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Pflegestellen privat
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Mittwoch, den 01. Februar 2012 um 19:38 Uhr |
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Pflegestelle Biblis:
Gestern sind zwei Brüder in meine Pflegestelle gezogen, die Halterin musste sie abgeben, da sie leider aus beruflichen Gründen keine Zeit mehr hat. Von Puk möchte ich noch gesondert berichten, er wurde mir sehr krank übergeben, davon wusste ich vorher nichts.... Chicco ist zum Glück quitschfidel und fit und durfte heute zum Fotoshooting. Dabei musste er sich die Kamera auch mal ganz genau anschauen und das süße Foto möchte ich euch natürlich nicht vorenthalten. Weitere Bilder sind im Vermittlungsbereich zu finden. Der kleine Kerl muss auch noch kastriert werden und einen lieben Kastrationspaten suchen wir auch noch für ihn.

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Flo´s Ausflug ins Rotlicht-Milieu.... |
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Pflegestellen privat
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Dienstag, den 31. Januar 2012 um 19:13 Uhr |
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..oder auch ein Meerschweinchen als "nasse Katze"... Was macht man bei einem hartnäckigen Pilzbefall? Wird ein Pilzbefall vom Tierarzt diagnostiziert und es handelt sich erst mal nur um einzelne Stellen, dann werden diese auch erst mal behandelt, z.B. mit Imaverol-Lösung (Anwendung 4 x im Abstand von 3-4 Tagen je nach Befall.) Dabei ist es ganz wichtig, dass man die betroffenen Stellen und auch den umliegenden Bereich des Felles gut durchfeuchtet, um der Ausbreitung des Pilzes Einhalt zu gebieten. Meist klappt das dann auch. Bei Böckchen Flo, der seit kurzem in der Pflegestelle Mannheim sitzt und schon vor Aufnahme gegen Pilz behandelt worden war, war der Pilz leider sehr hartnäckig. Dann hilft nur noch, den ganzen Körper mit der Lösung gut nass zu machen, die Haut sollte gut feucht sein. Den Kopf aussparen; bei Flo war allerdings auch noch ein Fleck auf der Nase, also da musste lokal natürlich auch behandelt werden. Danach kam der arme Kerl unter die Rotlichtlampe zum Abtrocknen und bekam als Trost für die Tortur ein paar Leckerlis, die ihm die Trockenphase sicher verkürzt haben...

Flo nahm es recht gelassen hin....

..und stärkte sich erst mal mit etwas Trockengemüse nach dem (Teil-) Bad
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Pflegestellen privat
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Freitag, den 27. Januar 2012 um 19:40 Uhr |
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Wie, was, Synchron-Schwimmen ? *empörtmuig* Also wir Meerschweinchen sind doch wasserscheu !!! Ach so, du meinst Synchron-Liegen, ja ja doch, das haben wir echt drauf..... elegant, nicht wahr??!! *wimperklimper*........
Laurin und Aurora aus der eigenen Gruppe der Pflegestelle Mannheim-Wallstadt. Hier übrigens schön zu sehen, wir genüsslich die Meeris auf ihrer zweiten Ebene liegen. Die Unterstände in Tischform sind leicht zu basteln und im Gebrauch variabel und einfach praktisch. Obendrauf braucht es unbedingt noch eine flauschige Decke und Versteckmöglichkeiten, aber wenn man beides anbietet, wie man sieht, dann fühlt Meeri sich richtig wohl....
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Not macht erfinderisch...oder auch Tipp des Tages |
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Pflegestellen privat
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Donnerstag, den 19. Januar 2012 um 11:09 Uhr |
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Wir Pflegestellen haben alle unsere diversen Gehege für unsere Vermittlungstiere, manchmal kommt es aber vor, dass die alle besetzt sind und man trotzdem noch Tiere aufnehmen muss/möchte, wie in diesem Fall. Okay, kein Problem, man stellt den Ersatz-Käfig auf. Als ich Tristan und Rosella, einen gerade ausgewachsenen Bock und ein Baby-Weibchen, aufnahm, setzte ich die beiden in meinen 150*75 cm Käfig, der schon mehr Platz hat als viele "Otto-Normal-Halter" ihren Tieren bieten. Aber das wuselige Treiben der beiden war so herzerfrischend, dass ich nach kurzer Zeit noch meinen gleich großen zweiten Käfig dazustellte und mein Auslaufgitter außenherum. Jetzt hatten die beiden 3 m Lauflänge, aber wie habe ich das gemacht?
Man nehme: Zwei gleiche Käfige, mindestens vier gleich hohe flache Häuschen, lege über diese in einer Linie in jedem Käfig einfach ein Brett. Darauf Decken und weitere Unterschlüpfe und fertig ist die zweite Ebene zum Käfig Wechseln! Natürlich ist ein Gehege mit der Möglichkeit auch am Boden die Strecke zu laufen noch besser, aber so gibt es doch schon ganz schön Abwechslung für zwei quirlige Jungtiere. In einem sieht man das normale Einstreu, im anderen habe ich eine Decke verwendet (Müllreduzierung), bei so viel Fläche und weniger Tieren geht das prima. In beiden Abteilen Heu und Wasser anbieten... Fertig!

