Oscar

OSCAR: Hallo Leute, hier ist euer Oscar.

Ja, was soll ich sagen. Hier sitzen wir nun, seufz-MUIG.

TOFFEE: Ja, da sitzen wir nun, du und ich, seufz-MUIG.

OSCAR: Mit zwei Babies.

TOFFEE: Ja.

Pause...

OSCAR: Wo sind die beiden eigentlich?

TOFFEE: Unten. Sie schlafen.

OSCAR: Das ist gut.


Pebbles & Joyce

Pause...

OSCAR: Das ist eine ganz schön große Aufgabe, die wir jetzt haben.

TOFFEE: Zwei Babies erziehen. Ohne Clara. Sie war so ein Naturtalent. Und sie wollte so gerne sehen wie Pebbles erwachsen wird, traurig-MUIG.

OSCAR: Ja, sie und Pebbles, das war Liebe auf den ersten Blick. Und sie war mir eine so gute Freundin, schnüff-MUIG. Viel zu kurz.

TOFFEE: Das Leben ist gemein und ungerecht, seufz-MUIG.

OSCAR: Ja, Clara war noch keine drei Jahre alt und gerade hatte sie innere Ruhe gefunden und Zufriedenheit.

TOFFEE: Sie wäre jetzt eine prima Chefin gewesen, ausgeglichen und gerecht. Sie hatte so eine unglaubliche Persönlichkeitsentwicklung hinter sich, traurig-MUIG.

OSCAR: Und eine prima Mama für Pebbles war sie in den paar Tagen, die sie noch für Pebbles da sein durfte. Die arme Kleine. Sie vermisst Clara, mitleidig-MUIG.

TOFFEE: Es wird ihr gut tun, dass jetzt ihre Schwester da ist. Die beiden jungen Hüpfer können miteinander toben.

OSCAR: Und wir zwei Alten haben auch mal unsere Ruhe, so wie jetzt.

Pause...

TOFFEE: Aber wir müssen noch was Wichtiges besprechen.

OSCAR: Was denn, Toffee?

TOFFEE: Wer soll denn jetzt unsere Gruppe anführen? Irgendwer muss die Autorität ausüben und für Ordnung sorgen, sonst tanzen uns die Babies auf der Nase 'rum.

OSCAR: Kannst du das nicht machen?


Toffee

TOFFEE: Ich?? DU bist ein großer starker Bock und ich werde nicht zuschauen wie du hier den nichtsnutzigen Luftikus und Lebenskünstler gibst, energisch-MUIG! Du kannst ganz schön autoritär sein, wenn's um's Essen geht, so dass sogar Pebbles Respekt vor dir hat. Also bist DU jetzt der Chef und ICH sage dir, was du zu tun hast. Verstanden? Keinen-Widerspruch-duld-MUIG!

OSCAR: OK, OK. Grummel-murmel-MUIG: Frauen...!

TOFFEE: Grummel-murmel-MUIG: Männer...!

Pause...

TOFFEE: Und wir müssen die Babies zu anständigen erwachsenen Meerschweinchen erziehen. Sie müssen alles lernen, was man im Leben braucht.

OSCAR: Kannst du das nicht m...

TOFFEE: NEIN!!! Absolut nicht! Jedenfalls nicht alleine. Du übernimmst Pebbles! Auf dich hört sie und du stoischer Kerl kommst mit ihrer quirligen Art gut zurecht. Ich übernehme Joyce. Das zarte Ding wäre mit dir Grobmotoriker überfordert.

OSCAR: Irgendwie bist du heute ganz schön bestimmend, kleinlaut-MUIG.

TOFFEE: Irgendwer muss sich doch drum kümmern, dass es weitergeht!

Pause...


Oscar

OSCAR: Ich hab' noch nie ein Baby erzogen.

TOFFEE: Dann lernst du es jetzt. Und beeil dich damit, weil man dabei zuschauen kann wie die beiden wachsen. Und übrigens: es ist nicht damit getan, abwechselnd den großen Brommsler und den gutmütigen Onkel zu spielen. Pebbles braucht ein Vorbild.

OSCAR: Ich werd' mir Mühe geben. Ehrlich!

Pause...

TOFFEE: Du Oscar.

OSCAR: Ja, Toffee.

TOFFEE: Ich hab' Angst.

OSCAR: Wovor denn?

TOFFEE: Flüster-MUIG: Dass ich die nächste bin...


Toffee

OSCAR: Oh Toffee, du armer Schatz, mit so schrecklichen Gedanken schlägst du dich 'rum?! Das darfst du nicht denken.

TOFFEE: Aber wir waren so eine feste Vierergruppe und jetzt sind so kurz nacheinander die anderen drei einfach gestorben. Vielleicht stehe ich auch schon mit einem Beinchen im Beet und weiß es nur nicht. Jane und Clara waren genauso alt wie ich, bekümmert-MUIG.

OSCAR: Kein Lebewesen weiß, wann seine Zeit gekommen ist. Und dass du genauso alt bist wie andere, die gestorben sind, heißt doch gar nichts. Ich bin genauso alt. Dann müsste ich auch Angst haben. Aber ich denke an die Schweinchen, die uralt werden, und nehme mir vor, ein ganz alter Schweineopa zu werden. Ob das klappt, werden wir sehen, aber bis dahin genieße ich fröhlich und hoffnungsvoll jeden Tag und das solltest du auch tun.

TOFFEE: Aber ich war auch schon so krank und hatte eine Aufgasung, die ich grad' so überstanden habe.

