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Notfälle
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Dienstag, den 30. Juni 2009 um 20:27 Uhr |
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Am Freitag hat sich der Tierpark gemeldet, bei dem wir, außerdem Meerschweinchen in Not e.V. und die Mannheimer Zuckerschnuten im Januar diesen Jahres schon über 100 Tiere aufgenommen haben. Der Tierpark hat nun einige Auflagen durch das Veterinäramt erhalten und bat uns, auch die restlichen dort verbliebenen 15 Weibchen aufzunehmen.
Heute sind nun die Pflegestellen Gernsheim, Biblis, Worms, Kleinkarlbach, Mannheim und Altrip in den Tierpark gefahren, um die Weibchen abzuholen. Die Tiere sind alle sehr gut genährt, manche sogar etwas zu sehr und sehen auf den ersten Blick auch gut aus. Bei näherer Betrachtung konnten Pelzmilben festgestellt werden, welche natürlich behandelt werden.
Nun sind alle Meerschweinchen aus dem Tierpark bei uns und die Weibchen werden in den nächsten Tagen mit Bildern und Texten im Vermittlungsbereich eingestellt. Eines der Böckchen aus diesem Fall (Zizou) sucht auch noch ein neues Zuhause. |
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Animal Hording... Ergänzung |
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Notfälle
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Donnerstag, den 02. April 2009 um 21:34 Uhr |
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Heute ist ein weiterer Artikel dazu erschienen, dazu kann man leider nur den Kopf schütteln. Hier sollte wirklich schneller gehandelt werden, die Tiere sind leider immer die Leitragenden: http://www.mainpost.de/lokales/wuerzburg/In-Reichenberg-bdquo-nur-ldquo-63-Tiere;art736,5055267 |
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Animal Hording... über 600 Tiere! |
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Notfälle
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Mittwoch, den 01. April 2009 um 20:31 Uhr |
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Einer der bisher schlimmsten Fälle, welche wir mitbekommen haben. Animal Hording nimmt immer größere Dimensionen an. Tierheime und Tierschutzvereine können sich kaum von solchen Fällen erholen, schon werden neue Fälle aufgedeckt! |
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Unterlassene Hilfeleistung.... |
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Notfälle
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Freitag, den 27. März 2009 um 16:12 Uhr |
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... und dann einfach entsorgt!

Hier der dazugehörige Text einer Mitarbeiterin des Tierheim Dallau, welche sich jetzt rührend um die kleine Maggie kümmern!
"Worte zu finden für den Zustand der kleinen Maggy fällt uns schwer... Am 11.03.09 kam gegen 13.15 Uhr eine Walkerin ins TH, die uns erzählte, dass im Dallauer Tal, im Naturschutzgebiet ein haarloses Meerschweinchen sitzt. Wir sind sofort dahin losgefahren und haben es auch gleich gefunden. Die Aussage "haarlos" macht ja schon auf einiges gefasst, was wir wirklich dort angetroffen haben... Unfassbar! Maggy ist total ausgehungert und völlig verwahrlost. Sie hat kaum noch Fell, ihre Krallen sind viel zu lang und stehen in alle Richtungen. An den Pfoten hat sie Schwielen und offene Stellen, blutige Stellen sind an ihrem Rücken. Am Schenkel hat sie Hautveränderungen und schorfige Stellen.
Maggy ist einem erbärmlichen Zustand, einen anderen Ausdruck können wir hierfür nicht mehr finden. Sie hat sehr große Zitzen, was darauf schließen lässt, dass sie zumindest einmal Babys hatte, wenn nicht öfter. Vielleicht wurde sie einfach nur zum Gebären benutzt, wer weiß das schon?! Auf jeden Fall hat die kleine Maggy in der Hölle gelebt! Wie lange muss ein Mensch wegschauen, bis ein Tier einen solch erbärmlichen Zustand erreicht? Maggy ist über das Futter, das sie bei uns bekam regelrecht hergefallen.