Der Doppelkäfig....
Demnächst werden bei mir aber schon wieder Tiere abgeholt und dann dürfen die beiden in mein "Hochbett"-Gehege umziehen und die Laufstrecke auch am Boden genießen. Die Variante mit zwei Häuschen und Brett drauf ist aber für alle Käfige unbedingt empfehlenswert und supereinfach nachzumachen. Meerschweinchen lieben einfach solche Ausgucke und Unterschlüpfe mit Ausblick und nehmen diese auch dankbar an. Abwechslung ist das halbe Leben!
Pflegestelle Mannheim-Wallstadt |
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Pflegestellen privat
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Samstag, den 07. Januar 2012 um 10:59 Uhr |
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Immer wenn Frauchen das Gehege putzt, müssen wir in der Ecke sitzen ! *empört-muig*
Hallo,
ich bin Emmy-Lou (rechts) und im Häuschen sieht man die Popos von Priscilla und Charlize (diesen Angsthasen!) und hinter den beiden saß auch noch Marilyn (Ober-Angsthase!)- wir leben alle als Pflegetiere in der Pflegestelle Mannheim. Ich bin übrigens schon am längsten hier, schon seit vier Monaten. Frauchen sagt, ich hätte halt keine besondere Farbe (aber ich bin doch soooo schön schnee-weiß mit einem frechen schwarzen Klecks am Auge) und ich hätte nur ein paar wenige lustige Rosettchen, aber sie meint, meine schwarzen Knopfäuglein könnten doch sooo lieb schauen! Außerdem nennt sie mich ihr tolles Charakterschweinchen *stolz-bin", ich bin nämlich ein kleiner Wirbelwind, immer unterwegs, verträglich mit jedem Artgenossen und wunderbar zutraulich. Immer vorne am Gitter, immer neugierig, eben eine ganz süße Maus.... Tja, ich sage immer zu den anderen, wenn es Leckerchen gibt, kommt mit, aber ich bin eben die mutigste von allen, ha! Hier geht es mir gut, aber so ein endgültiges Zuhause wäre halt noch schöner!...
Vielleicht bis bald?
Eure Emmy-Lou
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Große Bescherung in Frankenthal |
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Pflegestellen privat
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Mittwoch, den 28. Dezember 2011 um 09:09 Uhr |
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Pflegestelle Frankenthal:
in der Weihnachtszeit gab es gleich zwei glückliche vierbeinige Paketempfänger: Patenschwein Tabatha und das ehemalige SOS-Schweinchen Chenoa (beide waren letztens auf dem Schneelandschaftbild abgelichtet).
Patentante Yvonne hat ihrem ehemaligen Schützling was zum knabbern geschickt und dabei auch das Zweibein nicht vergessen:

"Hey Zweibein, du kannst das andere Zeug haben, ich kümmer' mich derzeit um das hier..." *schnüffel*
Chenoa hat von ihrer ehemaligen Besitzerin ein großes Fresspaket bekommen und hat sich dafür extra "in Schale" geworfen:

