Wir möchten uns bei allen Besuchern der TIERisch gut-Messe 2018, unseren Sponsoren und vor allem unseren fleißigen Standdienstler/-innen für eine wieder rundum gelungene Messe bedanken.

Für unsere SOS-Schützlinge konnten wir durch den Verkauf unserer handgefertigten Kuschel-/Fan- und Einrichtungsartikel, der tollen Kräuter, den getreidefreien Leckereien, duftendem Heu, u.v.m. einen schönen Erlös erzielen. Auch hat der eine oder andere Gurkentaler den Weg in unsere Spendendose gefunden - auch hierfür herzlichen Dank!

Hier ein paar Impressionen unseres Messestands 2018:

  • TG1
  • TG2
  • TG9
  • TG14
  • TG15
  • TG18

 SOS Meerschweinchen e. V. wurde durch Sach- und Geldspenden für die Messe unterstützt von:

 

 

   
     
     Birgit W. und einem Sponsor, der nicht erwähnt werden möchte.

 


 

"Neeeee - ich habe keine Tomate gesehen??? Ihr???"

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Daisy

DAISY: Hallo Leute, hier ist wieder eure Daisy.

Stellt euch vor, die Kerstin hat unser neues Haus beauftragt, aufgeregt-quiiieeek-MUIG!

JOYCE: Ja, das kam jetzt echt überraschend, zustimmend-MUIG. Wir hatten schon befürchtet, das ganze Projekt sei gestorben, weil die Mama Kerstin so lange nicht mehr darüber gesprochen hat.

TOFFEE: Ich hab' euch doch gesagt, dass sie nie aufgibt, wenn sie was will, befriedigt-MUIG. Da ist sie ein zähes altes Biest. Aber ihr wolltet mir ja nicht glauben.

OSCAR: So kannst du doch nicht über die Mama Kerstin reden, Toffee, entsetzt-MUIG.

TOFFEE: Warum nicht? Ist doch liebevoll gemeint und jung ist sie ja nun wirklich nicht mehr, feststell-MUIG. Immerhin ist sie jetzt gerade 50 geworden.

PEBBLES: Sie sagte, jetzt sei die erste Hälfte 'rum und in der zweiten Hälfte fange der Spaß erst an. Das nenne ich optimistisch, anerkennend-MUIG.

OSCAR: Das ist Galgenhumor, Pebbles.

PEBBLES: Glaub' ich nicht, widersprech-MUIG. Sie sagte, sie fühle sich immer noch wie 35. Seitdem sei sie innerlich nicht mehr gealtert.

DAISY: Ungeduldig-MUIG, können wir jetzt mal aufhören über die Mama Kerstin zu reden und stattdessen auf's Wesentliche kommen: unser neues Haus!

OSCAR: Immer diese Ungeduld der Jugend, seufz-MUIG.


Oscar

TOFFEE: Ihr Leser erinnert euch doch bestimmt an den Kostenvoranschlag des Schreiners vor etlichen Wochen, oder?

JOYCE: Kicher-MUIG, wie könnte man den jemals vergessen? Die Mama Kerstin sagt, sie kriegt heute noch jedes Mal Schnappatmung, wenn sie daran denkt.

PEBBLES: Sie hat dem Schreiner dann geschrieben, dass und warum sein Entwurf nicht so richtig den Bedürfnissen von uns Meeris entspricht...

OSCAR: …und dass und warum sein Entwurf auch nicht so richtig IHREN Bedürfnissen entspricht, hähä-MUIG.

DAISY: Daraufhin kam von dem Schreiner nichts mehr. Tote Hose, pfffth-MUIG.

TOFFEE: Die Kerstin hat sich dann mit einer Freundin unterhalten, die früher mal bei einem Schreiner gearbeitet hat. Die hat ihr erzählt, ihr Schreiner habe mal für eine Igel-Notstation ein Igelhaus gebaut für mehrere Igel zum Aufpäppeln und Überwintern, das hat vor Jahren schon über 4.000 € gekostet, tststs-MUIG.

JOYCE: Nach dem Kostenvoranschlag des Schreiners war die Mama Kerstin erst ganz schön demoralisiert, mitfühlend-MUIG, aber dann hat sie angefangen darüber nachzudenken, wie sie wohl unser jetziges Haus nochmal in Schön selbst nachbauen kann.

PEBBLES: Aber vieles, was sie so an Materialien dafür gebraucht hätte, hat sie gar nicht erst gefunden, wunder-MUIG . Diese Anti-Pipi-beschichteten Platten z.B. gibt es wohl irgendwie nicht in den Größen, in denen sie die haben wollte. Manche verkaufen die nur mit 80 cm Breite und unser Haus ist hier unten einen ganzen Meter tief.


Pebbles

OSCAR: Bei anderen Händlern hätte sie riesengroße sauteure Platten kaufen müssen zum Kleinschneiden, Kopf-schüttel-MUIG, und andere wollten nur Rechtecke zuschneiden und nicht auch die Schräge der oberen Etage. Und selber zurecht schneiden wollte sie nichts mehr. Sie sagte, sie sieht keinen Grund, warum ihre Schnittkanten diesmal gerader und glatter werden sollten als beim ersten Hausbau.

TOFFEE: Das nenne ich einen gesunden Realismus, vergnügt-MUIG.

