Nanu??! Wo möchtest du denn hin, du kleiner Racker?

Da meint doch unser tollkühner Held sich einfach klammheimlich davonstehlen zu können. In einem unbeobachteten Moment seiner Pflege-Gurkenschnipplerin rückt sich der junge Mann ein flaches Häuschen so zurecht, dass er von dort aus agil auf den im Bild zu sehenden Unterstand hüpfen kann. Von dort aus hat man natürlich eine faszinierende Aussicht auf das ganze Geschehen um einen herum. Und natürlich hofft Bandit auch einen Blick auf eine süße Schweinedame erhaschen zu können. Ob ihm das wohl gelungen ist?

Bandit ist übrigens eines unserer aktuellen Vermittlungstiere. Besucht doch ihn und unsere anderen Schützlinge gerne über >diesen Link<

 


 

Joyce

JOYCE: Hallo Leute, hier ist wieder eure Joyce.

Meine liebe Schwester Pebbles ist heute ganz tiefsinnig und grübelt schon seit Stunden, besorgt-MUIG.

PEBBLES: Ja, ich möchte zu gerne wissen, warum wir eigentlich hier sind, sinnier-MUIG.

OSCAR: Aber wo sollten wir denn sonst sein, verdutzt-MUIG?

TOFFEE: Wir sind hier, weil die Mama Kerstin uns aus der Notstation geholt hat, das kannst du doch nicht vergessen haben, überrascht-MUIG.

PEBBLES: Nein, nein, ich meine, warum existieren wir denn überhaupt?

TOFFEE: Na, weil wir geboren wurden, was-denn-sonst-MUIG.

DAISY: Wir sind da, weil unsere Mamas und Papas sich lieb hatten, romantisch-MUIG.

PEBBLES: Aber wozu gibt es uns denn, hartnäckig-MUIG?

JOYCE: Damit wir einfach da sind?

OSCAR: Ja, ich denke auch, dass es reicht, dass wir einfach da sind, überzeugt-MUIG. Wir sind Lebewesen und ohne uns und die anderen gäbe es kein Leben auf der Erde. Das wär' doch schade. Und langweilig.


Pebbles & Oscar

PEBBLES: Aber was hat es denn für einen Sinn zu leben, wenn wir dann doch wieder sterben müssen? Warum sterben wir überhaupt wieder? Bekümmert-MUIG

DAISY: Wahrscheinlich, weil alle mal dran sein wollen und das geht nur nacheinander und nicht gleichzeitig, sonst wär's zu voll auf der Welt, philosophier-MUIG.

JOYCE: Ich glaube, dass es so gedacht ist, dass wir unser Leben als etwas besonders Kostbares schätzen sollen, weil es endlich ist. Gäbe es kein Ende, wäre es zu selbstverständlich und wir würden es vielleicht nicht genug wertschätzen, mutmaß-MUIG.

PEBBLES: Aber erst kriegen wir es geschenkt und dann nimmt man es uns wieder weg. Das finde ich total gemein, mit-dem-Schicksal-hader-MUIG.

OSCAR: Vielleicht nimmt man es uns ja gar nicht weg. Vielleicht tauschen wir es ja nur gegen ein noch größeres Geschenk, optimistisch-MUIG. Ich zumindest glaube ganz fest an das Regenbogenland, tief-überzeugt-MUIG.

PEBBLES: Aber garantieren tut uns das keiner, zweifelnd-MUIG. Dann wäre man doch wenigstens beruhigt.

TOFFEE: Ich weiß gar nicht, was heute mit dir los ist, Pebbles. Hast du was Unrechtes gegessen? Vielleicht liegt dir die Paprika schwer im Magen?

PEBBLES: Nein, nein, ich frag' mich nur, ob wir einen bestimmten Lebenszweck haben?

TOFFEE: Gott bewahre!! Ich möchte gar keinen Zweck haben, entsetzt-MUIG. Das würde mich ja total in meiner freien Entscheidung einschränken und ich müsste ständig irgendwelchen Anforderungen genügen, Haare-sträub-MUIG. Ich find's viel sinnvoller, dass ich so lebe, wie ich will und tun und lassen kann, was ich will.


Toffee

OSCAR: Die armen Tiere in der Massentierhaltung werden nur geboren, um ganz fix wieder geschlachtet zu werden und in der Zwischenzeit ist ihr ganzes Leben eine Quälerei, voller-Mitleid-MUIG. Die haben einen Zweck, aber das ist ganz bestimmt nicht der Sinn des Lebens.