"Ui, so viel leckere Sachen, die werd ich heimlich knuspern, wenn die anderen nicht hinsehen..." *kicher* |
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Pflegestellen privat
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Freitag, den 23. Dezember 2011 um 13:17 Uhr |
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Pflegestelle Frankenthal
Eigentlich wollte ich Mila gar nicht haben.
Das ist eine harte Aussage, aber es stimmt, ich hatte es damals, vor drei Jahren, auf ein anderes Meerschweinchen abgesehen: Lola. Lola habe ich damals beim Einkauf in einem Gartencenter entdeckt, ich machte wie immer meinen obligatorischen Umweg durch die Kleintierabteilung und da sah ich sie: ein kleines glatthaariges, weißes „Mäuschen“ mit roten Augen, mit ihr in dem kleinen Glaskasten noch zwei andere Weibchen. Viele denken bei dem Anblick von weißem Fell und roten Augen wohl eher an Albinoratten und finden diesen Farbschlag gar nicht schön, aber ich fand sie einfach nur hübsch. Aber ich wollte widerstehen, denn ich hatte doch „schon“ fünf Meerschweinchen Zuhause (heute lache ich über „schon“ fünf, denn ich habe „nur noch“ sieben, zu Höchstzeiten hatte ich elf eigene Schweinchen). Also nahm ich am nächsten Tag eine damalige Freundin mit und habe ihr die kleine weiße Schönheit gezeigt. Sie war nicht so begeistert wie ich von „Lola“, dafür aber von dem bunten Rosettenweibchen, das dabei saß. Damals waren meine Favoriten eher Glatthaar-Meerschweinchen und daher konnte ich wiederum mit dem Rosetten-Weibchen weniger anfangen. Allerdings hatte die damalige Freundin nur ein unkastriertes Böckchen alleine (und das in Zeiten des Internets und Informationsüberflusses) und ich konnte sie davon überzeugen, dass sie ihr Böckchen kastrieren lässt und nach der vierwöchigen Absitzzeit das Weibchen dazu setzt, solange würde ich das Weibchen auch bei mir aufnehmen. Aber wir wollten uns das beide noch einmal überlegen und somit fuhren wir am Tag darauf wieder zum Gartencenter, dieses Mal zu dritt, mit meinem damaligen Freund (jetzt Mann), zur „Beratung“. Er war einverstanden und so ließen wir uns das weiße Glatthaar- und das bunte Rosettenmeerschweinchen herausfangen. Mein Mann fragte dann etwas mitleidig, ob denn nun das andere Weibchen dort drin alleine bliebe. Da wohl kein anderes Weibchen mehr „vorrätig“ sei, würde es wohl bis zur nächsten „Lieferung“ von Meerschweinchenweibchen alleine bleiben, antwortete uns die Mitarbeiterin des Gartencenters. Da wir das nun auch nicht wollten, hatte mein Mann von da an ein „eigenes“ Meerschweinchen bekommen, Leli, ein Glatthaar in sepia-buff.
Kurz danach haben sich meine damalige Freundin und ich nicht mehr verstanden und auch die Art und Weise, wie sie mit der kleinen Mila umgegangen ist, hat mir nicht gefallen. Schlussendlich haben wir uns darauf geeinigt, dass ich Mila behalte, obwohl ich sie ja eigentlich gar nicht wollte.
Und wie es so kommen musste, zuletzt hat die liebenswerte und süße Mila mein Herz dann doch noch erobert.
Mila war die kleinste der drei kleinen Schweinchen und hat bei ihrer Aufnahme nur 285g gewogen. Nicht mal 300g, erst ab diesem Gewicht vermitteln wir unsere kleinen ja erst, da sie dann wesentlich weniger anfällig und von der Mutter unabhängig sind. Aber das ist mir erst mit der aktiven Mitarbeit im Verein bewusst geworden. Bis heute sind Mila, Lola und Leli eher klein gebliebene Schweinchen, natürlich wissen wir auch nichts von deren Vorgeschichte.
Ihr Leben lang war Mila ein eher unauffälliges Schweinchen, weder richtig zutraulich, noch richtig scheu. Dieses Jahr im Frühjahr/Sommer waren Mila, Lola und Leli dann längere Zeit krank, vermutlich aufgrund schlecht gewordenem Heu. Ich gab ihnen wochenlang zweimal täglich Päppelbrei mit Darmflora-aufbauender Nahrungsergänzung und setzte sie auf eine Diät mit Heu und nicht-wässrigem Frischfutter. Und ich war heilfroh, dass sich alle drei wieder erholten, nach so langer Pflege und wieder richtig proper wurden. Leider hatte Mila plötzlich vor einigen Wochen einen Hühnerei-großen Abszess am Hals und ich hatte schon die schlimmsten Befürchtungen. Aber der Abszess wurde geöffnet, dann noch operiert und heilte dann recht schnell ab und ich schöpfte neue Hoffnung. Leider hatte Mila bis dahin schon viel vom wiedergewonnenen Gewicht verloren und die Ursache davon war noch nicht gefunden. Sie fraß auch mit Schmerzmitteln nicht mehr richtig und wie sich dann durch Röntgenbilder herausstellte, hatte sich ein Backenzahn entzündet. Dieser Backenzahn sollte am 8.12. gezogen werden und im gleichen Zuge die anderen Backenzähne gekürzt werden, denn diese hatte sie schon länger nicht mehr richtig benutzt und waren zu lang geworden.
Leider war der entzündete Backenzahn in der Mitte, denn auch nach dessen Entfernung standen die Prognosen schlecht. Nicht nur, dass der armen Mila in regelmäßigen Abständen die Backenzähne in Narkose hätten gekürzt werden müssen, es bestand sogar die Gefahr, dass der vordere Backenzahn „umkippt“ und in die falsche Richtung gewachsen wäre.
Außerdem war an der Stelle, wo der entzündete Backenzahn war, bereits ein Geschwür in der Mundschleimhaut und im Mäulchen hatten sich schon Haare vom Putzen gesammelt.
Daher habe ich dem Rat der Tierärztin zugestimmt und habe sie nicht mehr aufwecken lassen, sondern für immer schlafen lassen.
In der letzten Zeit war Mila immer sehr anhänglich gewesen, immer in der Erwartung, dass ich ihr vielleicht etwas zu Fressen bringen könnte. Sie wollte ja fressen, aber gerade hartes Gemüse konnte sie nicht mehr kauen und so gab es mehrmals am Tag Päppelbrei, den sie freiwillig und gierig fraß. Sie kam sofort an, wenn ich die Hand zu ihr hinhielt und ließ sich ohne Probleme herausnehmen, sie war eine kleine Kämpferin und das machte es mir umso schwerer, die letzte Entscheidung für sie zu treffen.
Ich habe sie am Abend wieder von der Tierärztin abgeholt und sie im Garten beerdigt, nun liegt sie neben Lupin, den sie zu Lebzeiten nie kennen gelernt hat.
Meine liebe Mila, auch wenn ich dich damals gar nicht wollte, weißt du doch, dass du mir mittlerweile sehr ans Herzen gewachsen bist…

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Pflegestellen privat
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Mittwoch, den 14. Dezember 2011 um 21:55 Uhr |
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Letzte Woche hat doch tatsächlich der Nikolaus bei der Pflegestelle Mannheim-Wallstadt vorbeigeschaut und das kam so....
Mein Mann kam in der Mittagspause zum Essen nach Hause und fand vor der Tür eine große glänzende Geschenketüte! (Zum Glück ist Wallstadt ein recht beschaulicher Vorort von Mannheim, da kommt so schnell nix weg...). Neugierig habe ich dann den Inhalt untersucht und fand Süßigkeiten für die Pflegestellen-Leitung nebst Weihnachtskarte und dazu noch eine Geldspende und große Trinkflasche für die Meerschweinchen! Eine tolle Überraschung und ganz heimlich angekommen... Vielen herzlichen Dank, ich habe mich sehr gefreut!
Frau Hübsch, die Halterin von Duncan und seiner neuen Freundin Luzi hatte mir bei der Vermittlung von einer neuartigen, nicht tropfenden Trinkflasche erzählt und hat mir dann zum Nikolaus eine zum Ausprobieren vorbeigebracht......(Das Modell ist von Savic und heißt Source.)