OSCAR: Aber dann sind wir doch aus dem Schneider. Du hattest mit 2 Jahren eine Aufgasung, ich einen Ballenabszess, Jane eine Nekrose und Clara eine Magendrehung. Wir beide haben es geschafft und unsere Zweijahresleiden überlebt. Jetzt können wir uralt werden.


Oscar

TOFFEE: Na, ich weiß nicht, zweifelnd-MUIG. Aber es klingt irgendwie hoffnungsvoll. Es hilft ja auch nichts. Leben wir von Tag zu Tag.

OSCAR: So gefällst du mir viel besser.

Pause...

TOFFEE: Trotzdem ist da noch was Wichtiges.

OSCAR: Och nöööh, reicht es nicht für heute?

TOFFEE: Nein. Es geht um Henrys Vermächtnis. Ich bin jetzt die einzige hier, die den Henry noch gekannt hat. Und die kleine Joyce hat nicht mal Jane und Clara kennengelernt. Wie sollen wir den beiden Babies denn vermitteln, was Henrys Vermächtnis bedeutet und warum das so wichtig ist?

OSCAR: Am besten lesen wir ihnen jeden Abend eine von den alten Henry & Co. - Folgen als Gute-Nacht-Geschichte vor. Und wir setzen uns alle jeden Tag zusammen und du erzählst uns alles von Henry und was ihr vier so alles zusammen erlebt habt, während wir nach dem Buffet verdauen.

TOFFEE: Aber wie sollen wir denn mit der Kolumne weitermachen? Jane hat immer recherchiert und Clara war so schlagfertig. Und jetzt sollen wir das allein stemmen. Die zwei Babies können uns doch nicht helfen, verzagt-MUIG.

OSCAR: Doch, ich denke, dass auch junge Meeris etwas zu sagen haben. Sie sind beide aufgeweckt und clever. Und sie haben einen neuen, frischen Blick auf die Welt.


Toffee

TOFFEE: Nächste Woche soll sich Joyce erstmal vorstellen. Diese Woche haben die beiden die Folge ja erstmal komplett verpennt.

OSCAR: Das wird schon alles, Toffee. Und du bist ja nicht allein. Ich helfe dir, großes Ehrenwort, und die beiden Kleinen werden begeistert sein, wenn sie helfen dürfen.

Pause...

TOFFEE: Du Oscar...

OSCAR: Noch was Wichtiges?

TOFFEE: Ja, nein, äh..., ja.

Ich wollte sagen, dass du sehr lieb bist. Ich hab' dich ziemlich ignoriert am Anfang, das war nicht nett. Aber ich hatte so Kummer wegen Henry. Und dann wegen Jane. Und jetzt...

OSCAR: Jetzt gibt es nur noch mich als erwachsenes Mitschweinchen. Keine Sorge, Toffee, ich verstehe dich gut. Ich war hier am Anfang auch noch ganz nervös und unruhig. Weißt du noch wie ich die Mama Kerstin immer gebissen habe beim Füße eincremen? Manchmal macht man dumme Sachen, wenn man Kummer oder Angst hat, verständnisvoll-MUIG. Das ist Schnee von gestern.

TOFFEE: Erleichtert-MUIG. Du bist echt ein feiner Kerl. Ich mag dich inzwischen richtig gerne, rot-werd-MUIG.

OSCAR: Ich dich auch, Toffee, verlegen-MUIG.

Pause...

PEBBLES & JOYCE: MUIG-MUIG-MUIG-MUIG-MUIG-MUIG-MUIG-MUIG.....


Pebbles & Joyce

OSCAR: Sieh an, die Schlafmäuse sind wach. Dann rufen wir mal nach der Mama Kerstin.

Muuuiiiiiieeekkk...

PEBBLES: Hahahahaha-MUIG. Ich kann das viiiiieeel lauter.

MMMUUUUUIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEKKKKKK.......

KERSTIN-ZWEIBEIN: Du, Pebbles, du musst nicht so schreien. Ich hatte auch den Oscar schon gehört.

PEBBLES: Ich mach' das aber gerne!

KERSTIN-ZWEIBEIN: Na gut, wenn's dich glücklich macht. Hier, bitte, dreimal Damengurke und einmal Herrenmöhre.

OSCAR: Danke. Also tschüss dann, mampf schmatz, bis nächste Woche...

 

Folge verpasst??? Kein Problem!!! *HIER* geht's zu den vorherigen Zwinki

 

Hier geht es zu den Henry&Co.-Folgen: **KLICK**

 


 

Vorfrühlingsgrüße haben uns aus Samhausen erreicht:
http://www.smilies.4-user.de/include/Fruehling/fruehling-smiley-09.gif

Hoffen wir, liebe Samhausener, dass es bald wärmer wird und Ihr Eurer Zweibein zum Wiesejagen häufiger nach draußen schicken könnt

 

Liebe SOSler,

wir wollten uns mal wieder melden. Heute war ein schöner Sonnentag bei immerhin 5 Grad und wir haben Zweibein zur Feier des Tages auf die Felder geschickt etwas Gras sammeln (wir bekommen auch im Winter mehrmals die Woche Gras und Kräuter, am Rhein ist halt meerschweinchenfreundliches Wetter ).

Uns SOS-Schwestern geht es gut und wir erfreuen unser Zweibein jeden Tag mit unserer lieben sozialen Art. Im März feiern wir unseren 4. Geburtstag (und bis auf Kleinigkeiten), sind beide gesund und munter, bei bestem Appetit und Frohsinn hier in Samhausen - möge es noch viele Jahre so bleiben!
Ja, der Chef wollte doch mal langsam, dass sein Reich nach ihm benannt wird, unseren Bommel behalten wir aber im Herzen auf immer!


