Nachdem sich nun wohl auch in der freien Wildbahn herum gesprochen hat, dass der Briefträger öfter mal Post für den Tierschutzverein bei uns einwirft, hat Mitte November Klein-Tina ihren Weg zu uns gefunden:



Klein Tina

Beim abendlichen Biomüll-Runterbringen saß die Kleine mit knapp 300 g vor unserer Haustür. Natürlich haben wir für die Nacht sofort ein provisorisches Quartier eingerichtet und uns erstmal im Internet informiert. Schnell war klar, dass sie noch viel zu leicht und klein für diese Jahreszeit und den kommenden Winterschlaf ist. Tags darauf sind wir mit der Kleinen zu einer Igel-Notstation gefahren. Dort wurde sie entfloht und wir haben Entwurmung für sie und ein großes Paket an allen möglichen Informationen für uns mit bekommen.

Klein Tina hat von Anfang an das nun stressfreie Leben genossen und begeistert und gierig über Nacht Riesenportionen verschlungen. Mit mittlerweile einiges über 800 g darf sie jetzt in den wohlverdienten Winterschlaf, auf den sie sich schon auf dem geschützten Balkon vorbereitet. Im Frühjahr wird sie dann wieder in die Natur entlassen.

 

 

 

Anfang Dezember wurden wir dann gefragt, ob wir noch ein Igelchen bei uns aufnehmen könnten und so zog auch Albert-a bei uns ein. Vielleicht wird daraus auch noch Albert, da sich das kleine Stacheltier noch nicht so wirklich unter das Röckchen schauen lassen möchte

Der kleine Wurm hatte nur 270 g und wirkte auf den ersten Blick schon sehr entkräftet und ausgezehrt und hatte an der Seite außerdem auch eine Wunde, die versorgt werden musste und weswegen sie auch Antibiotika bekam.


Die/der winzige Albert-a

 

Albert-a genoss erstmal den warmen Snuggle-Safe, an Futter war sie anfangs noch nicht wirklich interessiert.

Entfloht wurde sie mit Hilfe der Igel-Notstation und einer Kotprobe beim Tierarzt abgegeben, da der Verdacht auf noch andere Parasiten bestand. Mit vielen Tipps der Notstation und auch der Tierärztin haben wir dann auch ihren Geschmack getroffen (Katzen-/Welpenaufzuchtsmilch und Hills a/d für Katzen) und sie fing an zu fressen. Mittlerweile war das Ergebnis der Kotprobe da, Lungenhaarwürmer und Lungenwürmer. Beides leider mit unterschiedlichen Mitteln und nacheinander zu behandeln. Aber wir sind hier nun im Endspurt und in ein paar Tagen sind dann hoffentlich alle Parasiten Geschichte. Albert-a hat zur Zeit etwas über 500 g und darf sich sehr gerne noch etwas Winterspeck anfuttern, bevor auch sie zum Winterschlaf auf den Balkon kommt, damit sie im Frühjahr gestärkt und ausgeruht ausgewildert werden kann.

 

Vielen Dank hier besonders an die Igelburg Mossautal für die tatkräftige Unterstüztung und das immer offene Ohr!

http://www.igelburg-mossautal.de

 


 

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