Die kleine Emmy-Lou aus einer meiner Pflegetiergruppen quiekt hier stellvertretend für alle Meeris ein herzliches Dankeschön für die nette Überraschung zum Nikolaus! |
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Ein herzliches Dankeschön an Frau Dr. Fach |
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Pflegestellen privat
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Mittwoch, den 07. Dezember 2011 um 13:40 Uhr |
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Pflegestelle Steinbach
Schon seit vielen Jahren kümmert sich Frau Dr. met. vet Anette Fach (www.kleintierpraxis-oberursel.de) sehr liebevoll um meine eigenen Meerschweinchen und um meine Pflegeschweinchen. Für den Transport zu meiner Tierärztin wird immer eine Kuschelrolle mit in die Transportbox gelegt, da diese den Tieren eine gute Rückzugsmöglichkeit bietet und sie dadurch noch geschützer sind. Frau Dr. Fach ist von den Kuschelrollen sehr angetan, vorallem, nachdem sie hörte, dass der Verein diese in unterschiedlichen Sommer- und Winterdesigns selbst näht. Sie bot uns an, die Kuschelrollen bei sich zum Verkauf auszulegen, was wir sehr gerne annahmen, da durch den Verkauf jeder Rolle der Verein mit seinen vielen Schützlingen unterstützt wird.
Ich möchte mich hiermit herzlich für die langjährige und gute Betreuung meiner Vierbeiner bedanken und auch, dass durch die Auslage unserer Kuschelrollen in der Kleintierpraxis Oberursel der Verein unterstüzt wird.

