Hallo ihr beiden Fellnasen "Lissy u.Timmi" nebst Zweibeins,
 
vor kurzem habe ich ja ein ganz tolles Paket von euch bekommen, was freute ich mich darüber! 
Die Kuschelrolle mußte ich gleich mal ausprobieren, und die Knabberstange - na was glaubt ihr...????
Ist noch was da?
Natürlich nicht! Das Meiste war für mich und ein klein wenig habe ich meinen Mitbewohnern abgegeben, ich selbst habe es doch schliesslich am Nötigsten...*schmunzel-muig*.
Mir geht es soweit ganz gut, bis auf die Hitze. Die macht mir echt zu schaffen. Mein Herz will nicht mehr so richtig. Dafür aber machte es einen rießigen Sprung als ich die lieben Grüsse und tollen Sachen von euch bekam. 
 
Danke,danke viele Muigs an euch Fellnasen Lissy u. Timmi,
und viele Muigs an eure Zweibeiner
eure Nane 
 

Vielleicht können sich noch einige an unsere Maracuja erinnern und wundern sich eventuell, dass sie nicht mehr auf der Patentierseite zu finden ist?

Zunächst stellte sie sich im Vermittlungsbereich vor, denn sie wollte ja schnell ein neues Daheim finden. Schon bald haben ganz liebe Leute angefragt, ob sie denn bei ihnen einziehen dürfte, was uns sehr für Maracuja gefreut hat.

Leider litt sie nach der Aufnahme in der Pflegestelle immer wieder unter heftigsten Aufgasungen:


Maracuja hatte darüber berichtet: Maracuja erzählt von Aufgasungen

Um dies weiter zu beobachten und schnell handeln zu können, hatten wir uns entschlossen, Maracuja auf Zeit zu verpaten.

In der Patenstelle angekommen, wurde sie noch einige Tage mit Entblähungsmittel und Mitteln zum Aufbau der Darmflora behandelt. Dann wurden diese versuchsweise einfach weg gelassen - und siehe da: Es passierte nichts - rein gar nichts. Keinen einzigen Tag mehr hatte sie Probleme mit ihrem Bäuchlein (außer, dass dieser vielleicht etwas zu dick war ).

SOS-Patentiere v.l.n.r.: Dwayne (24.05.2018), Maracuja und Chestnut


Nach einem Monat Beobachtungszeit hat die Pflegemama sie zum letzten Check-up bei der Tierärztin vorgestellt, um nochmal auf "Nummer-ganz-sicher" zu gehen. Bei der Untersuchung kam (bis auf den oben schon erwähnten, etwas wohl genährten Bauch) heraus: Nichts.

So konnten wir Maracuja guten Gewissens in ihr neues Zuhause zu den lieben Leuten, die ihr auch während der Genesungsphase zur Seite gestanden sind, zu SOS-Ludwig und zwei weiteren Meerimädels ziehen lassen.


Im neuen Daheim angekommen.


Weiterhin alles, alles Gute liebe Maracuja! Bleib immer schön gesund!

HAPPY END


 

 

 

 


Oscar

OSCAR: Hallo Leute, hier ist wieder euer Oscar.

Heute geht's los mit dem Thema Mädels von innen und Fortpflanzung und Schwangerschaft und Geburt und so. Damit hättet ihr fast nicht mehr gerechnet, oder? Fröhlich-MUIG.

PEBBLES: Du bist ja so fröhlich, überrascht-MUIG. Ganz anders als beim Thema Kastration.

TOFFEE: Dann fang doch mal an, Oscar, und erzähl, was du über Meerimädels von innen so weißt, herausfordernd-MUIG.

OSCAR: Äääh, ihr habt eine Vagina, da tut das Böckchen die Samenzellen rein. Dann gibt's zwei Eierstöcke, die stellen die Eizellen her. Und in der Gebärmutter wachsen dann die Babies.

DAISY: Das ist super, Oscar, lob-MUIG. Das Wesentliche kurz und prägnant auf den Punkt gebracht.

JOYCE: Dann jetzt was Schweres, Oscar. Wo genau befruchten denn die männlichen Spermien die weiblichen Eizellen?