DAISY: Außerdem hat sie z.B. auch nicht verstanden, wo der Unterschied ist zwischen Möbelbauplatten, beschichteten Spanplatten, Multiplexplatten, MDF-Platten, HDF-Platten, Siebdruckplatten usw. Bei den Zweibeinern ist aber auch immer alles so kompliziert, feststell-MUIG.  

JOYCE: Sie wusste auch nicht, wie dick so eine Platte sein muss, um nicht unter uns zusammenzubrechen. Die gibt's nämlich in allen möglichen Stärken.

OSCAR: Und genau wie mit den Platten ging es ihr mit allen anderen Einzelteilen, egal ob es um die Scheiben ging, um die Schrauben, die Schranktüren des Unterschranks und und und, mitleidig-MUIG.

TOFFEE: Ja, die Arme hat sich ganz rote rechteckige Augen gesurft, um rauszukriegen, wie man eine Nut in ein Brett fräst, damit die Plexischeiben ordentlich da drin sitzen, aber trotzdem herausnehmbar sind. Dafür hätte sie aber wohl noch so eine spezielle Höllenmaschine kaufen müssen, grusel-MUIG, die sie danach nie wieder gebraucht hätte.

OSCAR: Und die ihr genauso unheimlich gewesen wäre wie die elektrische Monstersäge, schauder-MUIG.


Joyce

JOYCE: Und in einer suboptimal selbst gefrästen Zickzack-Nut hätte das mit den Scheiben auch nicht so hingehauen.

PEBBLES: Eigentlich war ihr klar, dass sie das alles nicht selbst kann. Jedenfalls nicht in Schön. Und wenn sie alles gekauft hätte, was sie zum Selbstbauen gebraucht hätte, hätte das auch schon ein paar hundert Euro nur für das Material gekostet.

TOFFEE: Sie war eine ganze Zeit lang richtig frustriert, weil sie keine Möglichkeit gefunden hat, uns zu einem schönen, neuen, größeren und aber gerade noch erschwinglichen Haus zu verhelfen.

JOYCE: Aber dann hat sie die perfekte Lösung gefunden, hurra-MUIG.

DAISY: Ja, echte Profis in Sachen Meerihaus. Ihr solltet euch mal deren Homepage ansehen. Die heißt "www.kleintiervilla.de". Mann, da sind richtige Meerschweinchenpaläste abgebildet, da weiß man gar nicht, wo man zuerst hinschauen soll, ehrfürchtig-MUIG.


Daisy

OSCAR: Die Kerstin fand die Preise der dort abgebildeten Paläste ziemlich fair und verheissungsvoll. Und die bauen überhaupt nur Kleintiervillen, deshalb wissen sie genau, worauf es den zukünftigen Bewohnern ankommt, zufrieden-MUIG.

JOYCE: Aber die bauen nicht nur so zwei bis drei Sorten Standardhäuser, sondern alles, was der Kunde haben möchte. Und auch nicht nur für uns Meeris. Da gibt es auch Deluxe-Häuser für Kaninchen, Hamster, Chinchillas, Ratten, Degus und alle möglichen anderen Kleintiere, bewundernd-MUIG.

PEBBLES: Die Kerstin war sofort total begeistert. Und dort arbeiten auch lauter Schreiner, aber scheinbar sind die nicht so teuer wie der, der hier war.

OSCAR: Die sind spezialisiert und können das deshalb schneller als ein Schreiner, der nur alle Jubeljahre mal ein Nagerheim baut. Und die arbeiten bei kleintiervilla.de mit verschiedenen vorgefertigten Bauteilen, die nur noch individuell angepasst werden müssen. Das spart auch Zeit und Geld, erklär-MUIG.

TOFFEE: Die Kerstin hat geschaut, wo die Firma ihren Sitz hat. Und siehe da, die sind in Nettetal, das ist hier von uns in Essen aus nur ca. 60 km weit weg, freu-MUIG. Also hat die Kerstin unser ganzes Haus vermessen und jede Kleinigkeit fotografiert und dann hat sie da angerufen und einen Termin gemacht und ist da hingefahren.


Toffee

DAISY: Die meisten Kunden bestellen wohl einfach eine Kleintiervilla im Internet und schicken die Maße und ihre Vorstellungen per E-Mail oder telefonieren mit der Firma und kriegen dann das Kleintierheim per Spedition angeliefert.

TOFFEE: Die Mama Kerstin wollte sich das Ganze dort aber gerne mal anschauen. Sie ist ja sehr neugierig. Und sie fand es auch einfacher, jemandem persönlich ihre Vorstellungen zu erklären. Wenn es um ihre Tiere geht, kann sie ganz schön eigen sein, vielsagend-MUIG.

JOYCE: Die Firma sitzt in einem Gewerbegebiet und die Kerstin ist erst zweimal an der Halle vorbeigefahren, weil das Schild daran relativ klein ist. Sie ist dann rein durch die kleine Eingangstür an der Seite der Halle und war gleich ganz begeistert.

OSCAR: Ja, sie stand dort direkt in der Werkstatt. Überall standen angefangene, halbfertige, fast fertige und ganz fertige Kleintiervillen in allen Größen und Formen herum. Und überall werkelten mehrere Schreiner an den verschiedensten Maschinen. Da wurde gesägt, glattgeschliffen, zusammengefügt usw. und es gab Regale mit einem ganzen Berg von Rampen in verschiedenen Größen und vorbereiteten Plexischeiben und Leisten mit schon reingefräster Nut, Berge von Holzstapeln und alles, was man braucht, um Kleintieren eine richtig standesgemäße Behausung zu bauen, verklärt-MUIG.