Frau Dr. med. vet. Anette Fach mit meinem ehemaligen SOS Schützling Allegra und im Hintergrund sind unsere Kuschelrollen und Plüschschweinchen zu sehen. Weitere Kuschelrollen in unterschiedlichen Farben befinden sich im Lager der Kleintierpraxis |
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Darüber denkt man nicht gerne nach.... |
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Pflegestellen privat
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Donnerstag, den 01. Dezember 2011 um 19:32 Uhr |
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Am 19.November trafen wir uns wieder zu unserem zweimonatigen Pflegestellentreffen. Diesmal bei unserer Telefonisten Isabell. Dort gab es leckere Kürbiscremesuppe und wir diskutierten über viele Themen, die uns auf dem Herzen liegen. Beschlüsse, welche wir in die Mitgliederversammlung bringen möchten, wie können wir mehr Helfer für Besuche bei unseren ehemaligen Schützlingen finden, wie den Bekanntheitsgrad weiter steigern, wie sollen die Tierheimfeste im nächsten Jahr laufen. Es kommen immer wieder viele Themen zusammen, bei denen es wichtig ist sich zu treffen und persönlich auszutauschen. Auch frühere Themen werden immer wieder hervorgeholt, aufgearbeitet, zum Abschluss gebracht oder weiterhin auf der To-Do-Liste belassen. Es ist schon fast, wie in einer kleinen Firma. Manchmal fragt man sich, wie es sein kann, dass man neben seiner Vereinsarbeit noch einer wirklichen Arbeit nachgehen kann.... Nach dem Mittagessen und dem anschließenden Themenaustausch, kam dann natürlich auch der gemütliche Teil. Wenn sich Frauen treffen, wird auch immer gerne viel erzählt und gelacht. Bei leckerer Donauwelle und Miniküchleins macht das natürlich noch mehr Spaß. Keine Ahnung, wie wir dann auf dieses Thema gekommen sind, aber plötzlich stand im Raum, was machen wir eigentlich mit dem toten Körper, wenn eines unserer kleinen Schützlinge gestorben ist. Manche von uns haben keinen eigenen Garten oder bei großen Pflegestellen, kann da doch auch mal der Platz knapp werden. Also wie läuft das, auch wenn man nicht gerne darüber spricht? Ich selbst, als Pflegestelle Biblis, habe einen eigenen Garten und kann dort die fleischliche Hülle meiner Lieblinge vergraben, nur wie geschrieben, der Platz ist begrenzt. Also im Jahr 2010 leider sehr viele Tiere gestorben sind, machte sich mein Mann darüber doch einige Gedanken, denn er übernimmt das Ausheben des Grabes. Wir müssen platzsparender werden, war seine Überlegung. Und so können wir nun einen Erdbohrer unser Eigen nennen, welcher platzsparend ein senkrechtes Loch in die Erde schraubt. Nun muss ich mir aber immer merken, wo der Kopf des Tierchens ist, denn mit dem Kopf nach unten, möchte ich es nicht ins Loch stecken.... Eine andere Pflegestelle hatte das Platz sparen ebenfalls optimiert, genauer gesagt der Vater. Unter einem großen Stein, so dass der Hund nicht buddeln konnte, wurde ein sehr tiefes Loch ausgehoben und vor langer Zeit, dass erste Tierchen begraben... nach und nach wurde die Tiefe des Loches immer kleiner und weitere Schweinchen fanden ihre letzte Ruhe unter diesem Stein..... nur jetzt passt keines mehr darunter... also was nun? Zwei weitere Pflegestellen schnappen sich im Todesfall eines Schützlings die große Schaufel und haben sich ihrem eigenen "Friedwald" in einem nahegelegenen Waldstück geschaffen. Wir werden hier bewusst keine Namen und Orte nennen..... jedenfalls wird es mit der Zeit schwierig sich noch genau zu erinnern, unter welchem Baum schon ein Tierchen liegt.... Zwei weitere Pflegestellen haben schon lange keinen Platz mehr in ihren eigen Gärten, so dass sie die toten Tierchen zum Tierarzt bringen, dort werden sie dann zu einem Krematorium weitergeleitet und eingeäschert. Was aber machen, wenn das Tier gerade an einem Wochenende stirbt? Eine unsere Pflegestelle stiefelte dann des Nachts zu einem nahe gelegenen Friedhof und begrub in aller Heimlichkeit und Stille das Tier... Oder was ist, wenn der Partner, welcher normalerweise die Arbeit des Erdlochaushubs übernimmt, nicht da ist? Wo lagert man das Tier dann? Ok, bitte alle mit einem unruhigen Magen nicht weiterlesen.... im Kühlschrank! Oder der Tiefkühltruhe...... Was ist aber, wenn der Partner das nicht so angenehm findet? Dazu eine Anekdote, die ebenfalls in der Runde fiel. Einer unserer Pflegestelle ist leider ein Tierchen während der Urlaubsbetreuung gestorben und die Halter baten darum, es selbst beerdigen zu dürfen... der Freund unserer Pflegestelle wollte aber defintiv kein Tier im Kühlschrank, noch in der Tiefkühltruhe haben. So wird man eben erfinderisch.... da der Freund wenig von Tiefkühlgemüse hält, wurde kurzerhand solch eine Tüte von dem Gemüse befreit und das Tier dort eingepackt und in die Tiefkühltruhe gelegt.... wir überlegten, was wäre gewesen, wenn der Freund doch Tiefkühlgemüse zu diesem Zeitpunkt gewollt hätte.....? Einige unserer Pflegestellen haben Bekannte, welche ebenso Reptilienbesitzer sind. Von diesen kam auch schon die Frage, was macht ihr mit den toten Tieren? Sie boten uns an, diese als Futter für ihre Tiere zu verwenden. Bisher kam es noch nicht zu diesem Fall und es sträubt einen auch irgendwie, aber andererseits, wird dadurch nicht ein lebendes Tier vor dem Tod bewahrt?
Dies war nun ein kleiner Auszug aus unseren Überlegungen und Vorgehensweisen bei diesem Thema. Natürlich spricht man nicht gerne darüber...... aber leider ist es auch nicht zu vermeiden. An jedem verstorbenen Schützling tragen wir schwer, die Pflegestellenarbeit ist dadurch nicht immer einfach. Uns daher alle 2 Monate austauschen zu können ist sehr wichtig! Und wir freuen uns immer sehr auf unsere Treffen! |
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Die Pflegestelle MA-Wallstadt sagt Dankeschön! |
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Pflegestellen privat
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Freitag, den 25. November 2011 um 19:36 Uhr |
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Die Pflegestelle Mannheim-Wallstadt bekommt alle paar Wochen eine tolle Spendenkiste von Heinz und Ingrid George, den Haltern von Wuschel, Miranda, Amy und Terry. Wir freuen uns immer sehr und sagen herzlichen Dank für die heutige Ration!!
Meine ca. 20 Schweinchen (8 eigene und die Pflegetiere) verputzen die Menge dann immer mit viel Genuss, denn alles ist gaaaanz frisch und lecker vom türkischen Gemüsehändler. Dort bekommt man zum Beispiel auch den Catalogna-Salat, der ein bisschen wie Löwenzahn aussieht und bitter schmeckt, also genau richtig für Meeri-Gaumen.
In diesem Zusammenhang möchte ich unseren geneigten Lesern auch die diversen Wintergemüse ans Herz legen. Rote Beete, Fenchel, Pastinaken und Petersilienwurzel z.B. kann man derzeit sehr gut füttern. Letztere beiden sehen sich ziemlich ähnlich, meine Tiere fressen beides, aber Petersilienwurzel besonders gerne. Auch Brokkoli, Sellerie (Knolle oder Stängel), sogar Wirsing kann man geben. Wie immer dabei der Hinweis: Bei der Neueinführung von bisher nicht gefüttertem Gemüse/Salat immer in kleinen Mengen anfangen, dann ist man auf der sicheren Seite und es gibt keinen Durchfall.
Eine ausführliche Futterliste findet man z.B. bei www.nager-info.de