OSCAR: Hmm, rätsel-MUIG, keine Ahnung. Habt ihr noch einen Befruchtungshohlraum irgendwo, wo die Eizelle auf die Spermien wartet und sich aussucht, welches ihr am sympathischsten und geeignetsten erscheint?

PEBBLES: Kicher-MUIG. Nette Idee, vielleicht mit kleinen roten Sesselchen und einer Cocktailbar. Nein, Oscar, sowas haben wir nicht.


Toffee & Pebbles

TOFFEE: Oh je, ich denke, wir fangen am besten ganz vorne an. Da, wo für das Böckchen das Thema Fortpflanzung erledigt ist, nämlich mit dem Deckakt, fängt es für uns Mädels ja erst an.

JOYCE: Also gut, wir Meeridamen werden ungefähr ab der 3. bis 4. Lebenswoche geschlechtsreif. Aber dann sollten wir noch nicht schwanger werden. Zuchtreif sind wir so ungefähr ab dem 5. Monat. Bis dahin sind wir selbst so weit entwickelt, dass eine Schwangerschaft uns nicht mehr in unserer eigenen Entwicklung schadet, erklär-MUIG.

PEBBLES: Ab der Geschlechtsreife werden wir dann regelmäßig brünstig, wobei der Zyklus zwischen 14 und 21 Tagen lang ist. Das ist bei jeder Dame ganz individuell. Die richtige Brunst dauert dann ein paar Stunden, in denen wir schwanger werden können.

DAISY: Und in der Zeit, in der wir nicht brünstig sind, tragen wir einen KEUSCHHEITSGÜRTEL, Effekt-heischend-MUIG.

OSCAR: Wie bitte???

TOFFEE: Was Daisy meint ist, dass außerhalb der Brunst unsere Vagina mit einer Membran verschlossen ist. Wir haben am Eingang unserer Vagina zwei Schleimhäute, die sich miteinander verkleben. Wenn wir brünstig werden, öffnet die Membran sich und wir können und wollen dann Sex haben, heißa-MUIG. Aber nach der Brunst verschließt die Membran sich wieder und dann ist auch kein Deckakt möglich.

OSCAR: Nicht zu fassen! Ihr wachst jedes Mal wieder zu? Ungläubig-MUIG.

TOFFEE: Naja, so krass ist es nicht. Es ist eine Membran und keine Stahltür! Aber im Prinzip ja. Und außerhalb der Brunst haben wir auch keine Lust auf Sex.

OSCAR: Was zu schade ist, bedauernd-MUIG. Aber wie denn auch mit eurer abschließbaren Vagina?!


Joyce

JOYCE: Du bist ganz schön despektierlich, Oscar, rüg-MUIG.

PEBBLES: Wenn wir brünstig sind, dann flirten wir nach Kräften und zieren uns ein bisschen, machen aber schon deutlich, dass wir jetzt erwarten, dass das Böckchen alles gibt, indem wir unser Hinterteil aufreizend vor ihm herumschwenken und es so hochhalten, dass das Böckchen freien Blick auf unser Schatzkästchen hat, aus-dem-Nähkästchen-plauder-MUIG.

JOYCE: Und nach dem Deckakt machen wir Meeris erstmal Pause und das Mädel und der Bock putzen sich ganz intensiv ihre Geschlechtsteile.

OSCAR: Aber klar doch. Reinlichkeit ist unser zweiter Vorname, stolz-MUIG.

DAISY: Und nach dem Deckakt bilden wir Weibchen einen Vaginalpfropfen. Das ist ein Klumpen aus Spermaflüssigkeit, um den unsere Vaginalschleimhaut eine Hülle bildet. Dadurch kann der Pfropfen nicht aus uns rausfallen und durch den Pfropfen kann auch das Sperma nicht wieder aus uns rauslaufen. Der Pfropfen vertrocknet dann erst ein bis zwei Tage später und fällt dann wieder aus uns raus.

TOFFEE: Bis dahin sollte eine Befruchtung erfolgt sein. Die Spermien kommen also in unserer Vagina an und dort schwimmen sie alle hurtig los und drängeln sich durch den Muttermund in unsere Gebärmutter.

JOYCE: Der Muttermund ist sozusagen der Pförtner zu unserer Gebärmutter. Die Spermien schwimmen dann durch den Gebärmutterhals und durch die Gebärmutter durch und schwupp rein in den Eileiter.