Am Donnerstag werden wir Maggy dem Tierarzt vorstellen. Wir werden Sie über Maggy's Zustand weiter auf dem Laufenden halten. Wir hoffen sehr, dass das alles nicht zu viel war für dieses kleine Wesen, dass sie wieder gesund wird und dann ein glückliches und artgerechtes Leben führen kann!!!
In diesem Zusammenhang möchten wir hier darauf hinweisen, dass viele Nager irgendwo in irgendwelchen Käfigen vor sich hinvegetieren! Sie ertragen ihr Leid stumm und keiner nimmt ihre Hilfeschreie wahr. Wenn Ihnen solche Dinge auffallen, bitte scheuen Sie sich nicht, es zu melden. Kein Tier und sei es auch noch so klein sollte sein Leben so verbringen müssen, wie die kleine Maggy!"
Maggie hat auch schon eine neue Halterin gefunden, zu welcher sie ziehen darf, wenn sie wieder ganz gesund ist, mehr über Maggy und ihre schon sehr tollen Fortschritte, finden sie hier: http://www.tierheim-dallau.de/Maggy1.htm |
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Notfall: eine Pflegestelle erzählt... |
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Notfälle
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Samstag, den 14. Februar 2009 um 23:49 Uhr |
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Hier berichtet Tina, eine Pflegestelle von www.meerschweinchen-in-not.de:
Heute lass ich Euch mal teilhaben an dem, was uns hier täglich bewegt.
Vielleicht erinnert ihr Euch noch an das allererste Bild vom Tierpark, dessen Böcke wir alle übernommen haben.
Dort saß ein stolzer Bock, erhaben und wohl auch der Chef einer großen Gruppe. Unsere Kollegin meinte damals, er jagt und ärgert die anderen ganz schön, das hat er auch hier nach der Umsetzung getan.
Als er dann kastriert wurde, hatte sich das Blatt allerdings schnell gewendet und aus dem Jäger wurde der Gejagte.
Dieses Phänomen ging gerade dann von Box zu Box, fast wöchentlich musste ich dort Tiere trennen und verbissene Böcke wieder "flicken". Irgendwann gingen mir nicht nur die Puste, sondern auch die Plätze aus und so musste ich ihn letzte Woche in der Gruppe lassen, da ich nicht einen einzigen freien Fleck zum Setzen hatte.
Leider bin ich diese Woche nicht noch zusätzlich ins Tierheim gefahren, was sich als fataler Fehler erwies. Anders als sonst bin ich nur routinemäßig zum Misten ins Tierheim gefahren und schon beim Durchgehen fiel mir Nelson sofort auf, er konnte nicht mehr laufen und auch sein durch unzähligen Bissen offener Rücken fiel mir sofort ins Auge.
Erschreckt von seinem Zustand zog ich eine Transportbox raus, füllte diese mit viel Heu, Futter und Grünzeug und setzte ihn separiert erst mal von den anderen weg. Innerhalb kürzester Zeit war alles leer gefuttert, unter diesen Umständen ein gutes Zeichen. Nach dem Misten bin ich dann sozusagen mit "Blaulicht" nach Hause und habe unsere Tierärztin informiert, auch sie war nicht weniger erschrocken beim Anblick des Tieres. Er hatte wohl schon seit schätzungsweise 2-3 Tage nichts gefressen oder fressen dürfen. Er war zudem total ausgetrocknet und sein Rücken lässt sich mit Worten nicht mehr beschreiben.
Gegen die offenen Stellen gibt es jetzt eine Salbe, gegen die Infektion Bytril und gegen die Schmerzen Metacam. Nur eines kann ich ihm nicht geben, ein Mittel gegen die jetzige Einsamkeit........................