Die knackfrische Spendenkiste von heute (oben links der "Löwenzahn-Salat") - vielen lieben Dank dafür! |
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Leoni- das Vorher-Nachher-Modell |
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Pflegestellen privat
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Donnerstag, den 17. November 2011 um 15:52 Uhr |
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Als Pflegestelle erlebt man ja so einiges, aber manchmal staunt man doch Bauklötze. Als ich Mitte September Emmy-Lou und Leoni aufnahm, war ich doch etwas geschockt, denn Leoni ist eine Peruaner-Dame, aber sie hatte bis auf ihren Haarschopf vorne alle Haare radikal abrasiert bekommen! Sie sei nicht mal verfilzt gewesen, meinten ihre Halter ( ein Grund, aus dem wir bei vernachlässigten Tieren schon auch mal zur Schere greifen, die meisten Halter kürzen auch vernünftigerweise bei Langhaartieren die Haare am Popo, aber das ist ja doch etwas Anderes....), nein, die vorherigen Halter fanden das einfach "witziger" so. Also ich jetzt nicht wirklich....

Leoni war am Popöchen so kahl, dass die rosa Haut zu sehen war (Foto bei Aufnahme am 15.09.)!
Nun verliebte sich unser Email-Dienst Heike sofort beim Betrachten der internen ersten Fotos in die kleine süße Maus (denn auch ohne Haare war sie ja schon entzückend), und so kam Klein-Leoni ert gar nicht in die Vermittlung, sondern besetzte schon bald das noch freie Plätzchen in der Meeri-WG von Heike. (Emmy-Lou, die kleine Rosette wäre aber noch zu haben, die sitzt noch bei mir in der Pflegestelle MA-Wallstadt, aber ich schweife ab....)

Am 26. 10. schickte mir Heike dann wieder Post, da ging Leoni schon als Rosetten-Dame durch... die Haare kamen mit Macht...

....und das Portrait von heute Morgen zeigt an der Seite schon die typische Peruaner-Mähne, aber wir sind gespannt, was noch "dabei rauskommt"..
Auf alle Fälle hat Heike sie schon ins Herz geschlossen, egal wie der haarige Endstand dann mal sein wird, versteht sich ja von selbst, oder? |
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Auch die Nackedeis wurden gefilmt! |
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Pflegestellen privat
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Samstag, den 29. Oktober 2011 um 08:38 Uhr |
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Pflegestelle Biblis:
wenn ich schon gerade meine Kamera zur Hand hatte.... Den drei Brüdern geht es weiterhin sehr gut, sie haben nun alle ihre Gewichte von 1000 - 1100 Gramm, auch wenn sie ohne Fell deutlich kleiner wirken und verstehen sich. Kleiner Rangeleien gehören natürlich dazu, aber sie sind mittlerweile 2 Jahre alt, so dass ich hoffen mag, dass die Bockgruppe noch eine lange Zeit weiterbestehen kann. Man merkt, dass es nun kühler wird. Die Kuschelrollen und Säcke wurden mittlerweile wieder in die Einrichtung integriert und wird nun auch ständig genutzt. Die Jungs müssen sich nun immer wieder phasenweise aufwärmen und auch die Futtermenge steigt ganz langsam etwas an. So ein hoher Stoffwechsel für die Wärmeregulierung muss natürlich versorgt werden.
Ganz süß auf dem Video zu sehen ist Jarig. Der Chef der Gruppe hat es sich in einem Kuschelsacke gemütlich gemacht und schläft den Schlaf der Gerechten. Die Jungs können wirklich tief und fest mit geschlossenen Augen schlafen... nur die gemeine Futterschnipplerin stört dann mit ihrer Kamera.... zu sehen ist auch das süße Ohrwackeln, wenn Jarig schläft, dies wiederholt sich in den Schlafphasen mehrfach :)
Und hier das Video: http://www.youtube.com/watch?v=9P-B9vfgscM |
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Wir lieben Futterspenden! |
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Pflegestellen privat
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Donnerstag, den 27. Oktober 2011 um 19:32 Uhr |
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Pflegestelle Biblis:
Das freut doch jedes Pflegestellenherz, wenn sie nach einer Urlaubsbetreuung auch eine kleine Anerkennung bekommt! Ich hatte vor einiger Zeit berichtet, wie kurzfristig die Urlaubsbetreuung von Jerry und seinem Kumpel organisiert werden musste..... nämlich sofort! Die eigentlichen Betreuer sprangen ab, das Auto der Halter war noch in der Werkstatt und am nächsten Tag wären sie schon Mittags in den Urlaub gefahren. Also haben mein Mann und ich die Tiere noch am gleichen Abend mit ihrem großen Käfig bei den Haltern abgeholt.
Als Dank habe ich eine wunderschön verpackte Futterspende erhalten und möchte auf diesem Weg nochmal ganz lieben Dank sagen!

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Pflegestellen privat
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Mittwoch, den 12. Oktober 2011 um 18:06 Uhr |
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Am Sonntag wurde Julante 5Jahre alt. Fast wäre sie damals als Pflegeschweinchen bei SOS aufgenommen worden, doch ich, Maildienst Andrea, hatte mich bei den Abgabefotos so in sie verliebt gehabt, dass sie direkt bei mir einziehen durfte. Zum großen Fest hat ihre ehemalige Halterin Alex sie mit einem großen Paket voller Leckereien überrascht.Vielen lieben Dank hierfür.