Es ist immer was los hier mit unseren vier Freunden. Alice hat übrigens einen Aufstieg zum Chefweibchen gemacht! Im guten Team regiert es sich besser

Es muigen Euch liebe Grüße
Eure Rose und Alice aus Samhausen







Weiterhin alles Gute für Euch, Ihr Süßen!
Liebe Grüße und herzlichen Dank für die tollen Fotos an Eure Grünzeugbeauftragte!


 

 

 

Wir nehmen Abschied von:

 

SOS Schweinchen Kaela mussten am 04.01.2018 leider schweren Herzens gehen gelassen werden. Bereits am Dienstag zuvor war sie beim Tierarzt, da sie aufgehört hat von alleine zu fressen. Hinzu kam dann auch noch Durchfall bei der kleinen Maus.

Trotz Zufüttern und Aufbauspritze haben ihre treusorgenden Zweibeiner sie leider nicht mehr fit bekommen und sind immer noch sehr geschockt, wie plötzlich das alles kam und vermissen die Süße wirklich sehr.

Kaela wurde 2011 geboren und durfte trotz allem ein stolzes Meeri-Alter erreichen. Sie passt jetzt von da oben gut auf alle auf!

 

Kaela

 

 

Auch der tolle kleine Reyes musste uns im Januar verlassen und ist am 05.01.2018 davon geflogen.

Hier ein paar rührende Worte, die seine Menschen an Ihn gerichtet haben:

Lieber Reyes,

Ganz unverhofft kamst Du zu uns und hast Dich gleich mit Vollkaracho in unsere Herzen geschweinelt und warst Deinen Mädels ein liebevoller Haremswächter. Schon sehr bald haben wir gesagt, Du warst das Beste, das uns passieren konnte! Unser kleiner Bubi!

Immer neugierig und aufgeschlossen hast du so gerne quasselnd das Gehege erkundet und der ganzen Welt mitgeteilt, was Du gerade machst.

Ganz entrüstet konntest Du wartend am Futter stehen, bis Du das erste Stück Gurke aus der Hand bekommen hast, dann erst warst Du glücklich und das Futter interessant.

Als Du zuerst Schnupfen bekommen hast und dann ein Problem mit dem Kiefer und kaum noch gegessen hast, haben wir Dir versprochen, alles mit Dir durch zu stehen. Röntgen und ein CT in Narkose sollten Aufschluss geben, was Dir fehlt. Selbst in Narkose hattest Du noch Schmerzen im Kiefer, aber außer einer kleinen entzündlichen Schwellung war nichts festzustellen. Leider war die Narkose wohl zu viel für Dich und Du kleiner Schatz hast dann einfach aufgehört zu atmen.

Für uns ganz schlimm, da wir nun gar nicht mal wissen, warum Du so furchtbar früh gehen musstest.

Du fehlst uns schrecklich, Dein fröhliches Gequassel und Dein empörtes Gesichtchen, wie gerne wären wir noch viel länger Deinen Weg mir Dir gegangen.

 

...Die Zeit heilt Wunden, doch vergessen kann ich's nicht

Die Zeit heilt Wunden, doch ich denke oft an Dich

Ganz egal wo Du auch bist, Du weißt so gut wie ich, irgendwann seh'n wir uns wieder, in meinen Träumen, in unsern Liedern.

Nur die Besten sterben jung

Nur die Besten sterben jung, sag mir warum

Nur die Besten sterben jung

Nur die Besten sterben jung, viel zu jung...“

Böhse Onkelz

 

Du warst der Beste!!!

Run free unser kleiner Freund Reyes, unser Bubi, und hab es wohl auf den immergrünen Wiesen!

Deine Freunde Sybille und Alex“

 

Reyes

 

 

Am 24.08.2010 hat der süße Yvo (alias „Krümel“) sein neues und auch endgültiges Zuhause gefunden.

Bis zum Schluss, war er immer kerngesund gewesen, nur kurz vor Weihnachten hat er dann immer schlechter gefressen und hat auch nicht mehr wie sonst schon pfeifend parat gestanden, wenn seine Zweibeiner mit Leckereien angerückt sind. Er war ein geselliges und zahmes Schweinchen und ließ sich gerne auch mal im Gehege kraulen, über die Nase streicheln, ja sogar über den Rücken konnte man ihm streichen.

Yvo ging es dann nach medizinischer Versorgung mit Medikamenten wieder besser und am 08.01.2018 war er dann wieder ganz der Alte. Am nächsten Tag dann war es schon wieder ganz anders und er wollte nichts mehr fressen. Bis in die Nacht war am 11.01.18 seine Familie am Gehege und verabschiedeten sich, da sie ziemlich sicher waren, dass er am nächsten Morgen nicht mehr da sein würde. Am Morgen des 11.01.2018 hatten sie dann nochmal die Gelegenheit, sich von ihm zu verabschieden, bevor er dann in seinem Häuschen über die Regenbogenbrücke ging.

Der kleine tapfere Mann wird sehr vermisst.

Er durfte stolze 7,5 Jahre alt werden.

Danke, dass du bei uns warst.“

 

Yvo

 

 

Am 12.01.2018 hat der kleine hübsche Mathieu ganz unerwartet sein Köfferchen gepackt und hat sich in Richtung Regenbogenland aufgemacht.

