso noch was fragen.

TOFFEE: Was kommt denn jetzt?

OSCAR: Wenn man die ganzen alten Henry & Co. - Folgen liest, dann warst du damals so schlicht und freundlich und ein unauffälliges Mitläufer-Schweinchen, das sich mit keinem angelegt hat. Man könnte meinen, du bist heute nicht mehr dieselbe, sondern ein völlig anderer Charakter.

TOFFEE: Ich glaube, das bin ich auch. Ich war echt naiv, aber ich hab' schon so viel erlebt, das verändert einen.

DAISY: Erzähl doch mal, Toffee, bitte-MUIG.

TOFFEE: Schau, ich war selbst noch nicht ausgewachsen, da war ich schon schwanger, weil in der schlechten Haltung, in der ich geboren wurde, keiner die Böckchen von den Weibchen getrennt hat. Und noch während meiner Schwangerschaft sind wir alle zusammen in einen Karton gepackt und in einen Müllcontainer geworfen worden und es war reiner Zufall, dass wir entdeckt wurden.

DAISY: Oh je, oh je, wie schrecklich. Gott sei Dank wurdet ihr gerettet.

TOFFEE: Ich hab' dann in der Notstation meine Babies bekommen und großgezogen und dann kam ich hierher. Hier habe ich von Henry gelernt, wie dankbar wir sein können für jeden guten Tag in unserem Leben. Von Jane habe ich Gelassenheit gelernt und wie man eine Gruppe richtig führt und von Clara, dass viele Tiere nur streitbar sind, weil sie unsicher sind, und dass man sie trotzdem zu guten Freunden machen kann; ach ja, und dass eine gewisse Aufmüpfigkeit nicht schadet.

OSCAR: Ja, das hast du gelernt, das kann ich bestätigen.

TOFFEE: Dann hatte ich diese schreckliche Aufgasung, die ich gerade so überlebt habe und kurz danach sind mir Schlag auf Schlag Henry, Jane und Clara weggestorben und ich habe schrecklich getrauert. Eine Zeitlang hatte ich gar keinen Lebensmut mehr.

JOYCE: Ja, du warst wirklich völlig am Boden, das war herzzerreissend, das mit ansehen zu müssen, mitleidig-MUIG.


Daisy & Joyce

TOFFEE: Aber dann ward ihr Babies da und ihr ward so winzig und hattet auch schon so Schreckliches erlebt. Ihr solltet doch jetzt die beste Chance bekommen, gut sozialisiert und glücklich erwachsen zu werden und ein tolles Leben zu führen. Und da ist mir klar geworden, dass ihr mich braucht. Also habe ich mich zusammengerissen und die Verantwortung übernommen und den Chefposten.

PEBBLES: Dafür werden wir dir auch ewig dankbar sein, Toffee! Und ich bin so froh, dass du jetzt auch wieder glücklich sein kannst.

TOFFEE: Naja, ich hab' es so gut gemacht wie ich konnte, auch wenn ich keine so gute Chefin sein konnte wie Jane es war und wie Joyce es sicher sein wird, wenn sie ein bisschen älter und erfahrener ist und keine Ratschläge mehr braucht.

DAISY: Aber du hast uns jetzt auch lieb, oder? Und du bist doch jetzt auch glücklich, nicht wahr, hoffnungsvoll-MUIG?

TOFFEE: Ja, mein Schatz. Ich bin froh, dass ich mein früheres Leben mit Henry, Jane und Clara hatte und ich werde sie nie vergessen. Und es ist schon erst mal sehr schwer, alle zu verlieren, die man lieb hat, und sich dann in einer völlig neuen Gruppe zurecht zu finden, aber ich habe gelernt, dass auch nach einem Schicksalsschlag wieder gute Zeiten kommen können. Es wird nie mehr so sein wie früher. Aber jetzt ist es eben anders und es ist auch sehr schön. Heute habe ich euch alle schrecklich lieb und möchte keinen von euch wieder hergeben, weil ich inzwischen auch wieder glücklich bin.


Pebbles & Joyce

OSCAR: Ja, ich denke, inzwischen haben wir die große Aufgabe gemeistert, zu einer richtigen und glücklichen Familie zusammenzuwachsen, stolz-MUIG.

KERSTIN-ZWEIBEIN: Ja, das sieht man auch deutlich und das macht mich sehr froh. Und hier habe ich euch einen Familienimbiss mitgebracht. Keine Gurke und Möhre, sondern ich hab' frisches Gras für euch geschnitten.

TOFFEE: Oh jaaaaa, frisches Gras, überwältigt-MUIG. Das ist das Beste, was es überhaupt gibt! Jetzt ist das Glück vollkommen!

OSCAR: Danke, Mama Kerstin. Also tschüss dann, mampf schmatz, bis nächste Woche...


Folge verpasst??? Kein Problem!!! *HIER* geht's zu den vorherigen Zwinki

 Hier geht es zu den Henry&Co.-Folgen: **KLICK**

 

 


 

Am vergangenen Wochenende war es soweit! Unser Yoshi hat endlich zusammen mit seiner Freundin Peach ein neues Zuhause gefunden.

Beide wurden Mitte Oktober letzten Jahres bei uns abgegeben und warteten nun fast 7 Monate darauf, ihr Daheim zu finden.
Zusammen mit ihrer neuen Freunden Juju sind sie in einen wunderschönen, großen und brandneuen Eigenbau eingezogen.

     
      Yoshi Peach Juju

 

Alles Gute für Euch, Ihr Süßen!

:Blumen:


 

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Ok Ablehnen