JOYCE: Welchen Sinn hat es eigentlich, nach dem Sinn zu fragen, Pebbles? Muss denn alles einen Sinn haben? Hauptsache, das Leben ist schön. Und wir hier haben doch echt Glück mit unserem Leben.

OSCAR: Genau. Wer sagt denn, dass ein Leben noch irgendwas anderes sein oder tun muss, außer einfach da zu sein? Deshalb heißt es ja auch unser Dasein, fröhlich-MUIG.

TOFFEE: Der Henry hat auch immer gesagt, dabei sein ist alles. Aber er fand auch, dass man ruhig was Gutes tun kann, während man dabei ist.

PEBBLES: Aber das ist ja genau eine der vielen Fragen. Wie soll man denn sinnvoll leben?

DAISY: Ist das denn für alle gleich? Ich dachte, jeder muss für sich selbst seinen eigenen Weg finden, seinem Leben einen Sinn zu geben.

TOFFEE: Das sehe ich auch so. Und das ist nicht nur für jeden von uns unterschiedlich. Das wechselt sogar manchmal im Laufe eines Lebens. Als Clara in eurem jugendlichen Alter war, hatte sie nur eine Antwort auf die Sinnfrage: Sonnenblumenkerne! Außerdem hatte sie ein Ziel: Gruppenchefin werden.


Joyce

JOYCE: Aha-MUIG, also der eher materialistische Ansatz, bei dem das eigene Individuum und die Befriedigung der eigenen Wünsche im Vordergrund stehen. Genuss, Macht, Selbstverwirklichung.

TOFFEE: Aber als sie älter wurde, wurde ihr das alles immer unwichtiger und es wurde für sie viel wichtiger, sich in unserer Gruppe für die Gemeinschaft einzubringen und sich persönlich zu entwickeln. Sie hat entdeckt, dass sie am glücklichsten ist, wenn wir uns in der Gruppe lieb hatten und eine gute Zeit miteinander verbrachten, wehmütig-erinner-MUIG.

PEBBLES: Also ist es der Sinn des Lebens, glücklich zu sein, egal wie?

OSCAR: Naja, egal wie vielleicht nicht. Aber Glück und Lebensfreude sind schon wichtige Lebensziele. Nur nicht grad auf anderer Leute Kosten. Nur weil ich gerne Maisblätter esse und beim Essen glücklich bin, darf ich euch trotzdem nicht alle wegessen.

TOFFEE: Keine Sorge, Oscar, wenn du das versuchen würdest, würde ich schon dafür sorgen, dass du damit nicht glücklich wirst, grimmig-MUIG. Ich esse nämlich auch für mein Leben gern Maisblätter.

PEBBLES: Das sagt mir aber immer noch nicht, wie ich es anstelle, so glücklich und lebensfreudig zu werden, dass es meinem Leben einen Sinn gibt.

JOYCE: Ich persönlich finde, dass dein Leben schon allein deshalb einen Sinn hat, weil du da bist. Ich liebe dich nämlich, Schwesterherz, und ich weiß, dass du mich auch liebst und das macht mich glücklich.


Daisy

DAISY: Oh, ist das schööön, selig-MUIG. Die Liebe ist das Beste überhaupt. Ich finde, die Liebe gibt dem Leben Sinn.

OSCAR: Ich finde, der Sinn unseres Lebens ist der, den wir ihm geben, vielsagend-MUIG.

PEBBLES: Was heißt das denn jetzt wieder? Allmählich werde ich immer verwirrter, verständnislos-MUIG.

OSCAR: Wir sollten versuchen, ein gelungenes und erfülltes Leben zu führen. Wenn wir das schaffen, sind wir auch glücklich und unser Leben hat einen Sinn. Aber was ein gelungenes und erfülltes Leben ist, das muss jeder für sich entscheiden. Wir haben die Freiheit, für uns einen Lebensweg zu wählen, den wir ganz persönlich für sinnvoll halten. Alles ist möglich.

TOFFEE: Zumindest innerhalb der Grenzen unseres Hauses, lakonisch-MUIG.