Er war ja immer klein, zierlich und zerbrechlich gewesen und wurde deswegen auch alle halbe Jahr zum Durchchecken beim Tierarzt vorstellig. Es war soweit immer alles in Ordnung und doch lag er, obwohl Gewicht und alles an Ihm unverändert erschien, an jenem Freitagmorgen in seiner Schlafhütte und kam nicht mehr raus. Er war für immer eingeschlafen.

Er war ein wundervolles zartes, aber immer sehr fürsorgliches Böckchen, den seine Familie sehr vermisst.

Mathieu wurde Ende 2013 geboren und hat sein Schweinchen-Leben in vollen Zügen in einer liebevollen Umgebung genossen.

 

Mathieu

 

 

Leider müssen wir uns auch von "Weihnachtsschweinchen" Noeline verabschieden, die am 20.01.2018 über die Regenbogenbrücke gegangen ist.

Sie hat seit kurz nach Weihnachten schlechter gegessen, dann gar nicht mehr. Drei Wochen hat ihre Familie zusammen mit Tierärzten, Notdienst und mit ihr zusammen gekämpft, zumal recht lange nicht so wirklich klar war, was sie eigentlich hatte. Erst als sie schon ziemlich abgenommen hatte, konnte man verdickte Darmschlingen als Hinweis auf einen Tumor ertasten. Dafür sprach auch, dass in den letzten Tagen zwei Geschwüre in der Haut auftraten, die doch sehr nach Metastasen aussahen.

Sie bekam auch regelmäßig Schmerzmittel. Damit war sie noch lange recht interessiert an allem und hat es auch sichtbar genossen, bei ihren Freunden zu sein. Am Samstag war sie dann sehr schwach und ist nachmittags friedlich eingeschlafen.

Wir vermissen sie sehr und hatten fünf Jahre lang eine sehr liebe und besondere Meerschweinchendame bei uns!“

Noeline dufte knapp über 5 Schweinchen-Jahre alt werden.

 

Noeline

 

 

Die süße Anna, eines der erwachsenen Findelkinder, die Mama von Alice, Rose und Pit, hat in der Nacht am 26.01.2018 ihr Köfferchen gepackt.

Eine Woche lang hat ihre Mama zusammen mit ihr gekämpft. Anna hatte eine Lungenentzündung mit hohem Fieber, hat aber trotz allem tapfer ihren Päppelbrei gemampft.

Am Abend des 25.01.2018 wollte sie diesen nicht mehr haben und nachts ist sie dann davongeflogen.

Hab’s wohl im Regenbogenland, süße Maus. Du hast dein Leben hier sehr genossen. Nun hast Du keine Schmerzen mehr und kannst über die Regenbogenwiese flitzen. Grüße alle anderen von mir.“

 

Anna (rechts vorn)

 

 

 Am Abend des 27.01.2018 musste sich ihre Familie leider von der süßen Wilhelmina verabschieden.

Wilhelmina war schon seit ein paar Wochen auf Grund dicker Lymphknoten nicht mehr gesund. Leider hat die begonnene Therapie nicht angeschlagen und beim Kontrolltermin hat die Tierärztin schon auf das Schlimmste vorbereitet und gesagt, man könne ihr nur noch eine schöne Zeit bereiten.

Es war dann doch sehr aggressiv und hat sich schnell auf die übrigen Lymphknoten ausgebreitet, die auch schon wahnsinnig groß geworden sind. Am Freitag hat sie dann zusätzlich noch einen Schub von ihrer chronischen Erkältung bekommen und nur noch das Nötigste gefressen. Da war klar, dass die Zeit gekommen war, sie gehen zu lassen.

Die Süße hinterlässt eine sehr große Lücke in den Herzen. Seit sie bei ihrer Familie war, hatte sie ständig ihre Probleme mit einer chronischen Erkältung. Sie hatte mit dieser Erkrankung auch bereits viele Tiefpunkte gehabt, sich aber immer wieder herausgekämpft. Ein Schweinchen mit großem Kämpferherz!!! Sie wird sehr vermisst.

Wilhelmina wurde 2014 geboren und hinterlässt eine traurige Familie, die sie sehr vermisst.

 

Wilhelmina

 

 

Am 31.01.2018 musste leider die zuckersüße Hedi eingeschläfert werden . Einen Tag zuvor stellte sie das Fressen ein. Ein sofortiger Tierarztbesuch ergab eine extreme Magenaufgasung, ohne dass eine Ursache erkennbar war. Ihre Eltern haben mit Medikamenten alles versucht. Leider hat es nichts geholfen. Es gab dann noch weitere Aufgasungen im Darm. Schweren Herzens musste Hedi dann gehen gelassen werden

“Es gibt Momente da steht die Welt still, man hält inne und verstummt....
machtlos muss man zusehen das alles Kämpfen nichts bringt.

Du bleibst in meinem Herzen. Komm gut an.”

 

Hedi

 

Ein weiteres Engelchen ist im Januar davongeflogen, der hübsche kleine Gustav.

Gustav war meistens der Kleinste innerhalb der Gruppe, und doch gleichzeitig ein Ruhepol und Anker, für alle die ihm begegneten. Schweine wie auch Menschen. Er bevorzugte immer die Nähe zu seinen Mädels, und falls es mal einem anderen Schwein schlecht ging, war er immer zur Stelle. Er legte sich stets neben die Patienten und schenkte ihnen Wärme und Trost.