Oscar

OSCAR: Woher wissen die wohl, in welchen der beiden Eileiter sie schwimmen müssen, grübel-MUIG?

TOFFEE: Ich denke, wer in den falschen schwimmt, wird wohl nicht an der Zeugung teilnehmen, sondern von der Natur wegselektiert. Pech gehabt, mitleidlos-MUIG.

DAISY: Die männlichen Spermien können schneller schwimmen als die weiblichen, dafür sind die weiblichen viel robuster und sterben nicht so schnell ab.

PEBBLES: Und was bei euch Jungs die Hoden sind, sind bei uns die Eierstöcke. In denen werden die weiblichen Geschlechtshormone Östrogen und Progesteron produziert. Außerdem sitzen in den Eierstöcken ganz viele Follikel. Das sind die in Hüllen verpackten Eier, die dort reifen und darauf warten, dass sie dran sind mit ihrem Sprung.


Pebbles

JOYCE: Das ist bei uns Meeris anders als bei den Menschen. Bei den Zweibeinern hüpft jeden Monat ein Ei einfach los und geht im Eileiter nachschauen, ob es zufällig auf Spermien trifft. Bei uns und bei den meisten anderen Säugetieren ist es aber so, dass der Eisprung erst durch den Deckakt ausgelöst wird.

OSCAR: Aber dabei müssen doch auch manchmal mehrere Eier loshüpfen, sonst kämen doch nicht mehrere Babies in einem Wurf zur Welt, oder?

PEBBLES: Richtig. Es gibt zwar auch eineiige Zwillinge, wenn eine schon befruchtete Eizelle sich später so teilt, dass daraus zwei Babies werden. Aber meistens wird aus einer einzelnen befruchteten Eizelle auch ein einzelnes Baby.

TOFFEE: Glaub' aber bloß nicht, dass die Eizelle das nächstbeste Spermium nimmt, das da angeschwommen kommt, von-wegen-MUIG. Die Bewerber drängeln sich um die Eizelle und die sucht sich dann einen aus und nur für diesen einen öffnet sie eine winzige Lücke, durch die das Spermium hineinschwimmen kann.

OSCAR: HURRAH! Das Wunder des Lebens beginnt hier!

DAISY: Ja und nein. Die befruchtete Eizelle muss jetzt noch in die Gebärmutter wandern. Dort sucht sie sich ein feines Plätzchen aus, wo sie sich niederlässt und sich einnistet. Bis dahin kann noch einiges schiefgehen. Nicht jede befruchtete Eizelle nistet sich dann auch tatsächlich ein.


Daisy

OSCAR: Was soll denn da passieren, verblüfft-MUIG?

JOYCE: Oh, bis zur Einnistung vergehen immerhin sechs Tage, in denen hochkomplizierte Hormonvorgänge vor sich gehen. Aus dem Follikel, also der Hülle, in der das jetzt befruchtete Ei vorher drin war, wird jetzt im Eierstock der sogenannte Gelbkörper. Der schüttet einen Haufen Hormone aus, die das Einnisten in der Gebärmutter unterstützen. Die befruchtete Eizelle selbst teilt sich unterwegs schon etliche Male, wenn's gut läuft. Sie kann aber auch einfach absterben.

PEBBLES: Die Gebärmutter besteht aus drei Schichten. Die äußere Schicht ist vom Bauchfell und von Bindegewebe umgeben. Die mittlere Schicht ist eine kräftige Muskelmasse. Die innere Schicht ist eine Schleimhaut, die sich ständig erneuert. Wenn sich in der die befruchteten Eier eingenistet haben, bildet sich in dieser Schleimhaut für jedes Ei eine Plazenta. Manchmal teilen sich auch zwei Eier eine Plazenta.

OSCAR: Ach-herrje-MUIG. Was ist denn nun wieder eine Plazenta?