PEBBLES: Einer von den Schreinern hat dann die ganzen Fotos von unserem Haus auf einem Holzstapel ausgebreitet und mit der Kerstin besprochen, wie das neue Haus aussehen soll. Er hat gleich die richtigen Fragen gestellt und sich Notizen gemacht und ein bisschen gezeichnet, freu-MUIG. Die Mama Kerstin war ganz begeistert. Der hat keine Stellen gezeichnet, wo wir hätten runterfallen können und er wusste genau, wie lang ein Meerschweinchen ist und wieviel Platz wir überall brauchen, um mit dem Boller bequem die Kurven zu kriegen.


Pebbles

TOFFEE: Die Mama Kerstin hat ihm gesagt, dass sie gerne noch eine Etage mehr für uns möchte und dass wir Zwischenetagen kriegen sollen und dass auch das Häuschen unter der linken Treppe im Erdgeschoss wieder da sein soll, unter dem Pebbles so gerne liegt.

DAISY: Bloß meinen Prinzessinnenturm hat sie nicht bestellt, bekümmert-MUIG.

OSCAR: Aber klar doch, Daisy, die ganze neue oberste Etage ist doch eine Prinzessinnenetage, sozusagen ein sehr breiter niedriger Turm, gut-zured-MUIG.

DAISY: Na gut, getröstet-MUIG.

JOYCE: Und dann kam der große, spannende Moment als die Kerstin fragte, was das Ganze nun kosten sollte. Da war sie ganz schön nervös.

PEBBLES: Der Schreiner ging dann in das kleine Büro, das hinten abgeteilt an der Halle klebt, weil er den Preis mit der Chefin besprechen wollte. Dann kam er wieder raus und der Mama Kerstin war schon ganz schlecht. Aber der Schreiner sagte, das ganze Haus mit den drei Etagen solle 700 € kosten.


Toffee

TOFFEE: Die Kerstin konnte es kaum fassen. Da war sie echt glücklich, mitfreu-MUIG. Sie musste sich richtig zusammennehmen, um nicht ganz feist zu grinsen, aber sie wollte dem Schreiner ja auch nicht das Gefühl geben, er sei zu billig. Dabei hätte sie am liebsten einen Luftsprung gemacht, weil ihr plötzlich klar war, dass es jetzt klappt mit unserem neuen Haus, obwohl 700 € ja auch viel Geld sind.

JOYCE: Ja, aber das sollte ja auch gleichzeitig ihr Geburtstagsgeschenk zum 50. sein und die meisten ihrer Freunde beteiligen sich an unserem Haus, den Rest tut die Mama Kerstin aus ihrem Weihnachtsgeld dazu.  

PEBBLES: Es kommen dann aber noch 70 € dazu für die Anlieferung unseres Hauses per Spedition, weil unser neuer Palast nicht ins Auto passt, ergänzend-MUIG. Außerdem ist so ein Haus ja auch total schwer, das könnte die Mama Kerstin gar nicht selbst heben oder aufstellen.

OSCAR: Aber der im Vergleich zum Normalschreiner günstige Preis kommt natürlich auch daher, dass die Firma keine schicken Ausstellungsräume hat und keine repräsentativen Büros. Bloß die Halle, in der alles hergestellt wird. Das ist natürlich prima für die Geldbeutel der Kunden, freu-MUIG. Und die Mama Kerstin glaubt, dass die Firma auch die meisten Kleintiervillen über's Internet verkauft und wenig persönlichen Kundenverkehr hat. Als sie jetzt da war stand da ein fertiges Haus, 3 Meter hoch und 3 Meter breit, in feste Folie verpackt und fertig zum Verschicken nach Süddeutschland.

DAISY: Jedenfalls wird jetzt gerade unser Rohbau fertig gebaut, aufgeregt-MUIG. Und am Mittwoch fährt die Mama Kerstin nochmal hin und stimmt mit dem Schreiner die Inneneinrichtung ab, also wo genau die Rampen hinkommen usw.

JOYCE: Ich glaub', der Schreiner hat nicht nur gut erfasst wie unser neues Haus werden soll, sondern auch, dass unsere Mama Kerstin eine schwierige und anspruchsvolle Kundin mit einem heftigen Kontrollzwang ist.


Joyce

TOFFEE: Er scheint aber doch gut damit klarzukommen. Und vielleicht ist es ja auch mal schön für die Schreiner, dass da jemand persönlich kommt und sich alles anschaut und alles toll findet. Die Mama Kerstin war auch ganz begeistert von den filigranen Hamsterhäusern. Da ist dann halt alles winzig dran.

OSCAR: Und wisst ihr was? Genau an dem Tag als die Mama Kerstin aus Nettetal zurückkam und unsere Villa bestellt hat, fand sie zuhause eine E-Mail von dem teuren Schreiner, der ihr jetzt doch einen zweiten Entwurf geschickt hat, tja-MUIG. Und er hat geschrieben, dass er der Mama Kerstin auch preislich noch "ein bisschen" entgegenkommen könne. Aber er hat nicht geschrieben um wieviel.