Er war das zutraulichste Schwein, das wir kannten. Der grimmige Besen bei Putzaktionen oder der himmelblaue Wäschekorb, der ihn in den grünen Garten transportierte, bereiteten ihm nie Angst. Mit einem schweinischen Schulterzucken (wenn es ein meerschweinisches Äquivalent geben würde), quittierte er die Unannehmlichkeiten und kümmerte sich lieber um den nächsten Grashalm. Als Innenarchitekt passte er den Eigenbau mit allen Einrichtungsgegenständen seinen Wünschen an. War es eine Kuschelrolle, legte er sich kurzerhand darauf anstatt hinein. War es ein weiches Handtuch, zog er es so lange durch den Käfig bis er seinen Kopf perfekt ablegen konnte. Lugte dort ein Zentimeter der Unterlage hervor, konnte man sich sicher sein, dass diese nach Bearbeitung in Fetzen lag oder als bequeme Schlafstätte diente.

Als Gustav ein Herzmedikament brauchte, waren wir jeden Abend für ihn da und er hat immer bereitwillig mitgespielt. Vielleicht gemerkt, dass von unseren Händen nur Gutes kam, wie Gurken und Erbsenflocken. Auf mein beruhigendes *brrrrr* hat er oft geantwortet und ganze Dialoge mit mir geführt. Und war geduldig, wenn es bei mir mit der korrekten Aussprache nicht gleich klappte. Wenn er einen guten Tag hatte, durfte man ihn unter dem Kinn kraulen als Belohnung.

Sein Charakter war einzigartig und in den neun Jahren seines Lebens hat er uns so viele schöne Momente und sein fröhliches Quiecken geschenkt, aber der Abschied trotz seines Alters kam für uns trotzdem viel zu schnell.

Wir wünschen dir Gustav, dass du im Schweinehimmel den ganzen Tag Gurken und Karotten jagen kannst und du alle deine Lebensabschnittsgefährtinnen wiedersiehst. Vielleicht machen sie im Himmel ja deine Kastration rückgängig... ;)

Wir vermissen dich von ganzem Herzen.

Deine Futtersklaven,

Bryan & Jasmin"

 

Gustav

 

 

Bereits im Dezember letzten Jahres, aber trotzdem unvergessen ist der süße Kimmi.

Kimmi (alias "Paulchen") musste leider sehr schweren Herzens kurz vor Weihnachten wegen eines bösen Kieferabszesses eingeschläftert werden.

Er war für ein Meerschweinchen wirklich außergewöhnlich zutraulich und intelligent und ist auch in der ganzen Wohnung rumgewuselt.

Kimmi wird von seinen Freunden Toffee und beiden Teddymädels und seiner Zweibein-Familie sehr vermisst.

"Hier noch ein kleines Nachwort für unser Paulchen:

Du warst ein ganz außergewöhnliches Kerlchen. Wir werden noch viel an dich denken und dich nicht vergessen."

 

Kimmi

 

 

Ebenfalls bereits im Dezember 2017 ist die kleine Kiki-Dee über die Regenbogenbrücke gegangen.
Sie wurde im Sommer 2016 in ihr liebevolles Endzuhause vermittelt und hat dort ihr Schweinchen-Leben in vollen Zügen genießen dürfen.

Ihre Zweibeiner haben drei Wochen gekämpft und alles gegeben, aber es hat nicht gereicht. Kiki hatte einen Lungentumor sowie den E.Culiculi. Der Tumor war nicht zu operieren, aber der E.Culiculi war sehr gut im Griff durch die schnelle Behandlung. Kiki hat leider immer mehr abgebaut, kaum noch gefressen und das Fressen dann komplett eingestellt. Sie musste dann gepäppelt werden und es wurde alles gegeben, jedoch musste sich ihre Familie dann doch von ihr verabschieden.

Ihre Zweibeiner sind sehr traurig, dass sie nur 1 1/2 Jahre mit Kiki haben durften, aber dennoch dankbar für die tolle Zeit mit der süßen Maus.

 

Kiki-Dee

 

 

 

All ihr Lieben, am Ende des Regenbogens sehen wir uns wieder!

Kommt gut im Himmel an!

 

 


 

Woody ist endlich angekommen - als SOS-Patentier darf er nun seinen goldenen Lebensherbst in der Patenpflegestelle Biblis bei drei bezaubernden Meeri-Damen verbringen.
Als mittlerweile 7-jähriger Herr hat er nun bereits zum dritten mal sein Zuhause verloren. Er wurde jedes mal an uns zurückgegeben, weil seine Partnertiere verstorben sind und die Meerschweinchenhaltung beendet wurde.


Woody (2. v. r.) und seine drei süßen Mädels

Da er ein paar gesundheitliche Handicaps hat (Lymphknotenvergrößerungen, Bindegewebswucherung am Auge), ist er jetzt auf der Suche nach Patinnen und Paten, die ihn unterstützen möchten.

Hier findet Ihr alle Informationen rund um das Thema SOS-Patenschaft: >>>> KLICK <<<<

 


 

 

 

 


Toffee

TOFFEE: Hallo Leute, hier ist eure Toffee.

Unsere Clara... Von einem Tag auf den anderen, wein-MUIG, es ging so schnell. Ich hab' keine Worte mehr.

OSCAR: Sie war so fröhlich und total fit und alles war wie immer. Wir haben morgens unser Buffet gemampft und dann geschlafen, niedergeschlagen-MUIG.

PEBBLES: Sie hat mir noch gezeigt, dass ich von der Roten Bete die Schale mitessen soll, weil da die meisten gesunden Sachen drin sind. Danach haben wir gedöst und ich hab' ganz dicht bei ihr gelegen. Das war das letzte Mal, dass ich mit ihr kuscheln konnte, tieftraurig-MUIG.