PEBBLES: Hmm, nachdenk-MUIG. Das klingt gut mit der Freiheit, aber das ist ja wohl auch eine ganz schöne Bürde. Ich meine, es wäre doch viel einfacher, wenn es Vorgaben gäbe, wie man ein sinnvolles Leben führt. Wenn ich da Freiheiten habe, dann muss ich auch davon Gebrauch machen und mir selbst was überlegen. Das ist ganz schön mühsam und ich bin für alles selbst verantwortlich, was dann in meinem Leben passiert.

TOFFEE: Tja, Kleines, das Leben ist kein Ponyhof.

JOYCE: Das ist aber doch gar nicht so schwer, Pebbles. Du bist doch ein moralisches Lebewesen mit einer Vorstellung von Werten und davon, was in deinen Augen gut ist und was schlecht. Wenn du dir eine ideale Wertvorstellung machst und versuchst, so gut wie möglich danach zu leben, wirst du automatisch glücklich sein und das Gefühl haben, dass dein Leben einen Sinn hat.

TOFFEE: Ihr redet immer vom Glück. Was ist denn aber Glück? Nur die besonders gelungenen Momente, in denen es extragut läuft, z.B. weil der Andenkondor sich verschätzt und nur das Grasbüschel neben dir erwischt hat und du entkommen konntest? Oder ist das auch die unaufgeregte Zufriedenheit eines Lebens, in dem alle unsere Grundbedürfnisse erfüllt sind und gar nicht viel Außergewöhnliches passiert?


Daisy

DAISY: Nachdenk-MUIG. Hm, ich fände es zwar echt scharf, wenn ich dem Andenkondor entkomme und dann wäre ich bestimmt wahnsinnig glücklich, aber das ist ja dann ein kurzes Glück. Immer satt und in Sicherheit sein, keine Angst haben zu müssen, mit netten Mitschweinchen in einem schönen Haus leben zu dürfen und ein Zweibein, das sich um alles kümmert, das hält irgendwie deutlich länger. Ich glaube, das ist das wahre Glück, wenn im täglichen Leben alles gut läuft, nachdenklich-MUIG.

OSCAR: Eine kluge Einstellung, Daisy, bewundernd-MUIG. Wer immer nur nach Glückshöhepunkten giert, wird meistens unglücklich, weil er das Gute, was er im täglichen Leben hat, nicht mehr zu schätzen weiß. Wer Zufriedenheit hat und Seelenfrieden, der muss sich bestimmt keine Gedanken mehr um den Sinn seines Lebens machen.


Oscar

TOFFEE: Bist du denn unzufrieden, Pebbles? Meistens macht man sich ja Gedanken um den Sinn des Lebens, wenn man unglücklich oder unzufrieden ist oder das Gefühl hat, dass einem der Sinn abhanden gekommen ist. Aber eigentlich bist du doch sonst eine ganz Gemütliche.

PEBBLES: Nein, eigentlich ist alles OK und ich bin sehr glücklich hier. Aber heute hab' irgendwie meinen Moralischen...

TOFFEE: Vielleicht war es doch die Paprika. An heißen Tagen muss man höllisch aufpassen, dass frisches Gemüse nicht gärt. Ich hoffe, deine lästige Philosophieattacke ist nicht ansteckend und verschwindet bald wieder.

JOYCE: Überleg doch einfach mal, was dir in deinem Leben einfach Freude macht, Pebbelchen.

PEBBLES: Lass mal überlegen. Dass ich euch habe, ist schön. Und ich mag unser Haus, weil es so schöne Gemeinschaftsverstecke hat. Und ich mag die vielen leckeren Mahlzeiten, die ständig serviert werden. Und ich finde es schön, dass wir die Kolumne für SOS machen. Das hält uns immer beschäftigt und wir können anderen Wissen über uns und unser Leben vermitteln. Und, naja, wir sind dadurch auch ein ganz kleines bisschen berühmt und das ist ja schon auch irgendwie schmeichelhaft, ein-kleines-bisschen-schäm-MUIG.

DAISY: Aber das ist doch schon wahnsinnig viel Sinn im Leben, findest du nicht?

OSCAR: Das sehe ich aber auch so. Folge einfach immer deinem Herzen und tu, was du für richtig hältst und was dir Spaß macht. Lass dir nichts von anderen einreden, wovon du nicht selbst überzeugt bist, sondern bleib dir selbst treu. Du wirst sehen, dass es keinen besseren Weg gibt, deine eigene Persönlichkeit optimal zu entfalten.