TOFFEE: Die nennt man auch Mutterkuchen, weil dadurch das heranwachsende Baby im Mutterleib ernährt wird. Das ist so ein saftiges Gewebe an der Gebärmutterwand, das vom Embryo gebildet wird und mit ganz vielen Blutgefäßen der Mutter und des Embryos durchzogen ist. Von der Plazenta führt die Nabelschnur zum Nabel des Embryos. Durch die kriegt das kleine Wutzerl während der Schwangerschaft Sauerstoff und Nährstoffe. Umgekehrt werden durch die Nabelschnur Abfallstoffe vom Fötus wegtransportiert. Wenn ein Baby geboren wird, wird kurz danach noch die Plazenta gemeinsam mit der Eihaut als Nachgeburt ausgestoßen.


Toffee

OSCAR: Mir schwirrt der Kopf, verwirrt-MUIG. Ist es jetzt im Bauch der Mama schon ein Baby? Oder ein Embryo oder ein Fötus?

JOYCE: Erst ist da nach der Befruchtung nur ein Klumpen Zellen. Wenn das Ganze sich entwickelt, nennt man es erst Embryo und wenn es sich weiter entwickelt, irgendwann Fötus. Ein Baby ist es eigentlich erst, wenn es zumindest so fertig entwickelt ist, dass es problemlos geboren werden könnte. Aber das wird oft ganz beliebig verwendet.

OSCAR: Und was und wo ist die Eihaut?

DAISY: Das ist was ganz Raffiniertes. Damit dem ungeborenen Baby im Bauch der Mama nichts passieren kann, wird jedes einzelne Baby in der Gebärmutter in eine Hülle gepackt. Die nennt man Eihaut oder auch Fruchtblase. Die füllt sich dann mit Fruchtwasser, in dem das Baby bis zur Geburt schwimmt. Das Fruchtwasser ist wie ein Stoßdämpfer. Außerdem schützt es das Baby vor Temperaturschwankungen und es verhindert, dass das Baby an der Fruchtblase festwächst.

OSCAR: Junge, Junge. Und ich dachte, wir Böckchen wären schon kompliziert, beeindruckt-MUIG.

PEBBLES: Wenn der Fötus wächst, fängt er auch an, das Fruchtwasser zu trinken. Aber wer trinkt, pieselt auch. Deshalb wird durch die ganze Schwangerschaft durch das Fruchtwasser alle paar Stunden komplett ausgetauscht. Die Mutter baut alle Schadstoffe darin ab und produziert neues frisches.

TOFFEE: Das ist ganz schön anstrengend, das könnt ihr mir glauben! Und ich weiß, wovon ich rede. Ich hatte zwei Babies und ihr wisst ja, unsere Schwangerschaft dauert ungefähr 68 Tage vom Deckakt bis zur Geburt. Das ist im Nagetiervergleich ziemlich lang. Fast 10 Wochen. Aber unsere Babies sind bei der Geburt ja auch schon fix und fertig mit Fell und allem und sogar der Zahnwechsel ist dann schon durch.


Joyce

JOYCE: Aber trotz der langen Tragezeit und der weiten Entwicklung der Meeribabies merkt man der Meerimama erst in den letzten vier Wochen der Schwangerschaft an, dass sie an Gewicht und Umfang zunimmt. Die Babies im Bauch fangen erst dann an richtig zu wachsen und erst in den letzten drei Wochen vor der Geburt spürt man, dass sich die Babies im Bauch bewegen.

DAISY: Aber von der Geburt erzählen wir heute nichts mehr. Das machen wir in einer der nächsten Folgen. Wir wollten nämlich heute noch erzählen, wie das ist, wenn keine Befruchtung eintritt, weil das Weibchen von einem Kastraten gedeckt wird.



Daisy

PEBBLES: Genau. Dann gibt es erstmal den Eisprung, weil die Fortpflanzungsorgane im Weibchen ja den Deckakt bemerken, aber noch nicht wissen, dass keine Spermien kommen. Dann gibt's aber halt keine Befruchtung und keine weiblichen Hormone zum Einnisten der Eizelle.

TOFFEE: Und da unterscheiden wir uns jetzt von den Zweibeinern. Bei den Menschenweibchen baut sich die Schleimhaut in der Gebärmutter ab, wenn sich kein Ei einnistet. Dann kriegen sie ihre Tage und dabei scheiden sie die nicht benötigte Schleimhaut aus. Wir Meeris kriegen aber keine Tage. Unsere Schleimhaut wird nicht ausgeschieden, sondern immer nur umgebaut.