JOYCE: Die Kerstin geht aber nicht davon aus, dass er ihr um 3.000 € entgegenkommen würde. Deshalb hat sie ihm jetzt abgesagt.

PEBBLES: Hm, wenn die Mama Kerstin am Mittwoch die letzte Besprechung mit dem Schreiner hat, dann wird unser Haus bestimmt noch diesen Monat fertig, nachdenklich-MUIG.

DAISY: Genau. Und dann feiern wir Weihnachten schon in unserem neuen Palazzo, hin-und-her-hüpf-MUIG.

TOFFEE: Mich beruhigt es sehr, dass das neue Haus zwar neu wird, aber trotzdem ganz viel beim Alten bleibt. Ich bin kein großer Freund von Veränderungen, mitteil-MUIG.


Oscar

OSCAR: Ich bin sicher, dass es eine schöne und positive Veränderung wird. Jedenfalls werden wir den Lesern berichten, wenn das neue Haus da ist.

KERSTIN-ZWEIBEIN: Na, ich sehe, ihr seid schon genauso aufgeregt wie ich. Ich hab' heut wieder Gurkenscheiben für euch. Könnt ihr überhaupt was essen?

OSCAR: Aber klar doch. Wir können IMMER was essen. Danke, Mama Kerstin.

Also tschüss dann, mampf schmatz, bis nächste Woche…

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Toffee

TOFFEE: Hallo Leute, hier ist wieder eure Toffee.

Ich sag's euch, wir haben hier seit Tagen keine ruhige Minute mehr gehabt, erschöpft-MUIG.

DAISY: Unser neues Haus ist nämlich da, aufgeregt-kräh-MUIG. Seit Freitagabend. Deshalb sind wir dieses Wochenende auch so spät dran mit unserer Folge, entschuldigend-MUIG.

PEBBLES: Jetzt, wo der ganze Umzug 'rum ist und das Haus steht, wird es ja wohl auch bald wieder ruhiger werden, so dass wir uns dann allmählich gemütlich einleben können, hoffnungsvoll-MUIG. Die letzten Tage waren wirklich stressig.


Das neue Haus

TOFFEE: Leute, Ihr wisst ja noch aus der letzten Folge, dass unsere Mama Kerstin am Mittwoch nochmal zu Kleintiervilla.de gefahren ist, um die letzten Details zu besprechen, erinner-MUIG. Als sie dann dort in die Halle kam sah sie direkt schon unser Haus da stehen. Sie sagte, sogar in der großen Halle habe es RIESIG ausgesehen.

OSCAR: Von den Außenmaßen her ist es aber nicht größer als das alte Haus, feststell-MUIG. Durch die zusätzliche Etage ist es halt viel höher.

DAISY: Die Prinzessinnenturmetage!

OSCAR: Ganz genau, Süße.

JOYCE: Viele Leute lassen für ihre Kleintiere Schranklösungen bauen, erklär-MUIG, und Schränke sind oft nicht so tief, meistens nur 60 cm, höchstens 80 cm. Dadurch haben Schrankhäuser meistens mehrere schmale längliche Flächen.


Das neue Haus

DAISY: Wir haben hier im Erdgeschoss ein Innenmaß von 98 cm x 134 cm, ziemlich genau wie vorher, sagt die Mama Kerstin, stolz-hin-und-her-flitz-MUIG.

TOFFEE: Ja, so tief sind oft nur Bodengehege. Wir haben halt das Glück, dass die Kerstin unser allererstes Haus noch als Bodengehege geplant hatte. Deshalb hatte es schon immer die tiefere Fläche, freu-MUIG. Und beim späteren Ausbau ist es halt immer dabei geblieben, weil die Kerstin das große Bodenbrett ganz sparsam immer weiter benutzt hat.

OSCAR: Und was für ein Glück, dass in unserem Zimmer ausgerechnet so eine geräumige Ecke für unser Haus zur Verfügung steht, wo das mit dieser Tiefe auch hinhaut, erleichtert-MUIG.

PEBBLES: Die Kerstin sagte aber, sie sei jetzt beim ersten Anblick des neuen Hauses echt beunruhigt gewesen, ob sie sich am Ende vermessen hatte und das neue Haus hier gar nicht reinpasst. Sie hat extra am Mittwochabend nochmal nachgemessen, aber es stimmte alles, zum-Glück-MUIG.


Pebbles

JOYCE: Jedenfalls haben die Kerstin und der Schreiner am Mittwoch die letzten Kleinigkeiten besprochen und die Lage und Richtung der Rampen festgelegt, mitteil-MUIG. Das Versteck-Häuschen unter der linken Rampe im Erdgeschoss wurde genauso wie die schräge Plexischeibe daneben fertig geplant.

TOFFEE: Naja, das mit der Richtung der Rampen hätte ruhig alles so bleiben können wie es vorher war. Ich bin ja nicht so für Veränderungen, Nase-rümpf-MUIG. Aber ich nehme an, man gewöhnt sich daran.

OSCAR: Ich hab mir heut' nacht gleich mal den Kopf an dem Zwischenbrett der Erdgeschossetage angehauen, autsch-MUIG, weil ich so gewohnheitsmäßig im Halbschlaf in der linken Ecke nach oben springen wollte, aber dort ist ja jetzt keine Öffnung mehr, weil das Zwischenbrett jetzt durchgeht bis zur linken Wand. Da muss ich meinen Autopiloten wohl neu programmieren, seufz-MUIG.