TOFFEE: Da hat der Oscar mal Recht. Und verbringe ganz viel Zeit mit denen, die du liebst. Nichts macht glücklicher als das. Und wenn du deine Gaben nutzt, um das Leben anderer besser und schöner zu machen, ist das für dich am Allerbefriedigendsten.


Toffee & Pebbles

PEBBLES: Ihr seid soo klug. Danke für all die guten Ratschläge. Ich fühle mich jetzt schon viel besser. Ich werd' versuchen, alles zu beherzigen.

JOYCE: So ist es richtig, Schwesterchen. Lass uns fröhlich sein und so leben, dass wir am Ende des Weges sagen können, hey, das war einfach nur ein superschönes Leben und ich hab' alles mitgenommen und nichts Wichtiges verpasst.

OSCAR: Ja, Mädels, vergesst die doofe Sinnfrage. Wo wir schon mal hier sind, können wir genauso gut singen und tanzen und das Leben genießen und uns die Bäuche vollschlagen, dubidubidu-MUIG.

KERSTIN-ZWEIBEIN: Hey, was ist denn bei euch los? Ihr seid ja alle am Swingen und Singen, feiert ihr Party?


Pebbles

PEBBLES: Wir feiern das Leben, weil es so schön ist.

KERSTIN-ZWEIBEIN: Ihr Schweinchen macht es richtig. Ihr würdet nicht stundenlang über den Sinn des Lebens grübeln und diskutieren, ihr habt's einfach drauf.

PEBBLES: Och, naja…, geheimnisvoll-lächel-MUIG.

KERSTIN-ZWEIBEIN: Hier, eure Leckerchen, feiert schön weiter.

JOYCE: Danke, Mama Kerstin. Also tschüss dann, mampf schmatz, bis nächste Woche...

 

Folge verpasst??? Kein Problem!!! *HIER* geht's zu den vorherigen Zwinki

 Hier geht es zu den Henry&Co.-Folgen: **KLICK**

 

 


 

Wir freuen uns sehr über folgende neue Patenschaften und bedanken uns ganz herzlich bei:

 

 

 Herrn Steven S. für die Übernahme einer Patenschaft für Felia,

Frau Isabell S. für die Übernahme einer Patenschaft für Maracuja und für eine Geschenkpatenschaft an Frau Monika J. für Felia,

Familie Wagner für die Übernahme einer Patenschaft für Maracuja,

Frau Sandra D. für die Übernahme einer Patenschaft für Anzo,

Frau Birgit W. für die Übernahme von gleich drei Patenschaften für Anzo, Maracuja und April,

Frau Vera R. für die Übernahme einer Patenschaft für Pica,

Frau Tina W. für die Übernahme einer Patenschaft für April,

Familie S. für die Übernahme einer Patenschaft für Grazia,

Famillie P. für die Übernahme einer Patenschaft für Luise,

Frau Cathrin W. für die Übernahme von gleich zwei Patenschaften für Holly und Luise,

Familie H. für die Übernahme einer Patenschaft für Holly und

Frau Katharina M. für die Übernahme einer Patenschaft für Nevada

 

 

sowie

 

Familie H. für die Übernahme von gleich zwei Kastrationspatenschften für Bandit und Snorre.

 

 

Herzlichen Dank ihnen allen für die grossartige Unterstützung!

 


 

"Aaaaaah was für ein wundervolles Schweineleben *schnauf*"

Unsere süße SOS-Sachiko - oder auch Lotti, wie sie jetzt liebevoll genannt wird, genießt ihr Leben nun in vollen Zügen. 

Es macht uns immer wieder glücklich zu sehen, wenn unsere Schützlinge ein schönes (und hoffentlich endgültiges Zuhause) bekommen. Lotti wurde von ihrer ehemaligen Halterin aus schlechter Haltung bei Ebay-Kleinanzeigen geholt. Abgemagert, verängstigt und auf einem Auge blind durfte sie mit SOS-Mamoru (leider Ende Juni 2018 verstorben) und SOS-Sumiko (welche in der Pflegestelle noch auf ein neues Zuhause wartet) in ein neues Leben starten. Langsam konnte sie wieder Vertrauen zu Menschen fassen. Aufgrund beruflicher Veränderungen musste die Haltung beendet werden und so fanden die Drei den Weg zu uns. Nicht lange auf der Homepage wurde sie schon angefragt, ob sie nicht zu Matti (alias SOS-Skip) und seinem aktuellen Weibchen ziehen möchte. Da wir Matti durch die Zeit bei uns gut kennen, war uns sehr schnell klar, dass dies bestimmt ein wundervolles Team wird. Hier auf dem Bild sehen wir Lotti, wie sie gerade Mattis Kissen vereinnahmt. Sie weiß einfach was gut ist ;)

Wir wünschen Lotti alles Gute und Beste in ihrem neuen Zuhause!