OSCAR: Was für ein Glück. Ich fände es nicht so schick, wenn hier ständig Blutpfützen wären.

TOFFEE: Das ist wieder typisch Mann, schnaub-MUIG.

JOYCE: Übrigens: Auch wir Meeris kommen irgendwann  in die Wechseljahre, und zwar sowohl die Weibchen als auch die Männchen. Dabei verändert sich die ganze Hormonproduktion. Bei uns Mädels wird die Wahrscheinlichkeit einer Schwangerschaft immer geringer. Aber Vorsicht: anders als bei den Zweibeinern, wo die Weibchen irgendwann nicht mehr schwanger werden können, ist bei uns Meerimädchen auch in hohem Alter eine Schwangerschaft nicht ganz ausgeschlossen. Das sollte man aber vermeiden, weil es für so ein altes Omchen zu belastend wäre.

OSCAR: Nur gut, dass wir hier alle noch so jung und knackig sind.

KERSTIN-ZWEIBEIN: Das ist ein gutes Stichwort, Oscar. Ich hab' hier nämlich junges knackiges Gemüse für euch.

PEBBLES: Oh fein. Babygürkchen und Babymöhrchen. Wie passend zum Thema.

OSCAR: Danke, Mama Kerstin. Also tschüss dann, bis nächste Woche...

Folge verpasst??? Kein Problem!!! *HIER* geht's zu den vorherigen Zwinki

 Hier geht es zu den Henry&Co.-Folgen: **KLICK**

 

 


 

In der vergangenen Tage haben wir kräftigen "Zuwachs" im Patenbereich bekommen:

Miraculix Holly Pica Luise Grazia

Alle fünf sind noch auf der Suche nach lieben Leuten, die eine Patenschaft für sie übernehmen möchten.
Patenschaft? Was ist denn das??? Hier *KLICK* könnt Ihr alles rund um die SOS-Patenschaft erfahren.

 


 

Sharlyn kam im Oktober 2014 zu uns in den Verein. Da sie eine rüstige Seniorin von gut 6 Jahren war, stellte sie sich zunächst in der Vermittlung vor. Es kam keine passende Anfrage für die liebe Maus und so wurde sie Mitte des Folgejahres im Alter von 7 Jahren verpatet. Sie durfte in ihrer Pflegestelle bleiben, und zog einfach ins Nachbargehege zu den eigenen Schweinchen der Pflegestelle um. Sharlyn war noch immer rüstig und fidel, aber Senioren haben es in der Vermittlung immer schwerer als junge Schweinchen, und irgendwann dürfen sie auch einmal ankommen. Der stete Wechsel in den Vermittlungsgruppen ist für die alten Herrschaften Stress, der irgendwann zu viel wird. Soweit sollte es bei Sharlyn nicht kommen.

Sharlyn fügte sich prima in ihrer Gruppe ein, sie war eine wirklich proppere und ausgesprochen lebenslustige Dame. So genoss sie also ihr Leben, stand bei der Leckerchenausgabe vorne mit am Gehegerand, besuchte regelmässig die Etage, kurzum sie liess es sich gutgehen. So wurde die liebe Maus auch stolze 10 Jahre alt! In der letzten Zeit baute sie verstärkt ab, als sie zuletzt nur noch liegen konnte und von ihrer Pflegemama gefüttert werden musste, wusste diese, dass nun der Zeitpunkt gekommen war. Das Vegetieren hat kein Schweinchen verdient und die stets muntere und agile Sharlyn ganz sicherlich erst recht nicht. So ist ihre Pflegemama schwersten Herzens am 01.06.2018 den letzten Weg mit ihr gegangen und hat sie bis zuletzt begleitet.

So nehmen wir mit traurigem Herzen Abschied von dieser aufgeweckten Grande Dame. Da sie ein so hohes Alter erreicht hat, durften wir noch ganze 4 Jahre mit ihr verbringen, dafür sind wir von Herzen dankbar.

 

 

Der Tod einer geliebten Seele

ist das Zurückgeben einer Kostbarkeit,

die Gott uns geliehen hat!

(unbek. Verfasser)

 

Komm gut an, liebe Maus!

 


 

 

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Ok Ablehnen