Das neue Haus

PEBBLES: Aber dass die Rampen so breit sind, finde ich herrlich, begeistert-MUIG. Ich hatte bisher schon manchmal ein bisschen Angst, besonders beim Hochlaufen, eingesteh-MUIG. Ich bin bei den alten Rampen oft erstmal davor stehen geblieben und hab' tief durchgeatmet und dann hab' ich mir einen Ruck gegeben und bin dann ganz schnell hochgerannt.

DAISY: Vielleicht solltest du jetzt erst mal eine der neuen Rampen benutzen bevor du sie bejubelst, vorschlag-MUIG.

TOFFEE: Jedenfalls ging's dann bei uns hier schon am Mittwochabend los mit der ganzen Aufregung und den Vorbereitungen und dem Umzugsstress, stöhn-MUIG. Der Schreiner sagte nämlich mittags zur Kerstin, ob es OK sei, wenn unser Haus am Freitagnachmittag geliefert wird. So schnell hatte sie nicht damit gerechnet. Aber dann wollte sie auch nicht noch länger warten und hat einfach Ja gesagt, resigniert-MUIG.


Schicke Rampen und Streurieselschutz

DAISY: Und abends hat die Kerstin dann mit einem hektischen Aktionismus angefangen. Sie hat schon mal unseren Unterschrank komplett leergeräumt und das Regal über unserem Haus auch. Und dann hat sie überall extra gründlich geputzt.

JOYCE: Das war schon echt lästig, weil wir zu der Zeit abends sonst ein gemütliches Vorschläfchen machen, um uns auf unser Abendbuffet vor dem endgültigen Schlafengehen vorzubereiten. Bei der Unruhe war aber an ein Vorabendschläfchen nicht zu denken, bedauernd-MUIG.

OSCAR: Und am Donnerstagabend wurde es noch viel schlimmer, gähn-MUIG. Da hat die Kerstin erst im Wohnzimmer einen Auslauf für uns aufgebaut. Wir haben uns gewundert, weil ja noch gar nicht Sonntagmorgen war. Aber dann hat sie uns gar nicht reingesetzt.

PEBBLES: Ich wär' gerne direkt in den Auslauf gegangen, aber der war erst für den Freitagnachmittag gedacht, bedauernd-MUIG. Die Kerstin wollte uns dann da zwischenparken während sie unser altes Haus abbaut und bis das neue Haus geliefert und aufgebaut ist.

JOYCE: Aber sie hat auch an dem Donnerstagabend schon angefangen mit dem Auseinandernehmen unseres alten Hauses. Da hat sie schon mal die ganze obere Etage losgeschraubt und abgenommen, leicht-leidend-MUIG.

OSCAR: Da war schon wieder nicht an unser Vorabendchillen zu denken, weil unser ganzes Haus gewackelt hat wegen der Schrauberei, schnaub-MUIG.

DAISY: Ich war schon auch erstmal ganz schön beunruhigt. Ich dachte, die Mama Kerstin sei vielleicht übergeschnappt und nehme jetzt unser Haus auseinander, um uns doch zu fressen, theatralisch-MUIG. Sowas kannte ich ja noch gar nicht, dass da so umgebaut wird. Aber Toffee sagte, wir müssten uns keine Sorgen machen.

OSCAR: Ja, unsere Toffee hat schon viel erlebt. Die hat alles im Griff, anerkennend-MUIG.


Extra Pipischutzleisten aus Plexi

TOFFEE: Also Angst haben müssen wir wirklich nicht vor der Kerstin. Die hat zwar oft Ideen, aber meistens reicht es, einfach in einer unauffälligen Ecke zu bleiben und den Ball flach zu halten bis alles wieder normal ist.

PEBBLES: Trotzdem ist es schon komisch, wenn einem das Dach über dem Kopf abgebaut wird. Ich hab' mich gefühlt wie ausgebombt und abgebrannt, kläglich-MUIG.

DAISY: Ich finde, die letzte Nacht in dem restlichen alten Haus war komisch. Wie Zelten im Freien ohne ein Dach über'm Kopf, grusel-MUIG. Wir saßen alle im übrig gebliebenen Erdgeschoss unter dem großen Tisch und haben förmlich die Luft angehalten.


Daisy

JOYCE: Am Freitagmorgen haben wir uns dann gewundert, dass der Hausputz ausgefallen ist. Das passiert sonst nie. Es gab nur einfach das Frühstücksbuffet, aber der Mist blieb liegen.

OSCAR: Naja, es war ja auch keine zweite Etage mehr da, auf die wir beim Putzen hätten ausweichen können.

TOFFEE: Außerdem war die Mama Kerstin an dem Freitag schon um kurz nach 12 Uhr wieder von der Arbeit zurück und hat uns in den schon vorbereiteten Auslauf im Wohnzimmer gesetzt. Dann hat sie unser altes Haus komplett leer geräumt und den Rest auseinander geschraubt, wehmütig-MUIG. Sie sagte, sie hatte gar keine Erinnerung mehr daran, wie lächerlich viele Schrauben sie da verbaut hatte. Und manche wollten jetzt genauso ungern wieder raus wie sie damals rein wollten.

DAISY: Es waren 194 Stück! Effekt-heischend-MUIG.


Das neue Haus

OSCAR: Unglaublich! Aber immerhin hat sie es geschafft bis das neue Haus angeliefert wurde.