OSCAR: Nachmittags hatte die Clara ein bisschen Bauchweh und hat sich unter den Heutisch zurückgezogen.

TOFFEE: Am späten Nachmittag hat die Kerstin dann bemerkt, dass die Clara angespannt schaut und nicht nach vorne kam für ein Leckerchen. Also hat sie sie untersucht. Da war die arme Clara ein bisschen aufgegast und sah etwas runder aus als sonst, bekümmert-MUIG.


Clara (Hm, hier Paprika oder drüben Gurke?)

OSCAR: Es war wieder ein Samstag. Also hatte unsere persönliche Tierarztpraxis schon geschlossen und die Kerstin musste mit der Clara zur Tierklinik fahren.

PEBBLES: Da haben sie die Clara nicht mal sofort drannehmen können, frustriert-MUIG,  weil da eine Not-OP an einem überfahrenen Hund war und als der nach der OP rausgerollt wurde, kam erst eine erstickende Katze dran, deren Zunge schon ganz blau war.

TOFFEE: Die Kerstin saß da auf glühenden Kohlen. Irgendwann wurde dann die Clara aufgerufen und die Kerstin hat mit aller Kraft gehofft, dass es nicht zu spät ist.

OSCAR: Aber letztlich kam es gar nicht mehr drauf an, dass die Wartezeit so lang war, weil die Diagnose so niederschmetternd war, Träne-abwisch-MUIG. Die Tierärztin hat zwei Röntgenbilder von der Clara gemacht, eins von der Seite und eins von oben. Dann sagte sie, es sei eine beginnende Magendrehung, damit habe die Clara praktisch keine Überlebenschance. Das war ein schrecklicher Schlag, elend-MUIG.

TOFFEE: Bei uns Meerschweinchen sitzt normalerweise der ganze Magen in der linken Körperhälfte. Auf dem Röntgenbild von oben sah man aber, dass bei Clara ein Teil ihres Magens rechts von der Wirbelsäule erkennbar war. Ihr Magen hatte sich also schon verlagert, traurig-MUIG.


Clara (nichts geht über Gurke, außer Sonnenblumenkerne)

OSCAR: Bei einer Magendrehung verdreht sich der Magen entlang seiner Längsachse, dabei wird der Mageneingang abgequetscht, dann gast der Magen auf und die Verdauung bricht zusammen und danach versagt der Kreislauf.

PEBBLES: Warum musste ausgerechnet die Clara sowas kriegen? Jämmerlich-MUIG.

TOFFEE: Das kann jeden jederzeit treffen, auch Menschen und andere Tiere. Und man weiß überhaupt nicht, wovon sowas verursacht wird. Die Tierärztin sagte, man nimmt an, dass manche Lebewesen eine genetische Veranlagung dazu haben und dann kann man Glück oder Pech haben im Leben. Die mit Glück kriegen trotz ihrer Gene nie eine Magendrehung. Aber unsere liebe Clara hatte eben einfach Pech.

OSCAR: Wenn eine Magendrehung mal angefangen hat, ist sie praktisch nicht mehr aufzuhalten.

TOFFEE: Die Kerstin konnte und wollte es nicht glauben. Nicht auch noch Clara, so kurz nach Henry und Jane! So viel Unglück in so kurzer Zeit, seuz-MUIG.


Pebbles

PEBBLES: Ich verstehe nicht, wie das Schicksal so grausam sein kann. Was hat es denn davon? Verzweifelt-MUIG.

TOFFEE: Weißt du, Kleines, tröstend-MUIG, der Henry hat immer gesagt, das Schicksal ist eigentlich nicht grausam. Es kümmert sich nur nicht um die Wünsche und Interessen einzelner, sondern nur um das große Ganze. Die Wünsche und Hoffnungen aller Lebewesen gleichzeitig erfüllen, das geht halt nicht. Was für den einen ein großer Kummer ist, ist für den anderen ein großes Glück.

PEBBLES: Wie kann denn so was trauriges für irgendwen ein Glück sein?

OSCAR: Schau, als vor ganz kurzem die Jane gestorben ist, da war das für Toffee und Clara und mich ganz schrecklich. Aber weil dadurch ein Platz hier in unserer Gruppe frei wurde, konntest du die Notstation verlassen und deshalb bist du jetzt hier und das ist gut so.


Clara (schönster Schnurrbart von allen)

PEBBLES: Betroffen-MUIG, also musste Jane sterben, damit ich ein Zuhause bekomme?

OSCAR: Nein, nein, dass Jane gestorben ist, hat nichts mit dir zu tun. Und es ist schon gar nicht deine Schuld, eindringlich-MUIG! Und wenn ein neues Schweinchen kommt und Claras frei gewordenen Platz einnimmt, dürfen wir dem neuen Wutzerl nie vorwerfen, dass die Clara gestorben ist. Da kann niemand was für!

TOFFEE: Die Kerstin hat so gekämpft um die Clara. Sie wollte nicht glauben, dass die Tierärztin Recht hat, sondern hoffte, dass es doch nur eine Aufgasung ist und sie und Clara das wieder in den Griff kriegen.

PEBBLES: Warum hat sie denn der Tierärztin nicht geglaubt?

OSCAR: Den Menschen fällt es immer schwer, wenn sie das Gegenteil von dem glauben sollen, was sie sich von ganzem Herzen wünschen. Und oft brauchen sie Zeit, um sich an Dinge zu gewöhnen, von denen sie erst denken, dass sie sie nicht aushalten können. Deshalb hoffen sie bis zuletzt, auch wenn es gegen jede Vernunft ist, mitfühlend-MUIG.