 


 

 

 


Pebbles

PEBBLES: Hallo Leute, hier ist wieder eure Pebbles.

Ihr wisst ja, kurz nach Henrys Tod ist der Oscar hier eingezogen. Ihm widmen wir deshalb die heutige Folge. Der Oscar hat jetzt nämlich Jahrestag hier, gratulier-MUIG.

OSCAR: Das war am 8. Juli 2017, ein Samstag. Mann, war ich aufgeregt als die Pflegemama in der Notstation sagte, es komme jemand, um mich anzuschauen, erinner-MUIG. Früh am Vormittag war das und die Pflegefrau kam mit der Mama Kerstin in das Schweinchengartenhaus. Dort fischte sie mich aus meiner Übergangskleingruppe heraus und reichte mich schwupp-MUIG der Mama Kerstin rüber.

DAISY: Und die dachte als erstes, "Oh Mann, ist der hässlich." Kicher-MUIG.


Oscar (bei seiner Ankunft)

PEBBLES: Is' nich' wahr, oder? Ungläubig-MUIG.

OSCAR: Doch, leider, peinlich-MUIG. Ich bin ja ziemlich groß und hab' kräftige Knochen und ziemlich große Füße mit nur ein paar Haaren drauf. Die Kerstin sagt manchmal, das seien richtige Hobbit-Füße. Aber ich war damals auch noch total mager und knochig und meine Haare waren ganz zauselig und sehr schlecht geschnitten. Ich hab' wirklich nicht viel hergemacht, selbstkritisch-MUIG.


Oscar (linke vordere Quadratlatsche)

TOFFEE: Die Mama Kerstin ist aber keine, die jemanden wegen Äußerlichkeiten ablehnt, tröst-MUIG. Sie war voller Mitleid und sie hat dich genau angeschaut und gedacht, der arme Kerl muss erstmal ordentlich aufgefüttert werden. Und ein Haarschnitt wär' auch nicht schlecht. Aber sie dachte auch, der kleine Strupps hat ein liebes Gesicht und ganz liebe Augen. Und schon hatte sie dich ins Herz geschlossen und damit warst du schon an Bord.

JOYCE: Man kann gar nicht glauben, dass du so strupsig und dürr warst. Heute bist du so ein kräftiger Prachtkerl.

OSCAR: Oh, danke, strahl-übers-ganze-Gesicht-MUIG. Aber hier gibt's ja auch alles, was Schwein braucht. Ein schönes Heim mit sicheren Verstecken und gute Ernährung und Bewegung für die Gesundheit und den Muskelaufbau.

TOFFEE: Vergiss mal nicht die angenehme Gesellschaft!

OSCAR: Wie könnte ich? Ihr Mädels seid hier natürlich das Beste vom Ganzen, bestätigend-MUIG. Die Mama Kerstin hat damals auch direkt angefangen mich zu verschönern und so bekam ich gleich kurz nach meiner Ankunft hier den ersten gründlichen Haarschnitt. Danach war ich noch dünner und leichter, schmunzel-MUIG.


Oscar (vorher)

DAISY: Und seitdem sammelt die Mama Kerstin deine abgeschnittenen Haare in einem Böxchen, quietsch-MUIG.


Oscar (nachher)

PEBBLES: Sie wollte wissen, wieviel da so zusammenkommt in einem Jahr, weil deine Haare ja mit Hochgeschwindigkeit nachwachsen. Und siehe da, es ist genug Fell da, dass es locker für ein zweites Meeri reichen würde, staun-MUIG. Schaut mal:


Der doppelte Oscar

TOFFEE: Junge, Junge, fasziniert-MUIG. Wie würdest du wohl heute aussehen, wenn die Mama Kerstin deine Haare nicht regelmäßig schneiden würde? Man wüßte bestimmt nicht mehr, wo vorne und hinten ist. Und sehen könntest du bestimmt auch nichts mehr.

JOYCE: Und laufen könntest du nicht mehr. Du würdest dir ja nur auf die langen Haare treten und kämst nicht mehr voran, schreckliche-Vorstellung-MUIG.