PEBBLES: Ja, grad' so, aber das war nochmal eine richtige Ochsentour für unsere arme Mama Kerstin, mitfühlend-MUIG. Ihr hatte man nämlich gesagt, das neue Haus komme zwischen 17 und 18 Uhr und ihr Plan war, bis halb Fünf fertig zu sein und die Ecke bis dahin leer und sauber zu haben für das neue Haus.

JOYCE: Aber schon um kurz nach 15 Uhr rief von unterwegs der Fahrer an, der das Haus brachte, und entschuldigte sich, dass er etwas später komme; er brauche noch etwa 20 Minuten, weil er im Stau stehe, grins-MUIG.


Das neue Haus

DAISY: Da war die Kerstin noch längst nicht fertig mit dem Rausdrehen der vielen Schrauben und sie musste jetzt plötzlich beschleunigen wie ein Düsenjäger, um den ganzen Prüll noch fix aus dem Zimmer zu schaffen, damit das neue Haus da reinpasst.

TOFFEE: Hey, der "Prüll" war drei Jahre lang meine Heimat, empört-MUIG. Mir ist schon ein bisschen wehmütig, dass das alte Haus jetzt weg ist. Das war einfach noch ein Stück meines alten Lebens mit Henry, Jane und Clara.

OSCAR: Das verstehe ich, Toffee. Aber schau, wir haben jetzt noch mehr Platz, eine ganze Etage mehr als jetzt.

TOFFEE: Ich weiß gar nicht, ob wir die brauchen, zweifelnd-MUIG. Ich war noch gar nicht bis ganz oben. Ist irgendwer von euch überhaupt schon über's Erdgeschoss hinausgekommen seit gestern abend?

OSCAR: Nö, ich lass das ruhig angehen, ausweichend-MUIG.

PEBBLES: Gott bewahre, beunruhigt-MUIG, ich warte erstmal ab bis einer von euch vorgeht.

DAISY: Ich geh' dann mit Pebbles, wenn sie geht.

JOYCE: Ich wollte erstmal einen Plan machen wie ich jetzt in Zukunft DREI Etagen effektiv überwachen soll, ratlos-MUIG.

TOFFEE: Vielleicht, indem du zumindest einfach mal hochgehst und nachschaust?

OSCAR: Ooch, gemütlich-MUIG, ich hab' den Eindruck, dass es hier auch ohne Überwachung ziemlich sicher ist, räkel-MUIG.

TOFFEE: Ihr seid alles Schisserbüxen. Ich hab' heut' nacht schon auf der Erdgeschoss-Zwischentage unter dem rundum zugehängten Tisch geschlafen und heute morgen war ich schon frühstücken in der ersten Etage, stolz-MUIG. Da lag eine feine Portion frisches Gemüse 'rum, die hatte ich ganz für mich alleine, zufrieden-MUIG.

PEBBLES: Mann, du traust dich vielleicht was, ehrfürchtig-MUIG.

OSCAR: Ja, unsere Toffee hat ein Entdecker- und Abenteurer-Gen.

TOFFEE: Ich denke, ich geh' die oberste Etage nachher mal inspizieren. Von dort riecht es nach leckeren Maisblättern, schnüffel-MUIG.

OSCAR: Sag dann einfach Bescheid, ob es sicher ist und ob es sich lohnt so weit hochzuklettern, OK?


Das neue Haus

DAISY: Die Kerstin hat gesagt, die drei Etagen haben jetzt zusammen 3,35 qm. Und dazu kommen noch die beiden Zwischenetagen mit je 0,34 qm. Das sind insgesamt 4 qm, aufgeregt-MUIG. Toll, gell?

TOFFEE: Aber das Mobiliar lässt schon noch sehr zu wünschen übrig, feststell-MUIG. Mir fehlen hier noch die richtig kuscheligen uneinsehbaren Ecken, in denen wir alle ungesehen sitzen können. Und ich vermisse unseren großen Familientisch im Erdgeschoss, unter dem wir immer zusammen gegessen und geschlafen haben. Dass der weg ist, geht gar nicht, entschieden-MUIG.

OSCAR: Geduld, Toffee. Wir sind doch gerade erst eingezogen. Neue Möbel sind erst Schritt Zwei.

JOYCE: Wir kriegen im Erdgeschoss wieder einen schönen großen Drunter-versteck-Tisch für unsere Familiensitzungen, sagt die Kerstin, beruhigend-MUIG. Dazu muss sie aber erst eine neue Kiefernholzplatte kaufen, die farblich zum neuen Haus passt. Die schneidet sie dann passend und schraubt Füße darunter. Aber der alte Tisch, der dort immer stand, passt jetzt hier einfach nicht mehr rein, weil die Zwischenetagen jetzt größer sind als vorher.


Joyce

PEBBLES: Die Kerstin kümmert sich ganz bestimmt ganz fix darum.

TOFFEE: Das will ich hoffen!

DAISY: Aber schau doch mal, Toffee, wir haben jetzt sogar total schicke kleine Treppenhausumrandungen, damit die Streu nicht mehr durch die Öffnung nach unten fallen kann, begeistert-MUIG.