Clara (nur ein kurzes Nickerchen)

TOFFEE: Die Tierärztin hat der Clara Medikamente gespritzt gegen die Aufgasung und was gegen Krämpfe und ein Schmerzmittel und noch was für den Kreislauf. Dann hat sie der Mama Kerstin noch ein ganzes Tütchen voller Medikamente mitgegeben und ihr und Clara viel Glück gewünscht. Aber sie hat auch gesagt, dass sie die ganze Nacht da ist bis zum nächsten Morgen und dass die Kerstin die Clara wieder bringen soll, wenn sie sieht, dass es ihr schlechter geht, resigniert-MUIG.

OSCAR: Die Kerstin hat zuhause das Wärmepad warm gemacht und Päppelbrei für die Nacht angerührt und in Spritzen aufgezogen. Dann hat sie alle Medikamente vorbereitet und sie zusammen mit dem Päppelbrei auf dem Wohnzimmertisch bereit gelegt.

PEBBLES: Wir hatten gerade vier funkelnagelneue Kuschelbetten geschenkt bekommen, weil ein paar von den alten Bettchen schon ganz platt gelegen waren. Die Clara bekam direkt eins von diesen herrlich superweichen und kuscheligen Betten, damit sie mit ihrem wehen Bauch gut und bequem liegt.

TOFFEE: Ja, die Kerstin hat das Bettchen mit Clara drin auf das Wärmepad gelegt und die Clara hat sich dort eingekuschelt. Die Mama Kerstin hat gesagt, dass die Clara noch ganz erstaunt schaute als sie in das Bettchen gestiegen ist, weil sie nicht damit gerechnet hatte, dass es so superweich ist.


Clara (tiefenentspannt)

PEBBLES: Ja, und sie hat auch gesagt, dass die Clara da nochmal ganz glücklich aussah und richtig gezeigt hat, welche Freude sie an dem weichen Kuschelbett hat. Sie hat sich richtig reingeräkelt.

OSCAR: So ein extra-weiches neues Bettchen ist auch ein Genuss. Den Moment vergisst die Mama Kerstin ihr ganzes Leben lang nicht mehr. Sie hat später so geweint, weil die Clara nochmal so glücklich war über das Bettchen, wo sie doch ihren Tod schon im Bäuchlein hatte.

PEBBLES: Aber wieso weint sie da? Ich bin so froh, dass die Clara nochmal so einen glücklichen Augenblick hatte, bevor sie sterben musste.

TOFFEE: Ja, aber wir Meeris leben ja auch in jeder Sekunde unseres Lebens im Hier und Jetzt. Die Menschen können das meistens nicht. Die hängen mit ihren Gefühlen und Gedanken immer noch in der Vergangenheit oder sie sind schon mit Dingen beschäftigt, die noch gar nicht passiert sind. Da kann man sich nicht JETZT freuen, weil man schon dran denkt, dass der Moment irgendwann um ist. Nur gut, dass wir anders sind.

OSCAR: Die Mama Kerstin hat die ganze Nacht mit Clara auf dem Sofa verbracht und darauf geachtet, dass es die Clara in ihrem weichen Kuschelbett schön warm hat. Dann hat sie sich alle eineinhalb Stunden den Wecker gestellt, um die Clara ganz regelmäßig zu päppeln und ihr ihre Medikamente zu geben.


Clara (endlich mal ganze Möhre am Stück)

TOFFEE: Erst hat die Clara alles ganz brav geschluckt und sie hatte ordentlich Schmerzmittel bekommen und war halbwegs entspannt.

PEBBLES: Für uns Meeris ist es ja nicht so schlimm, nachts immer wieder wach zu werden und dann was zu essen. Das machen wir ja jede Nacht, weil die Nächte sonst zu lang wären zwischen Abendbrot und Frühstück. Also haben wir sowieso regelmäßige Nachtmahlzeiten.

OSCAR: Für die Mama Kerstin war das dauernde Aufwachen eine echte Tortur. Aber sie war da ganz tapfer, um die Clara oft und immer nur ein bisschen zu päppeln, weil sie ihren Magen nicht überlasten wollte.

TOFFEE: Und jedes Mal, wenn die Kerstin aufwachte, hat sie der Clara erst eine Viertelstunde lang das Bäuchlein ganz vorsichtig massiert. Das soll die Verdauung anregen, sagt man.


Clara (jetzt mach schnell das Foto, sonst ist die Gurke weg)

OSCAR: Das fand die Clara wohl gut, obwohl es bei ihrer Magendrehung nicht geholfen hat. Bei einer reinen Aufgasung unterstützt das Massieren beim Neustart der Verdauung.

PEBBLES: Die Mama Kerstin hat erzählt, dass die Clara ganz entspannt war und beim Massieren mit dem Rücken gemütlich an der Kerstin ihrem Bauch lehnte und die Füßchen locker hängen ließ. Und beim Massieren fing es jedes Mal an in Claras Bauch zu gluckern.

TOFFEE: Da war also noch Luft drin, sonst gluckert nichts. Aber gluckern heißt auch, dass sich da was bewegt. Und die Kerstin hoffte mit aller Kraft, dass sich dadurch der Päppelbrei seinen Weg durch Claras Eingeweide bahnt.


Clara & Pebbles

PEBBLES: Tat er aber nicht. Es kam hinten einfach nichts mehr raus aus meiner lieben Clara. Diese böse Magendrehung war wie ein Knoten in ihr, vorwurfsvoll-verzweifelt-MUIG.