Gerade dieser Notfall zeigt, wie unbarmherzig die Böcke miteinander umgehen können, gerade wenn sie mal Weibchen gerochen haben. Für uns hat dieser Notfall auch eine weitere Erkenntnis gebracht, wir sind am Ende unserer Kapazität und auch mit Geld allein kann man so vielen Tieren nicht helfen.
Deshalb unser Appell an alle:
Wir brauchen noch immer viele, viele Helfer und Pflegestellen rund um Rüsselsheim und besonders brauchen wir Menschen mit viel Herz für unsere kleinen Fellnasen.
Vielleicht hat dieser Mensch zufällig noch ein paar Meerschweinmädels ohne Kastrat und einen tollen Endplatz, damit die vielen Böckchen wie Nelson eine zweite Chance bekommen und nicht ihrem Schicksal erliegen müssen.
Gerade für Nelson brauchen wir aber jetzt erst mal viele Daumendrücker, denn die Wunden sind nicht nur schmerzhaft. Er hat derzeit nur noch 675 g und starken Vitaminmangel, wenn er jetzt aufgrund der Trennung seiner Artgenossen auch noch das Fressen einstellt hat er verloren, deshalb denkt jetzt alle an ihn und lasst uns nicht nur auf das schnelle Heilen seiner Wunden hoffen.
Nelson braucht nach Absitzen der Kastration ein Weibchen und vielleicht hat er sogar das große Glück, in ein neues Zuhause ziehen zu dürfen, wir erzählen ihm nun schon mal von Weibchen, die nur auf ihn warten, wenn er das durch hält. Vielleicht hört uns ja da draußen jemand und erfüllt uns und ihm seinen größten Traum.....................


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Notfälle
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Donnerstag, den 29. Januar 2009 um 21:15 Uhr |
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Die Kollegen und speziell Simone von Meerschweinchen in Not e.V. haben im Radiosender "Radio Bob" einen Hilferuf starten können. Hier nochmal vielen Dank an den Radiosender und an Simone, welche das richtig toll gemacht hat. Hier kann der Mitschnitt angehört werden. |
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Endplätze dringend gesucht! |
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Notfälle
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Mittwoch, den 28. Januar 2009 um 21:32 Uhr |
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Hier ein von www.meerschweinchen-in-not.de verfasster Text zu deren derzeitiger Lage. Wir versuchen zwar auch, wenn möglich fertig kastrierte Böcke zu übernehmen, aber unsere Pflegestellen sind ebenfalls sehr stark ausgelastet:
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Wir brauchen dringend Eure Hilfe.
Aus dem Kälte-Notfall von Meerschweinchen in Not e. V. suchen über 50 kastrierte Böckchen dringend ein liebevolles Zuhause.
Die Kerle sind leider nicht Bockgruppen tauglich und stressen sich immens untereinander, da sie bis vor kurzem noch alle in einem großem Gehege mit Weibchen zusammen gesessen haben. Im Oktober 2008 wurden sie von den Weibchen getrennt und ungeschützt vor der Kälte in einem Außengehege gehalten. Einige hatten sich schon da gegenseitig massiv verletzt und als die diesjährige Eiskälte hinzukam, erlitten sie Erfrierungen und fieberten schon dem sicheren Tod entgegen.
Der Tierpark selbst kam auf unsere Kollegen von SOS Meerschweinchen e. V. in Mannheim zu und bat um Hilfe. Gemeinsam wurden in einer Blitzaktion alle Böcke von Meerschweinchen in Not e. V. dort rausgeholt und untergesetzt.
Der Verein hatte erst Ende 2008 den sog. Schweinfurter Notfall mit über 60 Tieren zu versorgen, so dass die Kapazitäten dort eigentlich schon erschöpft waren, vom Finanziellen ganz zu schweigen. Trotzdem konnte der Verein mittels der Hilfe von zugesagten Räumlichkeiten eines befreundeten Tierschutzvereins diese Böckchen aus der Kälte holen. Leider waren schon viele in einem erbärmlichen Zustand. Die Tiere hatten zum teil übelste Bisswunden, Pilz, Milben, Erfrierungen, Schnupfen und einige waren auch gerade mal nur noch 500 g schwer.