OSCAR: Und es ist auch eine gute Sache, dass das ganze Innere des neuen Hauses Anti-Pipi-beschichtet ist. Das ist wohl hygienischer als das bisherige lackierte Holz, das doch inzwischen schon ganz schön angegriffen war von unserem Pipi. Allerdings muss ich auch sagen, dass ich immer viel Spaß daran hatte, Löcher in die Plastiktischdecke zu knabbern, mit der das Erdgeschoss ausgelegt war, kicher-MUIG. Das geht jetzt leider nicht mehr. Aber so ist das halt mit dem Fortschritt.

PEBBLES: Mal schauen, wo die geplante Hängematte hinkommt, neugierig-MUIG.

TOFFEE: Naja, die neuen Rampen sind zumindest wirklich eine deutliche Verbesserung. Breiter und griffiger. Und ich muss zugeben, dass die sehr raffiniert gemacht sind, anerkennend-MUIG. Die sind nämlich nicht festgeschraubt, sondern unten am Boden ist ein kleines Hölzchen angeschraubt und man lehnt die Rampe einfach unten an das Hölzchen und oben an den Rand des Treppenaufgangs und schon steht sie bombenfest, obwohl man sie zum Reinigen mit einem Griff rausnehmen kann, bewundernd-MUIG.


Die praktischen Rampen

JOYCE: Kicher-MUIG, ja, was hat die Kerstin immer geflucht, wenn sie unsere alten Rampen zum Putzen losschrauben musste. Und dann musste sie diese fummeligen kleinen Schräubchen wieder reindrehen. Ich hab' so eine Ahnung, dass die neuen Rampen wohl häufiger geputzt werden als die alten.

DAISY: Die Mama Kerstin meinte, das neue Haus sei nicht nur viel schöner, sondern auch ein Quantensprung in Sachen Reinigung und Hygiene.

OSCAR: Das befürchte ich! Es riecht überhaupt noch nicht nach unserem Revier. Nur nach frischem Holz, bekümmert-MUIG.

TOFFEE: Ja, da denkt keiner dran, welche Mühe wir Meeris jetzt wieder haben bis wir aus diesem großen Holzklotz wieder ein gemütliches Heim gemacht und es überall mit unserem Eigengeruch dekoriert haben.

PEBBLES: Ach, wir lassen uns einfach nicht stressen. Wir machen am besten einen Plan wie wir fünf alles ganz methodisch anpieseln, dann ist ganz fix alles markiert, vorschlag-MUIG.

OSCAR: Dafür brauch' ich keinen Plan. Nur einen großen Wassernapf, damit ich dann auch muss und kann.

DAISY: Es gibt jetzt zwei Wassernäpfe! Ganz oben soll ab sofort auch noch eine Schüssel stehen, damit wir nicht so weit laufen müssen, wenn wir Durst kriegen.

TOFFEE: Das höre ich gerne, dass der Service hier weiter groß geschrieben wird, befriedigt-MUIG. Aber warum hat die linke Außenwand jetzt wohl Fenster bekommen? Da fühlt man sich ja so auf dem Präsentierteller.

JOYCE: Die Mama Kerstin sagte, dadurch sieht das Haus leichter und luftiger aus, das tue dem Zimmer gut.

PEBBLES: Ich dachte, hier geht es um uns?!

OSCAR: Aber das tut es ja. Ich bin sehr froh, dass wir so ein Zuhause haben dürfen. Ich wünschte, alle Meeris dürften so schön leben wie wir.


Oscar

KERSTIN-ZWEIBEIN: Na, ihr Süßen, ihr sitzt ja immer noch so unentschlossen im Erdgeschoss. Ich dachte, ihr geht mal auf Erkundungstour. Ich hab' euch deshalb eure Leckerchen einfach mal nach oben gelegt. Viel Spaß beim Suchen.

OSCAR: Is' nich' wahr, oder? Konsterniert-MUIG.

TOFFEE: Hihi-MUIG, gute Idee. Ich geh' dann mal nach oben. Ihr kommt besser mit, wenn ihr nicht wollt, dass ich eure Leckerchen mit aufesse.

Danke, Mama Kerstin! Also tschüss dann, mampf schmatz, bis nächste Woche…

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Im Oktober mussten wir Abschied nehmen von:

 

Malou

Im November 2011 durfte die hübsche Malou mit ihrer Freundin Chinara zu Kastrat Micky ziehen. Die drei verstanden sich auf Anhieb prächtig.
Leider verstarben im Laufe der Zeit ihre Freunde, aber sie musste nicht lange alleine bleiben, denn es durften weitere SOS-Schützlinge bei Malou einziehen. Zu dritt genossen sie das Schweinchen-Dasein in vollen Zügen.

Leider erreichte uns am 06.10.2018 die traurige Nachricht, dass Malou für immer eingeschlafen ist.

Malou durfte im Kreis ihrer Freunde den Weg über die Regenbogenbrücke gehen.

Sie wurde stolze 8 ½  Jahre alt.

 Mach‘s gut kleine Maus im Meerschweinchenparadies.

 

Anneli

Anneli wurde im Sommer 2011 geboren und kam im Dezember 2012 zu SOS.
Im Februar 2013 durfte sie zu zwei Teenies ziehen. In ihrem neuen zu Hause bekam sie den Namen Gipsy, und lebte mit ihren Freunden harmonisch zusammen.

Am 11.10.2018 hörte ihr kleines Herzchen plötzlich auf zu schlagen.

Sie erreichte ein schönes Alter von 7 Jahren.