OSCAR: Das ist ein guter Vergleich. Leider, seufz-MUIG. Es ist immer wieder dasselbe. Irgendwann ist das System von vorne voll durch das Päppeln, aber hinten geht nichts mehr. So war es dann auch ganz früh am Morgen. Da wollte die Clara nichts mehr essen.

TOFFEE: Da wußte die Kerstin, dass der Kampf verloren war, schnüff-MUIG. Sie hat dann noch eine letzte Spritze aufgezogen mit ordentlich Schmerzmitteln und noch einer Portion Sab Simplex. Das hat sie der Clara gegeben, so lange die noch schlucken konnte, weil sie wußte, dass sie jetzt wieder mit Clara zur Tierklinik fährt. Sie wollte, dass Clara auf keinen Fall Schmerzen hat oder Bauchdrücken wegen der Luft in ihr.


Clara (immer gepflegt)

OSCAR: Auf diesem letzten Weg kam es auch nicht mehr auf die Dosierung der Mittel an. Hauptsache, die Clara musste am Schluss nicht leiden und hatte keine Schmerzen wegen der Krämpfe, die eine Magendrehung macht.

PEBBLES: Die Mama Kerstin hat gesagt, dass die Clara so großzügig von den Schmerzmitteln hatte, dass sie ganz bestimmt bis zum Schluss keine Schmerzen hatte, erleichtert-MUIG.

OSCAR: Als die Kerstin ganz früh morgens wieder mit Clara in der Tierklinik ankam, war die Ärztin von abends noch da. Diesmal kam die Clara direkt dran und die Kerstin erklärte, dass die ganze Nacht keine Köttel rausgekommen sind.


Clara (Auslauf ist spannend)

TOFFEE: Die Tierärztin war ein bisschen überrascht, weil die Clara so wach und fast fröhlich in ihrem Bettchen saß und sich neugierig umschaute. Also sagte sie, sie könne die Clara ja nochmal röntgen und schauen, was da in ihr los ist, weil sie in einem so guten Allgemeinzustand sei. Aber erst wollte sie Claras Temperatur messen.

PEBBLES: Das hat sie gemacht und die Clara hat noch empört geschimpft, weil die Tierärztin mit dem Termometer erst die falsche Öffnung erwischt und nicht gleich den Darm getroffen hat, wo die Temperatur drin ist, auf die es ankommt.

OSCAR: Da war dann leider klar, dass keine Hoffnung mehr besteht. Die Clara hatte kaum noch 35 ° C. Und das, obwohl sie ja auch noch das Wärmepad in der Transportbox hatte. Und ihr wisst ja, eigentlich haben wir so 38 - 39 ° C.


Oscar

TOFFEE: Die Tierärztin hat also nicht mehr geröntgt, sondern der Kerstin gesagt, dass der Kreislauf schon am Zusammenbrechen ist und sie die Clara gehen lassen soll.

PEBBLES: Wein-MUIG...

OSCAR: Also stimmte die Kerstin schweren Herzens zu und die Tierärztin gab Clara die erste von den beiden Spritzen zum Einschläfern.

TOFFEE: Und genau wie beim Henry ist die Clara schon nach der ersten Spritze für immer eingeschlafen und ihre Seele ist fix über die Regenbogenbrücke gezogen, traurig-MUIG.


Clara (ich fürchte, ich muss gehen…)

PEBBLES: Ich vermisse sie so!!!

OSCAR: Ich weiß, Kleines, mitfühlend-MUIG, wir vermissen sie auch, aber du bist auch noch so jung und die Clara war wie eine Mutter zu dir.

TOFFEE: Die Clara wartet im Regenbogenland bis wir dort irgendwann alle wieder zusammen sind und bis dahin schaut sie von da drüben zu uns und auf dich hat sie ein besonders waches Auge. Und immer, wenn du dich an sie erinnerst, kannst du dich mit ihr unterhalten.


Clara & Toffee

PEBBLES: Das ist aber nicht dasselbe.

TOFFEE: Nein, seufz-MUIG, da hast du Recht, das ist es leider nicht.

OSCAR: Wir müssen versuchen, uns daran zu gewöhnen, dass sie nicht mehr bei uns ist, und froh sein, dass wir sie kennenlernen und ein bisschen Zeit mit ihr verbringen durften, auch wenn es zu kurz war.

TOFFEE: Die Mama Kerstin hat die Clara in ihrem feinen weichen neuen Kuschelbett draußen bei Röschen, Henry und Jane beerdigt. Der Kuschelstoff war mit ganz vielen Sternen bedruckt und nun ist die Clara auch ein Stern, der vom Himmel leuchtet.


Clara (unvergessen)

OSCAR: Ja, schnüff-MUIG.

TOFFEE: Ich hab' jetzt keine Worte mehr. Soll ich nach der Mama Kerstin rufen?

PEBBLES: Ich mag jetzt keine Gurke. Ich mag gar nichts essen.

OSCAR: Mir ist auch nicht danach. Aber ruf' nur, wir können ja später essen.

MAMA KERSTIN: Ich leg euch die Gurke und Möhre einfach hin. Esst, wann ihr wollt.

TOFFEE: Also, ich ess' meins direkt. Wenn ich traurig bin, hab' ich erst recht Hunger. Also tschüss dann, traurig-mampf-schmatz, bis nächste Woche...

 


Auf Wiedersehen, liebe Clara

 

Folge verpasst??? Kein Problem!!! *HIER* geht's zu den vorherigen Zwinki

 

Hier geht es zu den Henry&Co.-Folgen: **KLICK**