Oscar (links: nur Haare, rechts: Haare mit echter Oscar-Füllung)

OSCAR: Und kötteln könnte ich bestimmt auch nicht mehr, weil mein Hinterteil komplett zugewachsen wäre, grusel-MUIG. Erst kürzlich sagte die Mama Kerstin, ich würde nach Pipi müffeln. Dann hat sie mich geschnappt und meinen Schlulermann wieder freigeschnibbelt. Der war rundum von kleinen angepieselten Löckchen umrahmt, leicht-beschämt-MUIG. Wenn die zu lang werden, kriege ich die nicht mehr sortiert und geputzt. Dann bleiben die Haare dort feucht und dann wird's unappetitlich und es können sich Entzündungen im Urogenitaltrakt bilden. 


Oscar (Hm, irgendwas ist komisch an diesem Meeri…)

DAISY: Also ist eine anständige Haarpflege auch gleichzeitig eine Gesundheitsvorsorgemaßnahme, feststell-MUIG.

TOFFEE: Ja, zumindest bei langhaarigen Schweinchen.

PEBBLES: Nun sag' doch mal, Oscar, jetzt nach einem Jahr hier, wie geht es dir denn jetzt hier? Was findest du gut und was könnte besser sein, ausfrag-MUIG?

OSCAR: Mir geht es richtig gut hier und ich bin wirklich glücklich, überzeugt-MUIG. Am Anfang war es eine harte Zeit hier. Ich war so ängstlich und misstrauisch. Dann war mir ja auch das ganze Procedere hier noch ganz fremd. Wöchentlicher TÜV, täglich ein- bis zweimal Füßchen eincremen, tägliche Hausreinigung, alle 14 Tage Haare schneiden. Das war erst mal richtig stressig und beunruhigend für mich. Ich war ein zappelndes Nervenbündel hier am Anfang.


Oscar (Da ist ja gar kein Meeri drin…)

DAISY: Du Stoiker? Ungläubig-MUIG.

OSCAR: Frag' Toffee, die kann das bestätigen.

JOYCE: Da sieht man mal, dass man sich auch an Verbesserungen erst gewöhnen muss, nachdenklich-MUIG.

OSCAR: Das ist wahr. Aber dann sind ja nach ganz kurzer Zeit erst Jane und dann Clara über die Regenbogenbrücke gegangen. Gerade hatte ich mich in der neuen Gruppe ein bisschen eingelebt, schon kamen diese Trauerfälle. Und die beiden waren ganz tolle Mädels, bekümmert-MUIG. Und Toffee war deshalb so traurig, dass ich schon dachte, sie verlässt mich auch noch. Ja, und dann kamt ihr, lauter wuselige Babies, grins-MUIG. Dieses Jahr war schon sehr aufregend.

TOFFEE: Das möchte ich nicht nochmal erleben, auch wenn jetzt gerade eine gute Zeit ist, klopf-auf-Holz-MUIG.


Oscar (Unfassbar, eine Meeri-Attrappe…)

DAISY: Ich finde es richtig schön hier, freu-MUIG. Und ihr seid alle sooo nett, überschwenglich-MUIG. Und der Oscar ist mein großer Freund und Beschützer, rot-werd-MUIG.

OSCAR: Ich finde auch, dass wir eine prima Truppe geworden sind. Eine Zeitlang hatte ich nicht gedacht, dass wir so zusammenwachsen würden. Da hat es schon ganz schön geknirscht im Getriebe hier, besonders kurz bevor Daisy kam. Aber, räusper-MUIG, in Daisy habe ich mich richtig verliebt. Wir verbringen viel Zeit miteinander und dann klopft mein Herz immer ganz doll, verlegen-MUIG.

DAISY: Ich hab' dich aber auch genauso lieb, Oscar, flüster-MUIG.


Daisy & Oscar

PEBBLES: Wieso ist euch das eigentlich so peinlich, verständnislos-MUIG? Was gibt es denn Schöneres als die Liebe? Freut euch einfach von ganzem Herzen und genießt die Zeit. Wer weiß, was die Zukunft bringt. Lebt HEUTE!

TOFFEE: Genau. Seid glücklich! Es ist ein Geschenk, wenn sich zwei finden, die sich besonders lieb haben. Und du, Oscar, hast dich in dem Jahr hier so verändert, dass du kaum wiederzuerkennen bist. Du warst am Anfang oft mürrisch und griesgrämig, da hätte sich Daisy bestimmt noch nicht in dich verliebt. Heute bist du ein richtig netter Kerl, Kompliment-mach-MUIG.