Bisher haben wir leider zwei der Tiere verloren. Wir konnten ihnen nicht mehr helfen, zu schwach waren ihre Lebensgeister. Zu lange waren sie der erbärmlichen Kälte, die dieses Jahr viele Opfer in Außenhaltungen forderte, ausgesetzt.
Die Tiere werden nun nach und nach kastriert und suchen DRINGEND ein neues Zuhause bei liebevollen Futtersklaven und vor allem Meerschweinchenweibchen. Die Kerle sind nicht nur bildhübsch, sondern auch unheimlich wissbegierig und teils schon richtig zutraulich.
Bei über 50 Kastraten derzeit beim Verein Meerscheinchen in Not finden sie bestimmt auch einen tollen Wegbegleiter für sich und ihre Weibchen.
Bitte helfen sie dem Verein und den Tieren, baldmöglichst aus der Notstation ausziehen zu können, damit wieder Platz für den bestimmt kommenden, neuen Notfall geschaffen werden kann.
Die Tierschützer rechnen in diesem Jahr mit einer weitaus höheren Abgabeflut als in den Jahren zuvor. Leider wurden zu Weihnachten wieder sehr viele Tiere verschenkt und die ersten „Geschenke“ wurden bereits am 2. Weihnachtsfeiertag abgegeben. Die Anfragen nach Abgabemöglichkeiten aus den unterschiedlichsten Gründen mehren sich täglich.
Weiteren Informationen erhalten Sie unter www.meerschweinchen-in-not.de
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Notfälle
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Freitag, den 23. Januar 2009 um 23:33 Uhr |
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Alle Böcke unserer Kollegen von "Meerschweinchen in Not e.V." haben nun einen Paten gefunden. Wir sind wirklich total begeistert, so viele liebe hilfsbereite Menschen haben uns geholfen bzw. natürlich am meisten den Tieren.
Vielen lieben Dank an alle Paten für ihre finanzielle Unterstützung! |
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Ein ganz großes Dankeschön! |
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Notfälle
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Donnerstag, den 22. Januar 2009 um 22:05 Uhr |
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Heute wurden wir von unseren Kollegen von Meerschweinchen in Not e.V. über den neusten Stand der Patenschaften informiert. 47 Böcke haben Kastrationspaten gefunden und damit auch einen Namen! Wir sind absolut begeistert und möchten uns daher wirklich von ganzem Herzen bedanken für diese enorme Hilfsbereitschaft, die uns hier zuteil wurde.
Nur noch 7 Böcke warten auf einen Paten und ihren Namen, wir würden uns sehr freuen, wenn auch sie noch einen Paten bekommen würden.
Somit ist den Böcken schon mit einer Kastration geholfen, nun suchen sie ein liebevolles neues Zuhause und dies auch schneller als üblich. Normalerweise werden die Böcke erst nach der Kastrationsfrist von mindestens 4 Wochen direkt zu Weibchen vermittelt. Da sich hier die Böcke aber kaum verstehen und nach und nach wohl doch einzeln ihre Kastrationsfrist absitzen müssten, welches platztechnisch einfach irgendwann bei dieser Menge an Böcken schwer zu bewältigen ist, könnten sie dies auch schon im neuen Zuhause tun.