Ihr Frauchen hat Anneli

Heute hat sich ein ganz besonderer kleiner Engel auf den Weg über die Regenbogenbrücke gemacht. Anneli hat sich heute still und leise verabschiedet. Bis zum Schluss war sie gierig am futtern doch der Rest von ihr wollte einfach nicht mehr. 6 Jahre durfte ich mein Leben mit ihr teilen und so vieles mit ihr erleben. Sie hat sich nie etwas gefallen lassen und oft munter drauflos gezwickt und auch deutlich gezeigt wenn ihr etwas gegen den Strich geht. Aber auch ihre liebevolle Art als Erzieherin für junge rauflustige oder unsichere Tiere hat sie oft gezeigt. Sie hinterlässt hier eine riesige Lücke...

Gismo zeigt deutlich, wie sehr er seine alte Dame vermisst.

Anneli, Du fehlst mir so…

 

Bodie

Bodie wurde am 07.03.2015 geboren und wurde bereits als junges Böckchen im September 2015 bei SOS aufgenommen.
Schnell fand er ein neues zu Hause, von wo er aber bereits ein Jahr später wieder zurückgegeben wurde.

Im Dezember 2016 zog er dann in sein endgültiges zu Hause. Hier durfte er bei 2 Weibchen seine Qualitäten als Haremswächter unter Beweis stellen.

Vor kurzem ging es ihm dann richtig schlecht. Der Tierarzt diagnostizierte ein massives Herzproblem mit Wasser in der Lunge. Trotz intensiver Bemühungen verstarb Bodie noch in den Händen der Tierärztin.

Bodie wurde leider nur 3,5 Jahre alt.

Diese Zeilen schickte uns seine liebe Gurkengeberin:

Lieber Bodie, du hast vielen Mädels gezeigt, wie eine gute Schweinchenfamilie funktionieren kann und was wirklich wichtig ist. Der Chef warst immer Du - Du hast Dir zwar mal einen Bissen klauen lassen, aber du wusstest ja, dass im Ernstfall gilt, was Du jetzt anordnest. Deine zwei Mädels haben viel von Dir gelernt - das nehmen sie fürs Leben mit!
Du hattest eine schöne Zeit in dem großen Gehege und auch im Garten, der Dir immer gut gefallen hat.  Danke, dass Du bei uns warst und uns immer mit Deiner guten Laune und Deiner Gutmütigkeit erfreut hast.

Leb wohl und komm gut bei den anderen an!

 

Whity

 

Whity wurde im März 2015 bei SOS aufgenommen. Da die Haltung nach dem Tod ihrer Freundin beendet werden sollte, suchten die damaligen Halter schweren Herzens ein neues Daheim für die Kleine. Dieses war auch schnell gefunden.

Bereits Anfang im Mai 2015 durfte die kleine, weiße Schneeflocke in ihr endgültiges Zuhause ziehen. Hier bekam sie den süßen Namen Ilse und lebte mit Franz-Josef, einem alleinstehenden Kastraten zusammen.

Leider bekamen wir am 19.10.2018 die Nachricht, dass Ilse plötzlich, ohne vorherige Anzeichen eingeschlafen ist.

Die kleine ist im Sommer 2010 geboren und war immer fit und fidel bis zum Schluss. Mit 8 Jahren hat sie ein sehr schönes Alter erreicht.

 Wir wünschen Dir, kleine Maus, eine glückliche Zeit bei Deinen vielen Freunden auf der Regenbogenwiese.

 

Nike

Die süße Nike hat uns leider am 25.10.2018 für immer verlassen müssen.
Nachdem ihr Frauchen feststellte, dass es ihr nicht gut geht, zeigte sich beim Tierarzt auf dem Röntgenbild ein trauriges Ergebnis:
Ihr Herzchen war viel zu groß, und die daraus entstandenen Wassereinlagerungen in der Lunge machten ihr das Atmen schwer.

Schweren Herzens entschloss man sich, Nike nicht leiden zu lassen.... so folgte sie ihrer Freundin Malou, die nur wenige Tage vor ihr gehen musste.

Nike kam im April 2013 in den Verein und wurde bereits im Juli 2013 mit Kastrat Aiko vermittelt. Im  August 2016 kamen beide wieder in den Verein zurück, da die Haltung beendet wurde.

Wenige Tage später fanden die beiden aber bereits ihr endgültiges Daheim. Hier verbrachten sie zusammen mit SOS-Malou eine wunderbare Zeit.
Doch nun, auf der großen Wiese mit all seinen frischen Leckereien, sehen sich Nike und Malou wieder…
Nike war am 08.12.2012 geboren. Sie wurde fast 6 Jahre alt.

 

Sarina

Unsere liebe Sarina wurde im Frühjahr 2012 geboren und wurde im Januar 2014 bei uns abgegeben, da die Meerschweinchenhaltung beendet wurde.

Im Mai 2014 fand sie ihr Daheim, in dem sie bis zuletzt liebevoll umsorgt wurde.
Sie wurde am 26.10.2018 erlöst und durfte in den Armen ihres Frauchens den Weg zur Regenbogenbrücke finden – sie hatte einen unheilbaren Tumor im Bauchraum.
Sarina wurde 6 ½ Jahre alt.

 

Kommt gut an Ihr Engelchen im Oktober, in Eurem Für-Immer-Zuhause auf der wunderschönen Regenbogenwiese.


 

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