Happy Birthday to me, Happy Birthday to me....
Natürlich wurden die Leckereien an alle Schweinchen verteilt. Da auch gerade die Gruppe meiner Mutter mit den ehemaligen SOS Schweinchen Alektra und Aleksa zur Urlaubsbetreuung bei mir sind, haben sie es sich natürlich auch schmecken lassen.

Da bekommt man Geschenke und sie sind alle zu!!! Ich glaub mein Schwein pfeift!!!

Links Alektra und rechts Aleksa.

Auch Millie ist ganz Happy über das Fresspaket
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Mein Experiment: Zweitkastrat in einer großen Gruppe |
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Pflegestellen privat
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Montag, den 10. Oktober 2011 um 09:33 Uhr |
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Pflegestelle Mannheim-Wallstadt
Vor genau einem Jahr habe ich das Experiment Zweitkastrat gestartet, als nämlich der kleine Frühkastrat Laurin in meine eigene Gruppe einzog zu meinem Picasso und seinen 6 Frauen Aila, Holly, Calista, Aurora, Leonie und Waikiki (alles ehemalige SOS-Schweinchen). Laurin wurde am 24.08.2010 bei mir in der Pflegestelle geboren, nachdem ich 4 Weibchen aus einer Wallstadter Kinderzimmerzucht bei mir aufgenommen hatte. Zwei davon waren natürlich doch trächtig, eben gerade geschlechtsreif und schon gedeckt. Wenigstens waren die Mütter alle noch erste Generation, also keine Inzucht, die beiden Babies, u.a. Laurin aber schon. Ich nannte den kleinen 75 gr Zwerg nach einem Zwergenkönig aus einer Heldensage und die erste Zeit verbrachte er mit seiner Mama in einer großen Pflegegruppe, in der auch ein Altbock saß. Er gedieh gut und war bald fast so groß wie seine Mutter! Nun war er nicht nur ein Inzucht-Produkt, sondern auch noch ein Satin-Schweinchen mit dem Handycap der möglichen unheilbaren Satin-Krankheit. Nun ja, andererseits war er aber auch superniedlich und mit seinem kupferroten Fell natürlich auch wunderschön und dazu prima sozialisiert. Nachdem Laruin von seiner Mutter abgenabelt war und frühkastriert, konnte ich den kleinen Kerl dann doch nicht mehr hergeben.
Wann kann man zwei Böcke überhaupt mit Weibchen zusammen halten? Man braucht ein wirklich großes Gehege (bei mir über 5 qm), viele Weibchen (ich habe sechs) und vor allem gut sozialisierte Mitbewohner, vor allem auch bei den männlichen Rudelmitgliedern. Der kleine Kerl hat sich erwartungsgemäß problemlos integriert und genießt seitdem die große Gruppe und den vielen Platz. Nun war er im August ein Jahr alt und hat es bis auf gut 800 gr geschafft, immerhin, als Inzuchttier war zu erwarten, dass er nicht allzu groß wird und außerdem muss er sich ja permanent dem Oberboss Picasso unterordnen und da weiß man auch nie, wie die Entwicklung verläuft. Lange hatte ihn Picasso gar nicht so recht als Bock wahrgenommen, erst als Laurin ca ein 3/4 Jahr alt war, fing er an ihn zu verjagen, es gab nie richtig Zoff unter den zwei Böckchen, aber es war doch nicht mehr ganz so ruhig wie vorher. Laurin flitzt seitdem immer wie der Blitz davon, wenn Picasso meint, der Jungspund müsste nun aber mal verschwinden, aber wenn eine meiner Damen "heiß" ist, dann möppeln meist beide Böcke mal auf ihr herum- ich weiß ja nicht, ob die Damen das dann als doppelten Spaß begreifen, aber sie lassen die Herren halt mal machen.
Ab und an habe ich dann ein schlechtes Gewissen, dass Laurin keine eigene Gruppe hat, aber andererseits, es sind ja genug Weibchen für alle da und die Gruppe verträgt sich gut. Ich würde sagen, Experiment geglückt, aber wie gesagt, ist schon eher die Ausnahme bei einer Haltung und wirklich nicht ganz ohne, denn es kann durchaus auch schief gehen... Also bitte nicht einfach unüberlegt nachmachen; wir beraten im Bedarfsfall gerne ausführlich.