Gefällt Ihnen also einer dieser Böcke, wenden sie sich bitte direkt an:
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
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Großer Notfall: Aus 6 Tieren wurden... |
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Notfälle
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Montag, den 12. Januar 2009 um 20:37 Uhr |
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.... schnell mal über 160 Meerschweinchen! Wir wurden zwischen den Jahren von einem befreundeten Tierheim darüber informiert, dass einem hessischen Tierpark die Situation über den Kopf gewachsen ist. Aus 6 Tieren, die vor über einem Jahr als Futtertiere abgegeben wurden, sind schlussendlich 160 Tiere geworden. Der Park hat sich darum bemüht, jetzt die Tiere nach Geschlechtern zu trennen und konnte selbst schon 40 Tiere vermitteln, trotzdem benötigen sie noch Hilfe bei der Vermittlung der Tiere. Wir haben uns mit zwei befreundeten Meerschweinchenorganisationen www.meerschweinchen-in-not.de und http://www.mannheimer-zuckerschnuten.meeriwelt.de/ in Verbindung gesetzt. Am Montag, den 05.01.08, haben wir die ersten Tiere mitgenommen. Zuerst haben wir bei den Böckchen alle Jungtiere eingefangen, bei welchen wir befürchten mussten, dass sie diese Temperaturen nicht verkraften. Dann sind wir zu den Weibchen, welche im Innengehege leben und so besser geschützt sind. Gleich das erste Weibchen, welches wir einfingen, stellte sich als kleines Böckchen raus. Damit war klar, wir mussten jedes Weibchen unter die Lupe nehmen. Es fanden sich nochmals zwei kleine Böcke im Gehege, wir können nur hoffen, dass diese zu klein waren und kein Weibchen decken konnten.
An diesem Tag nahmen wir 11 kleine Böckchen und 19 Weibchen mit. Dann kamen die Nachrichten, dass es in den nächsten Tagen sehr sehr kalt werden sollte und wir machten uns große Sorgen, denn die Böcke leben komplett draußen und haben keine isolierten Ställe, wie sollten sie dies verkraften? Meerschweinchen in Not e.V. begann mit der Planung für eine schnelle Unterbringung der Böcke und schaffte das fast Unmögliche. Sie konnten soviele Pflegeplätze aufbringen, dass sie am 07.01.08 alle verbliebenen Böcke aus dem Tierpark mitnehmen konnten und dies waren schlussendlich noch einmal 56 Tiere! Wir sind Meerschweinchen in Not sehr dankbar, dass sie dies so schnell und unkompliziert organisieren konnten und somit den Böckchen einen eventuellen Erfrierungstod ersparten. Obwohl die Tiere auf den ersten Blick alle sehr gesund und fit wirkten, sieht die Wahrheit bei genauerer Betrachtung doch anders aus, mehr zu den Böckchen unter:
http://www.meerschweinchen-in-not.de/
Die Böcke sind alle unkastriert und bei dieser Anzahl an Tieren kommen gerade auf Meerschweinchen in Not e.V. enorme Kastrationskosten zu . Wir möchten Sie daher bitten, wenn Sie etwas spenden möchten, helfen Sie hier, übernehmen Sie eine Kastrationspatenschaft!





Hier ein kleiner Einblick in die Bockgruppe aus dem Tierpark, viel zu viele Tiere auf zu wenig Platz. Alle Tiere sehen auf den ersten Blick sehr fit aus und auch um die Haltung bemühen sich die Mitarbeiter. Aber gerade für die Böcke sind leider keine isolierten Unterschlüpfe vorhanden, und nur durch gegenseitiges Kuscheln konnten sie sich versuchen warm zu halten. Wir arbeiten nun zukünftig mit dem Tierpark zusammen, sie möchten eine kleine Gruppe Meerschweinchen behalten. Mit dem vorhandenen Innenbereich wäre dann eine gute ganzjährige Außenhaltung von Meerschweinchen möglich, wir werden dann auch immer gerne beratend zur Seite stehen.
Möchten Sie Tieren aus diesem Notfall ein neues Zuhause schenken, dann schauen Sie doch bitte bei folgenden Notstationen vorbei:
http://www.meerschweinchen-in-not.de/
http://www.mannheimer-zuckerschnuten.meeriwelt.de/
www.sos-meerschweinchen.de
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