Toffee

PEBBLES: Das nennt man jetzt eine gute Partie.

DAISY: Was, verwirrt-MUIG? Wo ist eine gute Party?

JOYCE: Kicher-MUIG. Keine Party. Eine gute Partie machen heißt bei den Menschen, jemand Reiches zu heiraten. Bei uns Meeris heißt es, mit einem netten Mitschweinchen mit gutem Charakter und Sozialverhalten verbandelt zu sein. Wir Meeris stellen ja mehr auf den inneren Reichtum ab. Und ihr seid beide richtig liebe und gute Meeris. Ihr passt gut zueinander und habt euer Glück auch verdient, überzeugt-MUIG.

OSCAR: Ja, vor einem Jahr war ich wirklich noch ganz anders. Ich hatte viele Ängste, zum Beispiel beim Füße eincremen. Das war so schlimm, dass ich vor lauter Stress gebissen habe, dabei finde ich das heute ganz schrecklich, schäm-MUIG. Aber wenn es einem nicht gut geht, kann man auch selbst nicht so gut zu anderen sein wie es eigentlich möglich wäre. Heute habe ich keine Angst mehr und bin richtig entspannt und dadurch kann ich auch selbst viel besser zu euch und auch zur Mama Kerstin sein.

TOFFEE: Das bist du auch. Du warst am Anfang ein richtiger Luftikus, der sich um nichts gekümmert hat. Heute bist du ganz sozial und umgänglich und nimmst deine Aufgaben in unserer Gruppe ganz verantwortungsvoll wahr. Du gehst mit uns allen hier liebevoll um und kümmerst dich auch ziemlich gleichmäßig um uns Mädels. Ich muss sagen, dass wir mit dir einen echten Glücksgriff getan haben.

OSCAR: Wow, Toffee, so nette Sachen hast du bisher noch nie zu mir gesagt, gerührt-MUIG.


Oscar

PEBBLES: Sie hat aber Recht. Du bist ein prima Schweinemann. Deshalb wollen wir dich ja auch heute hochleben lassen.

DAISY: Also doch eine Party, freu-MUIG.

JOYCE: Wir haben extra ein Zusatzbuffet bei der Kerstin geordert. Es gibt nicht nur die üblichen Gemüse- und Salatsorten, sondern zusätzlich ein paar Jubiläums-Extras.


Joyce

TOFFEE: Ja, frisches Gras mit Löwenzahnblättern, getrocknete Maisblätter, frische Petersilie und Basilikumblätter und außerdem Sonnenblumenkerne und Erbsenflocken an frischen Apfelschnitzen.

OSCAR: Mensch, Mädels, ihr seid ja eine Wucht, überwältigt-MUIG. Ich hätte es aber auch wirklich selbst nicht besser treffen können als mit euch. Vielen Dank!

KERSTIN-ZWEIBEIN: Tataaa! Hier kommt die große Jahrestags-Buffetplatte für sieben hungrige Meeris.

OSCAR: Sieben??

KERSTIN-ZWEIBEIN: Naja, ich dachte, wenn's eine Party sein soll, darf's ruhig ein bisschen mehr sein. Ihr fünf schafft das schon.

OSCAR: Oh Mann, sieht das lecker aus! Von mir aus darf ruhig öfter Jahrestag sein, schwelg-MUIG.

JOYCE: Pebbles ist bald die nächste, freu-MUIG.

TOFFEE: Num efft un' hörd auf su re'en, stopf-schmatz-MUIG. Daff Büffee ift köftliff, kau-MUIG.

PEBBLES: Hä?

JOYCE: Wir sollen aufhören zu reden und essen kommen, weil das Buffet so köstlich ist, übersetz-MUIG.

DAISY: Ich dachte, mit vollem Mund soll man nicht reden, kicher-MUIG.


Tschüss Leute, euer doppelter Oscar…

OSCAR: Dann sag' ich jetzt als letztes DANKE Mama Kerstin und DANKE ihr Mädels für den wunderbaren Jahrestag.

Also tschüss dann, mampf schmatz, bis nächste Woche...

Folge verpasst??? Kein Problem!!! *HIER* geht's zu den vorherigen Zwinki

 Hier geht es zu den Henry&Co.-Folgen: **KLICK**

 

 


 

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Ok Ablehnen