Laurin kurz nach seiner Geburt im August 2010

und heute Morgen! |
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Die Urlaubsbetreuung ist abgesprungen.... |
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Pflegestellen privat
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Donnerstag, den 06. Oktober 2011 um 20:14 Uhr |
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Pflegestelle Biblis:
Unverhofft, kommt oft... oder wie war das, wenn man eigentlich einen ruhigen Abend wollte? Jedenfalls klingelte das Telefon und die Halter von Jerry waren dran. Die Urlaubsbetreuung ist abgesprungen....ok, kein Thema, da findet sich sicherlich etwas. Wann soll denn der Urlaub sein?.....morgen....... Ohhhhhhhhhhh.....ok! Da stand ich da und grübelte, eigentlich habe ich doch schon zwei Urlauber und einen Käfig habe ich jetzt auch nicht direkt griffbereit. Ich bat, dass sie die Tiere doch bitte bringen sollen und den Käfig bitte auch. Das erwies sich als Problem, denn das Auto ist noch bis morgen in der Werkstatt und um 16 Uhr wollen sie spätestens in den Urlaub. Na dann... Marc und ich fuhren zu den Haltern (zum Glück im gleichen Ort), holten Käfig und Tiere ab und nun dürfen sie eine Woche Urlaub bei mir verbringen. So schnell kommt man zu ungewollten Urlaubstieren. Aber wer kann da nein sagen?
An dieser Stelle möchte ich meinem Mann ganz herzlich danken, der ohne murren mitgefahren ist! Und er steht im Grunde nur stellvertretend für alle unsere Ehemänner, Lebensgefährten und Freunde. Wir möchten euch ganz, ganz herzlich danken. Dafür, dass ihr uns Gehege baut, Einrichtung zimmert, Schweinchen haltet, während wir Eiter ausdrücken und Wunden spülen oder ihr sogar selbst spritzt. Auch wenn ihr nur im Hintergrund agiert, ohne euch und euren Rückhalt könnten wir hier nicht diese Arbeit leisten! Wir wissen, warum wir gerade euch lieben! Ihr seid die Besten! |
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Pflegestellen privat
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Sonntag, den 18. September 2011 um 13:20 Uhr |
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Pflegestelle Biblis:
Noch einige Tage zuvor berichtete ich ganz stolz davon. Spike wurde 9 Jahre alt und ich wünschte ihm noch, dass er weiterhin fit bleiben wird. Dieser Wunsch blieb nur einer.... am Donnerstag (08.09.) morgen ging ich ans Gehege und sah ihn da liegen, er kam nicht mehr hoch.... er bemühte sich.... aber sein Körper tat ihm diesen Gefallen nicht mehr. Auch wenn sein Geist noch fit war, sein Körper war mit nun mehr 9 Jahren an seine Grenze gekommen. Und ich wusste, was ich tun musste. Ich holte die Transportbox, gab bei meinen Arbeitskollegen Bescheid, dass ich wohl später kommen würde und fuhr zu meiner Tierärztin. Sie schaute sich Spike an, schaute mich an und sie zog die Spritze auf. Ich setze mich dann mit Spike in den schönen Wintergarten und nach wenigen Atemzügen war er gegangen...... Ich hoffe, er hatte ein schönes langes Leben. Ich werde ihn sehr vermissen, er ist einen langen Teil meines Lebens mit mir zusammen gegangen.
So Still, das jeder von uns wusste, das hier ist, für immer, für immer und ein Leben und es war so still, das jeder von uns ahnte, hierfür gibts kein Wort, das jemals das Gefühl beschreiben kann.
So still, das alle Uhren schwiegen, ja, die Zeit kam zum erliegen, so still [...] gingst du fort.
(Ausschnitt aus dem Lied "Still" von Jupiter Jones)

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Corvus ist wieder fit und toll gewachsen! |
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Pflegestellen privat
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Donnerstag, den 08. September 2011 um 19:26 Uhr |
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Manche erinnern sich vielleicht noch an unseren Notfall von Anfang Juli, als wir eine Gruppe von Tieren aus sehr schlechter Haltung übernommen haben (Corvus, Crux, Fornax, Serpens, Aquila und Libra). Den kleinen Corvus hatte es am schlimmsten mit einer Bisswunde erwischt, aber nun ist alles wieder heil und heute hat der Süße sogar die 700 gr Marke geknackt. Er ist fleißig am Wachsen (er kam mit nur 565 gr) und will mal ein ganz großer Kerl werden....den Appetit dazu hat er jedenfalls! Nun wartet er nur noch auf ein endgültiges Plätzchen bei einem oder mehreren lieben Weibchen...

So sah Corvus hinterer Rücken Anfang Juli aus....

.....und so heute: Fell glänzend, alles nachgewachsen, nichts mehr zu sehen!

Corvus, der niedliche Kerl mit den Steh-Öhrchen, und schon stolze 700 gr schwer |
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Zusammen sind wir 24 Jahre alt.... |
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Pflegestellen privat
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Montag, den 05. September 2011 um 14:36 Uhr |
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Pflegestelle Biblis:
Am Sonntag hatten wir einen großen Feiertag: Spike wurde 9 Jahre alt! Mein bisher ältestes Meerschweinchen und ich bin so stolz auf meinen Opi! Vor einigen Wochen dachte ich schon, er müsste eingeschläfert werden. Er bekam ein Augenzucken und nur durch den sofortigen Gang zum Tierarzt und die entsprechende Medikamente, welche er nun auf Dauer weiterbekommt, konnte ein massiver Schlaganfall verhindert werden.
So konnte er gestern nun seinen 9.Geburtstag begehen und dies zusammen mit seinen Seniorenfreundinnen Xylia (SOS-Patenschweinchen) und Peach. Etwas klapprig, etwas senil.... aber in dem Alter kann man nun mal keine Luftsprünge machen.... aber brommseln und *hüstel*, dass kann er noch! Wahrscheinlich liegt er eines Morgens in der Ecke mit einem Lächeln auf der Schnute ;)
Mein lieber Spike, ich hoffe du kannst noch lange so fit sein!

Peach (8 Jahre), Spike (9 Jahre), Xylia (7 Jahre)

Lecker Giersch! Extra die allerfeinsten Jungpflänzchen :) |
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